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Band 1
Kulinarische Kriminalromane Band 1

Der Gin des Lebens

Kriminalroman

Buch (Taschenbuch)

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Der Gin des Lebens

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Beschreibung

Eines schönen Morgens findet Cathy Callaghan, Betreiberin eines kleinen Bed & Breakfast in Plymouth/Südengland, eine Leiche in ihrem Garten. Bald stellt sich heraus: Es handelt sich um einen stadtbekannten Obdachlosen, der mehr gesehen hat, als ihm guttat. Auch für Bene Lerchenfeld kommt’s knüppeldick: Seine langjährige Freundin Annika verlässt ihn, als er ihr gerade einen Heiratsantrag machen will. Und dann landet er mit seinem geliebten Oldtimer dank Navi auch noch im Rhein.
Bene ist am Tiefpunkt. Da kommt die Flasche selbstgebrannten Gins, die ihm sein toter Vater vermacht hat, gerade richtig. Jahrelang hat er sie sich aufgespart, doch jetzt ist sowieso schon alles egal, also: Prost! Der Gin schmeckt besser als alles, was Bene je getrunken hat. Er beschließt, die verlorene Rezeptur dieses ganz besonderen Tropfens ausfindig zu machen. Eine Suche auf den Spuren seines Vaters, die ihn nach Plymouth führen wird – wo Cathy und der tote Obdachlose auf ihn warten …
›Der Gin des Lebens‹ ist ein unterhaltsamer Kriminalroman über eine faszinierende Spirituose, perfekt gemixt mit Figuren, die einem sofort ans Herz wachsen, vielen Wendungen, feinem Humor und einer großen Portion Spannung.

»Humorvoll und sehr unterhaltsam.«
Saskia Aaro, FREUNDIN

»›Der Gin des Lebens‹ ist ein spannendes, britisch-exzentrisches Lesevergnügen aus deutscher Hand, auf das man gern ein Gläschen hebt.«
Barbara Hoppe, MURMANN MAGAZIN

»Mixen Sie sich doch für die Lektüre dieses Krimis einen Gin Tonic – Sie werden garantiert Lust darauf bekommen. […] Ein Cozy Crime-Krimi mit einem Schuss Rosamunde-Pilcher-Flair.«
Franziska Trost, KRONEN ZEITUNG

»Mal wieder verbindet Carsten Sebastian Henn […] eine spannende Geschichte mit einem Genuss-Thema - diesmal rund um den Gin«
Beate Krumhard, WOHNEN TRÄUME

»Carsten Sebastian Henn gelingt ein wohl komponierter Roman zwischen deutscher Krimispannung, und humorvoller Unterhaltung.«
Barbara Hoppe, FRANKFURTER NEUE PRESSE

»Der Krimi bezaubert vor allem durch sein charmantes Ermittler- und später auch Liebespaar und die skurrilen Gäste, mit denen der Autor das Bed & Breakfast bevölkert. […] Unbedingt empfehlenswert.«
Susanne Schramm, RHEINISCHE POST

»Carsten Sebastian Henn nimmt seine Leser nicht nur mit auf eine lehrreiche Reise ins Land des Gins. Ihm gelingt auch eine fabelhafte Mischung aus deutscher Krimispannung, britischer Exzentrik und viel Humor.«
Barbara Hoppe, NEUE RUHRZEITUNG

»Spannend, unterhaltsam und informativ […] Lesenswert, nicht zuletzt, weil auch Wissenswertes über die Spirituose und Rezepte enthalten sind.«
Björn Gabel, GOSLARISCHE ZEITUNG

»[Ein] Krimi voll Atmosphäre und Charme […] Der Leser lernt in diesem Krimi ganz nebenher vieles über Gin.«
Ulrike Fischer, ALTMÜHL BOTE

»Das Buch hat mich wirklich gefesselt. […] Für alle, die gerne kochen oder kulinarisches mögen, nicht nur den Gin-Geschmack sondern auch auf dem Teller, ist das Buch wirklich empfehlenswert.«
Uwe Alschner, RADIO QUERBEET

»›Der Gin des Lebens‹ ist Liebes-, Entwicklungs- und Kriminalroman in einem und ein reines Lesevergnügen.«
Ulli Wagner, SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK

»Eine spannende Wahrheits- und Zutatensuche.«
Josephin Hartwig, T-ONLINE.DE

»Ein leichter kulinarischer Krimi, lecker, wie ein Gläschen feinsten Gins.«
Ralf-Thomas Lindner, EVANGELISCHE ZEITUNG

