Dieser weite Weg

Roman

Isabel Allende

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Beschreibung


Der junge, idealistische Katalane Víctor Dalmau beginnt gerade als Arzt zu praktizieren, da bricht der Bürgerkrieg aus. Seine Familie beschließt, das belagerte Barcelona zu verlassen, aber der Marsch über die Pyrenäen endet desaströs. Unterdessen stirbt Víctors geliebter Bruder an der Front, und Víctor bringt es nicht über sich, seiner hochschwangeren Schwägerin Roser, einer angehenden Pianistin aus armen Verhältnissen, die ganze Wahrheit zu sagen. Und auch in Frankreich ist kein Bleiben, deshalb organisiert Víctor für Roser und sich in letzter Minute eine Überfahrt nach Südamerika. Im chilenischen Exil wächst sich ihre Verbundenheit nach und nach zu etwas Größerem aus, ist es Liebe? Rosas harte Arbeit zahlt sich jedenfalls aus, sie wird weithin gefeiert für ihr Klavierspiel. Für sie und Víctor scheint ein spätes gemeinsames Glück greifbar nahe – bis plötzlich eine weitere politische Katastrophe ihre Pläne zu vereiteln droht …

Wie weit ist der Weg, den wir gehen müssen, um im Leben anzukommen? Isabel Allende erzählt die bewegende Geschichte einer schwangeren Pianistin und eines jungen Arztes, die unversehens in die turbulenten Zeitläufe des vergangenen Jahrhunderts geraten – eine Geschichte von Flucht und Neuanfang und den zärtlichen Verheißungen einer eigentlich unmöglichen Liebe.

Produktdetails

Verkaufsrang 48934
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 27.07.2019
Verlag Suhrkamp
Seitenzahl 381
Maße (H) 21,6/13,1/3 cm
Gewicht 482 g
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Svenja Becker
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-42880-1

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5/5

phantastisch

Sabine aus Bremen am 12.05.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ich bin immer wieder hingerissen von dieser lebendigen und wortgewaltigen Erzählkunst. Die historischen Hintergründe über den spanischen Bürgerkrieg, die Auswanderung und die Situation in Südamerika sind atemberaubend erzählt.

5/5

phantastisch

Sabine aus Bremen am 12.05.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ich bin immer wieder hingerissen von dieser lebendigen und wortgewaltigen Erzählkunst. Die historischen Hintergründe über den spanischen Bürgerkrieg, die Auswanderung und die Situation in Südamerika sind atemberaubend erzählt.

4/5

Mit historischem Hintergrund verwobene Familiengeschichten

Kaffeeelse am 29.07.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Eine Isabel Allende kann natürlich erzählen. Wenn es dann noch um zwei wirklich faszinierende historische Ereignisse geht, die mich auch beide sehr interessieren, da kann eigentlich nichts schief gehen. Und es ging auch nichts schief. Der spanische Bürgerkrieg wurde schon in einigen anderen von mir gelesenen Büchern thematisiert, ein definitiv erschreckendes Ereignis, an dem Spanien in einer nachvollziehbaren Weise immer noch krankt. Eine Familiengeschichte vor diesem Hintergrund anzusiedeln ist ein geschickter Griff von Frau Isabel Allende. Und nicht nur die weiteren Informationen zu den Geschehnissen in Spanien sind interessant, auch dazulernen konnte ich noch mit diesem Buch. Dass ein Pablo Neruda mitgeholfen hat, aus der SS Winnipeg ein Flüchtlingsschiff mit 2200 Flüchtlingen aus Spanien zu machen war mir neu, also beide Fakten, Pablo Nerudas Einsatz und die Existenz der SS Winnipeg. Diese Flüchtlinge, hier besonders der katalanische Arzt Victor Dalmau und seine Schwägerin Roser, zu thematisieren und ihre Geschichte dann mit der chilenischen Geschichte zu verweben, ist absolut geschickt und wirklich interessant. Die SS Winnipeg bringt Victor und Roser 1939 nach Chile. Beide müssen sich in ihrer neuen Heimat erst einmal orientieren, dies tun sie und Rosers Sohn Marcel und alle strudeln auf die Ereignisse unter Allende in den 1970ern und den anschließenden Sturz Allendes durch einflussreiche Seilschaften zu. Deswegen kann man schlussendlich dieses Buch als Familiengeschichten vor einem äußerst interessanten historischen Hintergrund bewerten. Und Familiengeschichten kann die Allende perfekt schreiben. Und genauso ist diese Aufnahme der republikanischen spanischen Flüchtlinge äußerst interessant, wenn man diesen Fakt in Bezug zu Allende und dessen Wahlsieg setzt.

