Produktbild: Arminuta

Arminuta Roman

19

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2018

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,8/13,1/2,2 cm

Gewicht

316 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

L’ Arminuta

Übersetzt von

Maja Pflug

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-253-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2018

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,8/13,1/2,2 cm

Gewicht

316 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

L’ Arminuta

Übersetzt von

Maja Pflug

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-253-6

Herstelleradresse

Kunstmann Antje GmbH
Zweigstrasse 10
80336 München
DE

Email: info@kunstmann.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine 13-jährige wird völlig unvorbereitet von ihren vermeintlich eigenen Eltern in ihre Ursprungsfamilie zurückgebracht. Vom Leben an der Küste in ein armes Abruzzendorf, in eine Familie mit ruppigen Geschwistern, einer verhärteten Mutter, einem groben Vater. ARMINUTA wird sie genannt, die Zurückgekehrte. Sie ringt mit ihrer Zerrissenheit, gibt aber nicht auf, da sie mutig und neugierig ist. Es gibt große Momente von Menschlichkeit und neue Facetten von Liebe zu entdecken. Das Titelbild strahlt ihre Verletzlichkeit und Kraft zugleich aus - lassen Sie sich davon hineinziehen in diese Geschichte, die mich nachhaltig beschäftigt hat. n 

  • Andrea Karminrot

    aus Berlin

    5/5

    29.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Zurückgekehrte

    Ich habe gerade ein Buch zu Ende gelesen, das mich sehr begeistert hat. Kaum mochte ich es aus der Hand legen. Die wunderschöne Sprache von Donatella Di Pietrantonio verzauberte mich vollkommen. Sätze ließen Bilder im Kopf entstehen, die zart, poetisch und schön waren, gleichzeitig Wut und Hilflosigkeit vermittelten. Die Zurückgekehrte Arminuta ist die Zurückgekehrte. Sie wurde als Baby an ein Pärchen weitergegeben. Aber die rechten Eltern wollten das Kind zurück, als das Mädchen Dreizehn Jahre zählte. Arminuta kannte ihre echten Eltern nicht und fand es furchtbar, ihre Familie der letzten Jahre verlassen zu müssen. Für das Mädchen wurde vieles anders. Die Jahre in dem gut situierten Haus sind vorbei und das Mädchen muss sich völlig umstellen. Sie teilt sich ein Bett mit ihrer kleineren Schwester und die Brüder schlafen in dem selben Zimmer wie die Mädchen. Alles ist so viel primitiver als in ihrer geschenkten Familie. Aminuta vermisst das alte Leben, die Eltern und ihre beste Freundin. Das Dorf in dem sie nun leben muss, ist so einfach und hat mit der Stadt am Meer kaum etwas gemein. Aber noch mehr als über die Verwahrlosung, in der sie jetzt leben muss, kommt die Zurückgekehrte mit der Zurückgezogenheit ihrer Leihmutter zurecht. An die gegebenen Umstände kann sie sich anpassen, aber was ist mit der „Mutter“? „Ich kannte keinen Hunger und lebte wie eine Fremde unter Hungernden...“ Seite 128 Arminuta findet eine besondere Freundin in ihrer kleinen Schwester Adriana, die so viel mutiger scheint als die große Schwester. Erst nach einiger Zeit begreift Arminuta, wie verschieden Liebe und Zusammenhalt aussehen kann. Sie bleibt immer unter einem Schutzmantel ihrer Leihmutter, die dafür sorgt, dass es dem Mädchen an nichts mangeln soll. Doch Wut über das Verlassenwordensein, lässt das große Mädchen ungerecht werden. „...was für ein Ort eine Mutter ist! ...eine Zuflucht, Gewissheit..“ Unglücklich, wusste das pubertierende Mädchen nicht mehr woher sie stammte. Schwierig ist es nicht das Mädchen sympatisch zu finden. Donatella Di Pietrantonio gibt einem die Möglichkeit zu träumen und durch die zarten Sätze Gefühle zu entwickeln, die es schwer machen, das Buch auch nur eine Minute aus der Hand zu legen. Ich habe die 224 Seiten an einem Tag gelesen. Die Autorin und ihre Übersetzerin Die Autorin stammt aus den Abruzzen und lebt heute in der Nähe von Pescara. Sie hat mit ihren Romanen einige Literaturpreise gewonnen. Perfekt ist die Übersetzerin Maja Pflug. Sie wurde schon sehr oft gelobt, „Maja Pflug ist eine der verdientesten Übersetzerinnen aus dem Italienischen. Als deutsche Stimme von Natalia Ginzburg, Cesare Pavese und Fabrizia Ramondino hat sie große literarische Vielfalt und stilistisches Können bewiesen ...“(Autorenprofil Kunstmann-Verlag) Seit Dreißig Jahren übersetzt sie italienische Literatur.

