Tage des Lichts
Die große Seidenstadt-Saga Band 3

Tage des Lichts

Beschreibung

Die Hoffnung dieser Tage.
England, 1939. Ruth hat es geschafft - sie hat die nötigen Papiere für ihre Familie besorgt, die endlich nach England ausreisen darf. Zusammen wollten sie alles in Bewegung setzen, um ihre Verwandten noch nachzuholen. Aber dann erklärt England Deutschland den Krieg. Ruth wähnte sich bislang in Sicherheit, aber was geschieht, wenn die Deutschen das Land nun angreifen? Sie setzt alles daran, dass sie zusammen nach Amerika fliehen können. Doch der Krieg droht ihre Pläne zunichtezumachen ...
Bestsellerautorin Ulrike Renk erzählt eine dramatische Familiengeschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.

Details

  • Sprecher Yara Blümel
  • Spieldauer

    621 Minuten

  • Fassung

    gekürzt

  • Abo-Fähigkeit

    Ja

  • Medium

    MP3

  • Family Sharing

    Ja

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

  • Sprecher Yara Blümel
  • Spieldauer

    621 Minuten

  • Fassung

    gekürzt

  • Abo-Fähigkeit

    Ja

  • Medium

    MP3

  • Erscheinungsdatum

    24.03.2021

  • Verlag Aufbau
  • Hörtyp

    Lesung

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783945733967

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Ruhe in Großbritannien?

Eliza am 29.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der dritte Roman der Seidenstadt-Saga führt auf bewährte Weise die Geschichte aus den ersten beiden fort. Das Cover passt sehr gut in die Reihe und ist diesmal hauptsächlich in grün gehalten. Der Roman setzt 1939 ein. Ruth ist es gelungen nach England zu gehen und dort eine Stelle als Haushaltshilfe zu bekommen. Sie arbeitet auf einem Bauernhof und kümmert sich vor allen Dingen um die Küche und die Tochter von Olivia und Freddy. Die kleine Jill ist ein wahrer Sonnenschein und macht es Ruth um einiges einfacher in der Fremde zurecht zu kommen. Olivia hingegen macht es Ruth schwer, sie sieht sie als billige Arbeitskraft, der sie am liebsten noch nicht einmal ihre freien Tage zugestehen würde. Freddy ist da anders, er kennt seine Frau mit der er nur wegen Jill zusammen ist und steht öfters auf Ruths Seite. Als Ruth es dann schafft, dass ihre Familie ebenfalls nach England kommen kann und sogar ihr Vater aus dem KZ entlassen wird, um sich auf die Reise nach England zu machen, ist die Freude unbeschreiblich groß. Doch dies soll nicht lange währen, denn der Krieg streckt seine Fühler auch nach England aus. Meine Lieblingsfigur ist Daisy. Sie hilft ab und zu auf dem Hof aus und unterstützt Ruth bei den großen Essen, die auf dem Hof stattfinden. Sie lehrt sie so einiges, wie das Einkochen oder auch das Kochen von Würsten. Dabei ermuntert sie Ruth immer wieder dazu, für sich selbst einzustehen und ihre Reche einzufordern. Der Schreibstil von Ulrike Renk ist wieder leicht und flüssig zu lesen. Beschreibende Passagen und Dialoge halten sich die Waage. Der Autorin gelingt es gut, die familiären Verhältnisse darzustellen inklusive der jüdischen Traditionen und Lebensweisen. Denn der Antisemitismus ist auch in England zu finden. Das Ende des dritten Bandes ist recht offen gehalten, da der vierte Teil daran anschließt und somit die Geschichte der Familie Meyer weitererzählt. Ich empfehle diesen Roman allen, die gerne Familien-Sagas lesen und sich gerne an beispielhaften Lebensläufen über die Zeit des zweiten Weltkriegs informieren möchten. Den vierten und abschließenden Teil werde ich nun direkt im Anschluss lesen, denn ich möchte wissen wie es mit Ruth und ihrer Familie weitergeht.

Ruhe in Großbritannien?

