Wurfschatten
Band 24525

Wurfschatten

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Wurfschatten

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.03.2020

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18/11,4/1,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.03.2020

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18/11,4/1,7 cm

Gewicht

205 g

Auflage

05. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24525-7

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4.2

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Die Angst vor der Angst...

nicigirl85 aus Ilsenburg am 30.03.2023

Bewertungsnummer: 1911030

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Simone Lappert hatte mich enorm mit ihrem Roman "Der Sprung" begeistern können und so wollte ich mehr Stoff von ihr lesen. In der Geschichte hier geht es um Ada, deren Welt eine andere ist als die unsrige, denn sie hat Angst. Angst vor Krebs, Angst vor einem Unfall, generell Angst zu sterben. Doch wie soll sie da nur wieder rauskommen aus dieser Spirale? Und will sie das überhaupt? Zunächst einmal benötigte ich etwas Zeit, um in die Handlung abtauchen zu können, denn ich hatte viele Fragezeichen. Ada als Figur konnte ich erst nur schwer greifen, was wohl an dem Nebel aus Angst um sie herum lag, denn so diffus wie ihre Ängste für Außenstehende sind, so diffus war sie mir. Erst mit der Zeit erfährt man wie alt sie ist und die Gründe dafür. Auf den ersten Seiten dachte ich noch sie wäre eine alte Frau kurz vor ihrem Lebensende, aber da hatte ich mich enorm getäuscht. Juri ist als Figur das komplette Gegenteil von ihr und das obwohl er auch mit sich zu kämpfen hat. Ich mochte ihn auf Anhieb sehr gern und konnte mich enorm mit ihm identifizieren. Der Autorin gelingt es sehr intensiv und auf leisen Sohlen das Thema Panikattacken und Angstzustände und die Angst davor, dass jemand davon erfährt, zu schildern. Das Dargestellte war berührend und bedrückend zugleich, weil man gefühlt dachte man wäre selbst betroffen. Fazit: Komplett anders als "Der Sprung" und mal etwas anders. Gern spreche ich eine Empfehlung aus.
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Die Angst vor der Angst...

nicigirl85 aus Ilsenburg am 30.03.2023
Bewertungsnummer: 1911030
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Simone Lappert hatte mich enorm mit ihrem Roman "Der Sprung" begeistern können und so wollte ich mehr Stoff von ihr lesen. In der Geschichte hier geht es um Ada, deren Welt eine andere ist als die unsrige, denn sie hat Angst. Angst vor Krebs, Angst vor einem Unfall, generell Angst zu sterben. Doch wie soll sie da nur wieder rauskommen aus dieser Spirale? Und will sie das überhaupt? Zunächst einmal benötigte ich etwas Zeit, um in die Handlung abtauchen zu können, denn ich hatte viele Fragezeichen. Ada als Figur konnte ich erst nur schwer greifen, was wohl an dem Nebel aus Angst um sie herum lag, denn so diffus wie ihre Ängste für Außenstehende sind, so diffus war sie mir. Erst mit der Zeit erfährt man wie alt sie ist und die Gründe dafür. Auf den ersten Seiten dachte ich noch sie wäre eine alte Frau kurz vor ihrem Lebensende, aber da hatte ich mich enorm getäuscht. Juri ist als Figur das komplette Gegenteil von ihr und das obwohl er auch mit sich zu kämpfen hat. Ich mochte ihn auf Anhieb sehr gern und konnte mich enorm mit ihm identifizieren. Der Autorin gelingt es sehr intensiv und auf leisen Sohlen das Thema Panikattacken und Angstzustände und die Angst davor, dass jemand davon erfährt, zu schildern. Das Dargestellte war berührend und bedrückend zugleich, weil man gefühlt dachte man wäre selbst betroffen. Fazit: Komplett anders als "Der Sprung" und mal etwas anders. Gern spreche ich eine Empfehlung aus.

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Super gut

Bewertung aus St.Pölten am 02.08.2022

Bewertungsnummer: 1759590

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autorin gelingt es einen roten Faden durch das gesamte Buch zu fädeln, sodass man es nicht so schnell wieder aus der Hand legt. Man fühlt mit den Charakteren mit und ertappt sich ab und zu Ada Mut zuzuflüstern. Man fühlt die Enttäuschungen , die Freude , die Hoffnung , die Liebe. In diesem Buch ist alles inkludiert.
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Super gut

Bewertung aus St.Pölten am 02.08.2022
Bewertungsnummer: 1759590
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autorin gelingt es einen roten Faden durch das gesamte Buch zu fädeln, sodass man es nicht so schnell wieder aus der Hand legt. Man fühlt mit den Charakteren mit und ertappt sich ab und zu Ada Mut zuzuflüstern. Man fühlt die Enttäuschungen , die Freude , die Hoffnung , die Liebe. In diesem Buch ist alles inkludiert.

