Familienvater Martin Reese pflegt ein ungewöhnliches Hobby. Er spürt die lang verschollenen Opfer von Serienkillern auf, gräbt ihre Überreste aus und meldet seinen Fund dann anonym der Polizei. Martin selbst sieht sich als aufrechter Kämpfer für die Gerechtigkeit, fast schon als Held. Bis er bei seinem nächsten Streifzug eine schockierende Entdeckung macht: Offenbar ist jemand bestens informiert über ihn und sein kleines Hobby. Martin muss erkennen, wie gefährlich es ist, einem Serienkiller ins Handwerk zu pfuschen ...
Kundinnen und Kunden meinen
2.8/5.0
S. L.
aus Berlin
5/5
14.07.2019
eBook (ePUB)
Der Finder
Für die Eltern der ermordeten Mädchen ein großer Wunsch: wenigstens eine würdevolle Bestattung vornehmen zu können. Aber wie, wenn der Mörder nicht verrät, wo er die Leichen vergraben hat? Martin Reese erfüllt einigen Hinterbliebenen diesen Wunsch. Akribisch wertet er Polizeiprotokolle, die er von einem korrupten Beamten erhält, aus. Es gelingt ihm tatsächlich, mehrere Verstecke ausfindig zu machen. Dadurch lenkt er Aufmerksamkeit von höchst unerwünschter Seite auf sich. Auch die Polizei ist stark irritiert.
Nathan Ripley hat einen packenden Thriller mit besten Zutaten gespickt: Serienmörder, Psychopathen, Kindheitstraumata, sowohl bestechliche als auch geniale Beamte, fiese Kollegen und Probleme mit Familienangehörigen. Marin selbst ist vielschichtig, nicht nur liebevoller Vater oder erfolgreicher Ex-Unternehmer, sondern besessen von seinem ungewöhnlichen Hobby. Spannend zu lesen, wie seine Suche endet.
Packende Lektüre aus dem Bastei Entertainment Verlag, aus dem kanadischen Englisch übersetzt von S. Hohner.
Tina K.
aus Mülheim
4/5
13.07.2019
eBook (ePUB)
Interessant
Tiefes Grab von Nathan Ripley
Der Journalist , Literaturkritiker und Sachbuchautor hat mit diesem Roman seinen ersten Thriller geschrieben. Es handelt von Martin Reese, der ein außergewöhnliches Hobby besitzt, er gräbt Leichen von Serienmördern aus.
Ripley hat mit diesem Thriller mal etwas anderes gewagt. Und zwischendurch ist es auch etwas an den Haaren herbeigezogen aber im Großen und Ganzen ist es ein Buch, was man gut durchlesen kann.
Marion2505
4/5
29.06.2019
eBook (ePUB)
Mal was anderes
Inhalt:
Martin Reese ist Familienvater und hat jahrelang ein High-Tech-Unternehmen geführt. Privat hat er ein sehr ungewöhnliches Hobby. Denn er spürt Opfer von Serienkillern auf, die nie von der Polizei gefunden worden sind, gräbt ihre Überreste aus und meldet seinen Fund dann anonym der Polizei. Seine Tätigkeit erfüllt ihn komplett, eigentlich sieht er sich als Helden, der den Familien der Opfer Klarheit verschafft. Doch eines Tages macht er bei einer erneuten Grabung eine schockierende Entdeckung: Irgendjemand scheint zu wissen, was er tut und ist darüber nicht sehr erfreut. Schnell erkennt Martin, dass er selbst und seine Familie in großer Gefahr ist.
Meine Meinung:
Ein gruseliges Buchcover
Das Buchcover von "Tiefes Grab" ist schon ganz schön gruselig, passt aber perfekt zum Inhalt des Buches. Beim Betrachten des blutigen Spatens bin ich sofort wieder ganz tief in der Geschichte versunken und es stellt sich ein Gänsehauteffekt bei mir ein. Ich finde dieses Buchcover absolut genial ausgewählt.
Ein sehr bildlicher Schreibstil
Der Schreibstil von Nathan Ripley ist angenehm flüssig und leicht lesbar. Für mich hat sich die Spannung des Buches langsam, aber stetig aufgebaut, so dass ich nach kurzer Zeit das Buch sehr gerne in einem Rutsch durchgelesen hätte. Wunderbar hat mir gefallen, dass der Schreibstil sehr bildlich ist, so dass ich viele Einzelheiten wirklich ganz klar während des Lesens vor Augen hatte. Das hat mich in manchen Szenen schmunzeln lassen, in anderen Bereichen des Buches ist aber mein Kopfkino auch erschreckend lebhaft gewesen. Das hat das Lesen des Buches für mich sehr kurzweilig und vor allem sehr intensiv gemacht.
Auch ist es sehr interessant, dass das Buch aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Natürlich einmal aus der Perspektive von Martin, dann aber auch aus der Sicht von Sandra Whittal, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Chris Gabriel Ermittlungen führt, die sich mit Martins Sache irgendwann kreuzen. Und dann gibt es noch eine andere, sehr spannende Perspektive, die das Lesen für mich immer mehr als spannend gemacht hat. Ich sage aber nichts. :-)
Hin und wieder gab es für mich ein paar nicht ganz zu Ende gedachte Szenen, die mich kurz ratlos zurückgelassen haben. Allerdings ließ das Tempo der Handlung nicht viel Zeit zum Grübeln, so dass ich schnell wieder in der Geschichte versunken war. Somit war der Störeffekt dieser Momente nur gering.
ein höchst unsympathischer Protagonist
Auch wurde mein Leseerlebnis unglaublich intensiv, indem ich einer Geschichte gefolgt bin, in der mir der Hauptprotagonist - Martin Reese - mehr als unsympathisch war. Schon nach den ersten Kapiteln habe ich ihn als höchst überheblich, manipulativ und unaufrichtig empfunden. Dieser Eindruck hat sich mit jeder gelesenen Seite noch verstärkt, was mir - gerade zum Ende des Buches hin - sehr emotionale Lesemomente beschert hat.
