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Elisa oder Die Nacht der Wünsche

8

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 3 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.09.2019

Abbildungen

Durchgehend vierfarbig illustriert

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

28,4/22,2/1,3 cm

Gewicht

362 g

Farbe

Ozeanblau / Silbergrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26441-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 3 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.09.2019

Abbildungen

Durchgehend vierfarbig illustriert

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

28,4/22,2/1,3 cm

Gewicht

362 g

Farbe

Ozeanblau / Silbergrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26441-0

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    27.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schön aber anspruchsvoll.

    Das Bilderbuch Elisa oder Die Nacht der Wünsche ist kein klassisches Winter-Weihnachts-Bilderbuch im Sinne von glücklichen Wichteln, kugeligen Weihnachtsmännern und lachenden Familien. Für etwas älter Kinder ist es aber ein gutes Buch zum Vorlesen und gemeinsam darüber nachdenken, was einem an Weihnachten wirklich wichtig ist. Gerade mit Kindern die im Kindergarten oder in der Schule mitkriegen, was die Anderen alles bekommen werden, kann das Buch bei der Einordnung von Werten und Konsumverhalten helfen.

  • Igelmanu

    aus Mülheim

    5/5

    30.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Die Kinder kennen das…

    »Die Kinder kennen das Paradies des Lachens nicht mehr«, hatte er noch gemurmelt, bevor er in seinen Sessel fiel. Seine Stimme hatte alt und resigniert geklungen… Elisa, die Frau des Weihnachtsmanns, erkennt ihn kaum noch wieder. Dieser Mann ist nicht mehr da, den sie mal geheiratet hat! Und überhaupt kann und will sie sich nicht vorstellen, dass die Kinder keine richtige Freude mehr verspüren können. Sie beschließt, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen… Dieses weihnachtliche Kinderbuch von Rafik Schami hat mir wieder richtig gut gefallen. Mit treffenden Worten und farbenfrohen Illustrationen erzählt der Autor eine Geschichte, die zugleich stimmungsvoll ist und gleich mehrere problematische Themen anspricht. Da ist zunächst ein kleiner, dunkelhäutiger Junge, der traurig in das reich geschmückte Schaufenster eines Spielwarenladens irgendwo in Deutschland schaut. Kurz zuvor wurde er noch verprügelt, vermutlich kennt er Rassismus aus eigener, leidvoller Erfahrung. Seine Mutter ist eine arme Frau, die hofft, eine Arbeitsstelle zu bekommen. Praktisch als Gegenpol wird das Thema Konsum und Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes aufgegriffen. Ein Punkt, der den Weihnachtsmann in der Geschichte besonders deprimiert. Obwohl er an der aktuellen Entwicklung nicht ganz unschuldig ist, wie man Elisas Erinnerungen entnehmen kann. Bilder zeigen Kinder aus aller Welt, auch aus Kriegs- und Krisengebieten, dabei geht es auch um die Diskriminierung von Andersdenkenden und -gläubigen. »Und seit wann kümmerte er sich nicht mehr um die Menschen in China, Korea, Japan, Südostasien und Arabien, weil sie dort angeblich nicht den rechten Glauben hatten?« Dies ist eine absolut zeitgemäße Geschichte und Elisa zum Glück eine selbstbewusste, moderne Frau. Sie wartet nicht ab, ob ihr Mann noch die Kurve bekommt oder versucht, ihn irgendwie zu beeinflussen, sondern sie schlüpft einfach selber in den Mantel des Weihnachtsmanns, denn was ein Mann kann, kann eine Frau eben auch. Fazit: Diese tolle Geschichte zum Vor- und Selberlesen verbreitet weihnachtliche Stimmung und bringt gleich mehrere Probleme gut verständlich auf den Punkt.

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    5/5

    30.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weihnachtliche Geschichte mit anspruchsvollem Hintergrund

    »Die Kinder kennen das Paradies des Lachens nicht mehr«, hatte er noch gemurmelt, bevor er in seinen Sessel fiel. Seine Stimme hatte alt und resigniert geklungen… Elisa, die Frau des Weihnachtsmanns, erkennt ihn kaum noch wieder. Dieser Mann ist nicht mehr da, den sie mal geheiratet hat! Und überhaupt kann und will sie sich nicht vorstellen, dass die Kinder keine richtige Freude mehr verspüren können. Sie beschließt, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen… Dieses weihnachtliche Kinderbuch von Rafik Schami hat mir wieder richtig gut gefallen. Mit treffenden Worten und farbenfrohen Illustrationen erzählt der Autor eine Geschichte, die zugleich stimmungsvoll ist und gleich mehrere problematische Themen anspricht. Da ist zunächst ein kleiner, dunkelhäutiger Junge, der traurig in das reich geschmückte Schaufenster eines Spielwarenladens irgendwo in Deutschland schaut. Kurz zuvor wurde er noch verprügelt, vermutlich kennt er Rassismus aus eigener, leidvoller Erfahrung. Seine Mutter ist eine arme Frau, die hofft, eine Arbeitsstelle zu bekommen. Praktisch als Gegenpol wird das Thema Konsum und Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes aufgegriffen. Ein Punkt, der den Weihnachtsmann in der Geschichte besonders deprimiert. Obwohl er an der aktuellen Entwicklung nicht ganz unschuldig ist, wie man Elisas Erinnerungen entnehmen kann. Bilder zeigen Kinder aus aller Welt, auch aus Kriegs- und Krisengebieten, dabei geht es auch um die Diskriminierung von Andersdenkenden und -gläubigen. »Und seit wann kümmerte er sich nicht mehr um die Menschen in China, Korea, Japan, Südostasien und Arabien, weil sie dort angeblich nicht den rechten Glauben hatten?« Dies ist eine absolut zeitgemäße Geschichte und Elisa zum Glück eine selbstbewusste, moderne Frau. Sie wartet nicht ab, ob ihr Mann noch die Kurve bekommt oder versucht, ihn irgendwie zu beeinflussen, sondern sie schlüpft einfach selber in den Mantel des Weihnachtsmanns, denn was ein Mann kann, kann eine Frau eben auch. Fazit: Diese tolle Geschichte zum Vor- und Selberlesen verbreitet weihnachtliche Stimmung und bringt gleich mehrere Probleme gut verständlich auf den Punkt.

