Produktbild: Eine Frau in New York
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Eine Frau in New York

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.06.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

1327 KB

Originaltitel

The Odd Woman and the City

Übersetzt von

Pociao

Sprache

Deutsch

EAN

9783641239879

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

15.06.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

1327 KB

Originaltitel

The Odd Woman and the City

Übersetzt von

Pociao

Sprache

Deutsch

EAN

9783641239879

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  • Bories vom Berg

    aus München

    5/5

    10.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feministische Hommage an Big Apple

    Von der 1935 im Stadtteil Bronx geborenen Vivian Gornick ist mit «Eine Frau in New York» erst das zweite Werk aus dem beachtlichen Œuvre der Grande Dame der amerikanischen Frauenbewegung auch auf Deutsch erschienen. Die Tochter russisch-jüdischer und kommunistischer Eltern ist hierzulande bisher kaum bekannt, genießt in ihrer Heimat USA aber besonders als vehemente Feministin hohes Ansehen. Beim vorliegenden Band handelt es sich um ein Memoir, also um eine aus der Ich-Perspektive mit literarischen Mitteln des Romans erzählte, non-fiktionale Geschichte mit autobiografischem Hintergrund zu einer ganz bestimmten Thematik. Wie der harmlos scheinende Titel andeutet, geht es hier also explizit um Erfahrungen und Eindrücke einer Frau in dieser Stadt, die niemals schläft. Beim Erscheinen der Original-Ausgabe dieses Memoirs im Jahre 2015 schrieb die New York Times sinniger Weise, es könne wie ein Lebensratgeber gelesen werden. In skizzenhaften, nur losen verknüpften Szenen und Episoden berichtet Vivian Gornick von ihrem Leben als Schriftstellerin, wobei man schon bald merkt, dass Frausein in diesem städtischen Moloch, ein Schmelztiegel praktisch aller Nationen dieser Welt, ungleich mehr Freiheiten und ganz andere Möglichkeiten eröffnet als anderswo. Die Autorin ist eine ewig Suchende nach sich selbst, sie genießt die unendlich scheinende Freiheit wie ein Lebenselixier. Wobei sie ihre Beobachtungen und Erfahrungen auf langen Fußmärschen macht, die sie mit wildfremden Menschen zusammenführt, unerwartete Begegnungen ermöglicht und zu Gesprächen verleitet, die ihr häufig Informationen aus den Überlebens-Techniken der anderen vermitteln. Dazu gehört als typisches Phänomen auch die permanent ausbrechende Streitbarkeit genervter Großstadtmenschen. Als Frau ohne Bindungen, von zwei kurzen Ehen abgesehen, hat sie alle Freiheiten in dieser Stadt mit ihrem Weltbürgertum, die sie auch sehr bewusst genießt, - und dazu gehört für sie vor allem das wohltuende Alleinsein. Vivian Gornick erweist sich als Portotyp einer Flaneurin mit wachem Blick, deren stundenlange Spaziergänge durch Big Apple ihr auch diverse Anregungen liefern für ihre schriftstellerische Arbeit. Immer wieder schält sich als Motiv ihrer Streifzüge aber auch die Suche nach Anerkennung und Zuneigung heraus. Im Laufe der Jahrzehnte hat sie viele Bekanntschaften gemacht, Freundschaften geschlossen und Affären gehabt, die aber alle nur eine begrenzte Zeit angedauert haben. Der Gewinn für den Leser dieses Memoirs liegt in den Schlüssen, die diese blitzgescheite Frau aus ihren permanenten Grübeleien und Selbstreflexionen zieht, und die dann en passant sogar auch noch manche verblüffende Lebensweisheit zu Tage befördern. Die Ich-Erzählerin trifft immer wieder zufällig auf langjährige Freunde und Bekannte, zu denen sie den Kontakt verloren hatte. Und sie lernt auf Dinnerpartys neue Leute kennen und ergeht sich in langen, intellektuell hoch stehenden Gesprächen, bleibt dabei aber immer selbstkritisch in ihrem elitären Umfeld. Ihr langjähriger, wichtigster Gesprächspartner ist Leonard, der sie mit seinen schlagfertigen, oft auch witzigen Repliken häufig überrascht. Mit dem Fokus auf die Bevölkerung ihrer Stadt schreibt die Autorin eine wahre Eloge auf die bunte Mischung von Menschen mit ihren unterschiedlichsten Temperamenten, deren Stimmen wie ein Hintergrund-Rauschen alles überlagern. Es ist die «Streitbarkeit der Vielfalt», die sich als wahrer Quell der gedanklichen Streifzüge einer radikal feministischen Autorin erweist. In New York habe man permanent den «Geschmack von Welt auf der Zunge», heißt es an einer Stelle. Belebt wird diese narrative Collage ohne Plot durch diverse literarische Anspielungen und Verweise, geschrieben ist sie in einer anspruchsvollen, präzisen Diktion mit Satzgebilden, die wie in Marmor gemeißelt erscheinen und mit dazu beitragen, das Lesen dieser literarischen Neuentdeckung zum reinsten Vergnügen werden zu lassen. Fazit: erstklassig

