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Alle, außer mir

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

3800

Erscheinungsdatum

28.06.2018

Verlag

Verlag Klaus Wagenbach

Seitenzahl

608 (Printausgabe)

Dateigröße

1196 KB

Übersetzt von

Esther Hansen

Sprache

Deutsch

EAN

9783803142382

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

3800

Erscheinungsdatum

28.06.2018

Verlag

Verlag Klaus Wagenbach

Seitenzahl

608 (Printausgabe)

Dateigröße

1196 KB

Übersetzt von

Esther Hansen

Sprache

Deutsch

EAN

9783803142382

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Bewertung am 06.10.2021

Bewertungsnummer: 1582074

Bewertet: eBook (ePUB)

2010 sitzt in Rom der junge Äthiopier Shimeta vor der Türe von Ilaria und behauptet, der Enkel ihres Vaters zu sein. Jener Attilio Profeti hatte immer vorgegeben, nur als Partisan am Abessinienkrieg teilgenommen zu haben. In seinem Doppelleben gab es jedoch nicht nur verschiedene Frauen und Kinder, sondern im Faschismus unter Mussolini auch genügend von ihm verübte Gräueltaten. Hier wird die Verantwortung und Verdrängung der Kolonialherrschaft, Italiens Mussolini-Kult und die ungeschönte derzeitige Situation in Italien mit einem tiefsinnigen Familienportrait verknüpft. Ein eindrucksvolles Stück Literatur!

Bewertung am 06.10.2021
Bewertungsnummer: 1582074
Bewertet: eBook (ePUB)

2010 sitzt in Rom der junge Äthiopier Shimeta vor der Türe von Ilaria und behauptet, der Enkel ihres Vaters zu sein. Jener Attilio Profeti hatte immer vorgegeben, nur als Partisan am Abessinienkrieg teilgenommen zu haben. In seinem Doppelleben gab es jedoch nicht nur verschiedene Frauen und Kinder, sondern im Faschismus unter Mussolini auch genügend von ihm verübte Gräueltaten. Hier wird die Verantwortung und Verdrängung der Kolonialherrschaft, Italiens Mussolini-Kult und die ungeschönte derzeitige Situation in Italien mit einem tiefsinnigen Familienportrait verknüpft. Ein eindrucksvolles Stück Literatur!

Bewertung am 23.07.2021

Bewertungsnummer: 1533957

Bewertet: eBook (ePUB)

Alle, außer mir ist eine gekonnt verwobene Familiengeschichte, die das ganze 20. Jahrhundert umfasst. 1935: Unter Mussolini strebt Italien nach einer Kolonie in Ostafrika. Melandri selbst hat sich in Äthiopien mit Zeitzeugen unterhalten. 2010:  Hier begleiten wir Shimeta Attiliaprofeti von Äthiopien über die Wüste bis ans Mittelmeer nach Lampedusa und dann nach Rom. Zu Beginn des Buches habe ich mich gefragt, weshalb dieser Titel? Doch je weiter ich las und mich mit der Flüchtlingsthematik auseinandersetzte, wurde mir klar, der Titel ist treffender und aktueller denn je. Melandri wurde für den Premio Strega nominiert. Hoffentlich findet das Buch viele Leser.

Bewertung am 23.07.2021
Bewertungsnummer: 1533957
Bewertet: eBook (ePUB)

Alle, außer mir ist eine gekonnt verwobene Familiengeschichte, die das ganze 20. Jahrhundert umfasst. 1935: Unter Mussolini strebt Italien nach einer Kolonie in Ostafrika. Melandri selbst hat sich in Äthiopien mit Zeitzeugen unterhalten. 2010:  Hier begleiten wir Shimeta Attiliaprofeti von Äthiopien über die Wüste bis ans Mittelmeer nach Lampedusa und dann nach Rom. Zu Beginn des Buches habe ich mich gefragt, weshalb dieser Titel? Doch je weiter ich las und mich mit der Flüchtlingsthematik auseinandersetzte, wurde mir klar, der Titel ist treffender und aktueller denn je. Melandri wurde für den Premio Strega nominiert. Hoffentlich findet das Buch viele Leser.

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Alle, außer mir

von Francesca Melandri

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Michael Hermanns

Mayersche Aachen

Zum Portrait

5/5

Was für ein Buch!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das ist einer der Texte, die bleiben und die man nicht vergisst! Was ist Familie? Was ist Schuld, was Verstrickung? Und welche Macht haben Verdrängung, Moral, Doppelmoral, Heuchelei? Und ist ein Leben ohne überhaupt möglich?
  • Michael Hermanns
  • Buchhändler/-in

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5/5

Was für ein Buch!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das ist einer der Texte, die bleiben und die man nicht vergisst! Was ist Familie? Was ist Schuld, was Verstrickung? Und welche Macht haben Verdrängung, Moral, Doppelmoral, Heuchelei? Und ist ein Leben ohne überhaupt möglich?

