Nachdem sie den Fängen von Doktor Orion knapp entkommen sind, setzt die Alpha Cru auf der Suche nach Aleas Mutter die Segel in Richtung Frankreich. Auf dem Ärmelkanal geraten sie in eine Todeszone ohne Sauerstoff, die sich dort durch giftigen Dünger ausgebreitet hat. Alea ist fassungslos! Ob sie mithilfe ihrer Freunde und der Magischen der Rettung der Meerwelt einen Schritt näher kommen kann?
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
02.01.2026
eBook (ePUB)
Alea Aquarius 5. Die Botschaft des Regens
Inhalt siehe Klappentext.
Das Titelbild passt sehr gut zu den anderen Hör-/Büchern, Alea und Cassaras, Wasser, Rotalgen (nur den Regen vom Titel habe ich im 11 Stunden langen Hörbuch vermisst). Ich bevorzuge die 1,5-fache Geschwindigkeit, dann kommen Geschichte und Stimme von Sprecherin Laura Maire für mich perfekt zur Geltung.
In diesem 5. Teil dreht sich das Thema, seit der Ölkatastrophe aus Band 4, weiter um Umweltschutz- und -Verschmutzung, an der jeder von uns beteiligt ist. Ben wird richtig aggressiv, wenn es um den Umweltschutz geht, das Thema geht ihm sehr nahe.
Außerdem geht es immer noch um Doktor Orion, der vor 11 Jahren den Virus im Meer ausgesetzt hat und um die Meerkinder, die deswegen nicht mehr ins Wasser dürfen und von Alea nach einem geheimen Großaufruf darüber aufgeklärt werden.
Die „Historie der Meerwelt“ ist sehr umfangreich, die vielen Namen, Stämme, etc. können zeitweise überfordern. Alea und Lennox scheinen mit diesen Informationen gut klar zu kommen.
Als Tess ihren Freunden von ihren familiären Umständen erzählt, fliegen zunächst die Fetzen, aber jetzt ist das Geheimnis nach 5 Bänden gelöst und die Wahrheit und Freundschaft überwiegt. Mich irritiert, dass sowohl Tess‘ Eltern als auch Aleas Mutter keine einfachen oder normalen Jobs haben, sondern, Richterin, Forscherin bzw. bei Europol sind, irgendwie etwas abgehoben, finde ich.
Den Kobold Franklin finde ich süß, McDonnahall jedoch ist gewöhnungsbedürftig, er flucht mir zu viel, das klingt einerseits albern, andererseits unsicher. Im Großen und Ganzen scheint er aber ok zu sein. Ich bin immer wieder fasziniert von all den Wesen, die Tanya Stewner für die Meermädchensaga erschaffen hat, hier sind mir neu die Wribbels und viele mehr begegnet.
Es ist gleichzeitig schön und traurig, als Alea endlich ihre leibliche Mutter Nelani trifft, dabei über ihre Herkunft und auch über ihre Schwester Anthea erfährt und wie alles kam. Die zarte Bindung zwischen Mutter und Tochter ist zu spüren, das ist ergreifend und ich finde es wunderbar, wie Nelani ihr Meermenschenwissen an Alea weitergibt und wie die beiden eine gemeinsame Zukunft ins Auge fassen.
Es ist spannend, gefährlich und aufregend zu hören, wie die Cru und Nelani gegen die Darkoner kämpfen müssen, die wie aus dem Nichts auftauchen, definitiv von Orion geschickt. Dieser selbstverliebte Mann steckt voller übler Überraschungen, die man nicht braucht. Beim Hören denkt man nicht, dass es sich bei der Alpha Cru um Kinder und Jugendliche handelt. Sie erleben so viel, auch Gefährliches, das muss man erst mal verarbeiten, das kann doch nicht wahr sein. Kann man orion nicht wegen Missbrauch jeglicher Art zur Rechenschaft ziehen? Aber wer würde den Teenagern glauben, wenn keiner von den Meermenschen weiß und wissen darf? Und dann dieser fiese Cliffhanger, wie gemein ist das denn? Ich gebe für das Meerweltabenteuer, welches ich zusätzlich zum Hören auch im eBook verfolgt habe, 5 Sterne. Das Lied zu Beginn und am Ende passt wirklich gut.
