Es geht uns gut

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Roman

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Beschreibung


Der Bestseller jetzt in neuer Rechtschreibung

Philipp Erlach hat in der Wiener Vorstadt das Haus seiner Großmutter geerbt, und die Familiengeschichte sitzt ihm nun im Nacken. Arno Geiger erzählt sie so, als wäre jeder Tag der Vergangenheit unsere Gegenwart. Er schildert das Schicksal von Alma und Richard, die 1938 gerade Ingrid bekommen und nichts mit den Nazis zu tun haben wollen. Vom 15-jährigen Peter, der 1945 mit den letzten Hitlerjungen durch die zerbombten Straßen läuft. Von Ingrid, die mit dem Studenten Peter eine eigene Familie gründen will, und von Philipp, dem Sohn der beiden. Arno Geiger erweckt ein trauriges und komisches Jahrhundert zum Leben.

Arno Geiger erweckt ein trauriges und komisches Jahrhundert zum Leben. Buch-Magazin

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2018

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

19/12,1/2,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2018

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

19/12,1/2,7 cm

Gewicht

392 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14650-0

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habs angefangen und gleich weg gelegt

Bewertung aus Gudensberg am 27.01.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Buch das so langweilig beginnt dass ich es gleich wieder weg gelegt habe. Die ersten paar Seiten als der junge Mann die Villa erbt gehen ja noch, aber als dann die Geschichte von den 80ziger Jahren beginnt über einen offenbar Demenzkranken Mann aus Sicht seiner Frau, wird dies sehr emotionslos und in irgendwelchen komischen Begebenheiten erzählt auf weiterblättern und sporadischen lesen ob sich dass dann wieder bessert bin ich weiterhin auf eine merkwürdige Erzählweise gestoßen die wirklich nicht meins ist.

habs angefangen und gleich weg gelegt

Bewertung aus Gudensberg am 27.01.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Buch das so langweilig beginnt dass ich es gleich wieder weg gelegt habe. Die ersten paar Seiten als der junge Mann die Villa erbt gehen ja noch, aber als dann die Geschichte von den 80ziger Jahren beginnt über einen offenbar Demenzkranken Mann aus Sicht seiner Frau, wird dies sehr emotionslos und in irgendwelchen komischen Begebenheiten erzählt auf weiterblättern und sporadischen lesen ob sich dass dann wieder bessert bin ich weiterhin auf eine merkwürdige Erzählweise gestoßen die wirklich nicht meins ist.

Bewertung am 07.04.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Geiger in Hochform - die etwas andere Familiengeschichte handelt von Liebe, unerwarteten Wendungen und einem Band, das uns alle mit einander verbindet. Lesenswert!

Bewertung am 07.04.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Geiger in Hochform - die etwas andere Familiengeschichte handelt von Liebe, unerwarteten Wendungen und einem Band, das uns alle mit einander verbindet. Lesenswert!

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von Arno Geiger

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Ingbert Edenhofer

Thalia Essen - Allee-Center

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4/5

Ein bisschen wie "Buddenbrooks" im Poststrukturalismus

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Es geht uns gut" erzählt Arno Geiger die Geschichte einer Familie, allerdings nicht chronologisch. Gibt es in der deutschsprachigen Literatur eine prägendere Familienchronik als "Buddenbrooks"? Ich wüsste keine. Und "Es geht uns gut" entthront Thomas Manns Werk sicherlich nicht. Trotzdem ist es ziemlich mitreißend. Gerade der Aspekt des Nicht-Chronologischen verleiht dem Roman ein großes Überraschungspotenzial, denn es lässt sich nicht voraussagen, wem wir wann im Buch und in welcher Lebensphase wiederbegegnen werden. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen: Ich erwartete z.B. nicht, dass Peter zwischendurch in den Mittelpunkt gerückt würde. Gerade dieses leicht Experimentelle hebt "Es geht uns gut" ins Literarische - im Vergleich etwas zu Carmen Korns Jahrhundert-Trilogie, die gut recherchiert und eloquent geschrieben ist, aber selten wirklich zu überraschen vermag. "Es geht uns gut" war 2005 der erste Preisträger des Deutschen Buchpreises, und wenn mich auch "Du stirbst nicht" und "Die Hauptstadt" mehr mitrissen, wurde der Preis in gute Hände gelegt.
4/5

Ein bisschen wie "Buddenbrooks" im Poststrukturalismus

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In "Es geht uns gut" erzählt Arno Geiger die Geschichte einer Familie, allerdings nicht chronologisch. Gibt es in der deutschsprachigen Literatur eine prägendere Familienchronik als "Buddenbrooks"? Ich wüsste keine. Und "Es geht uns gut" entthront Thomas Manns Werk sicherlich nicht. Trotzdem ist es ziemlich mitreißend. Gerade der Aspekt des Nicht-Chronologischen verleiht dem Roman ein großes Überraschungspotenzial, denn es lässt sich nicht voraussagen, wem wir wann im Buch und in welcher Lebensphase wiederbegegnen werden. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen: Ich erwartete z.B. nicht, dass Peter zwischendurch in den Mittelpunkt gerückt würde. Gerade dieses leicht Experimentelle hebt "Es geht uns gut" ins Literarische - im Vergleich etwas zu Carmen Korns Jahrhundert-Trilogie, die gut recherchiert und eloquent geschrieben ist, aber selten wirklich zu überraschen vermag. "Es geht uns gut" war 2005 der erste Preisträger des Deutschen Buchpreises, und wenn mich auch "Du stirbst nicht" und "Die Hauptstadt" mehr mitrissen, wurde der Preis in gute Hände gelegt.

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4/5

Seiner Sterne würdig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat es verdient gelobt zu werden. Es spannt den geschichtlichen Bogen zwischen Frühling 1938 und Sommer 2001. Zentrum ist das Haus der Familie, welches bewohnt und entrümpelt, wo geliebt und gehasst wird. Die Eltern, ihre Kinder und Enkel kommen zu Wort. Sie und das Haus spiegeln die Veränderungen der Zeit wider. Der Autor wechselt häufig Zeit und Perspektive. Mir hat besonders gefallen, dass ich in der einen Zeit leicht schon mal "voraus lesen" konnte, um dann zurückzublättern und in der anderen Zeit den nächsten Handlungsstrang aufzunehmen. Ein sprachlich sehr schönes Buch, voller Menschen, die die Irren und Wirren der Zeiten auf ihre Art meistern.
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Dieses Buch hat es verdient gelobt zu werden. Es spannt den geschichtlichen Bogen zwischen Frühling 1938 und Sommer 2001. Zentrum ist das Haus der Familie, welches bewohnt und entrümpelt, wo geliebt und gehasst wird. Die Eltern, ihre Kinder und Enkel kommen zu Wort. Sie und das Haus spiegeln die Veränderungen der Zeit wider. Der Autor wechselt häufig Zeit und Perspektive. Mir hat besonders gefallen, dass ich in der einen Zeit leicht schon mal "voraus lesen" konnte, um dann zurückzublättern und in der anderen Zeit den nächsten Handlungsstrang aufzunehmen. Ein sprachlich sehr schönes Buch, voller Menschen, die die Irren und Wirren der Zeiten auf ihre Art meistern.

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