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Das weibliche Prinzip Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

30552

Erscheinungsdatum

16.07.2018

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

1425 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

>The Female Persuasion<

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

EAN

9783832184247

Beschreibung

Rezension

»Schriftstellerin Meg Wolitzer schrieb den Roman zur #MeToo-Ära.«
Maren Keller, DER SPIEGEL

»Jeder Mann, beziehungsweise jedermann, sollte es lesen.«
Christian Bos, FRANKFURTER RUNDSCHAU

»Sie [hat] es wieder getan: einen hinreißenden Roman über den Kram geschrieben, von dem es heißt, er würde Männer nicht interessieren. […]«
Peter Praschl, LITERARISCHE WELT

»Es ist ein sanfter Roman. Er fließt angenehm dahin, sympathisch und hochprofessionell erzählt […]ein klug erzählter Rückblick auf einen langen Weg, dessen Ende nicht abzusehen ist.«
Gabriele von Arnim, DLF KULTUR

»Meg Wolitzer schreibt wunderbar, humorvoll und klug als Frau, aber vor allem als Mensch.«
Katja Lückert, NDR Kultur

[Wolitzer] schreibt klug über Macht und Solidarität, über Beziehungen und Selbstfindung.«
Judith Liere, STERN

»Meg Wolitzer hat die Fähigkeit, glaubwürdige Figuren zu schaffen, die nicht schlauer, aber auch nicht dümmer sind als das Leben. Man könnte sagen, ›Das weibliche Prinzip‹ sei der Roman der Stunde, es ist allerdings keine Modeerscheinung, dass Frauen Opfer männlicher Gewalt werden.«
Maik Brüggemeyer, ROLLING STONE

»Es geht um die großen Dinge des Lebens – Liebe, Loyalität, Feminismus – und es ist eindeutig ein Turnpager, denn die Autorin schreibt mit Witz und Empathie.«
Sabine Oelmann, N-TV.DE

»Meg Wolitzer hat das Buch der Stunde geschrieben.«
Anne-Sophie Scholl, SCHWEIZ AM WOCHENENDE

»›Das weibliche Prinzip‹ ist Bildungsroman, Feminismuskritik und zugleich Plädoyer für einen neuen Feminismus.«
Petra Kohse, BERLINER ZEITUNG

»In diesem Roman geht es nicht darum, Feminismus zu erklären. Es geht darum, dass die Personen, denen du begegnest, dich verändern können.«
Elena Berchermeier, FRANKFURTER RUNDSCHAU

»Man möchte [den Roman] einer fast erwachsenen Tochter zum Lesen geben.«
Mia Eidlhuber, DER STANDARD

»Der Roman [besitzt] neben seinem subtilen Humor eine raffiniert vorbereitete Pointe.«
Thomas Linden, KÖLNISCHE RUNDSCHAU

»Wolitzer schreibt fesselnd und mit viel Empathie für ihre Figuren. Entstanden ist ein kluger Roman über den Feminismus und den immer noch wichtigen, häufig schwierigen Kampf für Frauenrechte und Gleichberechtigung.«
Elisabeth Langohr, RUHR NACHRICHTEN

»[Ein] mehr als geglückte[r] Roman.«
Christina Rauch, BUCH AKTUELL

»Ein zutiefst komischer, aber noch mehr bewegender Roman über Kämpfe und Hoffnungen, über Freundschaft und Verrat.«
Mithu Sanyal, WDR 5

»Was Meg Wolitzer richtig gut kann, ist amerikanische Milieus zeichnen.«
Anja Brockert, SWR 2 LESENSWERT

»Meg Wolitzer spürt genau die Details auf, die die feinen Unterschiede ausmachen.«
Katharina Borchardt, SWR 2 LESENSWERT

»Wolitzer gelingt es, das doppelte Tabuthema von weiblichem wie auch feministischem Machtstreben anhand glaubhafter Charaktere zu vermitteln.«
Sonja Eismann, MISSY MAGAZIN

»Die Beziehungen, […] sind wunderbar beschrieben und so schafft Meg Wolitzer Charaktere, die wir lieb gewinnen.«
Ariane Wick, HR 2 KULTUR

