Naerima wird als Kind von zwei Jägern am Waldrand gefunden, die sie mit in ihr Dorf nehmen. Das fremde Mädchen kann sich bis auf seinen Namen an nichts erinnern und hat in dem Dorf nur wenige Freunde.
Einer davon ist ein alter Mann, den sie den Seher nennen, weil er die Gabe hat, Ereignisse aus der Zukunft vorauszusagen. Eines Tages verschwindet der Mann, aber er hinterlässt Naerima eine wichtige Botschaft mit Hinweisen auf ihre Herkunft.
Kurzentschlossen macht sich das Mädchen auf die Suche nach dem Seher und ihrer Vergangenheit. Sie ahnt nicht, wie schwierig und gefährlich diese Reise wird ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Ella
aus Hof
5/5
24.02.2023
eBook (ePUB)
Eine bezaubernde Geschichte…
Eine bezaubernde Geschichte über eine sympathische junge Frau Ich hatte das große Glück, dieses Buch mit einer netten Widmung vom Autor zu bekommen – das hat allerdings meine Meinung nicht beeinflusst! Das Cover ist wunderschön gestaltet. Naerima mit ihren tierischen Gefährten. Sie blicken über ein in Nebel gehülltes bewaldetes Tal. In der Ferne erkennbar ein schlossähnliches Gebäude. Es vermittelt ein Gefühl von Abenteuerlust und Fernweh. Sobald die ersten Seiten gelesen sind ist man vollkommen in die Handlung eingetaucht. Die Charaktere und auch die Landschaft werden sehr anschaulich beschrieben. Naerima wächst als Findelkind sie in einem Dorf auf, doch sie hann sich in die Gemeinschaft nicht so recht einfügen. Sie hat wenige Freunde: einen alter Mann, Seher genannt, und Xaron, ein stummer Junge. Eines Tages verschwindet Seher und Naerima findet eine Botschaft mit Hinweisen zu ihrer Herkunft. Sie begibt sich auf eine gefährliche, abenteuerliche Die Charaktere sind glaubwürdig und vielschichtig beschrieben. Dabei ist nicht jeder angenehm. In der Handlung geht es unter anderem um Gewalt gegenüber Frauen und Alkoholkonsum oder psychische Gewalt. Naerima entwickelt sich zu einer mutigen und selbstbewussten jungen Frau. Es macht Freude, sie auf ihrer Reise zu begleiten. Man meint gelegentlich Juristen seien „harte Knochen ;-)“ und fantasielos, der Autor beweist das absolute Gegenteil. Ein herzlicher Dank an seine Kinder, die ihm die Veröffentlichung dieses Buches schmackhaft gemacht haben! Das ist auf keinen Fall „nur“ ein Buch für Jugendliche, das ist sehr gut auch für Erwachsene geeignet. Ich hoffe, dass diese Geschichte in einem Folgeband fortgesetzt wird.
Bewertung
aus Scheuder
4/5
16.02.2022
eBook (ePUB)
Ein Mädchen auf der Suche nach ihrer Vergangenheit
Das Cover hatte mich zuerst aufmerksam werden lassen auf diesen Fantasy-Roman von Nils Arbol. Zu sehen ist eine wunderschöne Landschaft, die Protagonistin Naerima mit ihren Begleitern, der Wölfin Jaspis und der Stute Linta. In meinen Augen ein gelungenes Cover, das Lust aufs Lesen macht.
In dem Buch geht es, wie der Name schon sagt, um Naerima, die als kleines Kind von zwei Jägern gefunden und während der Dürre- und Hungerzeit in ein Dorf gebracht wird. Dort beschließt das Oberhaupt, das kinderlose Paar Amos und Koranda sollen sich um die Kleine kümmern und sie großziehen, denn bis auf ihren Namen kann sie sich an nichts mehr erinnern. Niemand weiß, woher sie stammt und was sie erlebt hat.
Schnell gilt Naerima als Außenseiterin, findet aber in einigen gütigen Menschen doch den Anschluss an die Dorfgemeinschaft. Da ist natürlich ihre Ziehmutter, die mit ihr das gemeinsame Los des prügelnden Amos teilt, dann noch Jerbus, einer der Jäger, der sie fand und der sie in der Kunst des Bogenschießens unterwies und dann ist da noch der stumme Junge Xaron, mit dem sie sich blind versteht. Xaron war in meinen Augen ein wirklich besonderer Charakter, zumal ich generell eine Schwäche für gut geschriebene Nebenfiguren habe. Seine Vergangenheit und sein Leben sind so tragisch, obwohl ihm nie größere Gewalt angetan wurde. Doch die seelische Gewalt, aufgrund seiner Stummheit von der Gemeinschaft ausgeschlossen und als das Böse abgestempelt zu werden, das ist mehr, als ein Mensch ertragen kann. Aber er trägt es tapfer und steht Naerima bei.
Die beiden werden zu guten Freunden, lernen den alten Seher, der einsiedlerisch in der Nähe des Dorfs lebt, kennen und streifen durch die Wälder, wo Naerima die Präsenz eines fremden schwarzen Reiters wahrnimmt.