Eliza am 29.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der dritte Roman der Seidenstadt-Saga führt auf bewährte Weise die Geschichte aus den ersten beiden fort. Das Cover passt sehr gut in die Reihe und ist diesmal hauptsächlich in grün gehalten. Der Roman setzt 1939 ein. Ruth ist es gelungen nach England zu gehen und dort eine Stelle als Haushaltshilfe zu bekommen. Sie arbeitet auf einem Bauernhof und kümmert sich vor allen Dingen um die Küche und die Tochter von Olivia und Freddy. Die kleine Jill ist ein wahrer Sonnenschein und macht es Ruth um einiges einfacher in der Fremde zurecht zu kommen. Olivia hingegen macht es Ruth schwer, sie sieht sie als billige Arbeitskraft, der sie am liebsten noch nicht einmal ihre freien Tage zugestehen würde. Freddy ist da anders, er kennt seine Frau mit der er nur wegen Jill zusammen ist und steht öfters auf Ruths Seite. Als Ruth es dann schafft, dass ihre Familie ebenfalls nach England kommen kann und sogar ihr Vater aus dem KZ entlassen wird, um sich auf die Reise nach England zu machen, ist die Freude unbeschreiblich groß. Doch dies soll nicht lange währen, denn der Krieg streckt seine Fühler auch nach England aus. Meine Lieblingsfigur ist Daisy. Sie hilft ab und zu auf dem Hof aus und unterstützt Ruth bei den großen Essen, die auf dem Hof stattfinden. Sie lehrt sie so einiges, wie das Einkochen oder auch das Kochen von Würsten. Dabei ermuntert sie Ruth immer wieder dazu, für sich selbst einzustehen und ihre Reche einzufordern. Der Schreibstil von Ulrike Renk ist wieder leicht und flüssig zu lesen. Beschreibende Passagen und Dialoge halten sich die Waage. Der Autorin gelingt es gut, die familiären Verhältnisse darzustellen inklusive der jüdischen Traditionen und Lebensweisen. Denn der Antisemitismus ist auch in England zu finden. Das Ende des dritten Bandes ist recht offen gehalten, da der vierte Teil daran anschließt und somit die Geschichte der Familie Meyer weitererzählt. Ich empfehle diesen Roman allen, die gerne Familien-Sagas lesen und sich gerne an beispielhaften Lebensläufen über die Zeit des zweiten Weltkriegs informieren möchten. Den vierten und abschließenden Teil werde ich nun direkt im Anschluss lesen, denn ich möchte wissen wie es mit Ruth und ihrer Familie weitergeht.

3. Teil .....

Bewertung aus Wittlich am 26.10.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

.... der Lebensgeschichte von Ruth Meyer. Anschaulich erzählt, die Nöte und Ängste der jungen Ruth sind nachvollziehbar, man darf gespannt sein auf den 4. Teil

3. Teil .....

Bewertung aus Wittlich am 26.10.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

.... der Lebensgeschichte von Ruth Meyer. Anschaulich erzählt, die Nöte und Ängste der jungen Ruth sind nachvollziehbar, man darf gespannt sein auf den 4. Teil

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Tage des Lichts

von Ulrike Renk

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Christine Kais

Thalia Peine

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Lebendige Geschichte

Bewertet: eBook (ePUB)

Auch wenn ich die zwei vorigen Teile dieser Serie noch nicht gelesen habe, konnte ich der Handlung gleich folgen und war von der Geschichte sofort fasziniert. Eine berührende Familiengeschichte der eine wahre Geschichte zugrunde liegt. Ruth, die älteste Tochter der jüdischen Familie Meyer, hat es geschafft, vor dem Naziregime nach England zu flüchten. Obwohl sie aus gut behütetem Haus kommt, nimmt sie eine Arbeit auf einer Farm an, die ihr alles abverlangt. Gleichzeitig setzt sie alles dran, den Rest ihrer Familie nach England zu holen, denn der Krieg rückt immer näher und die Familie fürchtete um ihr Leben. Ulrike Renk hat es geschafft ein Stück Geschichte lebendig zu machen. Die zwei Vorgängerbände Zeit aus Glas und Träume aus Seide stehen jetzt ganz oben auf meiner Leseliste!
5/5

Lebendige Geschichte

Bewertet: eBook (ePUB)

Auch wenn ich die zwei vorigen Teile dieser Serie noch nicht gelesen habe, konnte ich der Handlung gleich folgen und war von der Geschichte sofort fasziniert. Eine berührende Familiengeschichte der eine wahre Geschichte zugrunde liegt. Ruth, die älteste Tochter der jüdischen Familie Meyer, hat es geschafft, vor dem Naziregime nach England zu flüchten. Obwohl sie aus gut behütetem Haus kommt, nimmt sie eine Arbeit auf einer Farm an, die ihr alles abverlangt. Gleichzeitig setzt sie alles dran, den Rest ihrer Familie nach England zu holen, denn der Krieg rückt immer näher und die Familie fürchtete um ihr Leben. Ulrike Renk hat es geschafft ein Stück Geschichte lebendig zu machen. Die zwei Vorgängerbände Zeit aus Glas und Träume aus Seide stehen jetzt ganz oben auf meiner Leseliste!

