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Die große Entzauberung Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen

1

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.11.2019

Verlag

Blessing

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,9/2,9 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-645-0

Beschreibung

Rezension

»Wenn auch Sie den Verdacht haben, dass die Summe von Selbstoptimierung und Wellness-Weekend, Extremsport und Rundumversicherung, digitalem Dauernarzissmus und Stammplatz beim Therapeuten nichts ergibt, das den Namen ›Leben‹ verdient, dann lesen Sie dieses Buch: ein Seelenbad!« ("Thea Dorn")
»eine glänzende Abrechnung mit dem digitalen Zeitalter […] eine kluge Verfallsbeschreibung unserer Sitten und Gebräuche.« ("Berliner Morgenpost")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.11.2019

Verlag

Blessing

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,9/2,9 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-645-0

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    3/5

    05.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fast ausschließlich anekdotisch,...

    Fast ausschließlich anekdotisch, dabei wenig differenzierend. Hätte das Buch weniger Contra und mehr Pro, wäre es ein gutes Buch, um eine gut balancierte Political Correctness einzuleiten.

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Bewertungen (1)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von J. Düwel

    J. Düwel

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufrüttelnd und anheizend! Für...

    Aufrüttelnd und anheizend! Für meinen Geschmack allerdings zu viele Vergleiche und Vergangenheitsbezüge. Diese ''Auflistungen'' lassen die wirklich interessanten Stellen im Buch hinter der früher-war-alles-besser Thematik verblassen. Trotzdem lesenswert und spannend!
  • Zum Bewerterprofil von Laura Franowski

    Laura Franowski

    Thalia Essen – Limbecker Platz

    Buchhändler*in

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    3/5

    11.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Den einen oder anderen Punkt mag...

    Den einen oder anderen Punkt mag Haberl ja getroffen haben, dennoch war dieses Sachbuch kein Genuss. Für mich eine nicht nachvollziehbare Sichtweise, wer die Welt nicht mag wie sie ist, sollte seine nach dem eigenen Geschmack gestalten.
  • Zum Bewerterprofil von K. Thuma

    K. Thuma

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    3/5

    14.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Entzauberung

    Ja, der Autor trifft mit seinen kritischen Feststellungen durchaus die Merkmale unserer heutigen, auf Erfolgsdruck und Konsumdenken beruhenden, in vielerlei Hinsicht digital dominierten Zeit. Interessante Zitate sind nachzulesen. Allerdings bleibt das Buch bei dieser Beschreibung stehen und vermittelt den (falschen) Eindruck, der Einzelne könne sich der "großen Entzauberung" oder den gesellschaftlichen "Trends" nicht entziehen.
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    2/5

    08.05.2020

    eBook (ePUB)

    Hach, damals (?)

    War früher alles besser? Ich mag, dass man sich früher verbindlich verabredete, sich irgendwann irgendwo zu treffen, und dann war man tendenziell auch da. Heute sind Treffen häufig bis kurz vorher in Diskussion, weil man immer noch schnell mal neue Pläne dazwischenwerfen kann. Aber inzwischen neige ich selber ein bisschen dazu. War früher alles besser? War es besser, keine Transgenderrepräsentation zu haben, sodass Menschen, die sich mit ihrem körperlichen Geschlecht nicht identifizierten, das höchstens als Punchline aus Witzen kannten? Ich habe mich nicht genug mit Haberl auseinandergesetzt, um verbindlich beurteilen zu können, wie konservativ oder reaktionär er tatsächlich ist, aber er prangert doch zu sehr Probleme an, ohne konstruktive Alternativen zu bieten. Wie bekommen wir Zauber zurück? Theater? Schreibseminare? Gespräche, in denen etwas erörtert wird anstatt abwechselndem Erzählen? Farbiges Licht? Yankee Candles? Unterschiedliche Leute werden unterschiedliche Antworten geben, und das ist okay. Und ich gebe Haberl Recht, dass es sinnvoll ist, die Welt in ihrem Status Quo zu hinterfragen. Mögen wir dabei aber besser gelaunt sein als er!
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    2/5

    10.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Probleme nur beim Namen zu nennen ist keine Lösung. Und auch keine Leistung

    Das 21. Jahrhundert ist bisher das Jahrhundert der Sicherheit. Ob wir es glauben oder nicht, ob wir auch noch so viele Argumente finden, die gegen diese These sprechen, es ist wahr. Nie war es sicherer als heute. Und gleichzeitig haben wir das Gefühl, dass die Welt mit jedem Tag mehr aus den Fugen gerät, wir uns kurz vor dem Untergang der Zivilisation befinden. Doch woher kommt diese Differenz zwischen Wirklichkeit und Empfindung? Kann es sein, dass wir jeglichen Bezug zur Realität verloren haben? Und wenn ja, warum ist das so? Wer oder was ist Schuld an dieser Paranoia? Für den Journalisten Tobias Haberl ist der, sind die Schuldigen schnell gefunden. Zum einen ist es die immer weiter voran schreitende und mittlerweile alle Lebensbereiche umfassende Digitalisierung, zum anderen sind es die Menschen, die dahinter stehen, die diese Revolution ausgelöst haben. Die “Techniknerds“ im Silicon Valley, die in ihrem Glauben an das Gute im Menschen eine Gesellschaft der Unfreiheit erzeugt haben, welche uns zu Sklav*innen von Smartphones, zu oberflächlichen Instagramjunkies und Sozialphobiker*innen gemacht haben. Zu Menschen, die die Sicherheit wollen und die Extreme vergöttern. Die permanent erreichbar und beschäftigt sind und sich doch nach einem einfachen, ursprünglichen Leben in der Natur sehnen. Genau das ist die Aussage von ‘Die große Entzauberung‘. Nicht mehr und nicht weniger. Auf knapp 290 Seiten lässt Haberl seiner Unzufriedenheit mit dem Hier und Jetzt vollen Lauf. Mitunter ziemlich polemisch und jederzeit schonungslos direkt klagt er an, bemängelt vieles und sehnt sich nach den (vermeintlich) guten alten Zeiten. Mit biografischen Beispielen und einer Prise sozialromantischen Kitsch, will er den Leser*innen zeigen, dass früher doch irgendwie alles besser war, die analoge Welt weit weniger anstrengend als unsere durch und durch digitalisierte Gegenwart. Im Großen und Ganzen hat Haberl recht mit vielen seiner Behauptungen. Auch ist es bemerkenswert, wie viele literarische Beispiele er für die Verfehlungen der Gegenwart und die Gefahren der Zukunft bringt. Doch wo liegt der Mehrwert davon? Was bringt es das alles zu wissen und sich über die Dinge aufzuregen? Er nennt die Probleme beim Namen, bringt ein Beispiel nach dem anderen und verliert sich darin. Haberl entwirft keine Visionen, bringt keine Lösungsvorschläge. ‘Die große Entzauberung‘ ist daher eine Anprangerung, die viele Fragen aufwirft und keine befriedigenden Antworten gibt. Eine polemische Wutschrift. Mehr nicht.

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