»Was Wolitzer immer wieder fantastisch gelingt, ist Figuren und Welten zu erschaffen, die real und überzeugend sind.«
Jörg Petzold, FLUX FM

»Mit ihrem eigenen Schreiben zeigt [Meg Wolitzter], dass die ›Great American Novel‹ keine Männersache ist.«
Jana Volkmann, BUCHKULTUR

»Ihre Bücher sind ruhige, intelligente Langzeitbetrachtungen von Menschen und ihrer Art, sich in der Welt zu bewegen.«
Nina Berendonk, DONNA

»Ein kluger, komplexer Roman darüber, was Feminismus heute sein kann.«
Saskia Stöcker, FREUNDIN

»ein sommerlich leichter Zugang zum Thema Feminismus und was er für Frauen bedeuten kann.«
Christina Traar, KLEINE ZEITUNG

»ein wohltuender Roman, eine Bestätigung für Frauen, die etwas bewegen wollen, dass das der richtige Weg ist.«
Britta Bode, BERLINER MORGENPOST

»[Wolitzer] steuert einen sympathischen, warmherzigen und selbstkritischen Beitrag zur Geschlechterdebatte bei. Lesenswert – auch für Männer, die der Titel vielleicht ein wenig abschrecken mag.«
Franziska Trost, KRONEN ZEITUNG

»Die Stärke der amerikanischen Autorin ist es, Zeiten und Welten heraufzubeschwören.
Wolitzer beschreibt Charaktere so, dass man meint, sie wären Freunde.«
Sara Schausberger, FALTER

»Sie hat die große Fähigkeit, auch wenn er nur am Rande auftritt, jeden Menschen als ganzen darzustellen.«
David Eisermann, WDR 3 Mosaik

»Auch wenn es der Titel auf den ersten Blick nicht vermuten lässt, stellt ›Das weibliche Prinzip‹ einmal mehr den Beweis an, dass in einem Stück Literatur oft mehr Wahrheit steckt als in der Wirklichkeit.«
Bettina Baltschev, MDR KULTUR

»Wir alten weißen Männer müssen lernen zu verstehen, was da passiert. Und uns darüber freuen, dass die Frauen übernehmen. Nun auch mit diesem Buch«
Ulf Poschardt, LITERARISCHE WELT

»Zum einen ist ›Das weibliche Prinzip‹ einfach ein sehr guter Roman, zum anderen schreibt Meg Wolitzer hier eben gerade nicht über vorgeblich ›kleine‹ Themen, sondern stellt die Machtfrage. Feminismus bedeutet, dass Frauen ›ein faires und gutes Leben‹ wollen. Das wird einem nicht einfach geschenkt.«
Christian Bos, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»[das Buch] ist klug durchdacht und komponiert, es wandert in der Zeit, ohne jedoch seine Leserschaft zu verwirren. Es ist eindringlich, ohne aufdringlich zu wirken.«
Heidi Ossenberg, BADISCHE ZEITUNG

»Meg Wolitzer ist in ›Das weibliche Prinzip‹ wieder witzig, empathisch und frauensolidarisch, dass es einfach nur Spaß macht.«
Barbara Meixner, BUCHMARKT

»Wenn Meg Wolitzer eine Emanzipationsgeschichte erzählt, dann ist das in erster Linie auch glänzende Unterhaltung.«
Meike Schnitzler, BRIGITTE

»Lesen, weil ... das literarische Frauenpower ist.«
COSMOPOLITAN

»Dieses Buch ist keine simple Erklärung unserer Zeit, es geht um Macht und Emanzipation, um Liebe und Freundschaft und ums Erwachsenwerden.«
Miriam Böndel, EMOTION

»Wolitzer zeichnet ihre Heldinnen mit feinstem feministisch-literarischem Pinselstrich.«
Martina Koch, Glamour

»Ein großartiger Roman über die Schwierigkeiten moderner Frauen, feministische Ideale mit dem Leben und der Liebe in Einklang zu bringen.«
Lisa Goldmann, MADAME

»Ein kluger, komplexer Roman darüber, was Feminismus heute sein kann.«
Günther Keil, PLAYBOY

