Produktbild: Wer hat meinen Vater umgebracht
Band 52340

Wer hat meinen Vater umgebracht

4

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10136

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.05.2020

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

19/12,5/1 cm

Gewicht

87 g

Farbe

Grau / Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Qui a tué mon père

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70420-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

zugleich eine zärtliche Liebeserklärung, eine heftige Abrechnung und eine Art offener Brief ("Der Spiegel")
Nur 76 Seiten, über die man noch lang nachdenkt ("Berliner Zeitung")
Es tut gut, eine so dezidiert linke, kritische, neue und lautstarke Stimme in der Literatur zu haben. Eine lange vermisste Stimme. ("Badische Zeitung")
Ein schmales Büchlein, aber mit der Schlagkraft eines Zola’schen ›J’accuse‹ oder der aufrührerischen Schrift ›Empört Euch!‹ von Stéphane Hessel. ("Nürnberger Nachrichten")
Édouard Louis' neuestes Buch ist eine Kampfschrift – mutig und hellsichtig. ("Westdeutscher Rundfunk")
Der Zorn tut gut, und er funktioniert, weil er auf dem zärtlichen Blick auf den Vater beruht. ("Rundfunk Berlin Brandenburg")
Man liest Édouard Louis' Anklage so atemlos, wie er sie geschrieben hat. ("Rundfunk Berlin Brandenburg")
Das Buch ist am Ende gleichzeitig eine Trauerrede, ein Versöhnungstext und ein romantischer Aufruf zur Revolution. Sehr eindringlich und unbedingt lesenswert. ("Westdeutscher Rundfunk")
Im Zuge der Gilet-jaunes-Bewegung könnte sein neues Buch nicht aktueller sein ("Sonntagsblick")

Produktdetails

Verkaufsrang

10136

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.05.2020

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

19/12,5/1 cm

Gewicht

87 g

Farbe

Grau / Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Qui a tué mon père

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70420-0

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    01.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Dieser Text hat mich umgehauen!

    Jeder Satz trifft den Leser voll ins Herz. Ein so wichtiges Thema, sich selbst zu verwirklichen, sich selbst zu lieben, egal was die Gesellschaft darüber denkt wird hier dargestellt. Ein Sohn schreibt über seinen Vater, hinter dessen verschlossener und verhärmter Schale, er niemals das zu finden geglaubt hatte, worüber er nun schreibt. Wunderschön!

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    4/5

    01.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    bewegend

    Es ist eine Autobiographie, in welcher die Erlebnisse mit dem Vater aufgearbeitet werden. Zugleich handelt es sich um „politische Literatur“, die sich durch die Brille der Armut, der sozialen Schichtung und der Arbeiterklasse für linkes Gedankengut einsetzt. Die Schilderungen über die verschiedenen Schicksalsschläge des Vaters sind sehr sensibel; sie berühren einen. Man versteht sehr gut die Botschaft des Buches, nämlich dass die Psychologie des Vaters das Resultat seiner Schichtzugehörigkeit ist und dass hier von persönlicher Verantwortung nur in vermindertem Mass gesprochen werden kann. Trotzdem überzeugt es mich nicht ganz, Personen und Geschichten möglichst „miserabel“ darzustellen, um dadurch emotional umso stärker gegen bürgerliche Politik zu wettern. Etwas zu einfach, finde ich.

  • Bewertung

    5/5

    24.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Intensiv und emotional

    Gerade mal 80 Seiten hat dieses Buch, das nachwirkt wie ein Tausend-Seiten-Wälzer. Édouard Louis schreibt ungeschönt über das schwierige Verhältnis zu seinem Vater und schafft es trotz seiner schonungslosen Offenheit, sich dem Leser nicht aufzudrängen. So entsteht der Eindruck, dass er dieses Buch in erster Linie für sich selbst geschrieben hat. Es gebraucht hat, um sich kennenzulernen, zu reifen. Ein toller, nachdenklich machender Kurzroman über fehlgeleiteten Männlichkeitswahn, gesellschaftliche Missstände, Wut und Akzeptanz.