Minangel
5/5
18.04.2021
eBook (ePUB)
Fulminant rasant entspannt geht es weiter mit Alea und co in Band 5
Inhalt: Nachdem sie den Fängen von Doktor Orion knapp entkommen sind, setzt die Alpha Cru auf der Suche nach Aleas Mutter die Segel in Richtung Frankreich. Auf dem Ärmelkanal geraten sie in eine Todeszone ohne Sauerstoff, die sich dort durch giftigen Dünger ausgebreitet hat. Alea ist fassungslos! Ob sie mithilfe ihrer Freunde und der Magischen der Rettung der Meereswelt einen Schritt näher kommen können? (übernommen)
Unsere Meinung: Kaum öffnet man das Buch, ist man sofort wieder an Board mit Alea und ihren Freunden, als wäre man nie weg gewesen. Die Vorhaben Aleas Mutter zu treffen, das Meer vor Umweltsünden zu schützen und Orion endlich das Handwerk zu legen gehen in die nächste Runde.
Wunderbar magisch schafft es Tanya Stewner, uns wieder mit aufs und ins Meer zu nehmen. Wiederrum werden wir mit Umweltkatastrophen konfrontiert, welche wir Landgänger leider mitverursachen. Uns hat es sehr berührt und weiter sensibilisiert, achtsam im Konsum zu sein.
Trotz dieser Schwere der Umweltthemen konnten wir die Ausflüge in die Unterwasserwelt genießen, lernten wieder mehr über die Meermenschenstämme und Magischen und zitterten auf das Treffen mit Aleas Mutter Nelani hin. Die Liebesgeschichte von Alea und Lennox vertieft sich und man merkt, dass sie älter werden. Es ist schön, dass wir mit der ganzen Crew (er)wachsen, es sind alles so genial durchdachte menschliche Charaktere. Sammy ist aber nach wie vor unser Liebling, weil er so herrlich anders authentisch ist und uns regelmäßig durch seine Aktionen zum Lachen und auch Nachdenken bringt. Ich möchte noch nicht zu viel verraten, aber ich habe einen zweiten neuen Lieblingscharakter mit Tiefgang und Wribbelsfan sind wir jetzt sowieso.
Die Abenteuer sind nach wie vor atemberaubend spannend bis zu einem Ende, wo es fast zum Verrücktwerden ist, dass es nicht weiter geht! Ich möchte abschließend noch anmerken, dass diese Reihe nicht nur für Mädchen und Jungen ab 10 ist, sondern dass sie auch Erwachsene durchwegs begeistert.
Fazit: Wer die Geschichten rund um Alea nicht kennt, versäumt eindeutig was! Magie, Spannung, fantastische Wesen, Musik, erwachende Liebe, Freundschaft, Umweltaspekte, Familiengeschichten, gut gegen böse, Meeressehnsucht, Segelboote, genial anders sein und noch einiges mehr findet hier Platz. Ohne viel weiterer Worte: 5 wasserklare Seesterne von uns!
smartie11
4/5
18.04.2021
eBook (ePUB)
Eine tolle Fortsetzung mit Spannung, Fantasie und Tiefgang (im doppelten Sinn)
„Es wäre wirklich verdammt wichtig – dringend und bitter nötig! -, dass die Menschen ihr Verhalten ändern (…) Aber zusätzlich dazu muss ein Umdenken in der Politik und in der Wirtschaft stattfinden.“ (S. 144)
Zum Inhalt:
Nachdem die Alpha Cru den Häschern Dr. Orions in Brügge nur knapp entkommen konnte, hat sie nun die Segel Richtung Frankreich gesetzt, um dort Aleas lange verschollene Mutter wieder zu treffen. Doch der Törn verläuft nicht wie geplant…
Meine Meinung:
„Die Botschaft des Regens“ ist der mittlerweile fünfte Band um das Meermädchen „Alea Aquarius“ der deutschen Bestsellerautorin Tanya Stewner („Liliane Susewind“-Reihe, „Der Sommer, in dem die Zeit stehen blieb“). Da die Geschichte nahtlos an die Ereignisse des vierten Bandes anschließt, würde ich jedem empfehlen, zunächst die vier ersten Bände zu lesen (es lohnt sich auf jeden Fall!). Allerdings gelingt es Tanya Stewner erneut ganz hervorragend, in den ersten Kapiteln kurze Schlaglichter auf die Ereignisse des Vorgängerbandes zu geben, so dass man als Leser perfekt abgeholt wird und sofort wieder alles parat hat.
