Ans Meer

Roman

detebe Band 24076

Tim Krohn

(4)
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Beschreibung

Drama um ein Haus am Meer.

Anna - eine junge Frau aus Kiel voll Charme und Wärme - wünscht sich nichts sehnlicher als eine eigene Familie. In ihrer frühen Jugend hat sie während der Sommerferien durch eine Dummheit die Familie ihrer besten Freundin Josefa zerstört, und mehr noch: jetzt, zwölf Jahre später, hätte sie vielleicht Josefas unerwarteten Tod verhindern können. Deshalb will sie Josefas elfjährigen Sohn Jens adoptieren und so ihre Schuld zumindest teilweise tilgen. Doch auch Jens' Vater Livio taucht auf, ein nicht unsympathischer, aber offensichtlich ziemlich unzuverlässiger Mensch, der Jens noch nie zuvor gesehen und der eigenen Familie dessen Existenz verschwiegen hatte. Während Anna und Livio um die Vormundschaft für den überforderten Jungen ringen, der selbst gar nicht zum Trauern kommt, wird eines klar: ohne Aufarbeitung des Vergangenen, der Frage von Schuld und Sühne, Verzeihen und Vergessen, kann die Zukunft nicht beginnen. Verschiedene der damals Beteiligten erinnern sich an jenes schicksalsschwere Unglück im Haus am Meer, das Josefas und Annas Familien völlig veränderte und das bis heute auch auf Jens nachwirkt.

Tim Krohn erweist sich dabei als äußerst raffinierter Erzähler. Wie in einem Kaleidoskop blitzen immer neue Facetten der Ereignisse auf, rühren an existenzielle Fragen. Ans Meer ist ein beeindruckender Roman voller Dramatik, vor allem aber ein Buch über die Sehnsucht nach einem Zuhause, die schwierige Kunst des Verzeihens und darüber, dass die größte Schönheit der Menschen im Eingeständnis ihrer Fehlbarkeit liegt.

Tim Krohn, geboren 1965, lebt als freier Schriftsteller in Santa Maria Val Müstair. Seine Romane Quatemberkinder und Vrenelis Gärtli machten ihn berühmt. 2015 veröffentlichte Tim Krohn bei Galiani den hochgelobten Erzählband Nachts in Vals. Der Auftaktband des ›Menschliche Regungen‹-Projekts Herr Brechbühl sucht eine Katze war wochenlang in den Schweizer Bestsellerlisten. Zuletzt erschien der dritte Band, Julia Sommer sät aus (2018).

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 05.10.2017
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Dateigröße 1746 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783462318517

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Buchhändler-Empfehlungen

Kann man nach 12 Jahren noch verzeihen?

Rebecca Hanneken, Thalia-Buchhandlung Giessen

Sie waren die engsten Freundinnen! Sind zusammen an der Ostsee aufgewachsen! Irgendwann trennten sich ihre Wege! 12 Jahre später treffen sie sich wieder, am Meer. Dramatische Ereignisse aus der Vergangenheit werden aufgearbeitet! Ein Roman über Freundschaft und Verlust!

Kundenbewertungen

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Wieviel kann ein sensibles Herz verzeihen?
von Veronika Kucera aus Wuppertal am 08.12.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lange hat mich schon kein Roman über Freundschaft so eindringlich beeindruckt, wie es Tim Krohns "Ans Meer" vermochte. Warum? Josefa und Anna waren in ihrer Kindheit unzertrennlich und die engsten Freundinnen. Aber auch die beiden Elternpaare verband eine tiefe Freundschaft. Bis die Zeiten der Verbundenheit jäh enden und alle Be... Lange hat mich schon kein Roman über Freundschaft so eindringlich beeindruckt, wie es Tim Krohns "Ans Meer" vermochte. Warum? Josefa und Anna waren in ihrer Kindheit unzertrennlich und die engsten Freundinnen. Aber auch die beiden Elternpaare verband eine tiefe Freundschaft. Bis die Zeiten der Verbundenheit jäh enden und alle Beteiligten ihrer Wege gehen. Josefa beginnt ein neues Leben in der Schweiz und Anna verbleibt in der Heimat. Jahre sollen vergehen bis ein zufälliger Umstand die beiden ehemaligen Freundinnen wieder zusammenbringt und die Vergangenheit aufkochen läßt. Voller Mitgefühl versteht der Leser mit der Lektüre, was mit Josefa damals geschehen ist... und stellt sich die Frage, was schwerer wiegt. Sich selbst oder anderen vergeben?

Unecht und langweilig
von Sandra am 02.06.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Alle Figuren in dieser Geschichte - mit Ausnahme vielleicht Paulines - sind drastisch überzeichnet, kaum auszuhalten sind deren Gespräche und Gefühlszustände, ihre Gedanken sind bestenfalls langweilig, leider jedoch mehrheitlich schlicht idiotisch. Die ganze Geschichte wirkt dermassen konstruiert, dass einen schliesslich nich... Alle Figuren in dieser Geschichte - mit Ausnahme vielleicht Paulines - sind drastisch überzeichnet, kaum auszuhalten sind deren Gespräche und Gefühlszustände, ihre Gedanken sind bestenfalls langweilig, leider jedoch mehrheitlich schlicht idiotisch. Die ganze Geschichte wirkt dermassen konstruiert, dass einen schliesslich nichts mehr erstaunt - es sei denn, man erwartet mehr von Tim Krohn und liest leicht irritiert, aber hoffnungsvoll weiter: da wird man aber gnadenlos enttäuscht...

erst wirklich gut, aber dann...
von anna am 30.12.2009
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

eigentlich ist die geschichte ja ganz gut. die erzählform, jeweils auf eine person bezogen, zieht schnell rein, interessant sind die verschiedenen wahrnehmungen, erleben und leben, interessant die charakteren von mutter und sohn, die rollen, die sie leben, tauschen, der sohn ist fast mehr mutter als die mutter. interessant und ü... eigentlich ist die geschichte ja ganz gut. die erzählform, jeweils auf eine person bezogen, zieht schnell rein, interessant sind die verschiedenen wahrnehmungen, erleben und leben, interessant die charakteren von mutter und sohn, die rollen, die sie leben, tauschen, der sohn ist fast mehr mutter als die mutter. interessant und überraschend auch die charakteren und leben der eltern und deren geschichten, der dinge, die geschahen, die leben bestimmten. doch was wirklich nervt, ist das infantile, kleinkindgetue dieser anna, die am schluss, und das ist das wirklich tragische an dieser geschichte, auch noch in allem recht und verzeihung findet, und - man befürchtet es fast - natürlich auch den mann zurück bekommt oder nimmt oder was auch immer. schade, dass der autor dem happyendismus oder wie man dem sagen soll, verfällt und man fragt sich gegen ende des buches verzweifelt, warum, warum geht der autor auf einmal so hastig und lieblos und unvorsichtig mit der eigentlich gut konstruierten geschichte um, und man glaubt nicht, dass es wirklich so kommt. man hofft auf eine unvorhergesehene wende, bis es leider doch so ist, unabwendbar, unveränderbar. schade, eine gute geschichte endet wie bei rosamunde pilchner. muss nicht sein. Und wenn "Die Zeit" schreibt: "Ja, das ist Kunst", ja dann verstehe ich vielleicht einfach solche Künste nicht.


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