Das Mädchen aus Prag

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ab 5,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.03.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,1 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.03.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,1 cm

Gewicht

697 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7481-7879-8

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Auf den Spuren eines Familiengeheimnisses

Gertie G. aus Wien am 03.02.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Tereza Vanek ist mit diesem Roman eine besondere Geschichte gelungen. Die Autorin entführt uns einerseits in die Nazi-Zeit und andererseits in jene von 1997. In beiden Zeitsträngen ist der Schauplatz die Goldene Stadt an der Moldau – Prag. Im ersten Handlungsstrang begegnen wir Marina, einer Germanistin die Ende der 1990er Jahre Mühe hat, in Deutschland einen Job zu finden, der ihr Spaß macht. Außerdem ist sie in einer etwas langweiligen Beziehung mit Klaus gefangen. Als sich die Gelegenheit bietet in Prag eine Stelle als Lehrkraft in einer Sprachschule anzutreten, nimmt sie, die sonst Zögerliche, die Herausforderung an. Der zweite Handlungsstrang führt uns in die Nazi-Zeit zurück. Die Eltern der begabten Geigerin Julia betreiben eine Pension, die nicht allzu viel abwirft. Als sie Arthur Spengler, einen reichen Fabrikantensohn, kennenlernt, scheinen die Zeiten auf Aufstieg zu stehen. Allerdings weiß die, völlig in ihrer Musik aufgehende junge Frau noch nicht, welche Folgen das Mäzenatentum der Spenglers für sie haben wird. Meine Meinung: Wir haben es hier mit zwei gänzlich unterschiedlichen Frauen zu tun. Zum einen mit der zögerlich und unreif wirkenden Marina, deren Mutter früh verstorben ist und die sehr an ihrer Großmutter Inge hängt. Zum anderen mit der fast unnahbaren Julia, die nur eines will: Violine spielen. Sie will keinen Ehemann und Familie. Im Deutschland der Nazi-Zeit ein no-go. Frauen sind dazu da, um an der Seite ihrer Ehemänner zu repräsentieren und eine große Schar Kinder zu bekommen. Eigenständiges Denken ist verpönt und gefährlich, alleine leben sowieso. Was haben die beiden so verschiedenen Protagonistinnen gemeinsam? Beide Frauen verschlägt es aus unterschiedlichen Gründen nach Prag. Beide machen im Laufe der Geschichte eine merkbare Wandlung durch, die ihr weiteres Leben nachhaltig beeinflussen wird. Die etwas träge wirkende Marina stürzt sich in Prag nicht nur in das feucht-fröhliche Partyleben, sondern entdeckt ein streng gehütetes Familiengeheimnis. Julia hingegen heiratet doch noch Arthur Spengler und erkennt inmitten des Nazi-Terrors ihre Bestimmung. Tereza Vanek ist es gut gelungen die Stimmung in beiden Zeitebenen plastisch darzustellen: Die anfangs subtilen Repressalien der NS-Zeit, die wenig später in offenen Terror umschlagen, die unbedarfte Art von Julia, die nichts von Politik wissen möchte, aber dann ihre Augen nicht mehr verschließen kann, als sie persönlich betroffen ist. Im Prag der 1990er Jahre erlebt Marina die Zeit des Umbruchs live mit. Die ehemalige CSSR hat sich in Tschechien und die Slowakei friedlich getrennt. Die Menschen wirken entspannt, feiern was das Zeug hält und geben sich weltoffen. Prag ist eine bunte multikulturelle Stadt. Man lernt wieder Deutsch, was lange verpönt war. Elegant verknüpft die Autorin historische Ereignisse mit ihren fiktiven Figuren. Mit Marina bin ich nicht recht warm geworden. Sie ist mir lange Zeit zu zögerlich, zu lasch. Beim Aufdecken des Familiengeheimnisses hätte ich mir mehr Enthusiasmus gewünscht. Wenn sie Bedenken hat, die Beziehung zu ihrer Großmutter zu gefährden, fehlen mir die Zweifel an der Richtigkeit ihres Handelns. So wirkt ihre Suche nach den Wurzeln ein bisschen halbherzig auf mich. Einige Freunde zeigen bei den Recherchen mehr Engagement als Marina, die deren Ergebnisse fast teilnahmslos zur Kenntnis nimmt. Fazit: Ein bewegender Roman, der mir gut gefallen hat. Gerne gebe ich 4 Sterne.