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Monika Fuchs

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Endlich in Sicherheit?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich nun endlich den dritten Teil der Seidenstadt-Saga von Ulrike Renk lesen konnte. Allerdings habe ich auch den Nachteil solcher Buchserien festgestellt. Den zweiten Teil „Zeit aus Glas“ habe ich im Juni 2019 gelesen. Und im April 2019 hatte ich den Roman von Lilli Beck „Mehr als tausend Worte“ gelesen. Beides sind Romane, in denen zwei junge jüdische Frauen Deutschland verlassen mussten und in England versuchten, ihre Familie nachzuholen. Ich hatte erst etwas Schwierigkeiten, bis ich wieder in der richtigen Geschichte war. Die Inhaltsangabe ist dieses Mal stimmig, auch wenn sie für meinen Geschmack etwas zu viel über den Inhalt verrät. Ruth ist in England bei einer Farmersfamilie untergekommen. Sie ist im Haushalt angestellt, muss sich um das Haus, die kleine Tochter der Familie, das Kochen und das Kleinvieh kümmern. Freizeit hat sie so gut wie keine. Der Familienvater ist sehr nett und versucht ihr vielfach zu helfen, aber die Mutter macht ihr das Leben schwer. Von ihr wird Ruth fast wie eine Leibeigene behandelt. Zum Glück gibt es für Ruth aber das Ehepaar Nebel, das schon länger in England lebt. Beide sind ursprünglich ebenfalls jüdische Deutsche. Jakub war im diplomatischen Dienst tätig und Edith kümmert sich voller Einsatz für Juden, die aus Deutschland flüchten wollen. Speziell Edith ist eine große Stütze für Ruth. Sie hilft ihr dabei, die Papiere für ihre Eltern und ihre Schwester Ilse zu beschaffen. Das Buch beginnt im August 1939 und endet Juli 1940. Die Autorin beschreibt sehr intensiv das eine Jahr, das Ruth in England bei der Farmersfamilie verbringt. Sie erzählt, was Ruth alles leisten muss. Und es ist erstaunlich, wie Ruth dies schafft. Sie muss einen kompletten Haushalt schmeißen, dabei ist sie von Zuhause ursprünglich Dienstboten gewöhnt. Allerdings hatte sie seit der Reichsprogromnacht bereits einiges auf die harte Tour lernen müssen, denn ihre Mutter war zu dem Zeitpunkt psychisch nicht dazu in der Lage. Ich habe es bewundert, wie sie dies als 18jähriges Mädchen geschafft hat. Jill, die Tochter der Farmersfamilie liebt sie. Und auch die drei Mädchen, die aus London auf der Farm einquartiert werden, entdecken in ihr eine warmherzige Zuhörerin, die ihnen gerne Rat gibt. Erschreckend fand ich, wie auch die Engländer immer wieder darauf reagieren, dass Ruth Jüdin ist. Dort gibt es ebenfalls viele Vorurteile gegen sie. Aber Freddy, der Familienvater zeigt ihr sehr verständlich auf, dass es eben vielfach Unwissenheit und Neugier, bzw. Angst vor dem Fremden sind. Als 1940 England aktiv in den Krieg eingreift, kommt bei Ruth die Angst massiv zurück? Ist sie in England wirklich in Sicherheit? Oder sollte sie versuchen, doch weiter in die USA zu kommen? Was ist mit den Affidavits, die ihre Eltern bereits in Deutschland bekommen hatten, die allerdings erst 1943 gültig werden würden. Gerade dadurch, dass Ulrike Renk so ausführlich von dem Schicksal der Familie Meyer erzählt, wird sie für mich so richtig greifbar. Immer diesen hoffen und bangen, was wird. Dieses immer auf dem Sprung sein, auf gepackten Koffern zu sitzen. Dieses Wissen, dass man eigentlich nicht erwünscht ist. Zu Wissen, dass die Heimat verloren ist. Wird es jemals eine neue Heimat geben? Das bringt die Autorin sehr gut rüber. Aber auch, wie sich das Leben der Engländer verändert. Plötzlich gibt es Rationierungen, und es werden die Kinder und Jugendlichen aus den Städten aufs Land evakuiert. Natürlich kann man es sich nicht aussuchen, ob man diese Kinder aufnehmen möchte. Sehr bedrückend, einmal eine andere Perspektive einzunehmen. Vielleicht war es damals gar nicht so verkehrt, dass die Flüchtlinge direkt mit ihren Gastgebern in Kontakt kamen. Vielleicht hat es wenigstens teilweise für Verständnis untereinander geführt! Der abschließende vierte Band „Träume aus Samt“ wird im August 2020 erscheinen. Ich freue mich schon drauf.
5/5

