Tage des Lichts
Die große Seidenstadt-Saga Band 3

Tage des Lichts

Das Schicksal einer Familie

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Die Hoffnung dieser Tage.

England, 1939. Ruth hat es geschafft - sie hat die nötigen Papiere für ihre Familie besorgt, die endlich nach England ausreisen darf. Zusammen wollten sie alles in Bewegung setzen, um ihre Verwandten noch nachzuholen. Aber dann erklärt England Deutschland den Krieg. Ruth wähnte sich bislang in Sicherheit, aber was geschieht, wenn die Deutschen das Land nun angreifen? Sie setzt alles daran, dass sie zusammen nach Amerika fliehen können. Doch der Krieg droht ihre Pläne zunichtezumachen ... Bestsellerautorin Ulrike Renk erzählt eine dramatische Familiengeschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.

Details

  • Verkaufsrang

    2631

  • Format

    ePUB

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Nein

  • Erscheinungsdatum

    21.01.2020

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ePUB

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  • Verkaufsrang

    2631

  • Erscheinungsdatum

    21.01.2020

  • Verlag Aufbau Verlage GmbH
  • Seitenzahl

    576 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    2201 KB

  • Auflage

    4. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783841217417

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3. Teil .....

Bewertung aus Wittlich am 26.10.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

.... der Lebensgeschichte von Ruth Meyer. Anschaulich erzählt, die Nöte und Ängste der jungen Ruth sind nachvollziehbar, man darf gespannt sein auf den 4. Teil

3. Teil .....

Bewertung aus Wittlich am 26.10.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

.... der Lebensgeschichte von Ruth Meyer. Anschaulich erzählt, die Nöte und Ängste der jungen Ruth sind nachvollziehbar, man darf gespannt sein auf den 4. Teil

Ruth Meyers Schicksalsweg in England mit der kompletten Verantwortung dabei wächst sie über sich hinaus.

Sabrina Schneider am 20.09.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Nach dem mutigen Schritt Ruth Meyers nach England zu gehen schliesst die Handlung hier sofort wieder an den Vorgängerband an. Weiterhin bedient Ulrike Renk einen gut verständlichen Schreibstil der mich mit seinem drängenden Erzählstil nicht aus dem Bann entlässt. Mittlerweile ist es das dritte Buch um die Familie Ruth Meyers das nach einem realen Vorbild entstanden ist und das lässt die Handlung noch bedrückender werden. Ruth muss ungewohnterweise einiges leisten was sehr detailliert beschrieben ist und mir ein bisschen Mitleid entlockt hat. Die verschiedenen Charaktere sind sehr farbig und die Familie Meyer mit den etlichen Freunden und Verwandten sind wieder sehr sympathisch das liess mich mit jedem einzelnen mitfiebern. Die englische Lebensweise wird authentisch beleuchtet und man kann sich toll in die Gegend bzw. den Hof versetzen. Dieser Band dreht sich fast hauptsächlich nur um Ruths Situation und der Last auf ihren Schultern was mir aber gut gefallen hat. Das Ende kann mich zufriedenstellen und lässt mich neugierig auf den Teil 4 Träume aus Samt zurück. Diesen hatte ich garnicht mehr erwartet aber diese Lebensgeschichte scheint viel Stoff geboten zu haben daher werde ich diesen natürlich auch lesen. 4 nasskalte englische Sterne

Ruth Meyers Schicksalsweg in England mit der kompletten Verantwortung dabei wächst sie über sich hinaus.

