Ich, die Königin

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Historischer Roman um Königin Isabella von Kastilien

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Beschreibung

Ein imposantes historisches Roman-Epos um Königin Isabella von Kastilien, die Kolumbus auf seine Reise schickte und sogar die Mauren in die Flucht schlug
Kastilien 1464. Das Land droht im Chaos zu versinken. Reisende und Kaufleute werden immer häufiger von Räuberbanden überfallen, während sich Adel und Klerus auf Kosten des hungernden Volkes bereichern. Und König Enrique ist nicht stark genug um die Ordnung wieder herzustellen. Es dauert nicht lange bis seinen Feinden ein Mordanschlag gelingt, was einen Krieg um die Erbfolge nach sich zieht. Es ist seine Schwester Isabella, die sich durchsetzt, und zu einer Legende der spanischen Geschichte wird. Sie ist es, die Spanien an der Seite ihres Mannes zu einer Großmacht verwandelt, indem sie ihren eisernen Willen und Intellekt einsetzt.
 

Details

Verkaufsrang

13917

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

01.10.2019

Beschreibung

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ePUB

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Verkaufsrang

13917

Erscheinungsdatum

01.10.2019

Verlag

Piper

Seitenzahl

672 (Printausgabe)

Dateigröße

7057 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492986281

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Geschichte wird lebendig und nachvollziehbar

eiger aus Berlin am 03.02.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Wer war Isabella I. von Kastilien die gemeinsam mit ihrem Gatten Ferdinand von Aragon einen katholisch legitimierten spanischen Nationalstaat formte? Dieser Frage geht Susan Hastings in ihrem groß angelegten biografischen Roman nach. Ihr gelingt es Geschichte lebendig und nachvollziehbar zu machen. Sie schildert farbenreich den Werdegang von Isabella als junger und ehrgeiziger Frau bis zur hochverehrten Königin eines in Europa geachteten und gefürchteten Spaniens. Im Roman lernt der Leser nicht nur die politische Person der Königin, sondern auch die Frau und Mutter kennen. Allein 10 Geburten hatte Isabella, doch nur 5 Kinder überlebten. Die Königin war eine für ihre Zeit eine ungewöhnlich starke, aber auch gebildete Frau, die sich in der herrschenden Männerwelt durchsetzen konnte. Der Mann an ihrer Seite, Ferdinand von Aragonien, hatte es nicht leicht. Doch auch er entwickelte sich im Lauf der Herrschaft weiter und schärfte sein Profil. Durch eine geschickte Teilung der Regierungsbereiche in Kastilien – sie war für die innenpolitischen Belange zuständig, Ferdinand für die Außenpolitik – gelang beiden eine stabile Herrschaft gegen die Widerstände der Adligen zu etablieren. Isabella schaffte in jener Zeit eine Rechtssicherheit in ihrem Königreich und ging hart gegen die allgegenwärtigen Straßenräuber vor. Isabella und Ferdinand stellten mit Hilfe der Santa Hermidad, einer Art örtlichen Miliz, die Sicherheit des Lebens und des Eigentums her. Damit wurden die notwendigen Grundlagen für Handel und Gewerbe geschaffen. Tief verwurzelt war Isabella zeitlebens im katholischen Glauben. Aus der Zwiesprache mit Gott schöpfte sie Kraft für ihre Aufgaben, die eines Herkules würdig waren. Doch auch spanische Inquisition wurde durch sie allmächtig. Die Inquisition arbeitete nach eigenen Gesetzen und Verfassungsregeln. Es war die Zeit der Verfolgung von Juden, Mauren, Conversos. Höhepunkte waren die öffentlichen Ketzerverbrennnungen, Autodafés genannt. Für Isabella war das Ziel ein einheitliches Glaubensbekenntnis zur katholischen Kirche. Ihre Bemühungen wurden in Rom vom Papst gewürdigt und sie erhielt mit ihrem Gatten den Titel „Katholische Könige“. Susan Hastings schildert diese Zeiten mit all ihren Grausamkeiten und Widersprüchen so, dass der Leser sich sehr gut in die Problematik hinein versetzen kann. Parallel zur Biografie der Königin Isabella erzählt die Autorin das Leben eines jungen Mannes aus dem Volk und versetzt den Leser durch den Perspektivwechsel in die Lage tiefere Einsichten zu gewinnen. Isabella Begegnung mit Christoph Kolumbus ist ein weitere Höhepunkt des Romans. Entgegen der Meinung der damaligen Experten vertraut Isabella dem Genuesen und finanziert seine Fahrt in ungewisse Gewässer. Vorher muss sie noch ein anderes Problem lösen. Die seit Jahrhunderten in Granada ansässigen Mauren verweigern die vertraglich vereinbarten Zahlungen. Es ist der Auftakt zur Reconquista. Isabella, militärisch unterstützt von Ferdinand, gelingt die Rückeroberung von Granada. Nach der Vertreibung der Juden folgt jetzt die Vertreibung der Mauren oder ihre Bekehrung. Auf der spanischen Halbinsel existiert erstmalig ein einheitliches spanisches Königreich. Als Symbol dafür beschließt Isabella sich und ihrem Mann ein Grabmal in Granada, die heutige Capilla Real, errichten zu lassen. Das Bild, welches Susan Hastings von Isabella zeichnet, ist umfassend, komplex und widersprüchlich. Soweit ich das beurteilen kann, hat sie den Roman sehr gut recherchiert und viele der geschilderten Begebenheiten haben sich tatsächlich so zu getragen. Allein die Seereise ihrer Tochter Johanna nach Flandern zu ihrer Hochzeit mit Philipp dem Schönen, als unterwegs im Sturm das Schiff mit der Aussteuer in Golf von Biskaya versinkt, und keine Seele sie in Flandern erwartet, hätte sich ein Romancier nicht besser ausdenken können. Niemand, auch Isabella ahnt nicht, dass aus dieser Verbindung ihr Nachfolger, einer der mächtigsten Herrscher Europas, der legendäre Karl V., in dessen Weltreich die Sonne nie unterging, hervor geht. Das Haus Habsburg wird der neue Herrscher auf dem spanischen Thron. Susan Hastings schildert ausführlich den Werdegang Isabellas I. sowie die Entwicklung dieser Epoche. Ein sehr gut zu lesendes Buch trotz des Umfangs von ca. 670 Seiten. Der Sprachstil ist flüssig, farbenreich und präzise. Für jeden historisch interessierten Leser ein empfehlenswertes Buch. Deshalb vergebe ich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Das Rezensionsexemplar wurde mir dankenswerter Weise von NetGalley zur Verfügung gestellt und hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.

