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Tagebuch eines Buchhändlers

Buch (Taschenbuch)

11,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Wigtown, Schottland. The Book Shop, die größte Second-Hand-Buchhandlung des Landes, ist ein Paradies für Buchliebhaber. Die Bücherregale reichen bis zur Decke, die Regalböden hängen durch ob ihrer verführerischen Last. Es gibt alles, was das Herz begehrt. Was Sie als Kunde nicht sehen, sind die Probleme im Hintergrund, mit denen sich der Besitzer Shaun Bythell herumschlagen muss. In seinem »Tagebuch eines Buchhändlers« finden Sie alles: exzentrische Kunden, unhöfliche Angestellte und eine ständig leere Kasse, aber auch den Nervenkitzel eines unerwarteten antiquarischen Fundes und den Charme der Küstenkleinstadt Wigtown. Tauchen Sie ein in die Welt des Buchhandels und lassen Sie sich verzaubern!

Donnerstag, 24. April

Online-Bestellungen: 3

Gefundene Bücher: 3

Eine ältere Kundin erzählte mir, dass das nächste Buch ihres Buchclubs Dracula sei, aber sie konnte sich nicht daran erinnern, was er geschrieben hatte.

Kasse insgesamt £160,70

14 Kunden

Shaun Bythell erwarb seinen Buchladen The Book Shop im Jahr 2001 und führt ihn seither mit großer Leidenschaft, wenn auch gewaltigen Zweifeln, was seine Wirtschaftlichkeit in der Zukunft angeht. In seiner Freizeit fährt er gerne Rad – meistens zum Pub – und teilt sich seine Wohnung über dem Laden mit seiner Katze Captain.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2019

Verlag

btb

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,7/12,6/3,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2019

Verlag

btb

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,7/12,6/3,5 cm

Gewicht

387 g

Originaltitel

The Diary of a Bookseller

Übersetzer

Mechthild Barth

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71865-8

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Eine gute Buchhandlung ist wie ein freundliches Schwarzes Loch, das lesen gelernt hat.

A_Kurzywilk am 05.02.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

•Tagebuch eines Buchhändlers von Shaun Bythell ; erschienen beim Btb-Verlag ; 443 Seiten• . . „Ein weiterer herrlicher Tag, der bereits früh von einem Kunden ruiniert wurde.[...] Ein pfeifender Kunde mit einem Pferdeschwanz und einem Hut, der meiner Meinung nach nur von einem Clown stammen konnte, kaufte eine Ausgabe von Paulo Coelhos Der Alchemist. Ich vermute, dass er das absichtlich tat, um meinen Glauben an die Menschheit zu untergraben und meine Laune noch schlechter werden zu lassen.“ . . Beäugen wir jedoch zunächst das Äußere. Das Cover ist der absolute WAHNSINN. In echt sieht es noch viel viel schöner aus, als auf Bildern. Ich kann von diesen Farben und dem Anblick der Buchhandlung nicht genung bekommen. . Genauso gut gefällt mir auch der Schreibstil des Autors. Wie ihr am Zitat oben erkennen könnt, schreibt er sehr humoristisch. Ich glaube, ich habe noch nie so sehr wegen einem Buch gelacht. Shaun Bythell legt einen Sarkasmus an den Tag, den ich nur beneiden kann. . Durch den Schreibstil ist der Inhalt umso spannender gewesen. Bythell beschreibt seinen Altag als Buchhändler in Form eines Tagebuches und lässt einen daran teilhaben. Ganz besonders hat mir seine Angestelltin „Nicky“ gefallen, die ebenso lustig ist wie Bythell. Leider konnte man an dem Buch auch sehen, dass die unabhängigen Buchhandlungen immer mehr Verluste als Gewinne einnehmen. Deswegen auch mein Appell an euch: „Unterstützt die unabhängigen Buchhandlungen!“ Diese Message wollte Bythell wohl auch mit dem Buch erreichen. Ich hoffe, dass es bald mehr Bücher von dem Autor geben wird. Das einzige was mich sehr traurig gemacht hat, war der Epilog. . Aber das Buch war so atemberaubend. Es bekommt von mir... /5 (Jahreshighlight)

Eine gute Buchhandlung ist wie ein freundliches Schwarzes Loch, das lesen gelernt hat.