  • Bewertung

    aus Leinfelden-Echterdingen

    5/5

    29.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zurück oder nirgendwo wirklich zu Hause

    Ein junges Mädchen wird bei ihrer Ursprungsfamilie abgegeben. Sie weiß nicht wieso und - sie findet sich in einer vollständig anderen Welt wieder, die ihr fremd ist und in der sie fremd ist. Neben den Probleme, dort anzukommen, mit fünf Geschwistern das Geld reicht nie, treibt sie die Sorge um die Geliebte Mutter ihrer ersten Jahre um. Ist sie krank? Tot?! Tot ist sie nicht, denn weiterhin wird sie mit Geschenken unterstützt. Aber es gibt kein Treffen, keine Erklärung, die erste Mutter klärt wichtige Dinge direkt mit der leiblichen Mutter. Gleichzeitig findet sie allerdings in den unbekannten Geschwistern Freunde, Konkurrenz aber auch Unterstützung. Sie wird erwachsen durch diese Erfahrung, lernt sich zu wehren, und ihren Weg zu gehen. Die Entscheidungen, die die Erwachsenen über ihren Kopf hinweg treffen, die ihr Leben so durcheinander bringen, das Kinderkanal einem wirklich Leid tun. Wie gut, dass es die Praxis, Kinder aus armen Verhältnissen dann mal zu entleihen, wenn das mit dem eigenen Nachwuchs nicht so klappt, nicht mehr üblich ist.

  • Bewertung

    5/5

    29.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Zurückgekommene

    Die Protagonistin ist eine starke Persönlichkeit. Und das muss sie auch sein. In der Pubertät, einer so wichtigen Zeit der Selbstfindung wird sie weggeschoben und ausgeschlossen aus der Welt ihrer Zieheltern. Der Welt, in der sie ihr bisheriges Leben verbracht hat. In der sich ihre beste Freundin, geliebte Hobbies und ein zu Hause voll Geborgenheit befinden. Niemand sagt ihr warum und so behält sie die Hoffnung eines Tages zu ihrer Familie zurückkehren zu können. Untergekommen in ihrer neuen Familie, bei ihren leiblichen Eltern und Geschwistern, die in Armut leben, erfährt sie eine Härte, die sie so bis jetzt nicht kannte. Sie bildet zarte Bande zu ihrer kleinen Schwester, die teils ihr einziger Halt zu sein scheint. Sie erfährt eine große Zerrissenheit zwischen dieser neuen Welt und ihrem alten Leben. Fazit: Dieser Roman hat mich wirklich tief berührt. Ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Absolute Leseempfehlung meinerseits!

  • Anne Kaffeekanne

    5/5

    29.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen den Welten

    "Arminuta", die Zurückgekommene, erfährt mit dreizehn Jahren, dass die Frau, die sie als ihre Mutter kennengelernt hat, eigentlich ihre Tante ist, und wird zu ihrer leiblichen Familie zurückgeschickt. Das bisher behütet aufgewachsene Mädchen wird mit Armut, harten Worten und Gewalt konfrontiert. Niemand scheint sie haben zu wollen, für die leibliche Mutter ist sie nur eine weitere Esserin unter sechs weiteren Kindern und ihre Zieheltern verweigern den Kontakt. Auf sich allein gestellt muss Arminuta ihren Platz finden. Doch bald findet sie Trost bei ihrer Schwester Adriana und lernt einen neuen Blick auf das Leben kennen. Ein bisschen habe ich mich an Elena Ferrantes neapolitanische Saga erinnert gefühlt. Auch hier ist der Dialekt ein Makel, das Dorf unterschiedet sich stark von der Stadt, es herrscht viel Gewalt und Bildung wird als Ausweg wahrgenommen. Während jedoch Elena Ferrante in mehreren tausend Seiten die Gesellschaft potraitiert, wählt Donatella Di Pietrantonio auf nur 230 Seiten einzelne, eindrückliche Szenen. Ich habe das Buch verschlungen, war ganz nah bei der Hauptfigur. Der Stil hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich sehr gut in diese kindliche Welt hereinversetzen, die so grausam von der Welt der Erwachsenen bestimmt ist. Das Schweigen der Erwachsenen lastet schwer auf den Kindern und Auswege müssen erkämpft werden. Gemeinsam mit den Kindern setzt sich die LeserIn ein Bild davon zusammen, was geschehen ist. Sehr anrührend ist die langsame Entwicklung von Zuneigung zu der ruppigen Adriana. Mir gefiel auch, dass es nie in Jammern oder große Dramatik verfällt, sondern recht nüchtern mit den Grausamkeiten des Lebens umgegangen wird. Überhaupt kam mir die kindliche Sichtweise angenehm unaufgeregt und realitätsnah vor. Ein sehr empfehlenswertes Buch, dass zum Nachdenken anregt.