Endlich in Sicherheit?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich nun endlich den dritten Teil der Seidenstadt-Saga von Ulrike Renk lesen konnte. Allerdings habe ich auch den Nachteil solcher Buchserien festgestellt. Den zweiten Teil „Zeit aus Glas“ habe ich im Juni 2019 gelesen. Und im April 2019 hatte ich den Roman von Lilli Beck „Mehr als tausend Worte“ gelesen. Beides sind Romane, in denen zwei junge jüdische Frauen Deutschland verlassen mussten und in England versuchten, ihre Familie nachzuholen. Ich hatte erst etwas Schwierigkeiten, bis ich wieder in der richtigen Geschichte war. Die Inhaltsangabe ist dieses Mal stimmig, auch wenn sie für meinen Geschmack etwas zu viel über den Inhalt verrät. Ruth ist in England bei einer Farmersfamilie untergekommen. Sie ist im Haushalt angestellt, muss sich um das Haus, die kleine Tochter der Familie, das Kochen und das Kleinvieh kümmern. Freizeit hat sie so gut wie keine. Der Familienvater ist sehr nett und versucht ihr vielfach zu helfen, aber die Mutter macht ihr das Leben schwer. Von ihr wird Ruth fast wie eine Leibeigene behandelt. Zum Glück gibt es für Ruth aber das Ehepaar Nebel, das schon länger in England lebt. Beide sind ursprünglich ebenfalls jüdische Deutsche. Jakub war im diplomatischen Dienst tätig und Edith kümmert sich voller Einsatz für Juden, die aus Deutschland flüchten wollen. Speziell Edith ist eine große Stütze für Ruth. Sie hilft ihr dabei, die Papiere für ihre Eltern und ihre Schwester Ilse zu beschaffen. Das Buch beginnt im August 1939 und endet Juli 1940. Die Autorin beschreibt sehr intensiv das eine Jahr, das Ruth in England bei der Farmersfamilie verbringt. Sie erzählt, was Ruth alles leisten muss. Und es ist erstaunlich, wie Ruth dies schafft. Sie muss einen kompletten Haushalt schmeißen, dabei ist sie von Zuhause ursprünglich Dienstboten gewöhnt. Allerdings hatte sie seit der Reichsprogromnacht bereits einiges auf die harte Tour lernen müssen, denn ihre Mutter war zu dem Zeitpunkt psychisch nicht dazu in der Lage. Ich habe es bewundert, wie sie dies als 18jähriges Mädchen geschafft hat. Jill, die Tochter der Farmersfamilie liebt sie. Und auch die drei Mädchen, die aus London auf der Farm einquartiert werden, entdecken in ihr eine warmherzige Zuhörerin, die ihnen gerne Rat gibt. Erschreckend fand ich, wie auch die Engländer immer wieder darauf reagieren, dass Ruth Jüdin ist. Dort gibt es ebenfalls viele Vorurteile gegen sie. Aber Freddy, der Familienvater zeigt ihr sehr verständlich auf, dass es eben vielfach Unwissenheit und Neugier, bzw. Angst vor dem Fremden sind. Als 1940 England aktiv in den Krieg eingreift, kommt bei Ruth die Angst massiv zurück? Ist sie in England wirklich in Sicherheit? Oder sollte sie versuchen, doch weiter in die USA zu kommen? Was ist mit den Affidavits, die ihre Eltern bereits in Deutschland bekommen hatten, die allerdings erst 1943 gültig werden würden. Gerade dadurch, dass Ulrike Renk so ausführlich von dem Schicksal der Familie Meyer erzählt, wird sie für mich so richtig greifbar. Immer diesen hoffen und bangen, was wird. Dieses immer auf dem Sprung sein, auf gepackten Koffern zu sitzen. Dieses Wissen, dass man eigentlich nicht erwünscht ist. Zu Wissen, dass die Heimat verloren ist. Wird es jemals eine neue Heimat geben? Das bringt die Autorin sehr gut rüber. Aber auch, wie sich das Leben der Engländer verändert. Plötzlich gibt es Rationierungen, und es werden die Kinder und Jugendlichen aus den Städten aufs Land evakuiert. Natürlich kann man es sich nicht aussuchen, ob man diese Kinder aufnehmen möchte. Sehr bedrückend, einmal eine andere Perspektive einzunehmen. Vielleicht war es damals gar nicht so verkehrt, dass die Flüchtlinge direkt mit ihren Gastgebern in Kontakt kamen. Vielleicht hat es wenigstens teilweise für Verständnis untereinander geführt! Der abschließende vierte Band „Träume aus Samt“ wird im August 2020 erscheinen. Ich freue mich schon drauf.

Monika Fuchs
  • Monika Fuchs
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von Ulrike Renk

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