  • Bewertung

    5/5

    25.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein aktueller Beitrag auch zur Geschichte der Gelbwesten

    Ein Vater, ein Sohn, nach jahrelangem sich nicht verstehen, finden sie zueinander. Der Sohn setzt sich mit dem Schicksal des Vaters auseinander. Er versteht, was dem Vater widerfuhr - soziale Ungerechtigkeit. Politik, in der die Schwächsten keinen Platz haben, macht die Kluft zwischen den Beherrschten und den Herrschenden immer grösser. Menschen, die unverschuldet zudem wurden, was von ihnen noch übrig blieb, werden zu «Faulpelzen», degradiert und armengenössig gemacht. Politik, die sich um die realen Bedürfnisse der Menschen, die selbst nicht kämpfen können, nicht kümmert. Auch als politisches Manifest lesenswert, weil das alles nicht nur auf Frankreich zutrifft.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Till Metten

    Till Metten

    Thalia Mayersche Düsseldorf – Nordstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wer hat seinen Vater umgebracht?

    Ein kurzes aber prägnantes und sehr politisches Buch in dem Louis den Werdegang und das Leben seines Vaters behandelt. Trotz des schlechten Verhältnisses zu seinem Vater schafft er es differenziert und reflektiert Anhand seiner Leidensgeschichte aufzuzeigen wie viele Leute in der Arbeiterschicht wieder und wieder von konservativer Politik eingeengt, ausgebeutet und letzten Endes links liegen gelassen, sobald der Körper von der harten Arbeit zerstört ist. Dies tut er ohne zu versuchen die schlimmen Eigenschaften und Taten seines Vaters, die Louis' Kindheit geprägt haben, zu entschuldigen. Er bietet nur eine Erklärung und zeigt die Rahmenbedingungen auf, die solches Verhalten oft begünstigen und hervorrufen. Am Ende des Buches werden Politiker und ihre politischen Entscheidungen aufgezählt und veranschaulicht wie diese Entscheidungen das Leben von seinem Vater und von Millionen anderen Franzosen negativ beeinflusst haben und maßgeblich zu Unterschieden zwischen Arm und Reich beigetragen haben.
  • Zum Bewerterprofil von Jolina Merkle

    Jolina Merkle

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    ,,Du hast dich in den letzten Jahren verändert. Du bist ein anderer geworden. Wir haben uns ausgesprochen.”

    Edouard Louis hat ein Porträt über seinen Vater geschrieben. Die Kindheit und Jugend des Sohnes war tief geprägt von den homophoben Ressentiments des Vaters. Der Vater war aufgewachsen mit einem verstärkten Bedürfnis nach Maskulinität, aber was bedeutet das? Was bedeutet das für folgende Generationen? Was ist der sozio-kulturelle und ökonomische Rahmen? Und was sagt das ausgehend von der Familie über unsere gesamte Gesellschaft aus? Ein wichtiger Text über Individuum und Gesellschaft.
  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schuld und Unschuld und Unschuld und Schuld.

    Wie eine sprachliche Explosion analysiert Édouard Louis das Leben seines Vaters und seine Beziehung zu ihm. Soziologisch betrachtet er dabei die Rollen von Gesellschaft und Staat, die durch falsche Erwartungen seinen Vater zur Emotionslosigkeit, zur Antriebslosigkeit, zur Aufgabe drängten. Auf weniger als achtzig Seiten reißt er Mauern nieder, die aus Armut, falscher Männlichkeit und sozialen Rollen erbaut wurden. Unendlich klug und ohne Wenn und Aber lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.01.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges Dokument zur Zeitgeschichte!

    Èdouard Louis musste sein Zuhause verlassen, um zu überleben. Jetzt mit etwas Abstand hat er die Kraft sich ihm und seinem Vater wieder zu nähern. Entstanden ist so ein reflektierender und verstehender Text, der viel aussagt über soziale Ungerechtigkeit und wie sie die Menschen kaputt macht. Für alle, die auch schon "Das Ende von Eddie" gelesen haben ist dies ein besonders versöhnliches Buch.

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