• Produktbild: Das Seehospital
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Das Seehospital Roman

27

10,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.2019

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,8/13/4,6 cm

Gewicht

455 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27410-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Eine Entdeckungsreise, die so vielschichtig wie faszinierend ist. ... Ein guter Schmöker. Lübecker Nachrichten 20190317

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.2019

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,8/13/4,6 cm

Gewicht

455 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27410-7

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    25.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zum Glück kein typischer „Insel-Arzt-Roman"

    Frida studiert 1920 gegen den Willen ihrer Familie in Hamburg Medizin. Ihr Großvater, das Familienoberhaupt, hat ihr deswegen sogar den Geldhahn zugedreht. Als er stirbt fährt Frida zur Beerdigung nach Hause nach Amrum – obwohl sie die Enge, Einschränkungen und Konventionen auf der Insel hasst. Eigentlich will sie schnell zurück nach Hamburg, aber dann erklären ihre Mutter und ihr Stiefvater, dass das Erbe ihres Großvater viel kleiner ausfällt als erwartet – sie müssten das Inselhospital schließen, welches ihr Großvater für lungenkranke Waisenkinder errichtet hat. Das wollen Frida und ihre Schwestern Louise und Emily vermeiden, denn in Hamburg herrschen schlimme Zustände, die Kinder kamen halb verhungert aus dem Waisenhaus bei ihnen an. Da das Personal bereits entlassen wurde, kümmern sich die drei jungen Frauen um die Kinder, bis ihnen hoffentlich eine bessere Lösung einfällt. Frida pausiert sogar mit ihrem Studium. Frida, Louise und Emily sind sehr verschieden. Frida wirkt oft kühl und diszipliniert, aber sie brennt für die Medizin und will unbedingt Ärztin werden. Alles Neue, wie z.B. die Röntgenuntersuchungen, fasziniert sie. Sie will den Menschen helfen und scheut sich nicht, auch andere um Hilfe zu bitten. Die kecke Louise hat noch keinen Plan für ihr Leben, liebt aber Amrum und will auf jeden Fall hierbleiben. „... spürst Du nicht auch die Freiheit? Ein Blick übers Meer und Du kommst zur Ruhe.“ (S. 68) Sie träumt von einer Ehe aus Liebe. Als ihre Mutter ihr vorschlägt, einen 50jährigen Jagdfreund ihres Vaters zu heiraten, verschwindet sie. Hat sie sich etwas angetan? Emily träumt vom eigenen Fotoatelier in Hamburg oder Berlin, ordnet sich aber dem Willen ihrer Mutter und ihres Stiefvaters unter – schließlich geht nichts über die Familie. Nicht einmal das eigene Glück? „Einer muss doch dafür sorgen, dass alles weiterläuft.“ (S. 253) Christian, der Halbbruder der Schwestern, ist erst 13, sehr verzogen und wird permanent bevorzugt. Er war mir extrem unsympathisch, weil er eine widernatürliche Freude daran hatte, hilflose Tiere und schwächere bzw. kleinere Kinder zu quälen. Ihm hätte ich mehrfach gern „den Hosenboden stramm gezogen“. Luises Mutter ordnet sich ihrem Mann komplett unter – was er sagt ist Gesetz und wird nicht hinterfragt. Auch das Wohl ihrer Töchter scheint ihr leider nicht wirklich am Herzen zu liegen. Hauptsache, der schöne Schein wird gewahrt. Ich konnte ihre Beweggründe nicht immer verstehen, aber sie war als Figur trotzdem in sich stimmig. Rudolf, der Stiefvater, tut nach außen so, als würde ihm die Familie über alles gehen, dabei will er nur nicht seinen Lebensstil aufrechterhalten. Er war mittellos und ist erst durch die Hochzeit zu Geld gekommen ... Das Setting ist in sich stimmig. Die Autorin beschreibt die gegensätzlichen Lebensweisen auf der rauen Insel und der vom Krieg in Mitleidenschaft gezogenen Großstadt, von arm und reich sehr bildlich. Sie geht auch auf die Zustände in den Hospitälern und Waisenhäusern ein, die zum Teil erschreckenden Behandlungs- und Forschungsmethoden, das Elend in den Gängevierteln und die sich verbreitenden Heroinsucht so kurz nach dem 1. WK. „Das Seehospital“ hat mir sehr gut gefallen. Helga Glaesener beweist wieder einmal, dass sie eine ganz große Könnerin ihres Fachs ist. Ihr Buch hebt sich positiv von der Masse der „Insel-Arzt-Romane“ ab. Sie verwendet keine stereotypen Charaktere, die Personen und deren Handlungen passen genau in die damalige Zeit. Sie erspart ihren Lesern vorhersehbare Liebesgeschichten und unnötige Happy Ends. Es muss nicht alles gut ausgehen, das tut es im wirklichen Leben doch auch nicht.