»Ein genussvoller Zeitvertreib, für alle Bibliotheken zu empfehlen.ׅ«
Jutta Viercke-Garcias, EKZ BIBLIOTHEKSSERVICE

»Ein leichter, humorvoller Kriminalroman der mit zahlreichen überraschenden Wendungen punktet und mit spannende Fakten über die Herstellung und Geschmacksvielfalt von Gin begeistert. Für alle Gin Liebhaber und solche die es noch werden möchten. «
Susanne Hartmaier, EVANGELISCHES LITERATURPORTAL

Carsten Sebastian Henn ist Kulinariker durch und durch. Er besitzt einen Weinberg an der Mosel, hält Hühner und Bienen, studierte Weinbau, ist ausgebildeter Barista und einer der renommiertesten Restaurantkritiker Deutschlands. Seine Romane und Sachbücher haben eine Gesamtauflage von über einer halben Million Exemplare. Mit ›Der Buchspazierer‹ stand er wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Bei DuMont erschien zuletzt ›Der Gin des Lebens‹ (2020).

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,4/13,8/3,1 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,4/13,8/3,1 cm

Gewicht

502 g

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8397-4

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Gin und Mord

petraellen aus Neuss am 27.02.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Autor Carsten Sebastian Henn Inhalt Cathy Callaghan betreibt ein kleines Bed & Breakfast in Plymouth/Südwestengland. Eines Morgens entdeckt sie eine Leiche in ihrem Garten. Er ist ein stadtbekannter Obdachloser, den Cathy kennt. Auch für Bene Lerchenfeld geht das Leben nicht im alten Trott weiter. Endlich hat er sich aufgerafft, seiner Freundin Annika einen Heiratsantrag zu machen. Aber diese lehnt ihn ab. Bene ist am Tiefpunkt angelangt. Dann landet er auch noch mit seinem Oldtimer im Rhein. Dank Navi! Um diese Schreckensszenarios zu verarbeiten, benötigt Bene erst mal was Hochprozentiges. Bene trinkt selbstgebrannten Gin seines bereits verstorbenen Vaters, der ihn vor Jahren hergestellt hat. Schnell merkt er, dass der Gin weit mehr als Trost und Entspannung bietet. Er ist von der Mixtur seines Vaters völlig überrascht. So etwas Gutes hat er noch nie getrunken. Er begibt sich auf die Suche nach der Rezeptur, die ihn nach Plymouth führt. Das ist der Ausgangspunkt, bei dem sich Cathy und Bene begegnen. Sprache und Stil Carsten Sebastian Henn gelingt geschickt wissenswerte Informationen zum Thema Gin in die Handlung einzustreuen. Zusätzlich erfahren die Leser*innen von den Protagonisten beim Rekonstruieren der Gin-Rezeptur einiges über die Familiengeschichte. Dabei gerät der eigentliche Kriminalfall in den Hintergrund. Der Fall wird mehr oder weniger nebenbei aufgedeckt. Gleich zu Beginn im Prolog wird die Leiche gefunden und der Mord im Laufe des Geschehens ist zwar existent, aber stellt keinen sonderlichen präsenten Teil der Geschichte mehr dar. Gin ist anders als alle anderen Getränke. Wein ist wie ein Heimatbuch, es erzählt von einem Ort und einem Jahr. Whiskey ist ein Historienroman, er beinhaltet viele Jahre und berichtet davon, wie sie ihn verändert haben. Gin dagegen ist Lyrik, wenige Worte, aber alle genau an der richtigen Stelle. (S. 39) Henns Schreibweise besticht durch die lockere, humorvolle und sehr anschauliche Art. Die Handlungsorte werden regelrecht vor Augen geführt und man bekommt Lust, Plymouth zu besuchen. Die Charaktere überzeugen durch sympathische und skurrile Beschreibungen. Jedes Kapitel hat ein vom Autor ausgewähltes Zitat verschiedener Menschen: „Was ich in meinem Gesicht habe ist Charakter. Es hat mich eine Menge langer Nächte und Drinks gekostet, das hinzukriegen.“ (S.191) – Humphrey Bogart Ein Glossar und die wichtigsten Botanicals für einen Gin sowie obendrauf noch verschiedene Rezepte runden das Buch ab. Das Cover ist hervorragend gewählt und absolut passend designed. Fazit Gin ist anders als alle anderen Getränke. Wein ist wie ein Heimatbuch, es erzählt von einem Ort und einem Jahr. Whiskey ist ein Historienroman, er beinhaltet viele Jahre und berichtet davon, wie sie ihn verändert haben. Gin dagegen ist Lyrik, wenige Worte, aber alle genau an der richtigen Stelle. (S. 39) Carsten Sebastian Henn ist mit „Der Gin des Lebens“ eine kurzweilige und gute Unterhaltung im Stil eines Krimis gelungen. Zwar steht die eigentliche Handlung nicht im Vordergrund, aber in der Verbindung Gin und Krimi, wer kann da widerstehen? „Die Welt ist nie in Ordnung. Sie tut nur manchmal so, das hinterhältige Stück.“ (S. 185) Trotz der wenigen Krimi-Elemente bleibt es genussvoller Zeitvertreib, gespickt mit Krimi, Gin, England und einen Spritzer Romantik.