  • Annika Magdalena

    aus Wien

    5/5

    09.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Spaziergang durch das Leben einer Frau

    Klug, sinnlich, stark, empfindsam: voller Witz und zugleich voll Melancholie. So wird dieser Spaziergang durch New York zur Reise durch das Leben und Wesen der modernen Frau, oder gar uns moderner Frauen in all unseren Facetten, Farben und Figuren. Leicht und tiefsinnig. Ich habe mich wiedergefunden, konnte vorausblicken, Einblick erhalten in neues und zurückblicken auf mir vertraut erscheinendes. Eine wunderbarer Streifzug durch New York, der die Frage, nach dem Wesen und Wunder, dem Leiden und Triumph der modernen Frau gekonnt aufnimmt.

  • frau.meln

    aus Erfurt

    5/5

    09.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Gedankensammlung, leider gänzlich ohne New York feeling.

    Aufmachung Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Er ist dynamisch und hält sich kaum mit Umschreibungen auf. Außerdem vermittelt dieser das Gefühl, dass die Autorin über einen gewissen Intellekt verfügt. Fazit Irgendwie hatte ich anhand des Titels, Covers und des Klappentextes erwartet ebenfalls Beschreibungen und Erzählungen über die Straßen und Ecken New Yorks zu erhalten. Des weiteren dachte ich, es würde einen Main Point geben, der transportiert würde und alles etwas in die Richtung Roman aufgebaut wäre. Der Beginn vermittelte mir eine ähnliche Ansicht. Allerdings ist das Buch eher eine Aneinanderreihung verschiedener Erzählungen, die man weder zeitlich kategorisieren noch teilweise zusammen bringen kann. Am Besten beschreibe ich es wohl als Gedankensammlung, die man in ein Tagebuch schreiben würde. Hierbei werden Themen wie Freundschaft, Liebe, Sex und Dankbarkeit behandelt. Ab und zu kam davon zwar etwas bei mir an, aber immer wenn ich das Gefühl hatte, mich irgendwie mit etwas im Text verbunden zu fühlen, folgte ein Abschnitt über Geschichten alter Dichter oder irgendetwas, was mir bis jetzt unklar blieb. Deswegen muss ich leider zusammenfassend sagen, dass mich dieses Buch nicht berührt hat. Zudem hat es nicht das erhoffe New York Gefühl transportiert oder mich auf eine andere Art und Weise mitgenommen. Was mir aber wohl am meisten fehlte, war der rote Faden, der definitiv auch in Gedankensammlungen vorhanden sein könnte.

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    4/5

    06.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vivian Gornick ist eine…

    Vivian Gornick ist eine Suchende. Sie erzählt in ihrem Buch „Eine Frau in New York“ völlig frei und unbefangen von ihrem Leben. Angefangen von ihrer Kindheit in der Bronx bis hin zu ihrem aktuellen Lebenspunkt. Gleich vorweg: eine Biografie ist es nicht, was Gornick hier verfasst hat, eher eine Art „des von der Seele Schreibens“um endlich mal Luft zu bekommen. Es ist nicht der typische Aufstieg wie man ihn in den Staaten gewohnt ist a la „vom Tellerwäscher zum Millionär“, nein, sie hat gekämpft dafür wer sie heute ist und warum sie das alles gemacht hat. Wir erfahren viel über Vivian, wir erfahren ihre Emotionen, ihr Leid, ihre Wut, die Entwicklung New Yorks, die Entwicklung der Vereinigten Staaten Americas, wir erfahren viel über die Veränderung des Lebensbildes im Allgemeinen, über die Menschen denen sie begegnet und das sind weiß Gott nicht wenige....Gornick lässt Luft ab, Wut raus...wie auch immer man es nennen möchte. Hierbei wechselt sie immer wieder mit den Zeiten. Mal Gegenwart, mal Vergangenheit - ein gewisses Durcheinander, welches aber zu Vivian passt. Gerade in der späten Teenager-Phase wo sich die Weichen für das Leben langsam stellen, hält sie mit ihren Emotionen nicht hinter‘m Berg. Ich kann sie verstehen. Man ist neidisch auf Andere, man will immer das was andere haben, man strebt nach mehr....aber man muss erstmal „Erfahrungen“ sammeln, erstmal zu dem werden was man heute ist und dann merkt man erstmal schnell was wirklich wichtig ist im Leben, wofür es sich lohnt zu kämpfen! Gornick findet sich irgendwann und zeigt aber auch, das wir doch irgendwo immer Suchende bleiben werden....Gornick hat mich scharf beeindruckt und sie ist ein Sinnbild für Kämpferwillen, egal in welcher Richtung. Es wird hier mitunter Leser geben, die all diese Parts im Buch nervig, langweilig und dröge finden....ja, es ist schon speziell und man muss sich auf Gornick einlassen und ihre Geschichte. Wenn man das geschafft hat, erleben wir einen ganz besonderen Blick auf eine besondere Frau und auf ein besonderes New York! Hierfür gibt es 4 von 5 Sterne!

