50

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Kriminalroman

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2021

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/12,6/3 cm

Beschreibung

Rezension

Hideo Yokoyamas "50" ist aus dem Stand auf Platz 2 der Krimibestenliste eingestiegen.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2021

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/12,6/3 cm

Gewicht

352 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Nora Bartels

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03882-123-6

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7 Bewertungen

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Was einen antreibt...

Bewertung am 19.08.2021

Bewertungsnummer: 1552323

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dadurch, das alle Beteiligten Personen den Mörder seiner an Alzheimer erkrankten Frau, Sochiro Kaji, für einen sympathischen Menschen halten versucht sich der Leser von Beginn an mit ihm zu identifizieren. Was hätte ich an seiner Statt getan ist eine der Fragen die man sich unbewußt stellt. Vom Verhörspezialisten Shiki über Staatsanwalt Sase bis hin zum Gefängniswärter Koga haben alle ein intuitives Verständnis für die Tat sind aber gleichzeitig im Sumpf ihrer jeweiligen Behörde fest verstrickt. Alle stehen vor der Frage was Vorrang hat: Moral, Gesetz oder der Apperat der entsprechenden Behörde. Dabei greift Yokoyama die Alzheimer Erkrankung, das Älterwerden der japanischen Gesellschaft und Selbstmord immer wieder auf. Wie schon "64" für mich eines der faszinierendsten Bücher der letzten Jahre!
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Was einen antreibt...

Bewertung am 19.08.2021
Bewertungsnummer: 1552323
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dadurch, das alle Beteiligten Personen den Mörder seiner an Alzheimer erkrankten Frau, Sochiro Kaji, für einen sympathischen Menschen halten versucht sich der Leser von Beginn an mit ihm zu identifizieren. Was hätte ich an seiner Statt getan ist eine der Fragen die man sich unbewußt stellt. Vom Verhörspezialisten Shiki über Staatsanwalt Sase bis hin zum Gefängniswärter Koga haben alle ein intuitives Verständnis für die Tat sind aber gleichzeitig im Sumpf ihrer jeweiligen Behörde fest verstrickt. Alle stehen vor der Frage was Vorrang hat: Moral, Gesetz oder der Apperat der entsprechenden Behörde. Dabei greift Yokoyama die Alzheimer Erkrankung, das Älterwerden der japanischen Gesellschaft und Selbstmord immer wieder auf. Wie schon "64" für mich eines der faszinierendsten Bücher der letzten Jahre!

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Bewertung am 23.11.2020

Bewertungsnummer: 487923

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Yokoyama hat mich wieder völlig in seinen Bann gezogen. Die Selbstanzeige ist eigentlich ein klarer Fall und doch ereignet sich eine Vertuschungsaktion, die sich durch viele Instanzen durchzieht. Die Auflösung war so emotional, dass sie mir das Herz gebrochen hat.
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Bewertung am 23.11.2020
Bewertungsnummer: 487923
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Yokoyama hat mich wieder völlig in seinen Bann gezogen. Die Selbstanzeige ist eigentlich ein klarer Fall und doch ereignet sich eine Vertuschungsaktion, die sich durch viele Instanzen durchzieht. Die Auflösung war so emotional, dass sie mir das Herz gebrochen hat.

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von Hideo Yokoyama

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Philip Szykulla

Mayersche Herne

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5/5

Tun Sie sich einen Gefallen und lesen dieses Buch!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe ja ein Faible für japanische Autor:innen und ihren Schreibstil; so präzise, prägnant, unaufgeregt, dabei doch so berührend, so vielschichtig und in der Themenwahl so kreativ und gänzlich anders als das, was sonst in der westlichen Literaturlandschaft so unterwegs ist. 50 macht da keine Ausnahme. Soichiro Kaji, 49 Jahre alt und selbst hochrangiger Polizeibeamter, stellt sich und gesteht, seine Frau umgebracht zu haben. Sie habe an Alzheimer gelitten und ihn angefleht, sie zu töten. So weit, so skandalös. Doch zwischen Tat und Selbstanzeige liegen zwei Tage. Was hat Kaji während dieser Zeitspanne getan? Und was hat es mit der rätselhaften Kalligraphie auf sich, die er angefertigt hat, bevor er sich stellte? „Der Mensch lebt fünfzig Jahre.“ Er schweigt beharrlich. Wir erleben die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Leitender Ermittler, Staatsanwalt, Journalist, Verteidiger, Richter und Gefängniswärter. Immer erhalten wir kleine Schnipsel, was passiert sein könnte, gespickt mit Inneneinsichten der jeweils beschriebenen Person und Einblicken in die japanische Gesellschaft. Wie erwähnt bleibt die Sprache dabei stets unaufgeregt, trotzdem hat mich die Geschichte komplett in ihren Bann gezogen, dass ich einfach nicht aufhören konnte und des Rätsels Lösung unbedingt erfahren wollte. Stichwort „Ende“: keine Ahnung, ob dieser Lesetyp existiert, aber ich bin definitiv ein „Endenleser“. Ein gutes Ende rettet mir immer ein mittelmäßiges Buch. Ein schlechtes Ende zerstört ein Gutes. Das Ende von 50, die Auflösung um die zwei Tage und die Kalligraphie war so furchtbar gut, dass es mir das Herz gebrochen hat und mir auch Tage nach Beendigung des Romans bei dem Gedanken an „Der Mensch lebt fünfzig Jahre“ Tränen in die Augen steigen.
5/5