Gin und Mord

petraellen aus Neuss am 27.02.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Autor Carsten Sebastian Henn Inhalt Cathy Callaghan betreibt ein kleines Bed & Breakfast in Plymouth/Südwestengland. Eines Morgens entdeckt sie eine Leiche in ihrem Garten. Er ist ein stadtbekannter Obdachloser, den Cathy kennt. Auch für Bene Lerchenfeld geht das Leben nicht im alten Trott weiter. Endlich hat er sich aufgerafft, seiner Freundin Annika einen Heiratsantrag zu machen. Aber diese lehnt ihn ab. Bene ist am Tiefpunkt angelangt. Dann landet er auch noch mit seinem Oldtimer im Rhein. Dank Navi! Um diese Schreckensszenarios zu verarbeiten, benötigt Bene erst mal was Hochprozentiges. Bene trinkt selbstgebrannten Gin seines bereits verstorbenen Vaters, der ihn vor Jahren hergestellt hat. Schnell merkt er, dass der Gin weit mehr als Trost und Entspannung bietet. Er ist von der Mixtur seines Vaters völlig überrascht. So etwas Gutes hat er noch nie getrunken. Er begibt sich auf die Suche nach der Rezeptur, die ihn nach Plymouth führt. Das ist der Ausgangspunkt, bei dem sich Cathy und Bene begegnen. Sprache und Stil Carsten Sebastian Henn gelingt geschickt wissenswerte Informationen zum Thema Gin in die Handlung einzustreuen. Zusätzlich erfahren die Leser*innen von den Protagonisten beim Rekonstruieren der Gin-Rezeptur einiges über die Familiengeschichte. Dabei gerät der eigentliche Kriminalfall in den Hintergrund. Der Fall wird mehr oder weniger nebenbei aufgedeckt. Gleich zu Beginn im Prolog wird die Leiche gefunden und der Mord im Laufe des Geschehens ist zwar existent, aber stellt keinen sonderlichen präsenten Teil der Geschichte mehr dar. Gin ist anders als alle anderen Getränke. Wein ist wie ein Heimatbuch, es erzählt von einem Ort und einem Jahr. Whiskey ist ein Historienroman, er beinhaltet viele Jahre und berichtet davon, wie sie ihn verändert haben. Gin dagegen ist Lyrik, wenige Worte, aber alle genau an der richtigen Stelle. (S. 39) Henns Schreibweise besticht durch die lockere, humorvolle und sehr anschauliche Art. Die Handlungsorte werden regelrecht vor Augen geführt und man bekommt Lust, Plymouth zu besuchen. Die Charaktere überzeugen durch sympathische und skurrile Beschreibungen. Jedes Kapitel hat ein vom Autor ausgewähltes Zitat verschiedener Menschen: „Was ich in meinem Gesicht habe ist Charakter. Es hat mich eine Menge langer Nächte und Drinks gekostet, das hinzukriegen.“ (S.191) – Humphrey Bogart Ein Glossar und die wichtigsten Botanicals für einen Gin sowie obendrauf noch verschiedene Rezepte runden das Buch ab. Das Cover ist hervorragend gewählt und absolut passend designed. Fazit Gin ist anders als alle anderen Getränke. Wein ist wie ein Heimatbuch, es erzählt von einem Ort und einem Jahr. Whiskey ist ein Historienroman, er beinhaltet viele Jahre und berichtet davon, wie sie ihn verändert haben. Gin dagegen ist Lyrik, wenige Worte, aber alle genau an der richtigen Stelle. (S. 39) Carsten Sebastian Henn ist mit „Der Gin des Lebens“ eine kurzweilige und gute Unterhaltung im Stil eines Krimis gelungen. Zwar steht die eigentliche Handlung nicht im Vordergrund, aber in der Verbindung Gin und Krimi, wer kann da widerstehen? „Die Welt ist nie in Ordnung. Sie tut nur manchmal so, das hinterhältige Stück.“ (S. 185) Trotz der wenigen Krimi-Elemente bleibt es genussvoller Zeitvertreib, gespickt mit Krimi, Gin, England und einen Spritzer Romantik.