Sabrina Schneider am 20.09.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Nach dem mutigen Schritt Ruth Meyers nach England zu gehen schliesst die Handlung hier sofort wieder an den Vorgängerband an. Weiterhin bedient Ulrike Renk einen gut verständlichen Schreibstil der mich mit seinem drängenden Erzählstil nicht aus dem Bann entlässt. Mittlerweile ist es das dritte Buch um die Familie Ruth Meyers das nach einem realen Vorbild entstanden ist und das lässt die Handlung noch bedrückender werden. Ruth muss ungewohnterweise einiges leisten was sehr detailliert beschrieben ist und mir ein bisschen Mitleid entlockt hat. Die verschiedenen Charaktere sind sehr farbig und die Familie Meyer mit den etlichen Freunden und Verwandten sind wieder sehr sympathisch das liess mich mit jedem einzelnen mitfiebern. Die englische Lebensweise wird authentisch beleuchtet und man kann sich toll in die Gegend bzw. den Hof versetzen. Dieser Band dreht sich fast hauptsächlich nur um Ruths Situation und der Last auf ihren Schultern was mir aber gut gefallen hat. Das Ende kann mich zufriedenstellen und lässt mich neugierig auf den Teil 4 Träume aus Samt zurück. Diesen hatte ich garnicht mehr erwartet aber diese Lebensgeschichte scheint viel Stoff geboten zu haben daher werde ich diesen natürlich auch lesen. 4 nasskalte englische Sterne

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Lebendige Geschichte

Bewertet: eBook (ePUB)

Auch wenn ich die zwei vorigen Teile dieser Serie noch nicht gelesen habe, konnte ich der Handlung gleich folgen und war von der Geschichte sofort fasziniert. Eine berührende Familiengeschichte der eine wahre Geschichte zugrunde liegt. Ruth, die älteste Tochter der jüdischen Familie Meyer, hat es geschafft, vor dem Naziregime nach England zu flüchten. Obwohl sie aus gut behütetem Haus kommt, nimmt sie eine Arbeit auf einer Farm an, die ihr alles abverlangt. Gleichzeitig setzt sie alles dran, den Rest ihrer Familie nach England zu holen, denn der Krieg rückt immer näher und die Familie fürchtete um ihr Leben. Ulrike Renk hat es geschafft ein Stück Geschichte lebendig zu machen. Die zwei Vorgängerbände Zeit aus Glas und Träume aus Seide stehen jetzt ganz oben auf meiner Leseliste!
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Lebendige Geschichte

Bewertet: eBook (ePUB)

Auch wenn ich die zwei vorigen Teile dieser Serie noch nicht gelesen habe, konnte ich der Handlung gleich folgen und war von der Geschichte sofort fasziniert. Eine berührende Familiengeschichte der eine wahre Geschichte zugrunde liegt. Ruth, die älteste Tochter der jüdischen Familie Meyer, hat es geschafft, vor dem Naziregime nach England zu flüchten. Obwohl sie aus gut behütetem Haus kommt, nimmt sie eine Arbeit auf einer Farm an, die ihr alles abverlangt. Gleichzeitig setzt sie alles dran, den Rest ihrer Familie nach England zu holen, denn der Krieg rückt immer näher und die Familie fürchtete um ihr Leben. Ulrike Renk hat es geschafft ein Stück Geschichte lebendig zu machen. Die zwei Vorgängerbände Zeit aus Glas und Träume aus Seide stehen jetzt ganz oben auf meiner Leseliste!