4/5

Mit historischem Hintergrund verwobene Familiengeschichten

Kaffeeelse am 29.07.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Eine Isabel Allende kann natürlich erzählen. Wenn es dann noch um zwei wirklich faszinierende historische Ereignisse geht, die mich auch beide sehr interessieren, da kann eigentlich nichts schief gehen. Und es ging auch nichts schief. Der spanische Bürgerkrieg wurde schon in einigen anderen von mir gelesenen Büchern thematisiert, ein definitiv erschreckendes Ereignis, an dem Spanien in einer nachvollziehbaren Weise immer noch krankt. Eine Familiengeschichte vor diesem Hintergrund anzusiedeln ist ein geschickter Griff von Frau Isabel Allende. Und nicht nur die weiteren Informationen zu den Geschehnissen in Spanien sind interessant, auch dazulernen konnte ich noch mit diesem Buch. Dass ein Pablo Neruda mitgeholfen hat, aus der SS Winnipeg ein Flüchtlingsschiff mit 2200 Flüchtlingen aus Spanien zu machen war mir neu, also beide Fakten, Pablo Nerudas Einsatz und die Existenz der SS Winnipeg. Diese Flüchtlinge, hier besonders der katalanische Arzt Victor Dalmau und seine Schwägerin Roser, zu thematisieren und ihre Geschichte dann mit der chilenischen Geschichte zu verweben, ist absolut geschickt und wirklich interessant. Die SS Winnipeg bringt Victor und Roser 1939 nach Chile. Beide müssen sich in ihrer neuen Heimat erst einmal orientieren, dies tun sie und Rosers Sohn Marcel und alle strudeln auf die Ereignisse unter Allende in den 1970ern und den anschließenden Sturz Allendes durch einflussreiche Seilschaften zu. Deswegen kann man schlussendlich dieses Buch als Familiengeschichten vor einem äußerst interessanten historischen Hintergrund bewerten. Und Familiengeschichten kann die Allende perfekt schreiben. Und genauso ist diese Aufnahme der republikanischen spanischen Flüchtlinge äußerst interessant, wenn man diesen Fakt in Bezug zu Allende und dessen Wahlsieg setzt.

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5/5

Höchster Lesegenuss

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Vom spanischen Bürgerkrieg bis zum Putsch in Chile spannt die große Erzählerin Isabel Allende den Bogen ihrer faszinierenden Geschichte um einen spanischen Arzt und eine begabte Pianistin. Ein sprachlich funkelndes Juwel, ein Glanzstück der Romankunst. Wunderbar!
5/5

Höchster Lesegenuss

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Vom spanischen Bürgerkrieg bis zum Putsch in Chile spannt die große Erzählerin Isabel Allende den Bogen ihrer faszinierenden Geschichte um einen spanischen Arzt und eine begabte Pianistin. Ein sprachlich funkelndes Juwel, ein Glanzstück der Romankunst. Wunderbar!

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Flucht & Emigration

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Viktor und Roser fliehen vor dem Spanischen Bürgerkrieg vor Francos Truppen über die Pyrenäen, das Meer bis nach Chile und Venezuela. Roser ist die Frau von Viktors verstorbenen Bruder, sie bilden eine Ehe ähnliche Gemeinschaft um überleben zu können. Roser glaubt ihr Mann käme wieder zurück... Auf dem Schiff nach Chile befinden sich von Pablo Neruda ausgewählte Menschen, die das neue Land bereichern sollen mit ihren Talenten und Gaben. Viktor ist Arzt und Roser eine angehende Pianistin. Wir Leser verfolgen atemlos ihr Leben in der neuen Welt.
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Flucht & Emigration

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Viktor und Roser fliehen vor dem Spanischen Bürgerkrieg vor Francos Truppen über die Pyrenäen, das Meer bis nach Chile und Venezuela. Roser ist die Frau von Viktors verstorbenen Bruder, sie bilden eine Ehe ähnliche Gemeinschaft um überleben zu können. Roser glaubt ihr Mann käme wieder zurück... Auf dem Schiff nach Chile befinden sich von Pablo Neruda ausgewählte Menschen, die das neue Land bereichern sollen mit ihren Talenten und Gaben. Viktor ist Arzt und Roser eine angehende Pianistin. Wir Leser verfolgen atemlos ihr Leben in der neuen Welt.

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