Geschichte wird lebendig und nachvollziehbar

eiger aus Berlin am 03.02.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Wer war Isabella I. von Kastilien die gemeinsam mit ihrem Gatten Ferdinand von Aragon einen katholisch legitimierten spanischen Nationalstaat formte? Dieser Frage geht Susan Hastings in ihrem groß angelegten biografischen Roman nach. Ihr gelingt es Geschichte lebendig und nachvollziehbar zu machen. Sie schildert farbenreich den Werdegang von Isabella als junger und ehrgeiziger Frau bis zur hochverehrten Königin eines in Europa geachteten und gefürchteten Spaniens. Im Roman lernt der Leser nicht nur die politische Person der Königin, sondern auch die Frau und Mutter kennen. Allein 10 Geburten hatte Isabella, doch nur 5 Kinder überlebten. Die Königin war eine für ihre Zeit eine ungewöhnlich starke, aber auch gebildete Frau, die sich in der herrschenden Männerwelt durchsetzen konnte. Der Mann an ihrer Seite, Ferdinand von Aragonien, hatte es nicht leicht. Doch auch er entwickelte sich im Lauf der Herrschaft weiter und schärfte sein Profil. Durch eine geschickte Teilung der Regierungsbereiche in Kastilien – sie war für die innenpolitischen Belange zuständig, Ferdinand für die Außenpolitik – gelang beiden eine stabile Herrschaft gegen die Widerstände der Adligen zu etablieren. Isabella schaffte in jener Zeit eine Rechtssicherheit in ihrem Königreich und ging hart gegen die allgegenwärtigen Straßenräuber vor. Isabella und Ferdinand stellten mit Hilfe der Santa Hermidad, einer Art örtlichen Miliz, die Sicherheit des Lebens und des Eigentums her. Damit wurden die notwendigen Grundlagen für Handel und Gewerbe geschaffen. Tief verwurzelt war Isabella zeitlebens im katholischen Glauben. Aus der Zwiesprache mit Gott schöpfte sie Kraft für ihre Aufgaben, die eines Herkules würdig waren. Doch auch spanische Inquisition wurde durch sie allmächtig. Die Inquisition arbeitete nach eigenen Gesetzen und Verfassungsregeln. Es war die Zeit der Verfolgung von Juden, Mauren, Conversos. Höhepunkte waren die öffentlichen Ketzerverbrennnungen, Autodafés genannt. Für Isabella war das Ziel ein einheitliches Glaubensbekenntnis zur katholischen Kirche. Ihre Bemühungen wurden in Rom vom Papst gewürdigt und sie erhielt mit ihrem Gatten den Titel „Katholische Könige“. Susan Hastings schildert diese Zeiten mit all ihren Grausamkeiten und Widersprüchen so, dass der Leser sich sehr gut in die Problematik hinein versetzen kann. Parallel zur Biografie der Königin Isabella erzählt die Autorin das Leben eines jungen Mannes aus dem Volk und versetzt den Leser durch den Perspektivwechsel in die Lage tiefere Einsichten zu gewinnen. Isabella Begegnung mit Christoph Kolumbus ist ein weitere Höhepunkt des Romans. Entgegen der Meinung der damaligen Experten vertraut Isabella dem Genuesen und finanziert seine Fahrt in ungewisse Gewässer. Vorher muss sie noch ein anderes Problem lösen. Die seit Jahrhunderten in Granada ansässigen Mauren verweigern die vertraglich vereinbarten Zahlungen. Es ist der Auftakt zur Reconquista. Isabella, militärisch unterstützt von Ferdinand, gelingt die Rückeroberung von Granada. Nach der Vertreibung der Juden folgt jetzt die Vertreibung der Mauren oder ihre Bekehrung. Auf der spanischen Halbinsel existiert erstmalig ein einheitliches spanisches Königreich. Als Symbol dafür beschließt Isabella sich und ihrem Mann ein Grabmal in Granada, die heutige Capilla Real, errichten zu lassen. Das Bild, welches Susan Hastings von Isabella zeichnet, ist umfassend, komplex und widersprüchlich. Soweit ich das beurteilen kann, hat sie den Roman sehr gut recherchiert und viele der geschilderten Begebenheiten haben sich tatsächlich so zu getragen. Allein die Seereise ihrer Tochter Johanna nach Flandern zu ihrer Hochzeit mit Philipp dem