Eines Tages eskaliert das so beschauliche Dorfleben und Naerima wird gezwungen, sich auf den Weg zu machen, ihre Familie und ihre verlorene Vergangenheit zu finden. Auf ihrem Weg trifft sie auf zahlreiche Menschen, die ihr mal freundlich, mal weniger freundlich gesinnt sind, doch sie verfolgt hartnäckig ihr Ziel.
Ich hatte großen Spaß an diesem Buch, die Seiten flogen nur so dahin! Insbesondere der Anfang war unglaublich stark geschrieben, auch die Reise Naerimas war spannend, nur das Ende der Geschichte kam für mich zu abrupt und schwächelte ein wenig in der Umsetzung. Da hätte man mehr draus machen können und auch sollen. Dennoch begeisterte mich die Idee um ihre Vergangenheit, auch die Idee um die drei magischen Steine… Ohne diese hätte ich es als Jugendbuch, nicht als Fantasy klassifiziert. Doch ein paar fantastische Elemente (in meinen Augen an den richtigen Stellen, sodass sie bei Lesern, die das Genre nicht mögen, nicht störend wirken sollten) fanden ihren Weg in Naerimas Geschichte. Drachen, große Zauberer, das alles sucht man hier vergeblich. Das braucht dieses Buch auch gar nicht! Vielmehr begeistert es durch die Entwicklung Naerimas, das hervorragend geschilderte Dorfleben, die Geschichte des schwarzen Reiters (die mich in besonderem Maße berührt hatte, zunächst aber etwas stiefmütterlich behandelt wurde), die Waldbewohner und die große Burg von Arabakor.
Naerima war als Protagonistin so sympathisch geschrieben, man fühlt mir ihr, kann jede ihrer Ideen und Regungen nachvollziehen, sie wächst einem so sehr ans Herz, das man inständig auf eine Fortsetzung hofft. Ich habe meine Zeit sehr gern mit diesem Buch verbracht und kann es sowohl jungen, als auch erwachsenen Lesern empfehlen. Es muss nicht immer der 3000-Seiten-Epos sein, hier bei diesem Buch fühlt man sich sehr schnell Zuhause.
Bewertung
5/5
14.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Sehr spannend
Das Buch Naerima von Nils Arbol handelt von der Hauptprotagonistin Naerima, die als Kind alleine von zwei Jägern gefunden wird. Sie nehmen das Kind mit in ihr Dorf, sie selbst kann sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern. Innerhalb des Dorfes stößt sie überwiegend auf Ablehnung, lediglich zu einem Seher und einem Jungen, Xaron, baut sie eine Freundschaft auf. Der Seher verschwindet eines Tages und hinterlässt Naerima einen Hinweis auf ihre Vergangenheit. Mit diesem Wissen macht sie sich auf die Suche nach dem Seher und ihrer Vergangenheit.
Ein wirklich ganz spannendes Buch, das einen von Anfang bis zum Ende fesselt. Naerima ist eine sehr sympathische Protagonistin, mit der man während des gesamten Buches mitfühlt. An Spannung fehlt es definitiv nicht.
Ich kann das Buch nur empfehlen.
Sabrina
5/5
14.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Sehr spannend Das Buch…
Sehr spannend Das Buch Naerima von Nils Arbol handelt von der Hauptprotagonistin Naerima, die als Kind alleine von zwei Jägern gefunden wird. Sie nehmen das Kind mit in ihr Dorf, sie selbst kann sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern. Innerhalb des Dorfes stößt sie überwiegend auf Ablehnung, lediglich zu einem Seher und einem Jungen, Xaron, baut sie eine Freundschaft auf. Der Seher verschwindet eines Tages und hinterlässt Naerima einen Hinweis auf ihre Vergangenheit. Mit diesem Wissen macht sie sich auf die Suche nach dem Seher und ihrer Vergangenheit. Ein wirklich ganz spannendes Buch, das einen von Anfang bis zum Ende fesselt. Naerima ist eine sehr sympathische Protagonistin, mit der man während des gesamten Buches mitfühlt. An Spannung fehlt es definitiv nicht.
Bewertung
aus Chemnitz
5/5
15.12.2023
Buch (Taschenbuch)
ein abenteuer und die suche nach der Vergangenheit
Naerima ist eine Geschichte voller Geheimnisse, Freundschaft und Abenteuer.
Dies sieht man auch schon am Cover was Naerima, ein Pferd und einen Wolf zeigt, es ist schlicht aber sehr passend für die Geschichte.
Der Autor schreibt sehr flüssig, detailliert und bildlich. So dass man sehr schön sich die Reise vorstellen kann die Naerima erlebt und sich vollkommen im Buch verlieren kann.
Die Geschichte ist vom Anfang bis zum ende rund. Das Ende ist auch abgeschlossen, bietet aber auch noch etwas Luft für eine Fortsetzung.
Kurzum ein rundum gelungenes Buch, was ich jeden empfehlen kann der Fantay liebt oder für sich entdecken möchte.
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