Trinken ist wie Radfahren

Gerhard S. aus Erlangen am 06.11.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bene vom Kaiserstuhl hat keine Zukunfsvision, keinen Ehrgeiz, nix. Nur einen extrem guten Gin von seinem Vater. Derweilen lebt in der Grafschaft Devon Cathy ihren Traum vom weltberühmten Gin seit Jahrzehnten. Irgendwann ist klar: Alles, was passiert, all der Mist, hat irgendwie mit dem Gin zu tun. Und beim Alkohol versteht man in Plymouth keinen Spaß.

Trinken ist wie Radfahren

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Bene vom Kaiserstuhl hat keine Zukunfsvision, keinen Ehrgeiz, nix. Nur einen extrem guten Gin von seinem Vater. Derweilen lebt in der Grafschaft Devon Cathy ihren Traum vom weltberühmten Gin seit Jahrzehnten. Irgendwann ist klar: Alles, was passiert, all der Mist, hat irgendwie mit dem Gin zu tun. Und beim Alkohol versteht man in Plymouth keinen Spaß.

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Sehr gutes Buch, lediglich etwas konstruiert

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich liebe Gin (Tonic) und bisher hat mich noch kein Buch des Dumont Verlages dahingehend enttäuscht, dass ich gar nichts damit hätte anfangen können - so auch dieses nicht. ;) Ich finde die beiläufig eingestreuten Fakten rund um den Gin super ... also würde man zwei Bücher lesen, die eigentliche Geschichte und das Gin-Sachbuch, das in der Geschichte vorkommt. Die Idee, dass man so im "vorbeilesen" noch etwas lernt, ist wirklich gut. Man wird quasi klüger, ohne es zu merken und hat noch Spaß dabei. So sollte Lesen sein! Man bekommt so wirklich genau das, was das Cover verspricht! Auch die Art und Weise, wie zwei verschiedene Familiengeschichten verknüpft werden, ist genial. Ebenfalls gut gefallen hat mir die Stimmung des Buches. Es ist "very british", ich mag diese irgendwie höfliche Form des Krimis, die zwar auch Gewalt beschreibt, aber nie voyeuristisch ist. Szenen der Gewalt werden nie brutal ausgeschlachtet, um eine Reaktion des Lesers zu erzwingen. Sie sind da, weil sie in die Geschichte gehören, drängen sich aber nicht unangenehm auf. Das mag ich persönlich viel lieber als die Variante, die es genau andersherum macht. Ein Sternchen würde ich allerdings abziehen, weil die Geschichte - so schön sie ist - mir doch auch gleichzeitig sehr konstruiert vorkam, vor allem die Auflösung des Ganzen.
4/5

Sehr gutes Buch, lediglich etwas konstruiert

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Ich liebe Gin (Tonic) und bisher hat mich noch kein Buch des Dumont Verlages dahingehend enttäuscht, dass ich gar nichts damit hätte anfangen können - so auch dieses nicht. ;) Ich finde die beiläufig eingestreuten Fakten rund um den Gin super ... also würde man zwei Bücher lesen, die eigentliche Geschichte und das Gin-Sachbuch, das in der Geschichte vorkommt. Die Idee, dass man so im "vorbeilesen" noch etwas lernt, ist wirklich gut. Man wird quasi klüger, ohne es zu merken und hat noch Spaß dabei. So sollte Lesen sein! Man bekommt so wirklich genau das, was das Cover verspricht! Auch die Art und Weise, wie zwei verschiedene Familiengeschichten verknüpft werden, ist genial. Ebenfalls gut gefallen hat mir die Stimmung des Buches. Es ist "very british", ich mag diese irgendwie höfliche Form des Krimis, die zwar auch Gewalt beschreibt, aber nie voyeuristisch ist. Szenen der Gewalt werden nie brutal ausgeschlachtet, um eine Reaktion des Lesers zu erzwingen. Sie sind da, weil sie in die Geschichte gehören, drängen sich aber nicht unangenehm auf. Das mag ich persönlich viel lieber als die Variante, die es genau andersherum macht. Ein Sternchen würde ich allerdings abziehen, weil die Geschichte - so schön sie ist - mir doch auch gleichzeitig sehr konstruiert vorkam, vor allem die Auflösung des Ganzen.

