Der Stechlin
Edition Werke der Weltliteratur Band 69

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Beschreibung

„Sein schönster Zug war eine tiefe, so recht aus dem Herzen kommende Humanität, und Dünkel und Überheblichkeit (während er sonst eine Neigung hatte, Fünf gerade sein zu lassen) waren so ziemlich die einzigen Dinge, die ihn empörten. Er hörte gern eine freie Meinung, je drastischer und extremer, desto besser.“ Theodor Fontane -- Redaktion Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2019

Verlag

Gröls Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22/17/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2019

Verlag

Gröls Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22/17/2,2 cm

Gewicht

558 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96637-204-6

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Sie sehnen sich nach schöner Sprache?

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 11.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fontane, Der Stechlin, kann ich immer wieder lesen. Dieser Roman gefällt mir jedes Mal! Wenn ich das Bedürfnis nach schöner deutscher Sprache habe, finde ich bei Fontane immer das Richtige. Es stimmt, in diesem Buch passiert nicht allzuviel, aber, wie der Autor selber sagte: "Es heiraten zwei Junge und ein Alter stirbt." Was will ich mehr?

Sie sehnen sich nach schöner Sprache?

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 11.01.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fontane, Der Stechlin, kann ich immer wieder lesen. Dieser Roman gefällt mir jedes Mal! Wenn ich das Bedürfnis nach schöner deutscher Sprache habe, finde ich bei Fontane immer das Richtige. Es stimmt, in diesem Buch passiert nicht allzuviel, aber, wie der Autor selber sagte: "Es heiraten zwei Junge und ein Alter stirbt." Was will ich mehr?

Ruppin

Polar aus Aachen am 04.10.2008

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Roman, von dem der Autor selber sagt, es geschehe in ihm nicht viel: zum Schluss sterbe einer und zwei Junge heiraten, der trotzdem einen festen Platz im deutschen Literaturkanon innehat, muss auf eine andere Weise Faszination versprühen. Es wird viel geredet im Stechlin. Die Menschen verschaffen sich ein Bild von sich und ihrem Land, indem sie darüber sprechen müssen, sich gegenseitig versichern. Fehler, Schwächen, werden dabei nicht radikal ins Scheinwerferlich gezerrt. Sie werden angemerkt, blossgelegt, aufgedeckt, erkannt, wenn nicht gar die Lösung debattiert. In Dubslav von Stechlins Welt kommt es nicht zum Umsturz, sie schwindet dahin. Natürlich ist man da nicht vor Fehlern in der Liebe geschützt, von falschen Entscheidungen frei, Freunde, die einem Böses wollen, laufen einem ohnehin über den Weg. Das Gefühl, dass mit einem selbst eine Welt untergeht, wächst bei Menschen, je älter sie werden. Auch der alte Stechlin nimmt sie mit sich mit. Dieser Ton prägt einen von Fontanes besten Romanen. Wer sich heute über die Krise der Sozialdemokratie mokiert, findet hier die genaue Beschreibung ihres Entstehens, ohne sie zu glorifizieren. Die Welt ist beschaulich am Stechlin. Sie wird in den Jahrzehnten danach hektisch, unübersichtlicher, schneller, umstürzlicher werden. Eine Faszination, die von dem Roman ausgeht, besteht sicher darin, noch einmal in sie abtauchen zu dürfen, sich Fontanes Sprache anzuvertrauen und sich zu wundern, was alles mit dem alten Stechlin untergegangen ist.