Bereits auf den ersten Seiten fühlt man sich als Leser wieder heimisch bei der Alpha Cru auf ihrer gemütlichen kleinen Crucis. Dieser Abschnitt der Reise beginnt etwas ruhiger auf dem Ärmelkanal, auf dem die Crucis dank hartnäckiger Flaute sehr zu Aleas Leidwesen eher vor sich hindümpelt. Doch wie man aus den vorangegangenen Bänden schon weiß: die meisten Überraschungen lauern unter der Wasseroberfläche. So dauert es auch diesmal nicht lange, bis wir neue „Magische“ (wie die zauberhaften Wesen in dieser Reihe heißen), ja sogar eine neue Unterwasser-Ruinenstadt (Suun Amuun) der Meermenschen kennenlernen. Das ist einfach der ganz besondere Zauber dieser Reihe! Ebenso wie Alea und die Cru ist man auch als Leser vollkommen fasziniert von der Unterwasserwelt, die die Autorin zum Leben erweckt. Wir treffen auf alte Bekannte, wie etwa die hilfsbereiten Finde-Finjas, die praktischen und tarnbegabten Skorpionfische oder auch die majestätischen Seh-Saffiere. Mit den knuffigen und praktischen Wribbels und den geheimnisvollen und scheinbar sehr mächtigen Warkanen gibt es aber auch neue Magische zu entdecken und zu bestaunen!
Aber auch in den Reihen der großen und kleinen Protagonisten gibt es neue Helden und altbekannte Figuren, die mehr in den Vordergrund treten dürfen. Für quirlige Auftritte mit manch launigen Sprüchen sorgt z.B. der „knautschgesichtige Meckerkasten“ (S. 204) McDonnahall, und dem rätselhaften und undurchsichtigen Nixenprinz Cassaras kommt in diesem Band eine ganz besondere Rolle zu… (er hat es ja sogar aufs Cover geschafft!).
Natürlich wird es in diesem Band auch wieder ordentlich spannend, wenn auch nicht ganz durchgängig, dafür aber immer wieder aufs Neue und zum actionreichen, dramatischen und atemberaubenden Finale dann umso mehr – denn diesmal „quält“ und Tanya Stewner mit einem ganz „gemeinen“ Cliff-Hanger (mehr kann ich an dieser Stelle nicht verraten!), der mich sehnsüchtig auf den nächsten Band warten lässt.
Neben aller Fantastik, Spannung und Unterhaltung hat die Alea-Reihe aber noch einen ganz besonderen Schwerpunkt: Es geht um Umweltschutz und die immer weiter voranschreitende Verschmutzung der Meere. Dieses wichtige und „schwere“ Thema nimmt in diesem Band besonders breiten Raum ein, ohne dabei die eigentliche Geschichte an den Rand zu drücken. Es geht hier um die Folgen der Überfischung und die Gefahren der Aquakulturen (durch Medikamente und Chemikalien), ebenso wie um umhertreibende Müllteppiche und sogar ganze Todeszonen in den Meeren. Man merkt sofort, dass diese Themen eine Herzensangelegenheit für Tanya Stewner sind – und wie fundiert und zugleich doch jugendgerecht sie ihren Leser*innen diese Themen näherbringt und die Zusammenhänge erklärt. Beispielsweise wusste ich zuvor noch nicht, dass „für die Herstellung eines einzigen Baumwoll-T-Shirts (…) mindestens zehntausend Liter Wasser verschmutzt“ werden (S. 143) oder dass die Ostsee vor unserer Haustür „inzwischen eine der größten Todeszonen der Welt“ ist (S. 184). Das ist erschreckend, regt schon zum Nachdenken an und passt perfekt in unsere „Fridays for Future-Zeit“!
