Produktbild: Die Parade

Die Parade Roman

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Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.04.2020

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

2652 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ulrike Wasel + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783462320336

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

08.04.2020

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

2652 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

EAN

9783462320336

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  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    08.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Zeitgenössisch

    Der zeitgenössische Romane schreibende amerikanische Autor Dave Eggers hat für seine Werke schon zahlreiche Preise bekommen. Nach der Lektüre seines neuen Romans „Die Parade“ bin ich sehr begeistert. Er wirft Fragen auf, denen man sprachlos gegenüber steht. In diesem Roman geht es um ein Entwicklungsland, in dem Jahre lang Bürgerkrieg herrschte. Zwei Straßenbauer, deren Namen man nicht kennt bauen eine Straße durchs Land, damit der Präsident eine Parade abhalten kann. Die Beiden werden von dem Autor lebendig geschildert, einer verhält sich vorschriftsmäßig, der Andere ist ein Hallodri, der die Leute kennen lernen will. Das Ende ist ernüchternd, aber realistisch. Der Roman ist spannend geschrieben. Ich werde auf jeden Fall weitere Romane von dem bedeutendem Autor Dave Eggers lesen.

  • stefanb

    5/5

    06.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    grandios erzählt

    „Alle bewegten sich im Schritttempo der Asphaltiermaschine, als würden sie ehrfurchtsvoll einem Trauerzug folgen.“ [130] Die Geschichte wäre schnell erzählt, mag man denken: Man, in diesem Falle der Westen, baut eine Straße in einem vom Bürgerkrieg gezeichneten Land, um den reichen Norden mit dem armen Süden zu verbinden. Eigentlich ist das nicht viel Stoff für eine Geschichte und mit Dave Eggers „Der Circle“ konnte ich mich nicht richtig anfreunden, aber „Die Parade“ ist ganz anders, erfrischend anders. Dass Dave Eggers weiß, wie man Bücher schreibt, die Leser*innen fesselt, für ein Thema begeistert und dazu bringt, nach abgeschlossener Lektüre, viele Szenen und Situationen im Kopf noch einmal Revue passieren zu lassen, demonstriert er eindrucksvoll in seinem neuesten Werk. Kurz: hochaktuell, spannend und mit einem unerwarteten Ausgang. „Von dem Baum ausbreiten, tief eingraben, Lebenskraft aus dem Baum beziehen, Möglichkeiten schaffen und damit auch Stabilität.“ [32] Es ist eine Parabel die einen so schnell nicht mehr loslässt und zeigt, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern, dass vieles facettenreich ist. Und genau so zeichnet Eggers auch seine zwei Protagonisten, Vier und Neun. Beide Personen sind komplett unterschiedlich und je weiter die Straße vorankommt, desto mehr kommen die Beiden in Konfliktsituationen, auch mit sich selbst und stellen somit ihr Handeln in Frage. Tut man etwas Gutes, weil man denkt, dass man Gutes tun will? Dem geht Eggers in seinem Roman nach und wirft die eine oder andere politische Frage mit auf, verwebt diese mit dem Plot und lässt das Ganze bei den Leser*innen reifen. Mir hat „die Parade“ gefallen. Sie las sich aufgrund des Schreibstils sehr gut. Die Seiten flogen nur so dahin, man war gefesselt und ertappte sich dabei, wie die anfängliche Meinung, in Bezug auf das Projekt, Protagonist und Ausgang, zusehends immer mehr variierte.

  • Bewertung

    aus Zürich

    4/5

    17.06.2022

    eBook (ePUB 3)

    Wie gehen Menschen damit um, dass etwas Unbekanntes vor ihnen liegt?

    Dave Eggers stellt dem Kontrollfreak («Vier») – aus dessen Perspektive der Roman erzählt wird - den totalen Chaoten («Neun») gegenüber. Handlung und Sprache sind auf das Wesentliche reduziert, alles bleibt im Unklaren so wie die dauernd wechselnden Szenarien im Kopf von «Vier» – spannend und gleichsam komisch. Die Figurenzeichnung bleibt allerdings recht oberflächlich und das Ende ist absehbar.

