• Produktbild: Ein Monat auf dem Land
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Ein Monat auf dem Land Jetzt mit einem Vorwort von Benjamin Myers — Roman

16

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41379

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.09.2017

Abbildungen

Strukturkarton mit Hochprägung und bedruckten Umschlaginnenseiten

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

158

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/1,7 cm

Gewicht

183 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

›A Month in the Country‹

Übersetzt von

Monika Köpfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6431-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41379

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.09.2017

Abbildungen

Strukturkarton mit Hochprägung und bedruckten Umschlaginnenseiten

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

158

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/1,7 cm

Gewicht

183 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

›A Month in the Country‹

Übersetzt von

Monika Köpfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6431-7

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch wie ein Monat auf dem Lande: Wer diesen feinen Roman liest, braucht eigentlich gar nicht mehr selbst in den Urlaub zu fahren. Denn wie der längst verstorbene und fast vergessene Autor das dörfliche Leben in England ausbreitet, ist von wahrhaftiger Schönheit. Das Buch erzählt von einem August, in dem sogar in England die Sonne scheint, und hinterlässt beim Leser eine Wärme, die zu Herzen geht. Es ist wie im echten Leben: Die Ferien sind zu kurz, aber der Mensch zehrt lange davon.

  • Bewertung

    5/5

    02.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Frieden finden

    In Zeiten von Corona und innerer Emigration hat mich der Titel des Buches spontan angesprochen! Der aus dem Krieg beschädigt hervorgegangene Restaurator Tom nimmt in einem kleinen Dorf in Yorkshire 1920 einen Auftrag an: er soll ein durch Übermalung verborgenes Gemälde im Chor der Dorf-Kirche freilegen. Er lebt einige Wochen mönchisch, in der Nachbarschaft ein ihm ähnlicher Archäologe, der nach einem verschollenen Grab sucht, und widmet sich der Arbeit und seinen Gedanken. Von Zeit zu Zeit erhält er Besuch von wenigen Bewohnern des Dorfes, wodurch ihm der Kontakt zur realen Welt erhalten bleibt. Sowohl die Sprache als auch die (spartanische) Handlung sind hervorragend geeignet, um selber zur Ruhe zu kommen. Sehr wohltuend!

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    4/5

    07.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    "Eine nette, unterhaltsame Geschichte"

    So etwas zu verfassen, schwebte J. L. Carr nach eigenem Bekunden vor. Ein ländliches Idyll zu beschreiben - etwa im Stile von Thomas Hardy - war sein Ziel. "Um einen ganz eigenen Erzählton zu erzeugen, sollte der Erzähler wehmütig fünfzig Jahre später zurückblicken und sich an eine Zeit erinnern, die unwiederbringlich vorbei ist, und danach leise Trauer verspüren." Dass ein so kurzer Roman auch noch mit einem Vorwort des Autors geschmückt wird, ist etwas ungewöhnlich und in diesem Fall auch unnötig, denn all das, was Carr erreichen wollte, tritt beim Lesen auch tatsächlich ein. Warum dieses kleine, leicht lesbare und etwas wehmütig geschriebene Büchlein aber so eine weitläufige Begeisterung auslöst, ist mir dennoch nicht ganz klar geworden. Je weiter Ereignisse von uns wegliegen, umso weniger reicht unsere Vorstellungskraft noch aus, sie wirklich zu begreifen. Offenbar treten dann andere Verarbeitungsmechanismen in Kraft. Vielleicht beginnen wir in solchen Situationen nachzuahmen, was andere vorgeben, empfunden zu haben. Ohne jeden Zweifel ist Carr mit diesem kleinen Roman ein schönes Stück Literatur gelungen. Man kann den helfenden Worten vieler Besprechungen in bekannten Medien also auch danken, dass sie es so bekannt gemacht haben. Interessant wäre es aber auch, zu wissen, was mit diesem Buch ohne diese Hilfe passiert wäre. Doch das wird man eben nie erfahren. Immerhin schon zwei Jahre nach dem fürchterlichen Ersten Weltkrieg erhält der Restaurator Birkin einen kleinen Auftrag im ländlichen Yorkshire. In einer Dorfkirche gilt es ein mittelalterliches Fresko freizulegen. Vielleicht soll man das Freilegen dieses Wandgemäldes mit dem Aufbrechen der Verhärtungen in Birkins Seele verbinden. Der Krieg hat ihm ein Zucken im Gesicht und Stotteranfälle als äußerliche Zeichen des inneren Leidens hinterlassen. Im beschaulichen Oxgodby sitzt Birkin nun fast täglich stundenlang auf seinem Gerüst und trägt die Deckschichten und den Dreck der Jahrhunderte ab. Ab und zu besuchen ihn Frauen und schauen ihm in seinem Rücken zu. Zur wunderschönen, aber etwas überspannten Frau des Dorfpfarrers entwickelt er ein nie wirklich gezeigtes, noch gar ausgesprochenes Begehren. Versuche, Birkin ins Dorfleben einzubeziehen oder ihn zum Bleiben zu überreden, scheitern. Was bleibt, ist seine Erinnerung an diesen Monat, die für ihn aus späterer Sicht vielleicht eine der glücklichsten Perioden in seinem Leben war, weil er in ihr irgendwie aus der Zeit fiel. Wenn man etwas aus dieser schönen Geschichte mitnehmen kann, dann ist es vielleicht gerade dieses kleine Glück, das man empfinden kann, wenn man genau dies tut.