Auf den Spuren eines Familiengeheimnisses

Gertie G. aus Wien am 03.02.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Tereza Vanek ist mit diesem Roman eine besondere Geschichte gelungen. Die Autorin entführt uns einerseits in die Nazi-Zeit und andererseits in jene von 1997. In beiden Zeitsträngen ist der Schauplatz die Goldene Stadt an der Moldau – Prag. Im ersten Handlungsstrang begegnen wir Marina, einer Germanistin die Ende der 1990er Jahre Mühe hat, in Deutschland einen Job zu finden, der ihr Spaß macht. Außerdem ist sie in einer etwas langweiligen Beziehung mit Klaus gefangen. Als sich die Gelegenheit bietet in Prag eine Stelle als Lehrkraft in einer Sprachschule anzutreten, nimmt sie, die sonst Zögerliche, die Herausforderung an. Der zweite Handlungsstrang führt uns in die Nazi-Zeit zurück. Die Eltern der begabten Geigerin Julia betreiben eine Pension, die nicht allzu viel abwirft. Als sie Arthur Spengler, einen reichen Fabrikantensohn, kennenlernt, scheinen die Zeiten auf Aufstieg zu stehen. Allerdings weiß die, völlig in ihrer Musik aufgehende junge Frau noch nicht, welche Folgen das Mäzenatentum der Spenglers für sie haben wird. Meine Meinung: Wir haben es hier mit zwei gänzlich unterschiedlichen Frauen zu tun. Zum einen mit der zögerlich und unreif wirkenden Marina, deren Mutter früh verstorben ist und die sehr an ihrer Großmutter Inge hängt. Zum anderen mit der fast unnahbaren Julia, die nur eines will: Violine spielen. Sie will keinen Ehemann und Familie. Im Deutschland der Nazi-Zeit ein no-go. Frauen sind dazu da, um an der Seite ihrer Ehemänner zu repräsentieren und eine große Schar Kinder zu bekommen. Eigenständiges Denken ist verpönt und gefährlich, alleine leben sowieso. Was haben die beiden so verschiedenen Protagonistinnen gemeinsam? Beide Frauen verschlägt es aus unterschiedlichen Gründen nach Prag. Beide machen im Laufe der Geschichte eine merkbare Wandlung durch, die ihr weiteres Leben nachhaltig beeinflussen wird. Die etwas träge wirkende Marina stürzt sich in Prag nicht nur in das feucht-fröhliche Partyleben, sondern entdeckt ein streng gehütetes Familiengeheimnis. Julia hingegen heiratet doch noch Arthur Spengler und erkennt inmitten des Nazi-Terrors ihre Bestimmung. Tereza Vanek ist es gut gelungen die Stimmung in beiden Zeitebenen plastisch darzustellen: Die anfangs subtilen Repressalien der NS-Zeit, die wenig später in offenen Terror umschlagen, die unbedarfte Art von Julia, die nichts von Politik wissen möchte, aber dann ihre Augen nicht mehr verschließen kann, als sie persönlich betroffen ist. Im Prag der 1990er Jahre erlebt Marina die Zeit des Umbruchs live mit. Die ehemalige CSSR hat sich in Tschechien und die Slowakei friedlich getrennt. Die Menschen wirken entspannt, feiern was das Zeug hält und geben sich weltoffen. Prag ist eine bunte multikulturelle Stadt. Man lernt wieder Deutsch, was lange verpönt war. Elegant verknüpft die Autorin historische Ereignisse mit ihren fiktiven Figuren. Mit Marina bin ich nicht recht warm geworden. Sie ist mir lange Zeit zu zögerlich, zu lasch. Beim Aufdecken des Familiengeheimnisses hätte ich mir mehr Enthusiasmus gewünscht. Wenn sie Bedenken hat, die Beziehung zu ihrer Großmutter zu gefährden, fehlen mir die Zweifel an der Richtigkeit ihres Handelns. So wirkt ihre Suche nach den Wurzeln ein bisschen halbherzig auf mich. Einige Freunde zeigen bei den Recherchen mehr Engagement als Marina, die deren Ergebnisse fast teilnahmslos zur Kenntnis nimmt. Fazit: Ein bewegender Roman, der mir gut gefallen hat. Gerne gebe ich 4 Sterne.