Eine weitere große Stärke der „Alea“-Reihe sind für mich die tollen Charaktere, allen Voran natürlich die fünf von der Alpha Cru, die allesamt ihre „Nachnamen“ den Sternbildern entliehen haben. Die herzensgute Alea Aquarius auf der Suche nach ihren Wurzeln und ihrer Bestimmung, der zuverlässige und verantwortungsbewusste Skipper Benjamin „Ben“ Libra, die manchmal etwas ruppig wirkende Tess Taurus mit einem Herzen aus Gold und der mutige Lennox Scorpio, der als Halb-Oblivione ein ähnliches Schicksal wie Alea erfahren hat. Mein absoluter Liebling ist aber der Jüngste an Bord, der kleine, eigentlich ganz große Samuel „Sammy“ Draco („Ich bin nicht klein. Ich bin ein Konzentrat!“ - S. 118), der Erfahrungen, Bestmomente, Sturmerinnerungen, Schnürsenkel und (Bauchnabel-)Fusseln und Flusen sammelt. Darüber hinaus ist Sammy immer ein Garant für ulkige Ideen (z.B. sein Ecken-Lachen) und schräge Wortschöpfungen (wie etwa „Diskrimisophierung“). Spätestens bei der Alpha Cru merkt man, dass es in diesem Buch sowohl für Jungs als auch für Mädchen auf jeden Fall eine passende Identifikationsfigur gibt und dass in dieser Geschichte Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt, (Selbst-)Vertrauen, Mut, Selbstlosigkeit, Verantwortung und Ehrlichkeit ganz großgeschrieben werden. Das Zwischenmenschliche und das Miteinander nimmt bei „Alea Aquarius“ stets breiten Raum ein.
Last but not least bleibt noch zu erwähnen, dass Tanya Stewner einen wunderbaren Schreibstil hat. Manchmal absolut tiefgründig, meist federleicht, abwechslungsreich, stellenweise wunderbar humorvoll und manchmal einfach nur „seelenseufzend schön“ (S. 303). In allen Situationen findet sie stets die richtigen Worte und trifft den passenden Tonfall, so dass beim Lesen oftmals regelrecht Bilder im Kopf entstehen.
FAZIT:
Eine tolle Fortsetzung einer der besten deutschen Jugendbuchreihen, voller Magie, Abenteuer, Spannung und Überraschungen – und ein flammendes Plädoyer für den Umweltschutz!
Bewertung
aus Landolfshausen
5/5
08.02.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Buch bewerten
Super spannend meine Enkelin verschlingt die Bücher der Reihe nach sie hat alle Bände von Aleja Aquarius. Sie ist ein großer Fan davon und freut sich schon auf Band 7 sobald es erscheint
AC´s bunte Bücherwelt
aus Kassel
5/5
15.10.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
einfach wunderbärchen
Eine gefühlte Ewigkeit habe ich nicht mehr ein Buch in einem Ruck durchgelesen, doch bei Alea Aquarius konnte ich nicht anders, ich musste einfach wissen wie es mit der Alpha Cru weitergeht und konnte daher das Buch nicht aus der Hand legen.
Lange habe ich gewartet bis ich Band 5 begonnen habe zu lesen, nicht weil mir die ersten vier Bände nicht gefallen haben, sondern weil ich Band 5 und 6 gerne hintereinander weg lesen wollte. Ich muss sagen, dass ich froh bin gewartet zu haben, denn der Cliffhanger am Ende des fünften Teiles ist nicht auszuhalten.
Jede Figur bringt etwas Besonderes mit sich und egal wie unterschiedlich sie auch sind Tanya schafft es durch ihre Beschreibungen jeden von ihnen wunderbärchen darzustellen.
Tanya Stewner hat sich hier wieder selbst übertroffen, sie weiß genau die Thematik über welche sie schreibt bescheid und schafft es diese wenn auch ernste Thematik mit einer Leichtigkeit an den Leser zu bringen, dass dieser sie auch versteht. Der Schreibstil ist locker, leicht und die jeweiligen Situationen sind absolut kindgerecht beschrieben.
Das Cover ist im Vergleich zu den Bänden zuvor etwas düsterer und spiegelt gut den Verlauf der bisher stattgefundenen Story wieder.
Dies ist für mich der spannendste und aufregendste Teil rund um Alea Aquarius und die Alpha Cru, daher gibt es eine absolute Leseempfehlung egal ob für Kind oder Erwachsener.
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