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Endlich in Sicherheit?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich nun endlich den dritten Teil der Seidenstadt-Saga von Ulrike Renk lesen konnte. Allerdings habe ich auch den Nachteil solcher Buchserien festgestellt. Den zweiten Teil „Zeit aus Glas“ habe ich im Juni 2019 gelesen. Und im April 2019 hatte ich den Roman von Lilli Beck „Mehr als tausend Worte“ gelesen. Beides sind Romane, in denen zwei junge jüdische Frauen Deutschland verlassen mussten und in England versuchten, ihre Familie nachzuholen. Ich hatte erst etwas Schwierigkeiten, bis ich wieder in der richtigen Geschichte war. Die Inhaltsangabe ist dieses Mal stimmig, auch wenn sie für meinen Geschmack etwas zu viel über den Inhalt verrät. Ruth ist in England bei einer Farmersfamilie untergekommen. Sie ist im Haushalt angestellt, muss sich um das Haus, die kleine Tochter der Familie, das Kochen und das Kleinvieh kümmern. Freizeit hat sie so gut wie keine. Der Familienvater ist sehr nett und versucht ihr vielfach zu helfen, aber die Mutter macht ihr das Leben schwer. Von ihr wird Ruth fast wie eine Leibeigene behandelt. Zum Glück gibt es für Ruth aber das Ehepaar Nebel, das schon länger in England lebt. Beide sind ursprünglich ebenfalls jüdische Deutsche. Jakub war im diplomatischen Dienst tätig und Edith kümmert sich voller Einsatz für Juden, die aus Deutschland flüchten wollen. Speziell Edith ist eine große Stütze für Ruth. Sie hilft ihr dabei, die Papiere für ihre Eltern und ihre Schwester Ilse zu beschaffen. Das Buch beginnt im August 1939 und endet Juli 1940. Die Autorin beschreibt sehr intensiv das eine Jahr, das Ruth in England bei der Farmersfamilie verbringt. Sie erzählt, was Ruth alles leisten muss. Und es ist erstaunlich, wie Ruth dies schafft. Sie muss einen kompletten Haushalt schmeißen, dabei ist sie von Zuhause ursprünglich Dienstboten gewöhnt. Allerdings hatte sie seit der Reichsprogromnacht bereits einiges auf die harte Tour lernen müssen, denn ihre Mutter war zu dem Zeitpunkt psychisch nicht dazu in der Lage. Ich habe es bewundert, wie sie dies als 18jähriges Mädchen geschafft hat. Jill, die Tochter der Farmersfamilie liebt sie. Und auch die drei Mädchen, die aus London auf der Farm einquartiert werden, entdecken in ihr eine warmherzige Zuhörerin, die ihnen gerne Rat gibt. Erschreckend fand ich, wie auch die Engländer immer wieder darauf reagieren, dass Ruth Jüdin ist. Dort gibt es ebenfalls viele Vorurteile gegen sie. Aber Freddy, der Familienvater zeigt ihr sehr verständlich auf, dass es eben vielfach Unwissenheit und Neugier, bzw. Angst vor dem Fremden sind. Als 1940 England aktiv in den Krieg eingreift, kommt bei Ruth die Angst massiv zurück? Ist sie in England wirklich in Sicherheit? Oder sollte sie versuchen, doch weiter in die USA zu kommen? Was ist mit den Affidavits, die ihre Eltern bereits in Deutschland bekommen hatten, die allerdings erst 1943 gültig werden würden. Gerade dadurch, dass Ulrike Renk so ausführlich von dem Schicksal der Familie Meyer erzählt, wird sie für mich so richtig greifbar. Immer diesen hoffen und bangen, was wird. Dieses immer auf dem Sprung sein, auf gepackten Koffern zu sitzen. Dieses Wissen, dass man eigentlich nicht erwünscht ist. Zu Wissen, dass die Heimat verloren ist. Wird es jemals eine neue Heimat geben? Das bringt die Autorin sehr gut rüber. Aber auch, wie sich das Leben der Engländer verändert. Plötzlich gibt es Rationierungen, und es werden die Kinder und Jugendlichen aus den Städten aufs Land evakuiert. Natürlich kann man es sich nicht aussuchen, ob man diese Kinder aufnehmen möchte. Sehr bedrückend, einmal eine andere Perspektive einzunehmen. Vielleicht war es damals gar nicht so verkehrt, dass die Flüchtlinge direkt mit ihren Gastgebern in Kontakt kamen. Vielleicht hat es wenigstens teilweise für Verständnis untereinander geführt! Der abschließende vierte Band „Träume aus Samt“ wird im August 2020 erscheinen. Ich freue mich schon drauf.
