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22,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.05.2020

Herausgeber

Nora Bartels

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

14/21,9/3,3 cm

Gewicht

548 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Nora Bartels

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85535-097-1

Beschreibung

Rezension

»Ein feines psychologisches Panorama.«
Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau
Hideo Yokoyamas „50“ hat es auf die erweiterte Krimibestenliste des Jahres 2020 geschafft. Yokoyamas drittes im Atrium Verlag erschienenes Buch war im Juli 2020 aus dem Stand auf Platz zwei eingestiegen.
»Eine großartig komponierte Charakterstudie.«
Thomas Hummitzsch, Rolling Stone
»Subtil, spannend und auf höchstem Niveau, wie wir es von Yokoyama kennen.«
Ingeborg Sperl, Der Standard
»Ein tiefer Einblick in die aktuelle japanische Gesellschaft und Kultur.«
Christian Koch / ze.tt
»Ein klasse Krimi, asiatische Genrekost vom Feinsten«
Ulrich Noller, WDR ‚Noller liest‘
»Nichts verstellt den Blick auf die atemberaubende Präzision, mit der Yokoyama seine Geschichte ablaufen lässt.«
Marcus Müntefering, Der Spiegel
»›50‹ spiegelt das Drama der japanischen Gesellschaft.«
Kolja Mensing / Deutschlandfunk Kultur
„Eine Klasse für sich. […] Lesenswert!“
Nürnberger Nachrichten/ Nürnberger Zeitung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.05.2020

Herausgeber

Nora Bartels

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

14/21,9/3,3 cm

Gewicht

548 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Nora Bartels

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85535-097-1

Herstelleradresse

Atrium Hamburg
Semperstr. 24
22303 Hamburg
DE
info@buecherwege.de

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  • Bewertung

    5/5

    23.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Yokoyama hat mich wieder völlig...

    Yokoyama hat mich wieder völlig in seinen Bann gezogen. Die Selbstanzeige ist eigentlich ein klarer Fall und doch ereignet sich eine Vertuschungsaktion, die sich durch viele Instanzen durchzieht. Die Auflösung war so emotional, dass sie mir das Herz gebrochen hat.

  • Bewertung

    5/5

    12.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was einen antreibt...

    Dadurch, das alle Beteiligten Personen den Mörder seiner an Alzheimer erkrankten Frau, Sochiro Kaji, für einen sympathischen Menschen halten versucht sich der Leser von Beginn an mit ihm zu identifizieren. Was hätte ich an seiner Statt getan ist eine der Fragen die man sich unbewußt stellt. Vom Verhörspezialisten Shiki über Staatsanwalt Sase bis hin zum Gefängniswärter Koga haben alle ein intuitives Verständnis für die Tat sind aber gleichzeitig im Sumpf ihrer jeweiligen Behörde fest verstrickt. Alle stehen vor der Frage was Vorrang hat: Moral, Gesetz oder der Apperat der entsprechenden Behörde. Dabei greift Yokoyama die Alzheimer Erkrankung, das Älterwerden der japanischen Gesellschaft und Selbstmord immer wieder auf. Wie schon "64" für mich eines der faszinierendsten Bücher der letzten Jahre!

  • Bewertung

    5/5

    11.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Der Mensch lebt fünfzig Jahre"

    Aus der Sicht einiger Personen, erleben wir den herausragenden Fall des 49 jährigen Polizeihauptmeisters Kaji. Kaji erwürgt seine geliebte an Alzheimer erkrankte Frau. Zeigt sich jedoch erst zwei Tage nach der eigentlichen Tat selbst an. Weshalb? Und welches Geheimnis verbirgt sich hinter seiner Kalligrafie "Der Mensch lebt 50 Jahre"? Es ist eine Achterbahn der Emotionen die Yokohama in seinem Spannungsdebüt beim Lesen auslöst. Durch seine eigene Art die Dinge detailliert und doch gleichzeitig nicht zu überfüllt widerzuspiegeln hat er einen Kriminalroman geschaffen der einen roten Faden verfolgt dessen Höhepunkt man unbedingt erreichen möchte.