Schönen, als unterwegs im Sturm das Schiff mit der Aussteuer in Golf von Biskaya versinkt, und keine Seele sie in Flandern erwartet, hätte sich ein Romancier nicht besser ausdenken können. Niemand, auch Isabella ahnt nicht, dass aus dieser Verbindung ihr Nachfolger, einer der mächtigsten Herrscher Europas, der legendäre Karl V., in dessen Weltreich die Sonne nie unterging, hervor geht. Das Haus Habsburg wird der neue Herrscher auf dem spanischen Thron. Susan Hastings schildert ausführlich den Werdegang Isabellas I. sowie die Entwicklung dieser Epoche. Ein sehr gut zu lesendes Buch trotz des Umfangs von ca. 670 Seiten. Der Sprachstil ist flüssig, farbenreich und präzise. Für jeden historisch interessierten Leser ein empfehlenswertes Buch. Deshalb vergebe ich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Das Rezensionsexemplar wurde mir dankenswerter Weise von NetGalley zur Verfügung gestellt und hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.

Leseempfehlung für alle, die mehr über die spanische Geschichte erfahren möchten

Bewertung aus Wien am 03.02.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Inhalt: Kastilien 1464: Die Zustände im Land sind furchtbar. Räuberbanden und Gesindel machen die Straßen unsicher, Adel und Klerus versuchen sich auf jede mögliche Weise zu bereichern und wechseln ständig die Seiten. König Enrique ist nicht stark genug, das Land zu regieren und viel zu nachgiebig. Nach seinem Tod, der evtl durch Gift herbeigeführt wurde, gibt es einen Krieg um die Erbfolge. Isabel, Enriques Schwester, setzt sich durch. Sie ist es, die an der Seite ihres Mannes mit eisernem Willen das Land eint und es zur Großmacht verwandelt. Meinung: Ich lese recht viel historische Romane, aber über die Geschichte Spaniens habe ich noch kaum etwas gelesen, abgesehen natürlich über die Eroberungen von Columbus. Deshalb fand ich das Buch sehr interessant. Das Buch berichtet über Isabella von ihrer Kindheit an bis zu ihrem Tod. Sie muss eine wahnsinnig starke Frau gewesen sein. Es wurden ihr so viele Hindernisse in den Weg gelegt, doch sie hat jedes bezwungen. Ihr Glaube, ihr eisener Wille und ihre Intelligenz haben ihr dabei geholfen. Es kam in der Geschichte Spaniens noch nie vor, dass eine Königin das Land regiert. Doch Isabella hat dies durchgesetzt, ihr Mann Ferdinand war davon natürlich nicht unbedingt begeistert, aber er mußte es hinnehmen. Doch Isabella war nicht nur eine Königin. Sie war auch Mutter. 10 Geburten hat sie über sich ergehen lassen, wovon aber leider nur 5 Kinder überlebten. Mit großer Liebe und Fürsorge kümmerte sich Isabella darum, dass sie immer gut versorgt waren und eine gute Ausbildung bekamen. Als die Kinder alt genug waren, wurden sie natürlich politisch günstig verheiratet. Wir lesen auch von der Inquisition und wie diese immer mehr Macht bekam. Wie Juden gezwungen wurden, sich entweder taufen zu lassen oder das Land zu verlassen. Alles im Glauben, Gottes Wille zu erfüllen. Was für ein Elend damals geherrscht haben muss! Besonders diese Szenen haben mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Isabella mußte eine Menge Schicksalsschläge erdulden. Aber auch wenn sie mit ihrer Kraft manchmal am Ende war, so hielt sie sich dennoch aufrecht und war ein Vorbild für alle. Sie regierte ihr Land aufopferunsvoll und führte es so zu neuer Macht. Das Volk bewunderte, ja vergötterte Isabella. Das Buch ist ein ziemlich dicker Schinken. Das ebook hatte bei mir mit normal großer Schrift 840 Seiten. Es war aber sehr gut und flüssig geschrieben. Man war von Beginn an in der Geschichte drinnen und wollte wissen, wie es weiterging. Die Autorin schaffte es, das ganze Buch hindurch eine gewisse Spannung zu halten. Fazit: Leseempfehlung für alle, die mehr über die spanische Geschichte lesen wollen.