Ruppin

Polar aus Aachen am 04.10.2008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Roman, von dem der Autor selber sagt, es geschehe in ihm nicht viel: zum Schluss sterbe einer und zwei Junge heiraten, der trotzdem einen festen Platz im deutschen Literaturkanon innehat, muss auf eine andere Weise Faszination versprühen. Es wird viel geredet im Stechlin. Die Menschen verschaffen sich ein Bild von sich und ihrem Land, indem sie darüber sprechen müssen, sich gegenseitig versichern. Fehler, Schwächen, werden dabei nicht radikal ins Scheinwerferlich gezerrt. Sie werden angemerkt, blossgelegt, aufgedeckt, erkannt, wenn nicht gar die Lösung debattiert. In Dubslav von Stechlins Welt kommt es nicht zum Umsturz, sie schwindet dahin. Natürlich ist man da nicht vor Fehlern in der Liebe geschützt, von falschen Entscheidungen frei, Freunde, die einem Böses wollen, laufen einem ohnehin über den Weg. Das Gefühl, dass mit einem selbst eine Welt untergeht, wächst bei Menschen, je älter sie werden. Auch der alte Stechlin nimmt sie mit sich mit. Dieser Ton prägt einen von Fontanes besten Romanen. Wer sich heute über die Krise der Sozialdemokratie mokiert, findet hier die genaue Beschreibung ihres Entstehens, ohne sie zu glorifizieren. Die Welt ist beschaulich am Stechlin. Sie wird in den Jahrzehnten danach hektisch, unübersichtlicher, schneller, umstürzlicher werden. Eine Faszination, die von dem Roman ausgeht, besteht sicher darin, noch einmal in sie abtauchen zu dürfen, sich Fontanes Sprache anzuvertrauen und sich zu wundern, was alles mit dem alten Stechlin untergegangen ist.

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Maren Oberwelland

Thalia Bad Zwischenahn

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3/5

Ein Klassiker des Realismus

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Theodor Fontane begann seine Arbeit an dem realistischen Roman „Der Stechlin“ Ende 1895 nach der Veröffentlichung von „Effi Briest“. Nach einem Vorabdruck in einer Zeitung 1987 erschien die Buchausgabe des Stechlin nach einer umfassenden Überarbeitung schließlich im Jahr 1899. „Zum Schluss stirbt ein Alter, und zwei Junge heiraten sich; - das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht.“ Das ist es, was Theodor Fontane selbst über seinen erstaunlich handlungsarmen Roman sagt. Dominiert wird der Roman durch Gespräche, die die Charaktere bildreich charakterisieren. Darüber hinaus ist das ‚Sprechen‘ ein wichtiges Merkmal realistischen Erzählens; genauso wie die Tatsache, dass Fontane in „Der Stechlin“ eine Abbildung der gesellschaftlich-politischen Gegenwart schafft. Fontanes Werk kann also durchaus der Epoche des Realismus zugeordnet werden. Die Werke des Realismus sind als ästhetische Experimente zu begreifen, in denen die vordergründige Übereinstimmung mit der Wirklichkeit durch eine hochartifizielle Verfahrensweise erzeugt wird, die gerade auch die realistischen Romane primär als Kunst und damit als Fortführung der Romantik ausweist. „Der Stechlin“ ist somit keinesfalls eine bloße Widerspiegelung der sozialen Wirklichkeit, sondern geht weit darüber hinaus.
3/5

Ein Klassiker des Realismus

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Theodor Fontane begann seine Arbeit an dem realistischen Roman „Der Stechlin“ Ende 1895 nach der Veröffentlichung von „Effi Briest“. Nach einem Vorabdruck in einer Zeitung 1987 erschien die Buchausgabe des Stechlin nach einer umfassenden Überarbeitung schließlich im Jahr 1899. „Zum Schluss stirbt ein Alter, und zwei Junge heiraten sich; - das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht.“ Das ist es, was Theodor Fontane selbst über seinen erstaunlich handlungsarmen Roman sagt. Dominiert wird der Roman durch Gespräche, die die Charaktere bildreich charakterisieren. Darüber hinaus ist das ‚Sprechen‘ ein wichtiges Merkmal realistischen Erzählens; genauso wie die Tatsache, dass Fontane in „Der Stechlin“ eine Abbildung der gesellschaftlich-politischen Gegenwart schafft. Fontanes Werk kann also durchaus der Epoche des Realismus zugeordnet werden. Die Werke des Realismus sind als ästhetische Experimente zu begreifen, in denen die vordergründige Übereinstimmung mit der Wirklichkeit durch eine hochartifizielle Verfahrensweise erzeugt wird, die gerade auch die realistischen Romane primär als Kunst und damit als Fortführung der Romantik ausweist. „Der Stechlin“ ist somit keinesfalls eine bloße Widerspiegelung der sozialen Wirklichkeit, sondern geht weit darüber hinaus.

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