»Wolitzer hat zwei wesentliche Fähigkeiten: Sie schafft Figuren, denen man gerne folgt, und stellt diese in Konstellationen, aus denen sich viel über den Zustand der Gesellschaft – zumindest ihres gebildeten, bürgerlichen Teils – ablesen lässt. Das ist deutlich mehr, als die meisten Romane schaffen.«
Harald Ries, WESTFALEN POST

»Der Roman ist unterhaltsam, humorvoll, klug konstruiert und hintergründig, aber vor allem wahrhaftig ohne überheblich zu sein.«
Tanja Ochs, HEILBRONNER STIMME

Produktdetails

Format

ePUB

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
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Verkaufsrang

30552

Erscheinungsdatum

16.07.2018

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

1425 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

>The Female Persuasion<

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

EAN

9783832184247

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  • claire_silver

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Gegenwärtiges Thema mit einfühlsamen und berührenden Schreibstil

    Das Cover ist zahlreichen farbigen Mustern versehen, die aufgrund der ähnlichen Fachgruppen gut zusammen harmonieren und das Interesse des Betrachters wecken. Der Einstieg in die Geschichte gelingt durch den leicht verständlichen und interessanten Schreibstil sehr gut. Bei dem Hauptcharakter handelt es sich um Greer Kadetsky, eine intelligente und hervorragende Schülerin. Aufgrund des Versagens ihrer Eltern besucht sie ein kleines unbedeutendes College, obwohl sie mit ihren Leistungen an einem Ivy League College studieren könnte.. Doch dann trifft sie auf die charismatische Frauenrechtlerin Faith Frank. Eine Frau und ihre Begegnung, die ihr Leben für immer verändern wird. Aus verschiedensten Perspektiven wird die Handlung von Greer, deren langjähriger Freund Cory, Zee und auch Faith erzählt. Dieser Aspekt gefällt mir sehr gut, dadurch kann der Leser alle Charaktere kennenlernen und die verschiedenen Sichtweisen und Meinungen nachvollziehen. Die Charaktere und deren Handlungen sind sympathisch und authentisch beschrieben. Das Leben der schüchternen Greer wird einfühlsam und nachvollziehbar geschildert. Es gefällt mir die Entwicklung von Greer zu verfolgen, die aufgrund des Collegelebens mehr aus sich herauskommen muss. Sie muss Stellung beziehen, das Verhältnis zur eigenen Weiblichkeit und anderen Menschen herausfinden. Probleme des Erwachsenwerdens, der Annahme der eigenen Weiblichkeit und Gedanken des Feminismus stellen ein wichtiges, gegenwärtiges und fast schon alltägliches Thema dar. Es ist von Meg Splitter in einer sehr einfühlsamen, ruhigen, ausgeglichenen und dennoch berührenden Weise aufgegriffen worden, sodass auch nach dem Lesen das Thema immer noch zum Nachdenken anregt. Eine Geschichte mit einer spannenden und wichtigen Lektion für Greer und dem Leser selbst!

  • Webervogel

    4/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Komplexes Romankonstrukt – durchhalten lohnt sich