A_Kurzywilk am 05.02.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

•Tagebuch eines Buchhändlers von Shaun Bythell ; erschienen beim Btb-Verlag ; 443 Seiten• . . „Ein weiterer herrlicher Tag, der bereits früh von einem Kunden ruiniert wurde.[...] Ein pfeifender Kunde mit einem Pferdeschwanz und einem Hut, der meiner Meinung nach nur von einem Clown stammen konnte, kaufte eine Ausgabe von Paulo Coelhos Der Alchemist. Ich vermute, dass er das absichtlich tat, um meinen Glauben an die Menschheit zu untergraben und meine Laune noch schlechter werden zu lassen.“ . . Beäugen wir jedoch zunächst das Äußere. Das Cover ist der absolute WAHNSINN. In echt sieht es noch viel viel schöner aus, als auf Bildern. Ich kann von diesen Farben und dem Anblick der Buchhandlung nicht genung bekommen. . Genauso gut gefällt mir auch der Schreibstil des Autors. Wie ihr am Zitat oben erkennen könnt, schreibt er sehr humoristisch. Ich glaube, ich habe noch nie so sehr wegen einem Buch gelacht. Shaun Bythell legt einen Sarkasmus an den Tag, den ich nur beneiden kann. . Durch den Schreibstil ist der Inhalt umso spannender gewesen. Bythell beschreibt seinen Altag als Buchhändler in Form eines Tagebuches und lässt einen daran teilhaben. Ganz besonders hat mir seine Angestelltin „Nicky“ gefallen, die ebenso lustig ist wie Bythell. Leider konnte man an dem Buch auch sehen, dass die unabhängigen Buchhandlungen immer mehr Verluste als Gewinne einnehmen. Deswegen auch mein Appell an euch: „Unterstützt die unabhängigen Buchhandlungen!“ Diese Message wollte Bythell wohl auch mit dem Buch erreichen. Ich hoffe, dass es bald mehr Bücher von dem Autor geben wird. Das einzige was mich sehr traurig gemacht hat, war der Epilog. . Aber das Buch war so atemberaubend. Es bekommt von mir... /5 (Jahreshighlight)