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Wurfschatten

von Simone Lappert

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Tobias Groß

Thalia Leipzig

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5/5

Ängste gemeinsam bewältigen ist besser, als alleine an ihnen zugrunde zu gehen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Mensch ist schon ein seltsames Wesen. Im Grunde ist er nur darauf aus zu überleben, seine Existenz zu sichern und sich gegen alle Widerstände zur Wehr zu setzen. Er ist lieber allein als in Gesellschaft, denn wo weitere Menschen sind, fühlt er sich oft unwohl. Dann läuft er Gefahr sich zu blamieren, muss sich für seine Handlungen rechtfertigen und Rücksicht auf seine Mitmenschen nehmen. Ja es scheint fast so, als ist er einfach nicht für ein Zusammenleben mit anderen gemacht. Doch für ein Leben in Einsamkeit ist er ebenso wenig geschaffen, auch das Alleine sein kann und ist für ihn unerträglich. Ist für uns unerträglich. Doch warum besteht diese emotionale Paradoxie? Auch Simone Lappert muss sich diese Frage wohl mehr als einmal gestellt haben, hat sie sie doch zum zentralen Motiv ihres Debütromans gemacht. Ada, die junge Protagonistin in ‘Wurfschafften‘, ist eine vielversprechende Schauspielerin, die zwar noch auf ihren Durchbruch wartet, aber es irgendwie schafft allein zu überleben. Doch Ada hat ein Problem: sie hat Angst. Angst vor Menschen, Angst vor der Einsamkeit, Angst plötzlich krank zu werden, viel zu schnell und qualvoll zu sterben. Ada ist eine Sklavin der Angst, Panikattacken machen ihr das Leben zur Hölle. Besonders nachts, wenn die Dunkelheit alles bestimmt und ihre Wohnung zu ihrem persönlichen Gefängnis wird. In diesen Momenten sehnt sich Ada nach anderen Menschen. Und will doch trotzdem alleine sein. Als sie Gefahr läuft aus ihrer Wohnung geschmissen zu werden, ein Vorsprechen in München platzt und ihr Vermieter deswegen seinen Enkelsohn in ihrer Wohnung einziehen lässt, ändert sich für Ada alles. Sie ist nicht mehr allein. Und erträgt es dennoch nicht, dass da plötzlich jemand ist. Jemand, mit dem sie sich Küche und Bad teilen muss, jemand, der sie in ihren schwächsten Momenten sieht. Doch sie merkt, dass ihr dieser Jemand gut tut, ihr hilft und sie nicht im Regen stehen lässt – egal wie ablehnend sie sich ihm gegenüber verhält, wie soziophobisch sie agiert. Doch aus der Ablehnung zu ihrem Mitbewohner Juri wird Freundschaft. Und aus der Freundschaft wird mehr. Simone Lapperts Roman ist einfach außergewöhnlich. Außergewöhnlich gut. ‘Wurfschafften‘ ist eine feinfühlige und leise Liebesgeschichte, die so komplett anders ist – und glücklicherweise frei von genretypischen Klischees und emotionalem Kitsch. Stattdessen ist dieses Buch eine mehrdimensionale und tiefgründige Persönlichkeitsstudie von zwei gebrochenen, aber glaubhaften Charakteren, die sich durch das Eingestehen ihrer Schwächen und Probleme gegenseitig helfen. Und zueinander finden. Ein brillant erzähltes Debüt voller Sinnlichkeit und Gefühl, geschrieben von einer der talentiertesten deutschsprachigen Autorinnen unserer Zeit.
5/5