    Anfangs hatte ich mit diesem Roman ein bisschen zu kämpfen. Alles an ihm schien sperrig: Der Beginn, die Charaktere, die Handlung. Autorin Meg Wolitzers Art, Dinge zu beschreiben, fand ich jedoch von Anfang an ansprechend – in „Das weibliche Prinzip“ gibt es weise Sätze wie „Beziehungen waren ein Luxus, den sich nur Menschen leisten konnten, die nicht in einer Krise steckten“. Oder: „Ich denke manchmal, dass Introvertierte, die sich beigebracht haben, extrovertiert zu sein, die effektivsten Menschen der Welt sind.“ Ich habe mir einige interessante Gedanken markiert, doch manchmal wirkte der Stil der Autorin auch etwas überladen auf mich. Und dann sprang der Funke doch noch über. Rückblickend denke ich, dass das geschah, nachdem der größte Coming-of-Age-Teil überstanden war. Natürlich verhalten sich die Hauptfigur und ihre Freunde mit Anfang/Mitte 20 noch nicht ganz erwachsen, aber die Irrungen und Wirrungen, die Schulabschluss und Universitätsbeginn mit sich bringen, waren irgendwann überstanden – für sie und für mich. „Das weibliche Prinzip“ handelt von der ehrgeizigen Greer Kadetsky, die zu Beginn des Buches ihr Studium am Ryland College beginnt, nachdem ihre Eltern ihre Anmeldung in Yale vermasselt haben. Während ihre Jugendliebe Cory nach Princeton geht und ihm die Welt von nun an zu Füßen zu liegen scheint, fühlt sich Greers neues Leben im Vergleich zunächst minderwertig an – zumindest für sie selbst. Doch sie findet bald Freunde am Ryland College und obwohl die Dichte an interessanten Abendveranstaltungen natürlich nicht mit der in Princeton mithalten kann, hört Greer an ihrer Hochschule einen Vortrag, der ihr Leben verändern wird: Den der Feministin Faith Frank. Diese Figur, die zu Beginn des Romans Mitte 60 ist, habe ich mir als eine Art Alice Schwarzer vorgestellt: bekannte Feministin und Bestsellerautorin mit eigener Zeitschrift, die ihre erfolgreichste Zeit bereits hinter sich hat. Im Roman ist Faith Frank immer noch eine Galionsfigur der Frauenbewegung, der man gerne zuhört, doch die Auflagenzahlen ihres Magazins „Bloomer“ sinken und andere Feministinnen mit radikaleren Ansichten erhalten inzwischen mehr Aufmerksamkeit als sie. Dennoch ist Faith Franks Vortrag für Greer eine Art Erweckungserlebnis, der ihr Leben nachhaltig prägt – nicht zuletzt, weil sie danach noch ein kurzes Gespräch mit der Rednerin führen kann und sich nach dem Studium bei „Bloomer“ bewirbt. Greer wird nach und nach eine begeisterte Feministin und bleibt dabei eine glühende Bewunderin Faith Franks. Doch nach ihrem Abschluss am Ryland College, wenn der Leser sie durch die ersten Jahre ihres Arbeitslebens begleitet, muss die Hauptfigur entdecken, dass man zwar für das Wohl der Frauen im Allgemeinen kämpfen kann, das jedoch nicht bedeutet, dass man sich den eigenen Freundinnen immer loyal und fair gegenüber verhält. Was macht erfolgreicher – Kompromisslosigkeit oder Abwägen? Greer lernt, kämpft und muss sich schließlich selbst behaupten – und das regt zum Nachdenken an. Wichtige Nebenrollen spielen neben Faith Frank Greers Freundin Zee und Cory, der mit Princeton das große Los gezogen zu haben schien. Aber: „Er würde immer ein Mensch sein, der nicht weglief, sondern half“ – wieder so ein starker Wolitzer-Satz von der Art, wie sie in diesem Roman massenhaft zu finden sind. Schon für diese Art von Beschreibungen lohnt es sich, „Das weibliche Prinzip“ zu lesen. Die Selbstfindung der Protagonisten mitzuerleben sowie kapitelweise auch mal hinter die Fassade von Faith Frank und anderen Figuren blicken zu können, riss mich nach dem ersten Buchdrittel doch mit. Die Charaktere in diesem komplexen Romankonstrukt sind außergewöhnlich vielschichtig. Autorin Meg Wolitzer macht es ihren Lesern nicht immer leicht, doch die Lektüre lohnt sich. „Das weibliche Prinzip“ bietet jede Menge gedankliche Anregungen, nicht nur über Bedeutung und Entwicklung des Feminismus in der heutigen Zeit, sondern auch darüber, was wirklich wichtig im Leben ist.

  • Bewertung

    5/5

    13.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch

    Der Einband ist mir direkt aufgefallen. Er spielt genau auf das Thema des Buches ab, obwohl ich ihn nach meinem Geschmak nicht als besonders schön einstufen würde. Aber er erfüllt auf jeden Fall seinen Zweck! Auf das Buch selbst war ich sehr gespannt und es hat mich nicht enttäuscht. Es ist sehr gut geschrieben und man kommt gut in die Geschichte hinein. Es geht hier um Feminismus, um die Selbstverwirklichung der Hauptfigur und um Mentorinnen, die die Machtfrage stellen. Mich hat das Buch zum grübeln gebracht was durchaus ein gutes Zeichen ist. Viele Bücher gehen einem nach dem Lesen wieder viel zu schnell aus dem Kopf. Bei diesem ist es zumindest bei mir nicht der Fall. Ich kann dieses Buch allen weiterempfehlen, die sich für Feminismus und das Thema Machtausübung interessieren.