Authentischer Blick 'hinter die Kulissen' eines Buchhändlers

Sagota am 05.02.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im "Tagebuch eines Buchhändlers" von Shaun Bythell begleiten wir den schottischen Besitzer des Buchladens "The Bookshop" in dem schottischen Bücherstädtchen Wigtown, im südlichen Schottland gelegen, ein Jahr lang bei seinen vielfältigen (und nicht immer leichten oder lustigen) buchhändlerischen Tätigkeiten. Erschienen ist das Buch im btb-Verlag, Verlagsgruppe Randomhouse als TB (2019) und es umfasst 446 Seiten, die einen Blick "hinter die Kulissen" eines Buchhändlers durchaus gewähren; inklusive eines kurzen Blicks in die Persönlichkeit des Autors sowie seiner Leidenschaft für Bücher (ohne die man auch sicherlich keinen Buchladen führen sollte ;) Ausser dem Autor und Inhaber von "The Bookshop" selbst lernt man viele weitere Menschen kennen, die als Verkäufer von Büchern auftreten (täglich mehrere) und natürlich den Kunden, die nach seltenen Büchern suchen. Mitarbeiter gibt es wenige; da ist Nicky, die zum Laden gehört wie die Bücher, die als bescheiden und großzügig mit dem, was sie hat, (besonders an den Feinschmeckertagen freitags ;) dargestellt wird, aber auch chaotisch ist und eigene Themen auf Schildern anbringt, die Shaun hinterher wieder entfernen muss. Ausser nörgelnden und auch netten Kunden wie Mr. Deacon wird auch klar, dass der Ankauf der Bücher, die sich zum Wiederverkauf im Laden, für den erklärten und leidenschaftlichen Freizeitfischer Bythell ein ähnliches Beuteschema aufweist, das ihm sehr gefällt (was man sich als Leser nur allzu gut vorstellen kann;) Der Autor beschreibt "die Vorfreude, Bücher anzukaufen wie ein Netz, das er auswirft und nie weiß, was sich darin verfangen hat" (Zitat S. 56). Er setzt sich u.a. dafür ein, dass Wigtown und Galloway - ein bisher von "Visit Scotland" sehr vernachlässigter, aber schöner Teil im Süden Schottlands, mehr in den Fokus gerückt wird und in Wigtown gibt es ausser einem Frühlingsfest auch ein Festival, das immer Ende September stattfindet und in das alle Buchhändler involviert sind. Eine Menge Arbeit, viele Menschen (auch Schauspieler und Theatermacher), die auftauchen und - nach dem Festival wieder verschwinden. Diese Phase fand ich interessant und man bekommt als bibliophiler Leser große Lust, einmal dabei zu sein und alle Buchläden und Events während des Festivals zu besuchen. An Skurrilitäten mangelt es dem Tagebuch von Shaun Bythell nicht; sei es der ewig griesgrämige Postbeamte aus Nordirland oder die blinde 93jährige Frau, die immer telefonisch Bücher für ihre Enkel bestellt; sei es "Handtaschen-Dave" oder die deprimierte Waliserin - Unterhaltungswert und schottischer Charme vereinen sich grandios in diesem Buch. Aber auch die Schattenseiten des Buchhändlerberufs spart Bythell nicht aus: Diese Hintergründe fand ich sehr spannend und interessant. Ein Highlight stellt das Foto des abgeschossenen Kindle dar (selbsterlegt vom Besitzer ;), das Shaun in einem der Räume aufhängte. An Selbstkritik mangelt es ihm auch nicht, da er wohlweislich feststellt, dass er eine Umgestaltung des Ladens vornahm - mit einer großen Eichentheke, um "sich vor den Kunden besser schützen zu können" ;) Im Gegensatz zu vielen BerufskollegInnen spezialisierte sich Bythell nicht, jedoch stellt er fest, dass bestimmte Themen sehr gut über die Ladentheke gehen: Z.B. alles über Eisenbahnen.... Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus George Orwell's "Erinnerungen an eine Buchhandlung" sowie mit der Nennung der online-Bestellungen und der gefundenen Bücher. Nach jedem Tag im Jahreszyklus hält er in seinem Tagebuch die Einnahmen (sehr variierend!) und die Anzahl der Kunden fest (dito). Eine Menge Enthusiasmus, ein Gespür für Bücher und sehr viel Leidenschaft ist vonnöten, um diesen Beruf mit Begeisterung und über Jahre auszuüben, scheint mir. Im täglichen Kampf gegen die Konkurrenz im Internet und dem Schwanken des Ratings in den Online-Portalen, denen sich heutige Antiquariate anschließen müssen, um zu überleben. Ein sympathischer Einblick in die Sonnen-, aber auch in die Schattenseiten heutiger Buchhändler, den ich sehr interessant fand, auch ein wenig über den Autor erfahren habe und feststellte, dass ich dessen Abneigungen gegen das elektronische Lesen und E-Reader (noch immer) durchaus teile: Irgendwo schrieb er, dass es einen Trend gebe, "wieder mehr mit Schallplatten und richtigen Büchern gesehen zu werden" - ich bin mir da nicht so sicher. Doch wenn es ihn gibt, hoffe ich sehr, dass er anhalten möge ;) Ich empfehle allen Lesern, die gerne selbst eine Buchhandlung betreiben würden (und wer würde das nicht gerne) und allen an der Thematik interessierten Lesern dieses Buch sehr gerne weiter; ich fand es aufschlussreich, skurril, teils witzig - und unterhaltsam!

