Berlin, 1925: Als Vicky von ihrem Mann verlassen wird, denkt sie gar nicht daran, sich einen neuen Gatten und Ernährer zu suchen. Stattdessen erfüllt sie sich lieber einen Traum und eröffnet gemeinsam mit ihrer besten Freundin eine Buchhandlung - nur für Frauen. Der kleine Laden am Savignyplatz sorgt von Anfang an für Aufsehen. Schon bald werden sie zu Ikonen der aufkeimenden Emanzipation, aber auch Ziel konservativer Anfeindungen. Doch dann wirft Vicky plötzlich alle guten Vorsätze über Bord und das ausgerechnet wegen eines Mannes ...
"Joan Weng weckt das Berlin der Goldenen Zwanziger mit seinem Glamour zu neuem Leben." Stuttgarter Zeitung.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
anke3006
5/5
07.08.2022
eBook (ePUB 3)
1920er Jahre in Berlin
Vicky benimmt sich nicht wie ein Mädchen ihrer Zeit. Sie ist Verlobt, verliebt sich in einen anderen, wird schwanger, geschieden und dann? Sie macht sich selbstständig und das als Frau. Skandal!
Joan Weng hat die Zeit, die Lebensumstände und die Denkweise sehr gut eingefangen.
Ihre Art zu schreiben gefällt mir gut.
Bewertung
aus Fürstenwalde
5/5
14.01.2021
eBook (ePUB 3)
Sehr tolles Buch und Sehr Empfehlenswert . von mir 5 Sterne
Zum Buch :
Die Frauen von Saignyplatz, weil die liebe uns gehört!! Berlin 1925 Als Vicky von ihren Mann verlassen wird, denkt sie garnicht daran,sich einen neuen Gatten und Ernährer zu suchen.Stattdessen erfüllt sie sich lieber einen Traumund eröffnet gemeinsam mit ihrer besten Freundin eine Buchhandlung. Und zwar nur für Frauen. Der kleine Laden am Savigyplatz sorgt von Anfang an für Aufsehen. Schon bald werden sie zu Ikonen der aufkeimenden Emanzipation, aber auch Ziel konservativer Anfeindungen.Doch dann wirft Vicky plötzlich alle guten Vorsätze über Bord , und das ausgerechnet wegen eines Mannes.
Meine Rezension :
Bin wirklich begeistert von dem buch von anfang toller schreibstil und eine tolle Geschichte..Vicky eine bezauberde Mutter und frau und ihr Mann wirklich beeindruckend ,ihren bruder Bambi hat man gerne gelesen .. er war trotz seine Vergagenheit ein toller Mann.ihre Eltern hingegen Typisch denn früheren Jahren ,aber auch sehr Egoistisch . Herr Ebert kam mir erst nicht sehr Sypmatisch rüber wurde am ende aber eines Besseren Belehrt ...
Fazit : Sehr tolles Buch und Sehr Empfehlenswert . von mir 5 Sterne
Das Cover : Passt perfekt zu Inhalt und Tiel
Bewertung
5/5
24.10.2018
eBook (ePUB 3)
Diese Frauen muss man einfach lieben!
Ein funkelnder, strahlender Roman um eine faszinierende Heldin und einen Frauenbuchladen im Berlin der wilden, glamourösen 20er Jahre. Das ideale Geschenk für die beste Freundin.
Sabrina Schneider
4/5
08.06.2019
eBook (ePUB 3)
Stimmung der 2oer toll eingefangen, glaubwürdige Protagonistin die Familie und Freiheitsdrang lebt.
Das Cover ist so toll und hat dadurch erst meine Aufmerksamkeit geweckt.
Die Stimmung dieses Buches fängt für mich die Atmosphäre der Zwanziger Jahre ein.
Einerseits das Partymachen, die Aufbruchsstimmung und die Spießigkeit der "normalen Bürger" und der Freiheitsdrang der Frauen.
Die Hauptprotagonistin Vicky ist farbig gezeichnet, das Agieren in den Situationen denn sie ist mutig ist trotzdem für ihren Mann und die Kinder da, verlangt aber ihre Freiheiten um sich selbst zu verwirklichen.
Ich wäre in ihrer Buchhandlung zu Besuch gewesen.
Und einen mir neuen Begriff für Wohlfühlbücher habe ich auch noch gelernt.
Der Schreibstil ist angenehm verständlich ohne dabei zu seicht zu werden.
Von Joan Weng hatte ich bisher noch nichts gelesen werde es aber wieder tun.
Ich vergebe für diese Geschichte 4 gute Sterne.
Mrs.Moriarty
Thalia Book Circle Community
4/5
20.11.2018
eBook (ePUB 3)
Nicht ganz was ich erwartet hatte
Ich gebe zu, ich hatte mir insgesamt etwas anderes vorgestellt. Denn vom Klappentext her, könnte man meinen das es von Anfang an vor allem um Vickis Arbeit rund um den Buchladen gehen würde. Stattdessen dreht sich eigentlich insgesamt um Vickies Leben und ihre Versuche sich als Frau zu emanzipieren. Gleichzeitig merkt sie dabei aber immer wieder, das dies gar nicht so einfach ist. Denn als Frau in den 20er-Jahren ist sie immer darauf angewiesen, das Männer ihr Erlauben etwas zu tun. Ob sie nun die Unterschrift des Ehemannes braucht oder wenn sie geschieden wäre, die des Vaters, oder in der psychiatrischen Klinik ihre Unterschrift nichts gilt, obwohl es sich um ihren eigenen Bruder handelt. Es geht also etwa die Hälfte des Romans vor allem Vickies Traum überhaupt einen solchen Buchladen zu haben und auch trotz ihrer Familie selbständig und unabhängig zu werden.
