Produktbild: Briefe an die grüne Fee

Briefe an die grüne Fee Über die Langeweile, das Begehren, die Liebe und den Teufel.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.06.2017

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

268 (Printausgabe)

Dateigröße

336 KB

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783744826099

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

26.06.2017

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

268 (Printausgabe)

Dateigröße

336 KB

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783744826099

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    09.07.2017

    eBook (ePUB)

    Vom verdünnten Rausch des Lebens

    Ich weiß nicht, ob ich nur durch Aufmerksamkeit des Covers dieses Buch gewählt hätte. Es war eher die Unvermessenheit, mit der sich der Autor selbst als neuer Werther unserer neuen Zeit ausgab. Sein sprunghafter Lebenslauf, voller Witz und Rätsel. Ein seltener Feuervogel , der seine Schwingen voller literarischen Feingefühls und Herzblut, seine Geschichte eine, seine Seele einhaucht. So ist wie einst Goethes Werther auch sein Buch ein Briefroman, der nach Kenntnis des Romans einige Parallelen aufweist. Ein Buch, einst zum Bestseller der deutschen Literatur erkoren. Und so könnte Salih Jamals Buch auch zu einem Bestseller empor steigen, wenn man ihm vertraut, sich auf seine Geschichte einläßt. Eine Geschichte, die den Leser von der ersten Seite an packt, wie der Teufel, der um deine Seele buhlt. So buhlt der Ich Erzähler um ein Leben, in dem er wie der fliegende Holländer, in ewiger Verdammnis, seinen Hafen sucht, aber dennoch die Sehnsucht nach dem Meer ihn antreibt. Liebloses Elternhaus, Beziehungen, Frauen, Sucht, ausschweifenden Orgien, Sex bis zur Atemlosigkeit, Glücksspiel, etwas Normalität, Begegnung mit der grünen Fee, Verlust, begleiten sein Leben. Man fragt sich wieviel Salih Jamal steckt in seinem Buch. Er schockt teilweise durch seine gerade im ersten Teil vulgären Sprache, die aber keinen schalen Beigeschmack hinterläßt, sondern von einer Entschlossenheit, Kraft, sich Finden, Ausleben rührt. Wobei im zweiten Teil ein eher gereifter, aber dennoch Suchender Ich Erzähler sich mitteilt. "Wer flüchtet wird niemals ankommen." ( S.233 ) Der Autor spickt seine Kapitel gekonnt mit Zitaten, die von Khalil Gibran bis zu Rainer Maria Rilke greifen. Auch Einflechtungen unserer Gesellschaft, mit seinen Licht und Schattenseiten, gekonnt in die Handlung eingebunden. Das zeugt von einem Literaten, der sich in dieser gut auskennt. Ich könnte noch ewig voller Begeisterung über dieses Buch schreiben, was mir einfach zuflog, sich in mir eingenistet hat. "So tätowiert dich das Leben. Mit schmerzenden Stichen und mit bunter Farbe. Unauslöschlich unter deiner Haut." ( S.240 ) Vielen Dank Salih Jamal, für diese sehr erfüllten Lesestunden!

  • Bewertung

    aus Kierling

    5/5

    09.07.2017

    eBook (ePUB)

    die unerüdliche Suche

    Schon das ungewöhnliche Cover hat mich neugierig gemacht - eine grüne, giftige Flasche und der Titel - wer ist wohl die grüne Fee? Und dann gehts gleich voller Energie los - amüsante Erlebnisse, skurile Anektoten, ungewöhnliche Begegnungen, Szenen immenser Gefühle, die unermüdliche Suche nach der erlösenden Fee, ausschweifende Sexabenteuer, aber zwischendurch immer wieder wunderbare Gedanken, philosophische Absätze, ein bisschen Ruhe. Schöne, treffende Zitate am Anfang jedes Kapitels oder historische, religiöse, wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen vom allgemeinen Interesse des Autors. Durch diese bunte Mischung, deren Übergänge sehr gekonnt fließend waren, habe ich das Buch immer wieder gerne zur Hand genommen. Das Lesen hat Freude gemacht, meine Gedanken inspiriert, mein Gemüt erheitert.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    01.07.2017

    eBook (ePUB)

    Grandios !!! Eine echte Entdeckung !!!