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Tobias Groß

Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

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5/5

Die Vergangenheit ist ein sehr labiles Kartenhaus

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jede*r von uns hat Geheimnisse, jede*r verbirgt etwas. Selbst vor seinen Liebsten. Doch manchmal reicht ein Ereignis aus, um Lügengebäude zum einstürzen zu bringen und die Leben vieler Menschen gehörig durcheinander zu wirbeln. Und dafür zu sorgen, dass eine sehr nahestehende Person plötzlich unglaublich fremd erscheinen kann. Sogar der eigene Vater. Genau so ergeht es der vierzigjährigen Lehrerin Ilaria, der Protagonistin in Frances Melandris großem Roman ‘Alle, außer mir‘. Denn eines Tages, steht völlig unerwartet ein schwarzer junger Mann vor ihrer Haustür, der behauptet mit ihr verwandt zu sein. Mehr noch: der Unbekannte sagt, dass er der Enkel ihres Vaters sei. Was zunächst unmöglich erscheint, wird im Verlauf der Geschichte Realität. Denn Ilarias über 90 Jahre alter & dementer Vater Attilio hat viele Geheimnisse. Die meisten aus der Zeit, als er in Italienisch-Abessinien, dem heutigen Äthopien, als Soldat diente und kein Kind von Traurigkeit war. Francesca Melandri ist mit ‘Alle, außer mir‘ ein epischer Roman gelungen, der die volle Aufmerksamkeit von uns Leser*innen benötigt. Für diese Anstrengung werden wir jedoch mit einen sehr gut lesbaren, sprachgewaltigen und komplexen Geschichte belohnt, die das Leben der Familie Profeti von 2010 bis zu den Jugendjahren des Vaters beleuchtet. Und Licht auf ein dunkles Kapitel italienischer Kolonialhistorie in Äthopien wirft. Auf fünf Jahre tiefsten Rassismus, übersteigerten Nationalismus und pure Menschenfeindlichkeit. Ein forderndes Epos, was uns regelrecht gefangen nimmt und sehr lange nachhallen wird.
  • Tobias Groß
  • Buchhändler/-in

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5/5

Die Vergangenheit ist ein sehr labiles Kartenhaus

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jede*r von uns hat Geheimnisse, jede*r verbirgt etwas. Selbst vor seinen Liebsten. Doch manchmal reicht ein Ereignis aus, um Lügengebäude zum einstürzen zu bringen und die Leben vieler Menschen gehörig durcheinander zu wirbeln. Und dafür zu sorgen, dass eine sehr nahestehende Person plötzlich unglaublich fremd erscheinen kann. Sogar der eigene Vater. Genau so ergeht es der vierzigjährigen Lehrerin Ilaria, der Protagonistin in Frances Melandris großem Roman ‘Alle, außer mir‘. Denn eines Tages, steht völlig unerwartet ein schwarzer junger Mann vor ihrer Haustür, der behauptet mit ihr verwandt zu sein. Mehr noch: der Unbekannte sagt, dass er der Enkel ihres Vaters sei. Was zunächst unmöglich erscheint, wird im Verlauf der Geschichte Realität. Denn Ilarias über 90 Jahre alter & dementer Vater Attilio hat viele Geheimnisse. Die meisten aus der Zeit, als er in Italienisch-Abessinien, dem heutigen Äthopien, als Soldat diente und kein Kind von Traurigkeit war. Francesca Melandri ist mit ‘Alle, außer mir‘ ein epischer Roman gelungen, der die volle Aufmerksamkeit von uns Leser*innen benötigt. Für diese Anstrengung werden wir jedoch mit einen sehr gut lesbaren, sprachgewaltigen und komplexen Geschichte belohnt, die das Leben der Familie Profeti von 2010 bis zu den Jugendjahren des Vaters beleuchtet. Und Licht auf ein dunkles Kapitel italienischer Kolonialhistorie in Äthopien wirft. Auf fünf Jahre tiefsten Rassismus, übersteigerten Nationalismus und pure Menschenfeindlichkeit. Ein forderndes Epos, was uns regelrecht gefangen nimmt und sehr lange nachhallen wird.

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Alle, außer mir

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