  • Timo Funken

    5/5

    25.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Das Seehospital

    Zurück ins Jahr 1920: Gelungener Roman, der einen bis zum Ende packt und in eine andere Zeit eintauchen lässt. Spannend und emotional, daher 5 Sterne. Liebe Grüße Timo Funken

  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    25.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Erschreckend ehrlich

    Frida Kirschbaum gehört im Jahr 1920 zu den wenigen Frauen, die in Hamburg Medizin studieren. Als ihr Großvater stirbt, muß sie ihr Studium unterbrechen um zur Beerdigung nach Amrum zu fahren. Der alte Mann hat auf der Nordseeinsel ein kleines Hospital für lungenkranke Waisenkinder gegründet. Jetzt soll das Haus geschlossen werden, denn Fridas Mutter will ein Hotel daraus machen. Verzweifelt kämpft die junge Frau für den Erhalt des Hospitals, denn für die Kinder würde eine Rücksendung in ein Hamburger Waisenhaus den sicheren Tod bedeuten. Fridas Schwestern sind ihr keine Hilfe, aber der englische Arzt James Tylor steht ihr immer zur Seite, wenn sie Hilfe braucht - und Hilfe braucht sie jetzt dringend! Ich habe schon lange nicht mehr so ein ehrliches Buch gelesen. Hier wird nichts geschönt und "die gute alte Zeit" verklärt. Alles kommt ans Tageslicht. Die Menschen verhungern und die Kirche sieht weg. Da spricht der Pfarrer beim Anblick der verhungernden Waisenkinder von der Gnade Gottes. Der Arzt sieht in den Menschen nur noch "Forschungsmaterial" für die Wissenschaft. Am schlimmsten aber ist die Mutter, die ihre Töchter an reiche alte Männer verkuppelt, damit sie ihr Luxusleben weiterführen kann. All diese Personen - und auch die anderen Charaktere - sind so klar dargestellt, daß man beim Lesen nicht nur dabei ist, sondern mitten unter ihnen lebt. Und das geht wirklich unter die Haut und seelisch sehr nah. Man möchte die Bedauernswerten in den Arm nehmen und haßt die Üblen. Genau so möchte ich es haben, wenn ich ein Buch lese. Optimal ist es, wenn ich am Schluß noch eine Weile innehalte, um über das Geschehen nachzudenken und dies zu verarbeiten.  All diese Ansprüche an ein richtig gutes Buch sind hier erfüllt. Helga Glaesener hat mich mit ihrem Werk begeistert!

  • Bewertung

    aus Recklinghausen

    5/5

    25.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fridas Schwestern

    Helga Glaesener hat hier einen tollen historischen Familienroman aus der Zeit kurz nach dem ersten Weltkrieg geschrieben . Eine wunderbar atmosphärische Stimmung begleitet die Geschichte der Familie Kirschbaum und fesselt an das Buch . Das Flair der schönen Insel Amrum mit seinen traditionsbewussten Einwohner ,ist der Zeit angepasst und perfekt eingefangen . Zusammen mit den sensible und differenziert gezeichneten Protagonisten , beschreibt die Autorin die teilweise schlimmen Zustände in den Kinderheimen und medizinischen Einrichtungen sehr authentisch und beschönigt nichts . Toll beschrieben und in eine sehr lebendig anmutende Szenerie verpackt , wird auch das Milieu der Großstadt Hamburg, zur Nachkriegszeit . Für mich ein toller, historischer Roman , der vom Schicksal der Familie Kirschbaum erzählt . Sehr gerne vergebe ich für den tollen Roman 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle die gerne historische Romane lesen

