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Produktbild: Der Pfad - Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit

Der Pfad - Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit

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9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Verkaufsrang

5511

Erscheinungsdatum

16.10.2017

Illustriert von

Heribert Schulmeyer

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

5495 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641161965

Beschreibung

Rezension

»Eine politische Abenteuergeschichte, in der es um Mut und Hoffnung geht. Sie funktioniert unaufdringlich, kommt nicht moralisch daher.«

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Verkaufsrang

5511

Erscheinungsdatum

16.10.2017

Illustriert von

Heribert Schulmeyer

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

5495 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641161965

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  • Bewertung

    aus Hahnenbach

    5/5

    19.03.2022

    eBook (ePUB)

    Gut oder böse?

    Als ich mit dem Lesen des Romans "Der Pfad" von Rüdiger Bertram vor wenigen Wochen begann, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, dass die Flucht vor dem Krieg in der Mitte Europas quasi über Nacht wieder Realität werden könnte. Dieses Buch ist die Vorlage zu einem Film, der grade erst in die Kinos kam. Davon zeugt auch ein farbiger Bildteil mit einzelnen Szenen aus eben diesem Film, mit dem jungen Protagonisten Julius Weckauf (bekannt aus "Der Junge muss an die frische Luft"), Voker Bruch (Vater) u. a.. Bei diesem fiktiven Roman handelt es sich um ein Jugendbuch, welches aber auch von Erwachsenen gelesen werden sollte. Eingeleitet wird der Roman mit einem Comic, der den Leser in die Zeit des 2. Weltkrieges versetzt und vor allem annimiert, weiterzulesen. Obwohl der Autor von der ersten Seite an die stete Angst der Flüchtlinge einfängt, wird man nicht in ausweglose Panik versetzt. Egal wie schlimm es ist was passiert, latent ist immer die Hoffnung auf eine kurz bevorsehende Wendung zum Guten vorhanden. Deshalb ist dieses Buch auch kein Stoff der Hoffnungslosigkeit. Wie oben schon geschrieben, ist dieser Roman zur Nazi-Zeit angesiedelt und somit ein fiktives Zeitzeugnis. Beschrieben wird die Flucht eines Journalisten mit seinem Sohn aus Berlin. Die Mutter ist schon in den USA in Sicherheit. Wegen kritischer Berichterstattung steht auch ihrem Ehemann eine Verhaftung bevor, was ihn mit seinem Sohn Rolf flüchten lässt. Mit in Rolfs Rucksach ist auch immer ein Buch von Erich Kästner dabei, "Der 35. Mai", mit einer Widmung des Autors: ""Da steht: Für den kleinen Rolf! Schau immer voran und denke daran: Was hinter dir liegt, nur halb so viel wiegt." (Seite 115) Zuerst ging es auf der Flucht nach Paris. Doch als auch diese Stadt eingenommen wurde, führte es Vater und Sohn weiter nach Marseille. Obwohl es auch dort immer wieder zu Polizeiaktionen mit Verhaftungen kommt - man hatte sich mit den Nazis arrangiert - sind hier viele Intellektuelle aus Deutschland gestrandet, die ansonsten unbehelligt ihren Alltag in Cafés verbringen, sich falsche Papiere beschaffen und mit denen weiter nach Spanien und von dort in die Freiheit wollen. Obwohl über allem die Düsternis und Angst dieser schrecklichen Zeit liegt, entbehrt der Roman nicht einer kindlichen Abenteuerlust. Der 12jährige Rolf und sein Vater befinden sich in großer Gefahr, sehen Tag für Tag wie Leute verhaftet werden und nicht wieder auftauchen und trotzdem spielen sie ihr Spiel "Gut oder böse". Dass der Hund Adi - sein Name ist Spott auf Hitler - mit auf diese Flucht musste, war für Rolf selbstverständlich. Manuel, ein lebenskluger Hirtenjunge in Rolfs Alter soll sie über die Grenze bringen. >>Weil nicht alles gut oder böse nur<<, erklärte Manuel. >>Manchmal Mensch gut und dann selber Mensch auch böse. Und umgekehrt. Nicht immer einfach zu sagen, wer böse. Schwierig zu sagen. << Zitat Ende. (Seite 185) Mehr will ich von dem spannenden Inhalt nicht verrraten. Dies ist nicht nur ein Buch über eine Flucht, sondern auch über Freundschaft und gegenseitiges Miteinander. Man muss sich bedingungslos vertrauen können, solch ein Wagnis einzugehen. Das ist auch, was dieses Jugendbuch auszeichnet. In den heutigen Kinder- und Jugendbücher stehen viel zu oft bereits unter Heranwachsenden Rivalität und ein Gegeneinander-Agieren im Mittelpunkt. In "Der Pfad" brauchen sich die Menschen gegenseitig und können ohne das Vertrauen auf Freunde oder Weggefährten nicht überleben. Ich glaube das ist, was diesen Jugendroman so besonders macht. Beendet wird das Buch erneut mit einem Comic, der in der Zeit nach der Flucht spielt, halb gut, - halb böse. Wie das Leben eben so ist. Absolut empfehlenswert!