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe ja ein Faible für japanische Autor:innen und ihren Schreibstil; so präzise, prägnant, unaufgeregt, dabei doch so berührend, so vielschichtig und in der Themenwahl so kreativ und gänzlich anders als das, was sonst in der westlichen Literaturlandschaft so unterwegs ist. 50 macht da keine Ausnahme. Soichiro Kaji, 49 Jahre alt und selbst hochrangiger Polizeibeamter, stellt sich und gesteht, seine Frau umgebracht zu haben. Sie habe an Alzheimer gelitten und ihn angefleht, sie zu töten. So weit, so skandalös. Doch zwischen Tat und Selbstanzeige liegen zwei Tage. Was hat Kaji während dieser Zeitspanne getan? Und was hat es mit der rätselhaften Kalligraphie auf sich, die er angefertigt hat, bevor er sich stellte? „Der Mensch lebt fünfzig Jahre.“ Er schweigt beharrlich. Wir erleben die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Leitender Ermittler, Staatsanwalt, Journalist, Verteidiger, Richter und Gefängniswärter. Immer erhalten wir kleine Schnipsel, was passiert sein könnte, gespickt mit Inneneinsichten der jeweils beschriebenen Person und Einblicken in die japanische Gesellschaft. Wie erwähnt bleibt die Sprache dabei stets unaufgeregt, trotzdem hat mich die Geschichte komplett in ihren Bann gezogen, dass ich einfach nicht aufhören konnte und des Rätsels Lösung unbedingt erfahren wollte. Stichwort „Ende“: keine Ahnung, ob dieser Lesetyp existiert, aber ich bin definitiv ein „Endenleser“. Ein gutes Ende rettet mir immer ein mittelmäßiges Buch. Ein schlechtes Ende zerstört ein Gutes. Das Ende von 50, die Auflösung um die zwei Tage und die Kalligraphie war so furchtbar gut, dass es mir das Herz gebrochen hat und mir auch Tage nach Beendigung des Romans bei dem Gedanken an „Der Mensch lebt fünfzig Jahre“ Tränen in die Augen steigen.

Philip Szykulla
  • Philip Szykulla
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Rafael Ulbrich

Thalia Augsburg

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5/5

Geniestreich

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Polizist bringt seine Frau um und zeigt sich selber an, allerdings erst zwei Tage später. Warum? Die Ermittlungen beginnen und der Leser verfolgt diese durch die Augen unterschiedlicher Personen. Man startet mit einem Kommissar und folgt dann einem Staatsanwalt, einem Reporter, einem Anwalt, einem Richter und zum Schluss einem Gefängniswärter und…(wird hier nicht verraten). Wie auch in ‚64‘ und ‚2‘ spielen Beziehungen und Hierarchien sowohl privat, als auch beruflich eine wichtige Rolle bei den Geschehnissen. Der Krimi besticht durch eine ungeheure Detailgenauigkeit, aber ohne jemals langatmig zu werden! Wer daran Freude hat, findet hier beste Unterhaltung!
5/5

Geniestreich

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Polizist bringt seine Frau um und zeigt sich selber an, allerdings erst zwei Tage später. Warum? Die Ermittlungen beginnen und der Leser verfolgt diese durch die Augen unterschiedlicher Personen. Man startet mit einem Kommissar und folgt dann einem Staatsanwalt, einem Reporter, einem Anwalt, einem Richter und zum Schluss einem Gefängniswärter und…(wird hier nicht verraten). Wie auch in ‚64‘ und ‚2‘ spielen Beziehungen und Hierarchien sowohl privat, als auch beruflich eine wichtige Rolle bei den Geschehnissen. Der Krimi besticht durch eine ungeheure Detailgenauigkeit, aber ohne jemals langatmig zu werden! Wer daran Freude hat, findet hier beste Unterhaltung!

Rafael Ulbrich
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