  • https://lieslos.blog/

    2/5

    21.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Collage aus Beobachtungen und Gedanken.

    Es fiel mir nicht so leicht, im Buch anzukommen. Das mag daran liegen, dass ich nicht darauf vorbereitet war, dass es kein Roman im eigentlichen, bzw. im von mir erwarteten Sinne ist. Nachdem ich mir klargemacht oder vorgestellt habe, dass ich Vivian Gornick in ihrem Alltag oder auf einem ihrer Spaziergänge durch die Straßen New Yorks begleite und dabei ihre Begegnungen, Gedanken und Erinnerungen verfolge, und nachdem ich aufgehört habe, nach einer stringenten Geschichte zu suchen, kam ich besser zurecht. Es gibt hier keinen roten Faden und keine Struktur; es ist eine Collage. Die Ich-Erzählerin und Autorin Vivian Gornick erzählt von ihrer seit über 20 Jahren bestehenden Freundschaft mit Leonard und von ihren verschiedenen Begegnungen in New York und sie lässt uns teilhaben an ihren Erinnerungen und Gedanken. Obwohl sie zeitlebens in New York gelebt hat, sehnte Vivian Gornick sich immer nach dem „richtigen New York“. Aufgewachsen in der Bronx, machte sie schon als Heranwachsende immer wieder Ausflüge in den gleichzeitig nahen und fernen, aufregenden, quirligen und lebendigen Sehnsuchtsort Manhattan. Diese Streifzüge durch Manhattans Straßen, in denen sie die Menschen beobachtet, sowie die Unterhaltungen und Begegnungen auf diesen Fußmärschen beruhigen ihren Zorn, verschaffen ihr das Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmung und helfen ihr dabei, sich zu sortieren und zu sich selbst zu finden. Als Erwachsene zieht sie schließlich an den Ort ihrer Träume, studiert, heiratet einen Künstler und wird Schriftstellerin. Sie lässt sich scheiden, heiratet erneut und lässt sich wieder scheiden. „Eine Frau in New York“ ist ein Buch, das ich nicht „in einem Rutsch“ lesen konnte. Nach manchen Absätzen hatte ich das Bedürfnis innezuhalten, um über das Gelesene nachzudenken. Manchmal gefiel mir eine Formulierung oder ein Gedanke so gut, dass ich mir die Passage ein zweites Mal vornehmen musste. Und manchmal hatte ich einfach keine Lust mehr, weil es mir zu uninteressant abstrakt oder auch zu langweilig wurde. Man spürt ihre Freude „an abstraktem Denken in Verbindung mit dem konkreten täglichen Leben.“ (S. 60) und sollte selbst an beidem Freude haben, damit einem das Buch gefällt. Manchmal wirkt die Autorin etwas überheblich. So, als stünde sie im Gegensatz zu all denen, die keinen Durchblick haben, über allem. Dann wieder formuliert sie auf sympathisch - kluge Weise Gegebenheiten und Wahrheiten, die man ein zweites Mal lesen möchte oder muss, weil es so treffend und schön formuliert ist und zum Nachdenken anregt. Mir gefiel zum Beispiel ihr Verweis auf das Märchen von der Prinzessin auf der Erbse, mit dem sie verdeutlichen wollte, dass viele Menschen immer nur nach der Erbse, dem Störenden und Unangenehmen in ihrem Leben, suchen, anstatt das Hier und Jetzt zu genießen. Ich persönlich finde es etwas schade, dass die Autorin so viele Themen anreißt und dann abrupt wieder beendet und zum nächsten geht. Das verhindert ein Eintauchen und eine tiefgründigere und komplexere Auseinandersetzung. Aber das ist natürlich dem von ihr gewählten Aufbau des Buches geschuldet und liegt wohl in der Natur der Dinge. Vivian Gornick stellt, wie oben beschrieben viele einzelne Vignetten und Ausschnitte nebeneinander. Dabei entsteht kein homogenes Bild, sondern eine zusammengestellte Collage aus vielen Einzelteilen. Es stellt sich durchaus die Frage, ob sie ihrem Inneren einfach freien Lauf gelassen hat. Ob ihre Gedanken, Erinnerungen und Beobachtungen schlicht freie Assoziationen sind. Ob die Abfolge der Passagen einem ungesteuerten Bewusstseinsstrom entspricht. Ich empfinde es nicht so. Für mich handelt es sich um eine ganz bewusst erschaffene Collage, die weniger natürlich und aus sich kommend als ziemlich „gewollt und gemacht“ auf mich wirkt. Ich kann mir vorstellen, dass das Buch seine Freunde findet, aber meinem individuellen Lesegeschmack entsprach es unter’m Strich leider nicht.

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