  • monerl

    aus Langen

    4/5

    20.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Japanischer Gesellschaftskrimi

    Kurzmeinung Genre: Krimi Handlung: Ein Polizist bringt seine an Alzheimer erkrankte Ehefrau um und stellt sich. Der Tod war ihr Wunsch. Sie wollte als Mutter sterben, sterben, solange sie sich noch an ihren Sohn erinnert. Doch warum stellt sich der Polizeihauptmeister nicht sofort? Warum zwei Tage später? Was hat er in dieser Zeit gemacht? Charaktere: Die Geschichte umfasst eine Vielzahl an Haupt- und Nebencharakteren, was es den Leser*innen nicht so leicht macht, den Überblick zu behalten. Die vielen japanischen Namen machen das Ganze nicht unbedingt leichter. Im Buch und eBook gibt es zu Beginn eine Auflistung der handelnden Personen. Das ist sehr gut. Beim Hörbuch fällt das leider weg. Schade, dass es zum Download der Hörbuchdatei kein PDF des Porsenenverzeichnises gibt. Spannung: Durch Spannung besticht dieser Krimi nicht. Eigentlich plätschert er eher vor sich hin, was nicht ganz unüblich ist bei japanischen Krimis. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr angenehm, jedoch wird die Geschichte sehr unaufgeregt erzählt. Die verschiedenen Blickwinkel, aus denen erzählt wird, runden die Geschichte immer ein stückweit mehr ab. Ende: Am Ende gibt es die Auflösung über die zwei Tage, die keine Fragen mehr offen lassen. Den*die eine*n wird sich die Frage stellen, ob der Grund eine ausreichende Basis für einen Krimi darstellt. In Deutschland wäre die Thematik in dieser Form sicherlich keinem Verlag ein Buch wert. Doch die japanische Gesellschaft ist da anders gestrickt. Hörbuch: Das Hörbuch wurde von Gerhard Gabers eingelesen, der eine wundervolle Erzählstimme hat! Sein etwas kratziges Timbre passt einfach wunderbar zu einem Hörbuch, das sich ganz langsam entwickelt. Fazit: Dieser Krimi ist typisch für japanische Bücher dieses Genres. Er entfaltet sich nicht durch Thrill, sondern durch die zweite Ebene der Geschichte. Leser*innen bekommen tiefe Einblicke in die japanische Gesellschaft und das japanische Justizwesen. Es ist sehr interessant zu lesen, welche Unterschiede es da zu uns gibt. Einiges erklärt dabei das Verhalten vieler Japaner, wie wir sie kennen. Das (Hör)buch ist auch für “Japaneinsteiger*innen” geeignet, um ein Gefühl für Bücher aus Japan zu bekommen. Nicht jeder*m liegt dieser Sprach- und Schreibstil und die Langsamkeit der Plotentwicklung. Ein bisschen mehr Spannung hätte nicht geschadet. Auch verwirrte mich etwas ein zu Beginn erwähnter, anderer Fall, den ich in Bezug zum Mord an der Ehefrau des Polizeihauptmeisters wähnte. Doch diese Fäden wurden einfach fallengelassen, sodass ich insgesamt einen Stern abziehen musste.

  • frau.meln

    aus Erfurt

    3/5

    15.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht, was ich bei einem Kriminalroman erwartet hatte

    Aufmachung Das war anders als erwartet, um ehrlich zu sein. Der Fall klingt spannend und wird aus sechs verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, darunter Polizei, Justiz und Presse. Alles ist in der Außenperspektive verfasst. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt einen, wenn man einmal liest auch flott einige Seiten weglesen. Fazit Inhaltlich muss ich sagen, haben vor allem die Verstrickungen zwischen Polizei und Justiz mein Interesse geweckt. Vor allem auch die Unterschiede in den Denk- und Verhaltensweise im Gegensatz zu Deutschland sind spannend. Allerdings hat man durch die verschiedenen Blickwinkel natürlich immer wieder das Grundgerüst des Falls gelesen, wenn auch jeder Charaktere seine eignenen Gedanken beisteuerte, fühlte es sich am Ende leider dennoch oft nach Wiederholung an, einfach weil wenig neues hinzukam. Die zwei besagten Tage über die Kaji schweigt sind eigentlich das Einzige was irgendwie ein wenig Spannung aufrecht hält. Der andere Fall, der zu Beginn auch relevant schien, wurde irgendwann untergraben. An einen Kriminalroman habe ich ehrlich gestanden andere Ansprüche. Das hier ist eher wie ein Roman, der einen Kriminalfall behandelt. Ich möchte nicht bestreiten, dass ich einiges daran sehr interessant fand, aber dennoch hat's mich nicht umgehauen. Ursprünglich war dies sein Debüt und evtl. haben sich seine Erzähltechniken gewandelt. Daher werde ich auf jeden Fall noch ein weiteres Werk lesen.