  • Bewertung

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das weibliche Prinzip

    Feminismus und Macht. Wörter, die wohl eher in die politische Sparte gehören.Meg Wolitzer ist es aber gelungen, all die - auch heute leider immer noch aktuellen - Themen in einen lehrreichen und dennoch gefühlsorientierten Roman zu verpacken. So greift sie ein halbes Jahrhundert Frauenbewegung auf, und schafft es, den Leser mit reflektierenden Fragen (Wo fängt Macht an? - Und wie viel sind wir bereit dafür zu geben?) zu packen.Ein Buch, das mir gezeigt hat, dass wir nicht aufhören dürfen Mädchen und Frauen zur Selbstbestimmung zu ermutigen!

  • Hanna von Buchsichten

    aus Düsseldorf

    5/5

    23.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Erwachsenwerden, Vorbildern und der Suche nach Selbstverwirklichung

    Greer Kadetsky hat große Ambitionen, bei denen ihre Eltern eher hinderlich sind. Denn wegen eines Fehlers von ihnen kann sie nicht in Yale studieren, sondern nur am Ryland College, während ihr Freund Cory nach Princeton geht. Als das College Besuch von der berühmten Feministin Faith Frank bekommt, geht sie auf Drängen ihrer Freundin Zee zum Vortrag und ist fasziniert von dieser starken Persönlichkeit. Einige Jahre später wird ihr Traum wahr, als sie die Chance erhält, für Faith zu arbeiten. Greer wächst an ihren Aufgaben, gleichzeitig läuft bei weitem nicht alles nach Plan – weder bei ihr, noch bei Cory und Zee. Der Leser trifft erstmals im Jahr 2006 auf Greer, die er bis ins Jahr 2019 begleiten wird. Sie studiert seit kurzem am Ryland College und trauert noch immer vertanen Chance hinterher, in Yale zu studieren. Aber auch hier bieten sich Chancen: In der politisch aktiven Zee findet sie eine erste Freundin, und animiert von ihr geht sie zum Vortrag von Faith Frank, der ihre Zukunft maßgeblich beeinflussen wird. Denn Faith wird ausgerechnet auf Greer aufmerksam und gibt ihr ihre Visitenkarte. Greer, Cory und Zee scheinen als zielstrebigen Studenten alle Wege offen zu stehen. Gleichzeitig machen sie die ersten Erfahrungen, dass nicht immer alles nach Plan verläuft und sich nicht jeder an die Spielregeln hält. So erhält beispielsweise ein Student, der mehrere Kommilitoninnen belästigt, trotz großen Aufruhrs eine milde Strafe. Für die sonst eher zurückhaltende Greer ein Anlass, gemeinsam mit er politisch aktiven Zee laut zu werden und auf diese Fehlentscheidung hinzuweisen. Als Greer sich nach ihrem Studium bei Faith meldet und tatsächlich einen Job erhält, scheint sie den Jackpot geknackt zu haben: Sie darf für ihr großes Vorbild arbeiten. Motiviert startet sie auf der untersten Stufe der Karriereleiter, während auch Cory und Zee ihre ersten Jobs antreten. Die Geschichte wechselt mehrfach die Perspektive und schildert den Weg der drei ins Berufsleben. Man erhält Einblicke, was sie antreibt und begleitet Cory und Zee durch schwierige Zeiten, in denen sie wegweisende Entscheidungen treffen müssen. Greer hingegen befindet sich auf einem Höhenflug: Ihr Job bietet ihr die Gelegenheit, einen wirklichen Mehrwert für die Gesellschaft zu stiften. Doch etwas verändert sich über die Zeit. Schließlich muss sie feststellen, dass auch leuchtende Vorbilder nicht völlig frei agieren können und Entscheidungen treffen, die man selbst nicht gutheißt. Erneute Perspektivenwechsel geben tiefere Einblicke in die Hintergründe. Doch was leitet man daraus für sich selbst ab? Und wie geht man wiederrum mit eigenen Fehlern um? Welchen Weg können die Charaktere einschlagen, um sich selbst treu zu bleiben? Das Buch greift durch Greers Erlebnisse als Mitarbeiterin von Faith sowie die alltäglichen Erfahrungen der drei jungen Erwachsenen viele Themen des Feminismus auf. Insgesamt ist die Geschichte für mich aber vor allem ein Buch übers Erwachsenwerden und der Suche nach einem Platz im Leben, der Selbstverwirklichung erlaubt. Greer, Cory und Zee sind drei authentische Stimmen der jungen Generation, deren Erlebnisse auch mir oftmals nicht unbekannt waren. Mich konnte dieses klug erzählte Buch sehr gut unterhalten.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

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    5/5

    14.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitreißend!