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"Gin ist ein Widerspruch. Geboren aus Feuer, doch getrunken wird er mit Eis!"

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Benes Freundin seinen Heiratsantrag ablehnt und er kurz darauf seinen geliebten Käfer aus Versehen im Wasser versenkt, statt wie geplant auf die Fähre zu fahren, reicht es ihm. Er köpft die Flasche Gin, die sein Vater selbst gebraut und ihm vor seinem Tod hinterlassen hat, doch mit diesem ganz besonderen Gin beginnt für Bene eine Geschichte, wie er sie niemals erwartet hätte. Wie konnte sein Vater so einen Gin herstellen? Seine Suche führt Bene nach England, wo er Cathy Callaghan kennen lernt, eine junge Frau, mit der ihn mehr zu verbinden scheint als nur der Gin. Doch Cathy hat grad eigene Probleme, denn in dem Garten ihres kleinen Bed & Breakfast ist vor kurzem eine Leiche gefunden worden. Aber was hat das alles nun eigentlich mit Gin zu tun? „Gin ist anders als alle anderen Getränke. Wein ist wie ein Heimatbuch, es erzählt von einem Ort und einem Jahr. Whiskey ist ein Historienroman, er beinhaltet viele Jahre und berichtet davon, wie sie ihn verändert haben. Gin dagegen ist Lyrik, wenige Worte, aber alle genau an der richtigen Stelle. Und was seine Herstellung betrifft, ist Gin pure Magie, das Entstehen einer Welt in einem kurzen Moment. Gin ist wie ein Urknall in Flaschenform. Am Anfang ist das Nichts, die aromatische Leere, neutraler Alkohol. Wie das All ohne Sterne, Planeten und Monde. Dann kommen Kräuter, Gewürze, Früchte, dann kommt die ganze Vielfalt des Lebens, sie prägt diese Welt und schafft einen ganz eigenen Kosmos. Boom, Urknall.“ Wie bringt man einen Roman zustande, der auf der einen Seite ein Krimi ist, aber ebenfalls eine Liebesgeschichte beinhaltet, dem Leser nebenbei enorm viel über Gin beibringt und dann auch noch mit etwas Humor abgerundet wird? Die Antwort fällt recht knapp aus: Indem man Carsten Sebastian Henn heißt und ein Buch schreibt, welches da heißt „Der Gin des Lebens“. Hier hat man all das auf knapp 350 Seiten! Am Anfang der Geschichte steht ein Mord, der jedoch im Verlauf des Buches in den Hintergrund rückt und erst im spannenden Finale wieder aufleben kann. Aber auch dazwischen passiert viel und der ein oder andere muss sein Leben lassen. Über allem schwebt der Gin und seine geheimnisvolle Rezeptur, denn von diesem Getränk scheint alles auszugehen und sowohl die Familiengeschichte von Cathy, als auch die von Bene, scheinen beim Gin irgendwie zusammen zu laufen. Was haben die beiden verstorbenen Väter gemeinsam gebraut? Und wieso möchte jemand mit aller Macht verhindern, dass Cathy und Bene auf die Spur der Rezeptur kommen? Carsten Sebastian Henn legt eine unheimlich entspannte Art des Erzählens an den Tag, was die Freunde klassischer und ruhiger Krimis erfreuen dürfte. Anhänger der blutigen Erzählungen dürfen gerne Abstand nehmen, denn hier wird dem geneigten Leser eine herrliche Mischung aus deutschem und englischem Krimi dargeboten, der niemals in Gewaltexzesse übergeht. Das alles wird dann mit der nötigen Portion Humor, aber auch einer sehr netten Liebesgeschichte serviert. Wer noch dazu gerne mal einen Gin verköstigt, sollte hier sowieso zugreifen, denn was der gute Herr Henn über dieses alkoholische Getränk zu erzählen hat, ist absolut genial. Ich trinke auch ganz gerne mal Gin Tonic, hatte bisher aber keinen Plan, was mit Gin als Basis alles möglich ist und wieviel eigentlich in diesem Zeug steckt. Man lernt viel über die Botanicals, die Herstellung und die Geschichte, bekommt aber natürlich auch geniale Rezepte an die Hand. Was will man eigentlich mehr? Absolute Empfehlung also für Gin-Freunde und Anhänger klassischer und ruhiger Krimis, die es gerne sehr entspannt angehen, ohne die Spannung gänzlich aus dem Auge zu verlieren!
4/5

"Gin ist ein Widerspruch. Geboren aus Feuer, doch getrunken wird er mit Eis!"