  • Miss.mesmerized

    4/5

    15.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Dave Eggers – Die Parade

    Ein unbenanntes Land, kurz nach dem Krieg, der den Norden und Süden verfeindet hatte. Nun soll eine Straße die beiden Landesteile verbinden und wieder vereinen. Zwei Arbeiter einer ausländischen Firma werden eingeflogen, um mit modernsten Maschinen innerhalb nur weniger Tage den Weg zu ebnen, was anschließend mit einer großen Parade gefeiert werden soll. Die beiden Straßenbauer kennen sich nicht und sollen nach Willen ihres Arbeitgebers auch weder miteinander und schon gar nicht mit der lokalen Bevölkerung engeren Kontakt aufnehmen, so wählen sie zwei Ziffern als Namen. Vier ist dies gewohnt, schon viele Einsätze hat er pflichtbewusst hinter sich gebracht, die strengen Regeln sind ihm ins Blut übergegangen. Für Neun ist es der erste Auftrag und er saugt die fremden Eindrücke von der ersten Minute an förmlich auf – weshalb er immer mehr seine Pflichten vernachlässigt und seinen Kollegen gegen sich aufbringt. So ungleich sie sind, bilden sie doch eine Schicksalsgemeinschaft und müssen miteinander die Aufgabe bewältigen, egal wie groß die Hürden sind, die sich vor ihnen auftun. Dave Eggers bekanntester Roman ist sicherlich „The Circle“, in welchem er vor den Auswüchsen der großen Internetkonzerne warnt. „Die Parade“ ist ganz anders gelagert und erinnerte mich viel mehr an „Ein Hologramm für den König“, da auch dort in einem Infrastruktur armen Land fern der Zivilisation der technische Fortschritt kommen soll und die ausländischen Arbeiter sich in einer absurden Situation gefangen sehen. Im Fokus des Romans stehen jedoch hier ganz eindeutig die beiden Straßenbauer, die verschiedener kaum sein könnten und das, obwohl sie ebenso wie ihre Umgebung zunächst kaum mit Charakteristika ausgestattet werden, nicht einmal Namen erhalten sie. Die Konfrontation der beiden ist von der ersten Sekunde an abzusehen, es ist nur eine Frage der Zeit, bis bei Vier die Hutschnur reißt und er das Treiben seines Kollegen nicht länger mitansehen will. Doch der unerwartete Schicksalsschlag, der sie beide letztlich trifft, zwingt Vier dazu, von seinem üblichen Verhalten abzuweichen und so etwas wie Menschlichkeit über das starre Befolgen von Regeln zu stellen. Ab diesem Moment ist er auch nicht mehr allein, er sieht die Bewohner des Landes mit anderen Augen, fasst Vertrauen und wird auch nicht enttäuscht. Zum ersten Mal kann er echte Erfahrungen machen und arbeitet sich nicht nur wie ein Roboter an der Straße ab. Das permanente Abwägen zwischen Mitgefühl und Pragmatismus, Großzügigkeit und Vorsicht lässt den Menschen hinter der Nummer zum Vorschein kommen. Der Krieg als Hintergrund, vor dem die Geschichte ihren Anfang nimmt, taucht immer wieder am Rande auf, Bedrohungen kommen und gehen, aber nie sind Vier und Neun ernsthaft in Gefahr. Doch gerade als man denkt, dass offenbar durch menschliches Handeln, ein gewisses Maß an Offenheit und Mut auch Versöhnung und Miteinander möglich sind, packt Eggers die Keule aus. Nein, die Welt ist kein Ponyhof und wer sich zufrieden dieser Illusion hingibt, wird eine böse Überraschung erleben. Der große Fortschritt, der erzielt wurde, schlägt brutal zurück und lässt so den faden Beigeschmack, dass alles seinen Preis hat und selten ein Geschenk vom Himmel fällt. Der Roman ist ganz sicher als Parabel zu lesen, die Fragen nach Moral, Ethik und Menschlichkeit aufreißt. So schnell man das kleine Buch auch gelesen hat, es wirkt nach und stimmt nachdenklich in vielerlei Hinsicht.

  • helena

    aus Potsdam

    4/5

    07.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Gelungene Parabel mit reichhaltigem Inhalt und Diskussionsstoff