    Mir wurde das Buch empfohlen und ich habe die Rezensionen im Netz einmal gegoogelt. Dem folgendem kann nichts hinzufügen:..........."Alles ist möglich im Zeitalter des Digitalbuchdrucks- sogar, tief in den Fluten herausgeschleuderter Selfpublishing-(Mach-)Werke eine Perle zu entdecken. Eine solche Perle ist mir mit Salih Jamals Roman „Briefe an die grüne Fee“ begegnet."....."Es war mir eine Ehre ein so „großes“ Buch lesen zu dürfen!"....."Ein heraus stechender Roman aus der großen Menge der Bücher, einfach lesenswert.“.....„Das Buch ist keines von denen, die es schon tausendmal gibt. Es ist durch und durch einzigartig.“.....„Dieses Buch verändert einen.“.....„Was heißt gelesen, ich habe es aufgesogen, ungläubig staunend immer weiter und weiter lesend. Ich wusste nach ein paar Sätzen: großartig! Das ist gut, das ist richtig gut. Wenn es dem Autor gelingt, das bis zum Ende so straight durchzuziehen, dann ist das genial. Und es ist gelungen.“ .....„In der Story kommt vieles zusammen, was eine insgesamt geniale Melange ergibt: Sprachtalent, Selbstironie, Sex (sehr schön eingebunden übrigens und nicht als Sell-Selbstzweck)“.....„Eine echte Entdeckung“.....„Er beschreibt das Leben aus Sicht des Ich-Erzählers – und es ist einfach genial!“.....„Mit philosophischem Feingefühl zum Leben und zum Genuss des Lebens erzählt er alles was er wahrnimmt.“.....„Der Schreibstil zieht einen in den Bann – ein purer Sog. So ein Feeling hatte ich noch nie bei einem Buch!“.....„Jedes seiner Kapitel beginnt mit einem Zitat was treffender nicht sein könnte.“.....„Seine Art der Sicht der Dinge ist so puristisch das man das Gefühl hat, man unterhalte sich mit ihm. Chapeau!“.....„Von diesem Autor ist noch Großes zu erwarten!“

  • rewareni

    aus wien

    4/5

    09.07.2017

    eBook (ePUB)

    Das Leben und die Liebe

    Der namenlose ICH- Erzähler sitzt hoch über den Dächern der Stadt, bereit zum Sprung, eine traurige Gestalt, die aber noch nicht wirklich bereit ist zu sterben. In zwei zusammenlaufenden Handlungssträngen, darf sich nun der Leser auf eine humorvolle, tragische, emotionale und zum Nachdenken anregende Reise in die Welt der menschlichen Gedanken und Gefühle begeben. Schonungslos werden die Stationen seines Lebens von Kindheit an beschrieben. Ein tragischer Held, immer auf der Suche nach Glück, Freiheit und Liebe. Egal welche Muse ihn gerade küsst, Alkohol, Zigaretten, Drogen und harter Sex sind dabei treue Begleiter. Dass die Welt Lebenskünstler nicht so leben lässt, wie er es gerne hätte, erkennt er immer wieder daran, dass das Leben aus Zwängen, Verpflichtungen, Verantwortung und Arbeit besteht. Ein Freigeist also, der immer wieder auf die Nase fällt um gleich darauf wieder aufzustehen. So schafft er es immer sich irgendwie aus dem Lebenssumpf heraus zu ziehen. Es ist ein ständiges Geben und Nehmen, wo er aber lieber der Nehmer ist. Er versteht es Menschen mit seiner Sprache und seinem Wesen zu manipulieren, aber irgendwann steht der Teufel vor der Tür und fordert für das ständige Glück seinen Tribut. Ich möchte das Buch und meine Eindrücke dazu mit einem Zirkus vergleichen. Der Autor Salih Jamal ist ein Jongleur der mit Worten spielt, manchmal hart und vulgär, dann wieder sanft und geschmeidig. Er wirbelt Gedanken, Emotionen und Handlungen durch die Luft und fängt sie aber wieder geschickt auf. Manchmal philosophisch und dann wieder banal. Er ist ein Clown, der den Leser unterhält mit teils zynischen, aber auch tragischen Geschichten. Einfach Situationen, die man manchmal auch schon selbst erlebt hat, wo man lachen aber auch weinen kann. Salih Jamal ist ein Messerwerfer, der zielgenau ins Schwarze trifft. Er beobachtet die Menschen und spürt ihre Stärken und Schwächen auf. Die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit wechselt genauso ab wie Verzweiflung und Alltäglichkeit. Der Autor ist ein Magier, der den Leser mit seinen Geschichten verzaubert. Er lässt Bilder entstehen, die zum Träumen anregen. Bilder von schönen Momenten, die vielleicht vergessen sind und nur darauf warten an die Oberfläche kommen zu dürfen. Wünsche und Sehnsüchte der Menschen die nur auf ihre Erfüllung warten. Und letztendlich ist Salih Jamal der Zirkusdirektor der es seinem Publikum ermöglicht hat für ein paar Stunden abzutauchen in eine Welt der Spannung, des Humors und einer Reise ins eigene Ich. Wer ist nicht auf der Suche nach dem Glück? Wo und wie man es letztendlich findet steht in den Sternen.