Authentischer Blick 'hinter die Kulissen' eines Buchhändlers

Sagota am 05.02.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im "Tagebuch eines Buchhändlers" von Shaun Bythell begleiten wir den schottischen Besitzer des Buchladens "The Bookshop" in dem schottischen Bücherstädtchen Wigtown, im südlichen Schottland gelegen, ein Jahr lang bei seinen vielfältigen (und nicht immer leichten oder lustigen) buchhändlerischen Tätigkeiten. Erschienen ist das Buch im btb-Verlag, Verlagsgruppe Randomhouse als TB (2019) und es umfasst 446 Seiten, die einen Blick "hinter die Kulissen" eines Buchhändlers durchaus gewähren; inklusive eines kurzen Blicks in die Persönlichkeit des Autors sowie seiner Leidenschaft für Bücher (ohne die man auch sicherlich keinen Buchladen führen sollte ;) Ausser dem Autor und Inhaber von "The Bookshop" selbst lernt man viele weitere Menschen kennen, die als Verkäufer von Büchern auftreten (täglich mehrere) und natürlich den Kunden, die nach seltenen Büchern suchen. Mitarbeiter gibt es wenige; da ist Nicky, die zum Laden gehört wie die Bücher, die als bescheiden und großzügig mit dem, was sie hat, (besonders an den Feinschmeckertagen freitags ;) dargestellt wird, aber auch chaotisch ist und eigene Themen auf Schildern anbringt, die Shaun hinterher wieder entfernen muss. Ausser nörgelnden und auch netten Kunden wie Mr. Deacon wird auch klar, dass der Ankauf der Bücher, die sich zum Wiederverkauf im Laden, für den erklärten und leidenschaftlichen Freizeitfischer Bythell ein ähnliches Beuteschema aufweist, das ihm sehr gefällt (was man sich als Leser nur allzu gut vorstellen kann;) Der Autor beschreibt "die Vorfreude, Bücher anzukaufen wie ein Netz, das er auswirft und nie weiß, was sich darin verfangen hat" (Zitat S. 56). Er setzt sich u.a. dafür ein, dass Wigtown und Galloway - ein bisher von "Visit Scotland" sehr vernachlässigter, aber schöner Teil im Süden Schottlands, mehr in den Fokus gerückt wird und in Wigtown gibt es ausser einem Frühlingsfest auch ein Festival, das immer Ende September stattfindet und in das alle Buchhändler involviert sind. Eine Menge Arbeit, viele Menschen (auch Schauspieler und Theatermacher), die auftauchen und - nach dem Festival wieder verschwinden. Diese Phase fand ich interessant und man bekommt als bibliophiler Leser große Lust, einmal dabei zu sein und alle Buchläden und Events während des Festivals zu besuchen. An Skurrilitäten mangelt es dem Tagebuch von Shaun Bythell nicht; sei es der ewig griesgrämige Postbeamte aus Nordirland oder die blinde 93jährige Frau, die immer telefonisch Bücher für ihre Enkel bestellt; sei es "Handtaschen-Dave" oder die deprimierte Waliserin - Unterhaltungswert und schottischer Charme vereinen sich grandios in diesem Buch. Aber auch die Schattenseiten des Buchhändlerberufs spart Bythell nicht aus: Diese Hintergründe fand ich sehr spannend und interessant. Ein Highlight stellt das Foto des abgeschossenen Kindle dar (selbsterlegt vom Besitzer ;), das Shaun in einem der Räume aufhängte. An Selbstkritik mangelt es ihm auch nicht, da er wohlweislich feststellt, dass er eine Umgestaltung des Ladens vornahm - mit einer großen Eichentheke, um "sich vor den Kunden besser schützen zu können" ;) Im Gegensatz zu vielen BerufskollegInnen spezialisierte sich Bythell nicht, jedoch stellt er fest, dass bestimmte Themen sehr gut über die Ladentheke gehen: Z.B. alles über Eisenbahnen.... Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus George Orwell's "Erinnerungen an eine Buchhandlung" sowie mit der Nennung der online-Bestellungen und der gefundenen Bücher. Nach jedem Tag im Jahreszyklus hält er in seinem Tagebuch die Einnahmen (sehr variierend!) und die Anzahl der Kunden fest (dito). Eine Menge Enthusiasmus, ein Gespür für Bücher und sehr viel Leidenschaft ist vonnöten, um diesen Beruf mit Begeisterung und über Jahre auszuüben, scheint mir. Im täglichen Kampf gegen die Konkurrenz im Internet und dem Schwanken des Ratings in den Online-Portalen, denen sich heutige Antiquariate anschließen müssen, um zu überleben. Ein sympathischer Einblick in die Sonnen-, aber auch in die Schattenseiten heutiger Buchhändler, den ich sehr interessant fand, auch ein wenig über den Autor erfahren habe und feststellte, dass ich dessen Abneigungen gegen das elektronische Lesen und E-Reader (noch immer) durchaus teile: Irgendwo schrieb er, dass es einen Trend gebe, "wieder mehr mit Schallplatten und richtigen Büchern gesehen zu werden" - ich bin mir da nicht so sicher. Doch wenn es ihn gibt, hoffe ich sehr, dass er anhalten möge ;) Ich empfehle allen Lesern, die gerne selbst eine Buchhandlung betreiben würden (und wer würde das nicht gerne) und allen an der Thematik interessierten Lesern dieses Buch sehr gerne weiter; ich fand es aufschlussreich, skurril, teils witzig - und unterhaltsam!