Aber nicht nur Martin war ein schwieriger Protagonist, auch viele andere Charaktere, auf die ich getroffen bin, waren einfach furchtbar. Da gibt es z.B. Martins Ehefrau Ellen, bei der schon auf den ersten Seiten des Buches klar wird, dass sie ein schlimmes Erlebnis nicht verkraftet hat. Dieses Erlebnis ist ein wichtiger Bestandteil des Buches und daher werde ich darüber nichts verraten. Auch Gary, ein ehemaliger Arbeitskollege von Martin, der mit Ellen eine Zusammenarbeit eingegangen ist, ist ein höchst fieser Charakter, der aber auch die ein oder andere Überraschung für den Leser bereit hält.
Begeistert hat mich Sandra Whittal, die eine unglaublich schlaue Ermittlerin ist und sich von Oberflächlichkeiten nicht allzu sehr blenden lässt. Ich habe viele Überraschungen mit ihr erleben dürfen und kann jetzt schon mal sagen, dass es leider nicht immer positive Überraschungen waren. Dennoch war sie bis zum Schluss des Buches eigentlich eine meiner Lieblingsprotagonisten, auch wenn ich über ihre Entwicklung im letzten Drittel des Buches nicht ganz glücklich war. Auch ihr Kollege Chris ist sicherlich ein erwähnenswerter Charakter, auch wenn er keinen so großen Raum eingenommen hat wie Sandra. Aber das ist ja nicht immer entscheidend.
Spannung bis zum Schluss
Über den Verlauf von "Tiefes Grab" und wie dieses endet, werde ich hier nichts verraten. Aber soviel sei gesagt: Ich fand es bis zum Schluss spannend und hatte immer mal wieder ein neue Theorie über den möglichen Ausgang der Dinge. Ich hatte einen "Worst Case", vor dem ich wirklich Angst hatte und habe bis zum Schluss gezittert, dass dieser bitte auf keinen Fall eintreten soll. Ob der Autor mir diesen Wunsch erfüllt hat? Tja, das würde ich Euch jetzt gerne verraten ... Ich kann Euch aber verraten, dass ich mich als Leserin über weite Teile des Buches wirklich hilflos gefühlt habe und dem Geschehen kopfschüttelnd folgen musste, was für mich ein völlig neues Leseerlebnis war.
Mein Fazit:
"Tiefes Grab" von Nathan Ripley ist ein spannender Thriller, der mich bis zur letzten Seite fesseln konnte. Es gab viel Raum für mein Kopfkino, was mir das Lesen zu einem wirklich spannenden, sehr bildlichen, aber auch hoch-emotionalem Leseerlebnis gemacht hat. Für mich eine wirklich geniale Erfahrung, die mich noch ein paar Tage beschäftigen wird. Auch wenn nicht alles logisch konstruiert war und der Hauptprotagonist einfach furchtbar war, hatte ich einige spannende Lesestunden und vergebe eine Leseempfehlung!
Bewertung
aus Tüttendorf
3/5
05.10.2020
eBook (ePUB)
Hatte mehr erwartet - solider Thriller
Das erste Drittel ist noch ziemlich cool. Dann werden die entscheidenden Geheimnisse um Martin Reese, seine Vergangenheit und seinen Antrieb, Opfer von Serienmördern auszugraben, gelöst und die Spannung sinkt gehörig ab.
Fast hätte ich aufgegeben. Dann habe ich ein wenig Speedreading angewendet und an den interessanten Stellen wieder gescheit weitergelesen.
Kann man lesen - aber ich hätte aufgrund der gelesenen Rezension und dem Klappentext mehr erwartet.
yellowdog
3/5
17.07.2019
eBook (ePUB)
Thriller für die lange Zugfahrt durch die Nacht
Dieser Thriller um Serienmörder hat einen originellen Ansatz
Hauptfigur ist ein Mann, der ermordete Frauen findet und die Funde der Polizei meldet.
Das dient dazu, dass die Opfer beerdigt werden können und die Angehörigen endlich Gewissheit haben.
Teilweise ist der Roman in erster Person geschrieben. Man erfährt von ihm und seinem Leben mit Frau und Tochter, denen er seine Tätigkeit verschweigt.
Seine Suche ist schon sehr obsessiv. Interessant ist die Frage nach der inneren Motivation des Mannes.
Zum Teil ist eine ermittelnde Polizistin im Mittelpunkt.
Schließlich kommt es zur Konfrontation mit einem Serienmörder. Ab da wird der Thriller konventioneller, da viel mit Stereotypen gearbeitet wird und manches ist vorhersehbar.
Nach sehr guten Beginn würde ich den Mittelteil als durchschnittlich bezeichnen. Zum Finale hin gibt es noch mal eine Steigerung.
Auf einer langen Zugfahrt durch die Nacht ist das Buch gute Unterhaltung!
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
3/5
18.03.2024
eBook (ePUB)
Dieses Buch fing mega gut an....
Dieses Buch fing mega gut an. Hatte "Dexter" Vibes und einen schönen Spannungsbogen. Am Ende war mir die Aufklärung etwas zu platt und schnell. Auch die weiblichen Figuren hätte der Autor etwas origineller gestalten können und weniger Klischees einbauen können. Stabiler Thriller.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.