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philip Szykulla

    Philip Szykulla

    Thalia Mayersche Herne

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tun Sie sich einen Gefallen und lesen dieses Buch!

    Ich habe ja ein Faible für japanische Autor:innen und ihren Schreibstil; so präzise, prägnant, unaufgeregt, dabei doch so berührend, so vielschichtig und in der Themenwahl so kreativ und gänzlich anders als das, was sonst in der westlichen Literaturlandschaft so unterwegs ist. 50 macht da keine Ausnahme. Soichiro Kaji, 49 Jahre alt und selbst hochrangiger Polizeibeamter, stellt sich und gesteht, seine Frau umgebracht zu haben. Sie habe an Alzheimer gelitten und ihn angefleht, sie zu töten. So weit, so skandalös. Doch zwischen Tat und Selbstanzeige liegen zwei Tage. Was hat Kaji während dieser Zeitspanne getan? Und was hat es mit der rätselhaften Kalligraphie auf sich, die er angefertigt hat, bevor er sich stellte? „Der Mensch lebt fünfzig Jahre.“ Er schweigt beharrlich. Wir erleben die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Leitender Ermittler, Staatsanwalt, Journalist, Verteidiger, Richter und Gefängniswärter. Immer erhalten wir kleine Schnipsel, was passiert sein könnte, gespickt mit Inneneinsichten der jeweils beschriebenen Person und Einblicken in die japanische Gesellschaft. Wie erwähnt bleibt die Sprache dabei stets unaufgeregt, trotzdem hat mich die Geschichte komplett in ihren Bann gezogen, dass ich einfach nicht aufhören konnte und des Rätsels Lösung unbedingt erfahren wollte. Stichwort „Ende“: keine Ahnung, ob dieser Lesetyp existiert, aber ich bin definitiv ein „Endenleser“. Ein gutes Ende rettet mir immer ein mittelmäßiges Buch. Ein schlechtes Ende zerstört ein Gutes. Das Ende von 50, die Auflösung um die zwei Tage und die Kalligraphie war so furchtbar gut, dass es mir das Herz gebrochen hat und mir auch Tage nach Beendigung des Romans bei dem Gedanken an „Der Mensch lebt fünfzig Jahre“ Tränen in die Augen steigen.
  • Zum Bewerterprofil von Daniel Thiele

    Daniel Thiele

    Thalia Erkrath

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krimipreisträger Hideo Yokoyama...

    Krimipreisträger Hideo Yokoyama beschert uns nicht nur einen wundervollen Krimi, sondern ein Lehrstück über das Wertesystem Japans. Ein außergewöhnlich guter Kriminalroman, Yokoyama liefert erneut anspruchsvolle Unterhaltung.
  • Zum Bewerterprofil von Rafael Ulbrich

    Rafael Ulbrich

    Thalia Augsburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geniestreich

    Ein Polizist bringt seine Frau um und zeigt sich selber an, allerdings erst zwei Tage später. Warum? Die Ermittlungen beginnen und der Leser verfolgt diese durch die Augen unterschiedlicher Personen. Man startet mit einem Kommissar und folgt dann einem Staatsanwalt, einem Reporter, einem Anwalt, einem Richter und zum Schluss einem Gefängniswärter und…(wird hier nicht verraten). Wie auch in ‚64‘ und ‚2‘ spielen Beziehungen und Hierarchien sowohl privat, als auch beruflich eine wichtige Rolle bei den Geschehnissen. Der Krimi besticht durch eine ungeheure Detailgenauigkeit, aber ohne jemals langatmig zu werden! Wer daran Freude hat, findet hier beste Unterhaltung!
  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Krimi der packend und meisterhaft...

    Ein Krimi der packend und meisterhaft erzählt wird. Ich hatte sofort Zugang zur Geschichte und konnte stundenlang am Stück weiterlesen.
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einen eindrucksvoller und seltener...

    Einen eindrucksvoller und seltener Einblick in das japanische Justizsystem! Der Mordfall scheint klar, aber 2 Tage nach dem Mord bleiben im Dunkeln. Nach " 64" ein weiterer spannender Kriminalroman aus Japan, wo alles so anders ist...

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