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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Shaun Bythells „Tagebuch eines Buchhändlers“ ist so vieles auf einmal: Zynisch, bibliophil, humorvoll (manchmal britisch schwarz), aufrichtig, hoffnungsvoll und nüchtern. Jeder, der schon mal im Einzelhandel gearbeitet hat, wird das, worüber sich Shaun Bythell in seinem Arbeitsalltag aufregt, nachvollziehen können. Und jeder, der Bücher liebt, wird seine Hommage an Bücher im Herzen fühlen. Shaun Bythell betreibt das Antiquariat „The Bookshop“, ein Ladengeschäft für gebrauchte Bücher in Wigtown, Schottland. Voller Hoffnung übernahm er 2001 die Buchhandlung. Es folgten Jahre voller merkwürdiger Kunden, fremder Katzen, Büchernarren, eigensinniger Angestellten, AbeBooks, Am*zon und eBay. Die Kunden, die Bythell in seinem Tagebuch verewigt hat, sind teilweise so schräg, dass man darüber ganz automatisch den Kopf schüttelt, weil ihr Verhalten so ungewöhnlich ist. Es gibt aber wohl keine seltsamere Person in The Bookshop als Nicky, eine von Shauns festen Angestellten. Ich halte sie für eine sehr interessante Person, gerade weil sie nicht fiktiv ist. Es gibt aber nicht nur durchgeknallte Szenen im Tagebuch eines Buchhändlers, es gibt auch rührende Berichte über Kunden wie man sie sich überall nur wünscht - wie das Kind, das mit seinem Taschengeld ein Buch für seine Mama kaufen will oder der schüchterne Teenager, der mit passend abgezählten Münzen für „Der Fänger im Roggen“ bezahlt, bevor er sich auf die literarische Reise mit Holden Caulfield begibt. Es fiel mir schwer The Bookshop hinter mir zu lassen, nachdem ich die letzte Seite umgeblättert habe. Ich wäre am liebsten aus dem Haus getreten und hätte das Antiquariat selbst besucht, so sehr haben mir die alltäglichen Beschreibungen gefallen!
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Szenen aus dem Leben eines Antiquars!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Shaun Bythells „Tagebuch eines Buchhändlers“ ist so vieles auf einmal: Zynisch, bibliophil, humorvoll (manchmal britisch schwarz), aufrichtig, hoffnungsvoll und nüchtern. Jeder, der schon mal im Einzelhandel gearbeitet hat, wird das, worüber sich Shaun Bythell in seinem Arbeitsalltag aufregt, nachvollziehen können. Und jeder, der Bücher liebt, wird seine Hommage an Bücher im Herzen fühlen. Shaun Bythell betreibt das Antiquariat „The Bookshop“, ein Ladengeschäft für gebrauchte Bücher in Wigtown, Schottland. Voller Hoffnung übernahm er 2001 die Buchhandlung. Es folgten Jahre voller merkwürdiger Kunden, fremder Katzen, Büchernarren, eigensinniger Angestellten, AbeBooks, Am*zon und eBay. Die Kunden, die Bythell in seinem Tagebuch verewigt hat, sind teilweise so schräg, dass man darüber ganz automatisch den Kopf schüttelt, weil ihr Verhalten so ungewöhnlich ist. Es gibt aber wohl keine seltsamere Person in The Bookshop als Nicky, eine von Shauns festen Angestellten. Ich halte sie für eine sehr interessante Person, gerade weil sie nicht fiktiv ist. Es gibt aber nicht nur durchgeknallte Szenen im Tagebuch eines Buchhändlers, es gibt auch rührende Berichte über Kunden wie man sie sich überall nur wünscht - wie das Kind, das mit seinem Taschengeld ein Buch für seine Mama kaufen will oder der schüchterne Teenager, der mit passend abgezählten Münzen für „Der Fänger im Roggen“ bezahlt, bevor er sich auf die literarische Reise mit Holden Caulfield begibt. Es fiel mir schwer The Bookshop hinter mir zu lassen, nachdem ich die letzte Seite umgeblättert habe. Ich wäre am liebsten aus dem Haus getreten und hätte das Antiquariat selbst besucht, so sehr haben mir die alltäglichen Beschreibungen gefallen!

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Lustig und ehrlich.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Amüsante Unterhaltung, mitten aus dem Leben. Der Buchhändler Shaun Bythell erzählt kurzweilig und ehrlich aus dem Leben seiner Buchhandlung im schottischen Wigtown. Tag für Tag, ein Jahr lang begleiten wir ihn und es ist ein herrlicher Lesespaß.
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Lustig und ehrlich.

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Amüsante Unterhaltung, mitten aus dem Leben. Der Buchhändler Shaun Bythell erzählt kurzweilig und ehrlich aus dem Leben seiner Buchhandlung im schottischen Wigtown. Tag für Tag, ein Jahr lang begleiten wir ihn und es ist ein herrlicher Lesespaß.

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