  • Bewertung

    5/5

    17.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieser Roman ist der Inbegriff...

    Dieser Roman ist der Inbegriff einer Feel-Good-Geschichte, mit einem kleinen gut dosierten Schuß Melancholie. Egal zu welcher Jahreszeit Sie in die Erzählung eintauchen, werden Sie sich immer in einem Sommer wiederfinden, der niemals enden soll!

  • Bewertung

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch wollte ich schon lange...

    Dieses Buch wollte ich schon lange lesen, Corona sei dank, hatte ich endlich die Gelegenheit dazu. Was für ein wunderschönes kleines Büchlein. Very british und zauberhaft zu lesen.

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Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Stefanie Uersfeld

    Stefanie Uersfeld

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Flucht vor dem Lärm der Zeit

    Dieses kleine, feine Buch ist pure Entschleunigung. Wenn Sie dem Lärm und der Hektik unserer Zeit mal für eine Weile entfliehen möchten, dann greifen Sie zu diesem Buch. Tom Birkin kommt, nachdem er im ersten Weltkrieg gekämpft hat, in das kleine, idyllisch gelegene englische Dorf Oxgodby, um in der Dorfkirche ein mittelalterliches Fresko zu restaurieren. Es tut so gut zu lesen, mit welcher Freude er sich an die Arbeit macht und wie in der neuen Umgebung nicht nur neue zarte Bande zu seinen Mitmenschen geknüpft werden, sondern auch Tom Birkins Trauma Heilung findet. Dieses Werk macht einfach glücklich. Es ist von unglaublicher Kraft und Schönheit.
  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Bereswill

    Dorothea Bereswill

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So ein besonderer kleiner Roman!...

    So ein besonderer kleiner Roman! Ein Kriegsheimkehrer, der in einem heißen Sommer versucht, durch seine Tätigkeit als Restaurators die Traumata des Krieges hinter sich zu lassen.
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr schöner kleiner Klassiker...

    Ein sehr schöner kleiner Klassiker - very british, beseelt von Zeitgeist und Wortgewandtheit. Der Autor trägt den Leser durch die Zeilen. Für Seethaler-Liebhaber genau das Richtige
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Walther

    Ulrike Walther

    Thalia Gotha

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.11.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Literarisches Anitkriegsbuch

    Im Sommer 1920 kommt der traumatisierte Kriegsveteran Tom Birkin nach Yorkshire, um ein Kirchengemälde zu restaurieren. Diese Wochen werden zu seiner Heilung beitragen und ihn wieder gestärkt ins Leben entlassen. Ein wunderbar berührendes Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ganz besondere literarische Wiederentdeckung

    Der Autor Joseph Lloyd Carr erzählt mitreißend, klug, mit einer angenehmen Leichtigkeit von einem unvergessenen Sommer im Jahr 1920 in Yorkshire. Der junge Restaurator Tom Birkin, gerade mal Anfang 20, kommt als Kriegsveteran von London aufs Land. Hier soll er das mittelalterliche Gemälde in der Dorfkirche freilegen. Schicht für Schicht legt er nicht nur das Bild, sondern auch sein Leben frei. Dieses wirklich ganz wunderbare Buch ist eine tolle Wiederentdeckung. Der Autor wurde 1912 in Yorkshire geboren und so wundert es wenig, dass er sich hier auf den Ort seiner Kindheit bezieht. Jahrzehnte später wird er die Erinnerungen des Tom Birkin auffrischen. Das macht er mit einer sprachlichen Eloquenz, die begeistert. Man glaubt fast, er selbst habe das Schicksal erlebt und sei inmitten der Natur zur Ruhe gekommen. Bereits 1980 wurde es im Original „A Month in the Country“ veröffentlicht.

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