Ängste gemeinsam bewältigen ist besser, als alleine an ihnen zugrunde zu gehen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Mensch ist schon ein seltsames Wesen. Im Grunde ist er nur darauf aus zu überleben, seine Existenz zu sichern und sich gegen alle Widerstände zur Wehr zu setzen. Er ist lieber allein als in Gesellschaft, denn wo weitere Menschen sind, fühlt er sich oft unwohl. Dann läuft er Gefahr sich zu blamieren, muss sich für seine Handlungen rechtfertigen und Rücksicht auf seine Mitmenschen nehmen. Ja es scheint fast so, als ist er einfach nicht für ein Zusammenleben mit anderen gemacht. Doch für ein Leben in Einsamkeit ist er ebenso wenig geschaffen, auch das Alleine sein kann und ist für ihn unerträglich. Ist für uns unerträglich. Doch warum besteht diese emotionale Paradoxie? Auch Simone Lappert muss sich diese Frage wohl mehr als einmal gestellt haben, hat sie sie doch zum zentralen Motiv ihres Debütromans gemacht. Ada, die junge Protagonistin in ‘Wurfschafften‘, ist eine vielversprechende Schauspielerin, die zwar noch auf ihren Durchbruch wartet, aber es irgendwie schafft allein zu überleben. Doch Ada hat ein Problem: sie hat Angst. Angst vor Menschen, Angst vor der Einsamkeit, Angst plötzlich krank zu werden, viel zu schnell und qualvoll zu sterben. Ada ist eine Sklavin der Angst, Panikattacken machen ihr das Leben zur Hölle. Besonders nachts, wenn die Dunkelheit alles bestimmt und ihre Wohnung zu ihrem persönlichen Gefängnis wird. In diesen Momenten sehnt sich Ada nach anderen Menschen. Und will doch trotzdem alleine sein. Als sie Gefahr läuft aus ihrer Wohnung geschmissen zu werden, ein Vorsprechen in München platzt und ihr Vermieter deswegen seinen Enkelsohn in ihrer Wohnung einziehen lässt, ändert sich für Ada alles. Sie ist nicht mehr allein. Und erträgt es dennoch nicht, dass da plötzlich jemand ist. Jemand, mit dem sie sich Küche und Bad teilen muss, jemand, der sie in ihren schwächsten Momenten sieht. Doch sie merkt, dass ihr dieser Jemand gut tut, ihr hilft und sie nicht im Regen stehen lässt – egal wie ablehnend sie sich ihm gegenüber verhält, wie soziophobisch sie agiert. Doch aus der Ablehnung zu ihrem Mitbewohner Juri wird Freundschaft. Und aus der Freundschaft wird mehr. Simone Lapperts Roman ist einfach außergewöhnlich. Außergewöhnlich gut. ‘Wurfschafften‘ ist eine feinfühlige und leise Liebesgeschichte, die so komplett anders ist – und glücklicherweise frei von genretypischen Klischees und emotionalem Kitsch. Stattdessen ist dieses Buch eine mehrdimensionale und tiefgründige Persönlichkeitsstudie von zwei gebrochenen, aber glaubhaften Charakteren, die sich durch das Eingestehen ihrer Schwächen und Probleme gegenseitig helfen. Und zueinander finden. Ein brillant erzähltes Debüt voller Sinnlichkeit und Gefühl, geschrieben von einer der talentiertesten deutschsprachigen Autorinnen unserer Zeit.

Tobias Groß
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Lea Hagenmeier

Thalia Karlsruhe-Mühlburg

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5/5

Glück im Unglück

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine kleine Rolle als Leiche in einem interaktiven Theaterstück, die aber nicht die seit monaten überfällige Miete bezahlt, Panikattacken und ihr "Therapiezimmer", dass eine Wand mit allen ihren Ängsten beherbergt, fassen Adas Alltag zusammen. Als dann aber der Enkel ihres Vermieters zu ihr einzieht, Juri, verändert sich mehr als nur das Verschwinden ihres Therapiezimmers. Wahnsinnig schön geschriebenes Buch mit individuellen Menschen, die auf ihre ganz eigene Art zueinander finden!
5/5

Glück im Unglück

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine kleine Rolle als Leiche in einem interaktiven Theaterstück, die aber nicht die seit monaten überfällige Miete bezahlt, Panikattacken und ihr "Therapiezimmer", dass eine Wand mit allen ihren Ängsten beherbergt, fassen Adas Alltag zusammen. Als dann aber der Enkel ihres Vermieters zu ihr einzieht, Juri, verändert sich mehr als nur das Verschwinden ihres Therapiezimmers. Wahnsinnig schön geschriebenes Buch mit individuellen Menschen, die auf ihre ganz eigene Art zueinander finden!

Lea Hagenmeier
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