  • kingofmusic

    aus Bielefeld

    5/5

    12.12.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Provokant, poetisch - erfrischend anders

    Der Vorteil an einer Buch-Community oder auch nur das Er- und Einstellen von Rezensionen im Internet ist der, dass man als Schreiber von selbigen unverhofft Einladungen zu Buchverlosungen von Autoren erhält, die eine Rezension zu einem anderen Buch gelesen und der enthaltenen Kernaussage zugestimmt haben. So ging es mir mit Salih Jamal und seinem Debüt „Briefe an die grüne Fee“. Da ich schon mal ein Auge auf das Buch geworfen hatte, habe ich die Einladung dankend angenommen. Jetzt, 260 Leseseiten weiter, sitze ich hier und versuche meine Eindrücke in Worte zu fassen. Wer bei der Erwähnung einer Fee im Titel an ein neues Fantasy-Epos denkt, der sollte jetzt besser nicht weiterlesen, da sonst die Gefahr einer großen Enttäuschung besteht *g*. Alle anderen (egal ob Literaturnerd oder Independentbuchjunkie) können und sollen bitte weiterlesen. Salih Jamal ist ein Autor, der sich nicht oder kaum um bestehende literarische Konventionen schert. Er schreibt einfach frei von der Leber weg. Da stehen provokant-derbe Ausdrücke neben tiefsinnig poetischen und lyrischen Textstellen – who cares? Er beschreibt das Leben einfach so wie es ist – mal hart und brutal, mal witzig und komisch, mal herzerwärmend und poetisch. Autobiografische Texte vermischen sich hier gekonnt mit der guten Beobachtungsgabe des Autors und die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen zu einem konsequenten Ganzen. Der Autor teilt gerne aus und dem ein oder anderen Leser ist die tabulose Sprache wahrscheinlich ein Dorn im Auge. Auf der anderen Seite zeigt sich aber zwischen den provokant-selbstverherrlichenden Zeilen ein sehr sensibler Mensch, der sich und sein Tun hinterfragt und zum Schluss hin (trotz seiner „Ich will Spaß im Leben“-Mentalität) ein anderer Mensch geworden ist. So begleiten wir den Protagonisten durch ein feucht-fröhliches Leben mit allen Höhen und (selbstverursachten?) Tiefen, erleben ihn wie er feiert, trauert, LEBT und langsam aber sicher zu sich und seinem (Seelen-)Frieden findet. Am Anfang jeden Kapitels tauchen passende literarische Zitate auf (Kafka, Montaigne usw.), was das Buch noch einmal aufwertet. Alles in Allem ist Salih Jamal mit „Briefe an die grüne Fee“ ein starkes Debüt gelungen, welches sich nahtlos in die lange Reihe der guten bis sehr guten Independent-Veröffentlichungen, die ich dieses Jahr gelesen habe, einreiht! Ich danke Salih Jamal für die Fee, für die Widmung im Buch und freue mich auf den nächsten Roman!

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