  • Bewertung

    5/5

    26.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie die Legende Sankt Nikolaus...

    Wie die Legende Sankt Nikolaus zum Werbemittel Santa Clause wurde. Der Sinn und die Werte des Weihnachtsfests verpackt in einer berührenden Geschichte und in Szene gesetzt mit schönen Illustrationen von Gerda Raidt. Nicht nur für Kinder geeignet!

  • Bewertung

    aus Markt Schwaben

    1/5

    06.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr seltsam

    Das Buch fand ich leider mehr als überflüssig. Gott sei Dank haben wir es in der Bücherei ausgeliehen und nicht gekauft. Es geht um einen armen dunkelhäutigen Jungen, die anderen Kinder sind verzogen und haben alles und der Weihnachtsmann ist einem Werbevertrag mit... Weitere

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Violetta Hofmann

    Violetta Hofmann

    Thalia Dresden – Schillerplatz

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Weihnachtsfrau

    Elisa, die Frau des Weihnachtsmannes, beobachtet seit einiger Zeit die zunehmende Trägheit ihres Mannes. Seit er sich von einem großen Konzern sponsern lässt, verhält er sich faul und desillusioniert. Kaum hat er noch ein Auge für diejenigen, die seine Hilfe und die Hoffnung, die er verkörpert, am nötigsten hätten. Kurzerhand schaltet sich Elisa ein - in „der Nacht der Wünsche“. Wie nicht anders bei Rafik Schami zu erwarten, kommt seine Weihnachtsgeschichte mit reichlich Sozialkritik daher. Schnell fühlt man sich selbst ertappt: „Was ist uns vom eigentlichen Weihnachtsgedanken noch geblieben? Wie kommerziell ist inzwischen dieses Fest der besonderen Wünsche?“ Geeignet ist sein Bilderbuch daher eher für Leser zwischen 6 und 10 Jahren und natürlich für Erwachsene. Es muss jeder selbst entscheiden, wie viel Glitzerzauber oder Selbstkritik man sich für die Vorweihnachtszeit wünscht. „Elisa und die Nacht der Wünsche“ ist in jedem Fall ein Buch, welches nachdenklich macht, nachklingt und welches ggf. viel Stoff für Diskussionen bietet.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    21.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    die Frau des Weihnachtmanns

    Der Weihnachtsmann und seine Frau Elisa sind in die Jahre gekommen, aber während in der grauhaarigen alten Frau noch ein Feuer brennt, hat ihr Mann resigniert und kommt jedes Jahr früher heim. Dabei hatte er früher monatelang die Welt bereist, um die Wünsche der Kinder zu erfahren und durchs Fernrohr zur Erde hat er schon lange nicht mehr geschaut, um unglückliche Kinder zu finden. Elisa aber hat einen traurigen, dunkelhäutigen Knaben vor einem Spielwarengeschäft entdeckt, dessen sehnsüchtigster Wunsch ein Tretroller ist. Und während ihr desillusionierter Ehemann am Sessel vor dem Feuer schnarcht und an seiner Colaflasche(!) nuckelt, schnappt sich seine Frau den jedes Jahr neu gesponserten, roten Mantel und bricht auf, um dem Kleinen seinen Herzenswunsch zu erfüllen. Denn sie will nicht glauben, das der Weihnachtsmann recht hat und die Kinder von heute nur noch am Aufreissen der Verpackungen interessiert sind, während der Inhalt ihnen unwichtig ist, (da sie eigentlich wohl schon alles haben...) Der kleine Junge jedenfalls hat nun einen Tretroller, als seine Mama von ihrem Vorstellungsgespräch zum verabredeten Treffpunkt kommt und Sein Weihnachtsmann hatte gar keinen Bart.... Vom Blick aus dem bunt dekorierten Schaufenster mit dem dunkelhäutigen Kind und grau-gestresst-einkaufenden Erwachsenen hinter ihm über die meist früheren Weihnachtsmann-Episoden bis zum glücklichen Ende für Mutter und Sohn, hat Gerda Raidt die nachdenklich machende Geschichte mit stimmungsvollen und berührend gezeichneten Illustrationen versehen - für Kita/Grundschulkids und Eltern gleichermaßen geeignet...

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