  • Bewertung

    5/5

    25.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnd, atmosphärisch gut

    Bei „ Das Seehospital“ von Helga Glaesener handelt es sich um einen Roman. Drei Schwestern, drei Schicksale – ein Ort der Menschlichkeit Amrum, 1920: Da der alte Kapitän Kirschbaum zuletzt kein gutes Wort für Frida übrig hatte, kehrte sie nur widerwillig zur Beerdigung ihres Großvaters, auf die nordfriesische Heimatinsel, zurück. Ihr Großvater hielt ihren Traum in Hamburg Medizin zu studieren für Weiberflausen und drehte ihr kurzerhand den Geldhahn zu. Dabei hätte Frida ihm bei seinem für lungenkranke Kinder gestifteten Hospital helfen können. Wegen Geldmangels droht dem Hospital jetzt nach Großvaters Tod die Schließung. Aber was wird dann aus den kleinen Patienten? Fridas Mutter möchte aus der Strandvilla lieber ein exklusives Kurhotel machen und auch von ihren beiden Schwestern kann Frida keine Hilfe erwarten. Frida nimmt den Kampf auf und ahnt nicht, wie hoch der Preis für sie und ihre Familie sein wird. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, Auch wenn ich unter dem Titel eine etwas andere Geschichte erwartet habe. Hier wird am Anfang die Sorgen um das Bestehen des Seehospitals beschrieben,dann driftet die Geschichte vom Titel ab und über Seiten wird über Lous neues Leben in Hamburg erzählt. Das Hospital spielt eher eine Nebenrolle. Erst gegen Ende der Geschichte findet das Geschehen wieder auf Amrum statt. Bei Seehospital handelt es sich nicht um einen Arzt- Krankenhausroman. Vielmehr um eine wirklich sehr spannende und interessante Familiengeschichte, die sich immer mehr zuspitzt mit einem sehr überraschenden und spannenden Ende. Diesen Verlauf der Geschichte habe ich überhaupt nicht erwartet- hat mich aber positiv überrascht. Der Aufbau der Geschichte hat mir sehr gefallen. Die Autorin beschreibt die Charaktere sehr gut und ausführlich. Über jedem Kapitel steht der Name, des Hauptprotagonisten, sodass man als Leser immer gleich weiß mit welchem Erzählstrang es weiter geht und man kann sich darauf einlassen. Sehr interessant fand ich wie die drei Schwestern und ihr Halbbruder ihre Wege gehen. Dabei erlebt jede der Frauen eine andere Geschichte. Sehr gut wird das Flair der damaligen Zeit beschrieben. Die Gedanken, die medizinische Fortschritte und die Angst vor Armut. Ich empfehle dieses Buch weiter.

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  • Zum Bewerterprofil von Christine Kais

    Christine Kais

    Thalia Salzgitter – BraWo Carree

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Hostorisches Familiendrama

    Helga Glaesener nimmt uns mit nach Amrum ins Jahr 1920. Nach dem Tod des Großvaters Kapitän Kirschbaum kämpft die Familie um das Erbe. Während Frieda, die älteste Tochter, alles versucht, um das Seehospital ihres Großvaters zu erhalten, wollen ihre Eltern das Hospital zu Geld machen.Auch Firedas Geschwister sollen einen Teil dazu beitragen das Ansehen der Familie zu steigern. Doch die Geschwister haben andere Pläne und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Spannendes Familiendrama um das Erbe des Großvaters.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Schöner zeitgeschichtlicher Schmöker!

    Amrum 1920. Kapitän Kirschbaum hat ein Inselhospital gestiftet. Hier werden lungenkranke Kinder behandelt. Als er verstorben ist, wird das Geld knapp. Deshalb soll daraus ein Kurhotel werden. Gegen den Willen ihrer Familie setzt sich Enkelin und Medizinstudentin Frida für den Verbleib des Hospitals in dem Gebäude ein. Mitreißender und atmosphärischer Erzählstil, fesselnder Inhalt, gespannt fieberte ich mit.

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