    Ein überaus starker und facettenreicher Entwicklungs-Roman über eine junge Studentin in den USA, die ihren Platz im Leben sucht, und ihn Jahre später findet!
  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Sie schaffen es immer, die Regeln zu bestimmen. Ich meine - sie tun das einfach..."

    Meg Wolitzer hat einen klassischen amerikanischen "Coming-of-Age-Roman" geschrieben, und doch so viel mehr als nur das: Vordergründig geht es um das Erwachsen werden von Greer Kadetsky, ihren Weg von der Highschool zur Uni, und ihrem späteren Berufsleben. Dazu kommt ihre Liebe zu ihrem Freund Cory, mit allen Aufs und Abs, inklusive Trennung und späterer Heirat. Außerdem ist da ihre beste Freundin Zee, die ziemlich am Anfang des Buches von Greer verraten wird. Und die wichtigste Person in Greers Leben, die bekannte Feministin der ersten Stunde, Faith Frank, die nach einer kurzen Begegnung mit Greer zu deren wichtigster Bezugsperson wird. In beeindruckender Art und Weise schildert Wolitzer das Leben der Protagonisten, kunstvoll ineinander verflochten, dramatisch und spannend... Allein das läßt dieses Buch deutlich aus der Masse herausragen. Aber es ist noch viel mehr - es ist eine Geschichte des Feminismus, von den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute! So viel schien von Frauen wie Faith Frank erreicht worden zu sein, manches hat sich tatsächlich gebessert, aber es bleibt noch so viel zu tun, wie nicht nur die gesamte me.too-Debatte zeigt... Für mich eines der wichtigsten Bücher des Jahres, politisch, weiblich, männlich und literarisch!
  • Zum Bewerterprofil von Susanna Wanke

    Susanna Wanke

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frauensache

    Es ist nicht nur eine Geschichte über Feminismus und starke Frauen, die Meg Wolitzer geschrieben hat, sondern vor allem ein Roman über die Entscheidungen die wir treffen, die Wege die wir gehen und mit wem und darüber, dass das alles uns zu dem Menschen macht, der wir sind. Hut ab, ein super Buch! Bitte lesen Sie!
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Immer weiter

    Meg Wolitzer ist die Autorin für alle, die intelligente, charmante Unterhaltung zu schätzen wissen. Ihr aktuelles Buch stärkt auf charmante Weise alle Feministinnen und die es werden wollen. Die Geschichte spielt im heutigen New York und greift Themen auf, die nicht nur durch #metoo-Debatte aktueller denn je sind.
  • Zum Bewerterprofil von Nele Grote

    Nele Grote

    Thalia Pinneberg

    Buchhändler*in

    5/5

    30.12.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Roman über Feminismus, Freundschaft und Verlust

    Durch ihr Vermögen interessante Charaktere zu schaffen und ihren jeweiligen Geschichten viel Raum zu geben, ist Meg Wolitzer ein facettenreicher Roman gelungen. Die zentrale Figur ist Greer Kadetsky, deren Wandlung von der schüchternen Studentin zur selbstbewussten feministischen Aktivistin geschildert wird. Genauso gern wie Greer folgt man auch den Handlungssträngen der Personen in ihrem Umfeld: Zee, deren Freundschaft zu ihr auf den Prüfstand gestellt wird; ihr Freund Cory, der nach einem schweren Schicksalsschlag sein Leben umkrempelt; Faith, die frühere Ikone der Frauenbewegung, die nun, in die Jahre gekommen, eher für Wohlfühl-Feminismus steht; Greers unbeholfene Eltern...über all diese Figuren hätte ich ohne Weiteres noch 500 Seiten mehr lesen können.

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