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Benes Freundin seinen Heiratsantrag ablehnt und er kurz darauf seinen geliebten Käfer aus Versehen im Wasser versenkt, statt wie geplant auf die Fähre zu fahren, reicht es ihm. Er köpft die Flasche Gin, die sein Vater selbst gebraut und ihm vor seinem Tod hinterlassen hat, doch mit diesem ganz besonderen Gin beginnt für Bene eine Geschichte, wie er sie niemals erwartet hätte. Wie konnte sein Vater so einen Gin herstellen? Seine Suche führt Bene nach England, wo er Cathy Callaghan kennen lernt, eine junge Frau, mit der ihn mehr zu verbinden scheint als nur der Gin. Doch Cathy hat grad eigene Probleme, denn in dem Garten ihres kleinen Bed & Breakfast ist vor kurzem eine Leiche gefunden worden. Aber was hat das alles nun eigentlich mit Gin zu tun? „Gin ist anders als alle anderen Getränke. Wein ist wie ein Heimatbuch, es erzählt von einem Ort und einem Jahr. Whiskey ist ein Historienroman, er beinhaltet viele Jahre und berichtet davon, wie sie ihn verändert haben. Gin dagegen ist Lyrik, wenige Worte, aber alle genau an der richtigen Stelle. Und was seine Herstellung betrifft, ist Gin pure Magie, das Entstehen einer Welt in einem kurzen Moment. Gin ist wie ein Urknall in Flaschenform. Am Anfang ist das Nichts, die aromatische Leere, neutraler Alkohol. Wie das All ohne Sterne, Planeten und Monde. Dann kommen Kräuter, Gewürze, Früchte, dann kommt die ganze Vielfalt des Lebens, sie prägt diese Welt und schafft einen ganz eigenen Kosmos. Boom, Urknall.“ Wie bringt man einen Roman zustande, der auf der einen Seite ein Krimi ist, aber ebenfalls eine Liebesgeschichte beinhaltet, dem Leser nebenbei enorm viel über Gin beibringt und dann auch noch mit etwas Humor abgerundet wird? Die Antwort fällt recht knapp aus: Indem man Carsten Sebastian Henn heißt und ein Buch schreibt, welches da heißt „Der Gin des Lebens“. Hier hat man all das auf knapp 350 Seiten! Am Anfang der Geschichte steht ein Mord, der jedoch im Verlauf des Buches in den Hintergrund rückt und erst im spannenden Finale wieder aufleben kann. Aber auch dazwischen passiert viel und der ein oder andere muss sein Leben lassen. Über allem schwebt der Gin und seine geheimnisvolle Rezeptur, denn von diesem Getränk scheint alles auszugehen und sowohl die Familiengeschichte von Cathy, als auch die von Bene, scheinen beim Gin irgendwie zusammen zu laufen. Was haben die beiden verstorbenen Väter gemeinsam gebraut? Und wieso möchte jemand mit aller Macht verhindern, dass Cathy und Bene auf die Spur der Rezeptur kommen? Carsten Sebastian Henn legt eine unheimlich entspannte Art des Erzählens an den Tag, was die Freunde klassischer und ruhiger Krimis erfreuen dürfte. Anhänger der blutigen Erzählungen dürfen gerne Abstand nehmen, denn hier wird dem geneigten Leser eine herrliche Mischung aus deutschem und englischem Krimi dargeboten, der niemals in Gewaltexzesse übergeht. Das alles wird dann mit der nötigen Portion Humor, aber auch einer sehr netten Liebesgeschichte serviert. Wer noch dazu gerne mal einen Gin verköstigt, sollte hier sowieso zugreifen, denn was der gute Herr Henn über dieses alkoholische Getränk zu erzählen hat, ist absolut genial. Ich trinke auch ganz gerne mal Gin Tonic, hatte bisher aber keinen Plan, was mit Gin als Basis alles möglich ist und wieviel eigentlich in diesem Zeug steckt. Man lernt viel über die Botanicals, die Herstellung und die Geschichte, bekommt aber natürlich auch geniale Rezepte an die Hand. Was will man eigentlich mehr? Absolute Empfehlung also für Gin-Freunde und Anhänger klassischer und ruhiger Krimis, die es gerne sehr entspannt angehen, ohne die Spannung gänzlich aus dem Auge zu verlieren!

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