Leseempfehlung für alle, die mehr über die spanische Geschichte erfahren möchten

Bewertung aus Wien am 03.02.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Inhalt: Kastilien 1464: Die Zustände im Land sind furchtbar. Räuberbanden und Gesindel machen die Straßen unsicher, Adel und Klerus versuchen sich auf jede mögliche Weise zu bereichern und wechseln ständig die Seiten. König Enrique ist nicht stark genug, das Land zu regieren und viel zu nachgiebig. Nach seinem Tod, der evtl durch Gift herbeigeführt wurde, gibt es einen Krieg um die Erbfolge. Isabel, Enriques Schwester, setzt sich durch. Sie ist es, die an der Seite ihres Mannes mit eisernem Willen das Land eint und es zur Großmacht verwandelt. Meinung: Ich lese recht viel historische Romane, aber über die Geschichte Spaniens habe ich noch kaum etwas gelesen, abgesehen natürlich über die Eroberungen von Columbus. Deshalb fand ich das Buch sehr interessant. Das Buch berichtet über Isabella von ihrer Kindheit an bis zu ihrem Tod. Sie muss eine wahnsinnig starke Frau gewesen sein. Es wurden ihr so viele Hindernisse in den Weg gelegt, doch sie hat jedes bezwungen. Ihr Glaube, ihr eisener Wille und ihre Intelligenz haben ihr dabei geholfen. Es kam in der Geschichte Spaniens noch nie vor, dass eine Königin das Land regiert. Doch Isabella hat dies durchgesetzt, ihr Mann Ferdinand war davon natürlich nicht unbedingt begeistert, aber er mußte es hinnehmen. Doch Isabella war nicht nur eine Königin. Sie war auch Mutter. 10 Geburten hat sie über sich ergehen lassen, wovon aber leider nur 5 Kinder überlebten. Mit großer Liebe und Fürsorge kümmerte sich Isabella darum, dass sie immer gut versorgt waren und eine gute Ausbildung bekamen. Als die Kinder alt genug waren, wurden sie natürlich politisch günstig verheiratet. Wir lesen auch von der Inquisition und wie diese immer mehr Macht bekam. Wie Juden gezwungen wurden, sich entweder taufen zu lassen oder das Land zu verlassen. Alles im Glauben, Gottes Wille zu erfüllen. Was für ein Elend damals geherrscht haben muss! Besonders diese Szenen haben mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Isabella mußte eine Menge Schicksalsschläge erdulden. Aber auch wenn sie mit ihrer Kraft manchmal am Ende war, so hielt sie sich dennoch aufrecht und war ein Vorbild für alle. Sie regierte ihr Land aufopferunsvoll und führte es so zu neuer Macht. Das Volk bewunderte, ja vergötterte Isabella. Das Buch ist ein ziemlich dicker Schinken. Das ebook hatte bei mir mit normal großer Schrift 840 Seiten. Es war aber sehr gut und flüssig geschrieben. Man war von Beginn an in der Geschichte drinnen und wollte wissen, wie es weiterging. Die Autorin schaffte es, das ganze Buch hindurch eine gewisse Spannung zu halten. Fazit: Leseempfehlung für alle, die mehr über die spanische Geschichte lesen wollen.

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