  • Bewertung

    aus Frohburg

    5/5

    02.02.2022

    eBook (ePUB)

    Spannende Flucht während des zweiten Weltkrieges

    Die Geschichte spielt während des zweiten Weltkrieges. Rolf und sein Vater sind auf der Flucht vor den Nazis in Marseille gelandet. Zusammen mit ihrem treuen Hund Adi versuchen sie das beste aus der Situation zu machen. Vater und Sohn haben eine innige und liebevolle Beziehung. Ludwig versucht seine Angst mit Humor zu überspielen und tut alles, damit sein Sohn zu seiner Mutter nach Amerika kann. Auf den Weg über die Pyrenäen werden sie getrennt und Rolf und Adi müssen mit Hilfe des Hirtenjungen Manuel alleine Richtung Grenze gehen. Die beiden verschiedenen Charaktere kommen sich immer näher und es entsteht eine besondere Freundschaft. Ein sehr schöner, rührender Roman, der Kindern unsere Geschichte näher bringt. Sehr zu empfehlen

  • Lisa

    aus Großarl

    5/5

    27.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der 12-Jährige Rolf flüchtet…

    Der 12-Jährige Rolf flüchtet gemeinsam mit seinem Vater Ludwig, einem deutschen Journalisten, vor den Nazis. Wie viele andere auch zu dieser Zeit sind sie am Anfang des Buches in Frankreich. Von dort aus möchten sie nach Amerika fliehen, wo bereits die Mutter wartet. Begleitet werden die beiden von einem einheimischen Jungen namens Manuel und dem kleinen Hund Adi. Doch auf dem weiten Weg passiert etwas Schreckliches und die Flucht verläuft anders als geplant. Ich fand dieses Buch, obwohl es ein Jugendbuch ist, sehr spannend und habe wirklich mitgefiebert. Besonders toll fand ich die Fotos in der Mitte aus dem gleichnamigen Kinofilm. Dadurch kann man sich die Handlung noch besser vorstellen. Ich kann dieses Buch sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen nur emfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    27.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Flucht

    Der 12-Jährige Rolf flüchtet gemeinsam mit seinem Vater Ludwig, einem deutschen Journalisten, vor den Nazis. Wie viele andere auch zu dieser Zeit sind sie am Anfang des Buches in Frankreich. Von dort aus möchten sie nach Amerika fliehen, wo bereits die Mutter wartet. Begleitet werden die beiden von einem einheimischen Jungen namens Manuel und dem kleinen Hund Adi. Doch auf dem weiten Weg passiert etwas Schreckliches und die Flucht verläuft anders als geplant. Ich fand dieses Buch, obwohl es ein Jugendbuch ist, sehr spannend und habe wirklich mitgefiebert. Besonders toll fand ich die Fotos in der Mitte aus dem gleichnamigen Kinofilm. Dadurch kann man sich die Handlung noch besser vorstellen. Ich kann dieses Buch sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen nur emfehlen!

  • Kiki2705

    aus Leipzig

    5/5

    27.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend erzählter Geschichtsunterricht

    Bei dem Jugendbuch „Der Pfad – Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit“ handelt es sich um die Romanvorlage für den gleichnamigen Kinofilm. Es wurde von Rüdiger Bertram geschrieben. Die Geschichte spielt im Frankreich des Jahres 1941. Rolf und sein Vater Ludwig sind Flüchtlinge aus Deutschland, die wie viele andere in Marseille festhängen. Die Mutter von Rolf ist bereits vorab nach New York gereist und die beiden wollen nun ebenfalls nach Amerika aufbrechen. Doch aus Marseille geht kein Schiff mehr nach Amerika und so machen sie sich – immer unter der Gefahr, von der Gestapo aufgegriffen zu werden – auf den Weg nach Spanien. Dieser Weg führt sie über einen Pass über die Pyrenäen. Immer an der Seite von Rolf ist Adi, ein kleiner Hund – Weggefährte und Freund. Der Fluchthelfer Manuel, welcher sie über die Berge führen soll, ist von diesem kleinen Begleiter gar nicht begeistert. Die vier machen sich trotz Bedenken auf den gefährlichen Weg in eine ungewisse Zukunft. Dem Autor ist mit einer leicht verständlichen Sprache gelungen, ein deutliches Bild der damaligen Situation zu zeichnen. Die Figuren sind authentisch beschrieben. Die Landschaften hat man bildlich vor Augen und in brenzligen Situationen fühlt man die Gefahr am eigenen Leib. Rolf als noch 12-jähriger Junge ist hier meiner Meinung nach besonders gut gelungen. Auf der einen Seite merkt man, dass er noch kindlich-naiv in die Welt schaut, aber auf der anderen Seite stellt er sich vielen Gefahren mit bereits männlicher Ernsthaftigkeit und absoluter Charakterstärke. Die Freundschaft, die sich im Laufe der Geschichte zwischen ihm und Manuel, dem Hirtenjungen, entspannt, empfand ich als Leser als besonders berührend und als Zeichen der Hoffnung in dieser finsteren Zeit. Dem Autor war es auch wichtig, die Flüchtlinge nicht nur als Opfer darzustellen, sondern ihnen auch die Rolle der Widerständler zu geben – so z.B. in der Rolle von Esther, einer Jüdin, die tatkräftig bei der Flucht hilft. Die damaligen Gräueltaten werden so erzählt, dass es eine kindliche Seele gut erfassen kann, aber dabei wird auch nichts beschönigt. Das Ende des Romans hat mir dabei besonders gut gefallen, da es in diese Zeit sehr gut passt und kein falsches Bild vermittelt. Der Spannungsbogen ist dabei von Beginn an wunderbar gelungen. Es ist ein Buch, dass man ab der ersten Seite gar nicht mehr aus der Hand legen möchte und sehr schnell durchgelesen hat. Für mich gibt es klare 5 von 5 Sternen. Auch weil das Thema der Flucht heute noch eine wichtige Rolle spielt und Kinder und Jugendliche durch dieses Buch an diese Thematik behutsam herangeführt werden können. Es ist auch ein Roman, der zum Nachdenken anregt und definitiv Lust auf den Film macht.

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