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Endlich in Sicherheit?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich nun endlich den dritten Teil der Seidenstadt-Saga von Ulrike Renk lesen konnte. Allerdings habe ich auch den Nachteil solcher Buchserien festgestellt. Den zweiten Teil „Zeit aus Glas“ habe ich im Juni 2019 gelesen. Und im April 2019 hatte ich den Roman von Lilli Beck „Mehr als tausend Worte“ gelesen. Beides sind Romane, in denen zwei junge jüdische Frauen Deutschland verlassen mussten und in England versuchten, ihre Familie nachzuholen. Ich hatte erst etwas Schwierigkeiten, bis ich wieder in der richtigen Geschichte war. Die Inhaltsangabe ist dieses Mal stimmig, auch wenn sie für meinen Geschmack etwas zu viel über den Inhalt verrät. Ruth ist in England bei einer Farmersfamilie untergekommen. Sie ist im Haushalt angestellt, muss sich um das Haus, die kleine Tochter der Familie, das Kochen und das Kleinvieh kümmern. Freizeit hat sie so gut wie keine. Der Familienvater ist sehr nett und versucht ihr vielfach zu helfen, aber die Mutter macht ihr das Leben schwer. Von ihr wird Ruth fast wie eine Leibeigene behandelt. Zum Glück gibt es für Ruth aber das Ehepaar Nebel, das schon länger in England lebt. Beide sind ursprünglich ebenfalls jüdische Deutsche. Jakub war im diplomatischen Dienst tätig und Edith kümmert sich voller Einsatz für Juden, die aus Deutschland flüchten wollen. Speziell Edith ist eine große Stütze für Ruth. Sie hilft ihr dabei, die Papiere für ihre Eltern und ihre Schwester Ilse zu beschaffen. Das Buch beginnt im August 1939 und endet Juli 1940. Die Autorin beschreibt sehr intensiv das eine Jahr, das Ruth in England bei der Farmersfamilie verbringt. Sie erzählt, was Ruth alles leisten muss. Und es ist erstaunlich, wie Ruth dies schafft. Sie muss einen kompletten Haushalt schmeißen, dabei ist sie von Zuhause ursprünglich Dienstboten gewöhnt. Allerdings hatte sie seit der Reichsprogromnacht bereits einiges auf die harte Tour lernen müssen, denn ihre Mutter war zu dem Zeitpunkt psychisch nicht dazu in der Lage. Ich habe es bewundert, wie sie dies als 18jähriges Mädchen geschafft hat. Jill, die Tochter der Farmersfamilie liebt sie. Und auch die drei Mädchen, die aus London auf der Farm einquartiert werden, entdecken in ihr eine warmherzige Zuhörerin, die ihnen gerne Rat gibt. Erschreckend fand ich, wie auch die Engländer immer wieder darauf reagieren, dass Ruth Jüdin ist. Dort gibt es ebenfalls viele Vorurteile gegen sie. Aber Freddy, der Familienvater zeigt ihr sehr verständlich auf, dass es eben vielfach Unwissenheit und Neugier, bzw. Angst vor dem Fremden sind. Als 1940 England aktiv in den Krieg eingreift, kommt bei Ruth die Angst massiv zurück? Ist sie in England wirklich in Sicherheit? Oder sollte sie versuchen, doch weiter in die USA zu kommen? Was ist mit den Affidavits, die ihre Eltern bereits in Deutschland bekommen hatten, die allerdings erst 1943 gültig werden würden. Gerade dadurch, dass Ulrike Renk so ausführlich von dem Schicksal der Familie Meyer erzählt, wird sie für mich so richtig greifbar. Immer diesen hoffen und bangen, was wird. Dieses immer auf dem Sprung sein, auf gepackten Koffern zu sitzen. Dieses Wissen, dass man eigentlich nicht erwünscht ist. Zu Wissen, dass die Heimat verloren ist. Wird es jemals eine neue Heimat geben? Das bringt die Autorin sehr gut rüber. Aber auch, wie sich das Leben der Engländer verändert. Plötzlich gibt es Rationierungen, und es werden die Kinder und Jugendlichen aus den Städten aufs Land evakuiert. Natürlich kann man es sich nicht aussuchen, ob man diese Kinder aufnehmen möchte. Sehr bedrückend, einmal eine andere Perspektive einzunehmen. Vielleicht war es damals gar nicht so verkehrt, dass die Flüchtlinge direkt mit ihren Gastgebern in Kontakt kamen. Vielleicht hat es wenigstens teilweise für Verständnis untereinander geführt! Der abschließende vierte Band „Träume aus Samt“ wird im August 2020 erscheinen. Ich freue mich schon drauf.

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