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Bewertungen (19)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit zwei lebenden Müttern wurde ich zum Waisenkind

    Als Baby wollten sie entfernte Verwandte zur Tochter haben. Jetzt ist Arminuta dreizehn Jahre alt und die Verwandten beschließen, sie ihren echten Eltern zurückzugeben, so erzählt man sich. In Arminutas echter Familie ist man auf ihre Anwesenheit alles andere als vorbereitet. Das Bett teilt sie sich mit ihrer Schwester Adriana. Von Heute auf Morgen ist sie gezwungen, ihr bisher privilegiertes und behütetes Leben einzutauschen gegen bittere Armut und Lieblosigkeit. Arminuta leidet, kann nicht verstehen, ist auf der Suche nach Antworten…. Besondere & ungewöhnliche Familiengeschichte, deren Inhalt sowohl berührt, als auch erschüttert. Absolut fesselnd & herzzerreißend erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Werner

    Anja Werner

    Thalia Leverkusen

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Zurückgekommene

    Die unbeschwerte Welt von Arminuta gerät ins Wanken, als sie von den Menschen, die sie für ihre leiblichen Eltern hielt, ohne Erklärungen zurück gebracht wird zu ihrer wirklichen Familie. In dem kleinen italienischen Dorf der 70er Jahre begegnen ihr Armut und die Angst um eine sichere Zukunft. Doch Arminutas Wissbegier und die Beziehung zu ihren Geschwistern lassen das junge Mädchen ihren Weg gehen. Der poetische und zarte Roman von Donatella Di Pietrantonio ist berührend und unvergesslich.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Ackermann

    Ulrike Ackermann

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lieblingsbuch-Potenzial!

    Ein 13jähriges Mädchen wird von seiner vermeintlichen Familie zu seinen „richtigen.Eltern“ zurückgebracht? Warum??? Ein starkes Buch mit durchdringenden Themen absolut kurzweilig geschrieben. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt! Besonders lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Elisabeth Jäckel

    Elisabeth Jäckel

    Thalia Riesa

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch voller Gefühle

    Das Buch hat mich seit einiger Zeit schon interessiert und ich muss sagen, mich hat es wirklich mitreißen können. Die Autorin lädt den Leser auf eine sehr spannende Reise mit. In diesem Buch geht es um Schmerz und auch über den Verlust eines Elternteils. Sehr berührend, obwohl der Schreibstil sehr anspruchsvoll ist. Das Buch ist eher nichts für zwischendurch, sondern erfordert schon Konzentration. Dennoch ein toller Roman, den es sich lohnt zu lesen.
  • Zum Bewerterprofil von Regina Medinger

    Regina Medinger

    Thalia Neu-Ulm – Glacis-Galerie

    Buchhändler*in

    5/5

    11.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Arminuta, die Zurückgekommene

    Arminuta , die Zurückgekommene, kommt unfreiwillig in ihre Herkunftsfamilie zurück und wird da knallhart mit einem völlig anderen Leben konfrontiert. Es geht ums Überleben, Durchkommen, sich durchsetzen. Aber immer wieder scheint auch in dieser aussichtslosen Situation die Hoffnung auf ein besseres Leben durch, auch die Träume und Vorstellungen , die die Menschen hatten, die jetzt in ihrem Alltag gefangen sind .Arminuta erlebt die schüchterne Zuneigung der Eltern und die bedingungslose der "neuen" Schwester. Ein Roman, der nachklingt.

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