Mitreißende Geschichte

Bewertung aus Moosburg am 15.06.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

1997: Nach ihrem Studium geht Marina als Deutschlehrerin nach Prag. Das ehemalige Ostblockland ist für sie eine völlig neue Welt, in der sozialistische Tristesse und optimistische Aufbruchsstimmung aufeinandertreffen. In einem Club trifft sie auf Zach Cohen und verliebt sich in ihn. Er ist der erste Jude, den sie je näher kennengelernt hat und die Gespräche mit ihm bringen sie dazu, sich näher mit der Geschichte ihrer eigenen Familie auseinanderzusetzen. 1939: Julia reist nach Prag, um ihren Bekannten Arthur um Hilfe zu bitten, da ihr Bruder aufgrund seiner kommunistischen Überzeugung verhaftet wurde. Arthurs Familie hat gute Beziehungen zu wichtigen Mitgliedern der Nazi-Regierung und Julia hofft, sie können ihrem Bruder helfen. Als Gegenleistung für ihre Hilfe, nimmt sie Arthurs Heiratsantrag an. Doch kurz darauf begegnet sie einem Mann, der sie magisch anzieht, aber dem tschechischen Widerstand gegen die deutsche Besatzung angehört... (Klappentext) Dieser Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und bildgewaltig. Die Schauplätze sowie die Protagonisten entstehen sehr schnell vor dem geistigen Auge, so als ob der Leser direkt mit dabei wäre. Alles wird glaubhaft und authentisch beschrieben so dass die Emotionen auch sehr schnell eine Rolle spielen. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und wird sogar im Laufe des Buches noch gesteigert. Ein Roman der den Leser fesselt und in den Bann zieht. Auch scheint der Roman sehr gut geschichtlich recherchiert zu sein und man bekommt eine kleine Geschichtsstunde noch mit dazu. Ein lesenswertes Buch

Mitreißende Geschichte

Bewertung aus Moosburg am 15.06.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

1997: Nach ihrem Studium geht Marina als Deutschlehrerin nach Prag. Das ehemalige Ostblockland ist für sie eine völlig neue Welt, in der sozialistische Tristesse und optimistische Aufbruchsstimmung aufeinandertreffen. In einem Club trifft sie auf Zach Cohen und verliebt sich in ihn. Er ist der erste Jude, den sie je näher kennengelernt hat und die Gespräche mit ihm bringen sie dazu, sich näher mit der Geschichte ihrer eigenen Familie auseinanderzusetzen. 1939: Julia reist nach Prag, um ihren Bekannten Arthur um Hilfe zu bitten, da ihr Bruder aufgrund seiner kommunistischen Überzeugung verhaftet wurde. Arthurs Familie hat gute Beziehungen zu wichtigen Mitgliedern der Nazi-Regierung und Julia hofft, sie können ihrem Bruder helfen. Als Gegenleistung für ihre Hilfe, nimmt sie Arthurs Heiratsantrag an. Doch kurz darauf begegnet sie einem Mann, der sie magisch anzieht, aber dem tschechischen Widerstand gegen die deutsche Besatzung angehört... (Klappentext) Dieser Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und bildgewaltig. Die Schauplätze sowie die Protagonisten entstehen sehr schnell vor dem geistigen Auge, so als ob der Leser direkt mit dabei wäre. Alles wird glaubhaft und authentisch beschrieben so dass die Emotionen auch sehr schnell eine Rolle spielen. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und wird sogar im Laufe des Buches noch gesteigert. Ein Roman der den Leser fesselt und in den Bann zieht. Auch scheint der Roman sehr gut geschichtlich recherchiert zu sein und man bekommt eine kleine Geschichtsstunde noch mit dazu. Ein lesenswertes Buch

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