Was mir dabei wirklich gut gefällt, ist das Joan Weng einen eher locker, flockigen Ton anstimmt und es ihr trotzdem gelingt, Tiefe in die Handlung einzubauen, ohne ihren unterhaltenden Tonfall zu verlieren. So streut sie immer wieder Dinge ein, die dafür Sorgen das Frauen in der Weimarer Republik nach wie vor kaum Rechte haben. Und auch wie schwer es ist, einerseits emanzipiert sein zu wollen, andererseits aber eingeschränkt im eigenen Lebensentwurf zu sein.
Das Frauen überhaupt berufstätig sind - noch dazu wenn sie verheiratet sind - das ist eigentlich auch im Berlin der 20er Jahre schon Realität. Trotzdem erwartet die Gesellschaft nach wie vor das alte Ideal aus dem Kaiserreich. Dann ist da noch die Frage wie Vickie mit ihrer zerrütteten Ehe umgeht. Gerade hier zeigt sich exemplarisch, das sie tatsächlich kaum eine Wahl hat. Da sie kein eigenes Vermögen besitzt, ist sie darauf angewiesen, das ihr Ehemann sie unterstützt, selbst wenn beide wissen, das ihre Ehe nur noch auf dem Papier besteht. Im Roman wird das sehr fortschrittlich gelöst - aber ich kann mir natürlich auch so denken, das es oftmals ganz anders war. Es hat schon Gründe weshalb die Scheidungsrate damals niedriger war. Oftmals eben nicht, weil ein Paar wirklich noch zusammen bleiben wollte…
Die weitere Entwicklung hätte ich mir aber tatsächlich ein klein wenig mutiger gewünscht und ich gebe zu, es hat mich auch etwas gestört, das eben einfach doch am Ende kaum Frauenfiguren eine tragende Rolle haben. Dabei hat Vicki interessante Freundinnen und auch die Kundschaft ihres Buchladens hätte ruhig mehr Raum einnehmen können. Genau deshalb hatte mich der Roman ja interessiert. Ich hätte auch keine Liebesgeschichte mehr gebraucht aber gut, insgesamt ist der Roman eher eines dieser Sirupbücher geworden, die Vicki in ihrem Laden verkauft - ein Buch das gute Laune verbreitet und unterhält. Das ist jetzt auch nicht das Schlechteste - aber eben nicht ganz das, was ich erwartet hatte zu lesen.
Insgesamt habe ich mich aber gut unterhalten gefühlt und die Seiten flogen nur so dahin. Objektiv betrachtet kann ich aber insgesamt nur eine durchschnittliche Bewertung geben. Gerade wegen dem, was mich gestört hat.
Meine Recherche hat ergeben, das die Autorin rund um andre Figuren des Romans weitere Bücher geschrieben hat, so gibt es mit Paul Genzer, Vickies Schwager und Kommissar bereits zwei Krimis die ich mir auf jeden Fall mal genauer ansehen werde. Ich kann mir jedenfalls trotz meiner Kritikpunkte gut vorstellen mehr von Joan Weng zu lesen.
Vielen Dank an Aufbau Taschenbuch für das Leseexemplar!
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5/5
02.11.2018
Buch (Taschenbuch)
In dieser Buchhandlung hätte ich nur zu gern gestöbert
Wer auf der Suche nach einer leichten, unterhaltsamen Lektüre ist, dem empfehle ich „Die Frauen vom Savingyplatz“.
Joan Weg führt uns - wie schon in ihrem Roman „Das Cafè unter den Linden“ ins Berlin der glamourösen Roaring-Twenties. Nachdem ihr Leben nicht lief wie geplant, erfüllt sich Vicky einen für damalige Zeiten gewagten Traum: Sie eröffnet am Savingyplatz einen Buchladen für Frauen, in dem sie leichte Unterhaltsliteratur verkauft. Vor 100 Jahren kein leichtes Unterfangen, zumal die Frau in der Gesellschaft nicht emanzipiert war. Wird Vicky es trotz aller Widrigkeiten schaffen, ihr neues Leben zu meistern? Wer den Berliner Savignyplatz mit all seinen individuellen Buchläden kennt, der hätte hier sicherlich gern gestöbert. Joan Weng lässt uns Flair und Zeitgeist der damaligen Zeit gut spüren. Die lebendige Beschreibung der verschiedenen Charaktere gepickt mit humorvoller Berliner Mundart machen den Roman zu einem Lesevegnügen.
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5/5
18.10.2018
Buch (Taschenbuch)
Berlin der 20er Jahre und mittendrin...
Berlin der 20er Jahre und mittendrin ein kleiner Buchladen nur für Frauen. Zu Beginn der Emanzipation sorgt dieser für einige Diskussion.
Ein toll geschriebener Historischer Roman.
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