    Eine Straße soll gebaut werden. In einem Land, in dem kurz nach Beendigung eines heftigen Bürgerkrieges immer noch in einigen Gebieten Rebellen aktiv sind. So soll der Norden mit dem Süden verbunden werden, damit dorthin leichter Waren, Medikamente usw. transportiert werden können. Zur Eröffnung in wenigen Tagen, plant der Präsident eine Parade durchzuführen, die ein wichtiges Friedenssignal werden soll. Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen nun die zwei Mitarbeiter, die von einer ausländischen Firma geschickt worden sind, um diese Straße mit Hilfe einer hochtechnisierten – futuristischen – Maschine zu teeren. Die Firma hat den beiden, die ihre richtigen Namen nicht kennen dürfen und sich daher Neun und Vier nennen, etliche Vorschriften und Verbote mitgegeben. Sie sollen keinen Kontakt mit den Einheimischen aufnehmen, keine lokalen Speisen verzehren und vieles mehr. Das klingt erst mal merkwürdig, allerdings wird das zumeist nachvollziehbar begründet. Neun ist das erste Mal dabei und hält sich an keine der Regeln. Stattdessen taucht er interessiert in die Geschichten der zumeist sehr armen Einheimischen ein und beginnt sogar seine Arbeit zu vernachlässigen. Vier, schon sehr lange dabei, wird immer wütender, beschließt aber, sich gewissenhaft auf das Teeren der Straße zu konzentrieren.... bis Vier schwer erkrankt und ernste Komplikationen entstehen, zudem der Tag der Parade immer näher rückt. Wir haben es hier mit einer Art Parabel zu tun, die sich sehr anschaulich und spannend liest. Aufgrund der etwas verfremdeten Darstellungsweise, der typisierten Figuren sowie der etwas futuristischen Atmosphäre, die mich staunen und sehr aufmerksam lesen ließ, wurde ich tatsächlich sehr zum Nachdenken angeregt. Hier fand ich viele Situationen, über die ich Lust bekam, zu reflektieren und zu diskutieren. Pointiert und etwas provokativ wird auf Problematiken aufmerksam macht, die entstehen, wenn man als Ausländer in (Bürger-) Kriegsländern tätig wird. Es geht darum, welche unkalkulierten Folgen etwaige Handlungen auf wirtschaftlicher, politischer, sozialer oder auch ganz persönlicher Ebene haben können. Es geht um ethisch "richtiges" Verhalten und nicht zuletzt geht es auch um Arbeitskollegen, über die man sich die Haare raufen könnte..:) Das Ende nimmt eine überraschende Wendung, wenn gleich mir, als erfahrene Leserin, im ersten Drittel schon klar war, wie es ausgehen wird. Dennoch minderte das mein Lesevergnügen ganz und gar nicht, da mir die Geschichte an sich sehr gut gefiel. Lediglich ein Vorfall irritierte mich, ein Verhalten von Neun, das ich jetzt nicht spoilern möchte, da hätte ich mir sehr gewünscht, dies noch etwas deutlicher/ länger zu betrachten. War es ein tatsächliches Vergehen, war es ein "Missverständnis" oder doch eine Lüge? Warum thematisiert das Vier nicht mit seinem Kollegen? Der Umfang des Buches ist zwar gering, der Inhalt jedoch sehr reichhaltig! Klare Leseempfehlung für ältere Jugendliche und Erwachsene!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sarah Ulbrich

    Sarah Ulbrich

    Thalia Geretsried

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gut. Unbedingt lesen!

    Zwei Männer sollen eine Straße in einem vom Bürgerkrieg gebeutelten Land bauen. Die Männer sind so unterschiedlich wie sie nur sein könnten. Während der eine pflichtbewusst, stur die Arbeit verrichtet, erliegt der andere den Verlockungen des fremden Landes. Kilometer für Kilometer wächst die Strasse aber auch der Unmut des Einen. Als einer der beiden lebensbedrohlich erkrankt, droht der Auftrag zu scheitern. Erstaunlich, wie es Eggers gelingt mit dem vermeintlich langweiligen Thema eines Straßenbaus dermaßen zu fesseln und dabei tiefgründige, gesellschaftskritische Fragen aufzuwerfen.
  • Zum Bewerterprofil von V. Harings

    V. Harings

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Was ist richtig und was ist falsch?

    Kaum ein Autor schafft es, mit minimalistischem Schreibstil, einen so irrealen Roman zu schreiben und dabei zeitgenössisch und sozial-, bzw. gesellschaftskritisch vorzugehen. Er stimmt uns nachdenklich und lässt immer wieder die Frage entstehen: Was ist Richtig und was ist Falsch?" und "Tue ich automatisch Gutes, wenn ich Gutes tun will?" Hier erzählt er von zwei Männern, die eine verbindende Straße in einem vom Bürgerkrieg zerrissenen Entwicklungsland teeren sollen. Eine Parade soll auf dieser Straße den Frieden einläuten, doch ob die Einwohner dieses zerrütteten Landes das wirklich wollen?.... Ein ernstes, faszinierendes und nachdenklich stimmendes Werk.
  • Zum Bewerterprofil von Franziska Könighorst

    Franziska Könighorst

    Thalia Bonn

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.06.2020

    eBook (ePUB 3)

    Die Parade

    Eine Aufgabe für zwei Arbeiter, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Vier und Neun sollen die Straße rechtzeitig zur Parade fertiggestellt haben. Doch bringt die Straße wirklich den lang ersehnten Frieden, den das Land sich nach dem Bürgerkrieg wünscht? Ein sehr interessanter gesellschaftskritischer Roman über den Fortschritt in Entwicklungsländern und deren Auswirkungen auf deren Bewohner.
  • Zum Bewerterprofil von Buchhändler*in

    Buchhändler*in

    Thalia Weiden – NOC Nordoberpfalz Center

    Buchhändler*in

    5/5

    10.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    Atemberaubend gut

    Die Fähigkeit, so viel in so wenigen Seiten zu erzählen, beweist wiedereinmal, das Talent von Dave Eggers. Ab Seite eins ist man mitten im Geschehen und fliegt nur so durch die Seiten. Die Geschichte lädt zu Diskussionen ein und fesselt bis zum Ende.

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