Die Abenteuer des Sherlock Holmes

Inhaltsverzeichnis

Skandal in Böhmen
A Scandal in Bohemia
Die Liga der Rothaarigen
The Red-headed League
Eine Frage der Identität
A Case of Identity
Das Geheimnis vom Boscombe-Tal
The Boscombe Valley Mystery
Die fünf Orangenkerne
The Five Orange Pips
Der Mann mit der Fratze
The Man with the Twisted Lip
Der Blaue Karfunkel
The Blue Carbunkle
Das gefleckte Band
The Speckled Band
Der Daumen des Ingenieurs
The Engineer’s Thumb
Der adlige Junggeselle
The Noble Bachelor
Das Grüne Diadem
The Beryl Coronet
Blutbuchen
The Copper Beeches

Anmerkungen
Nachwort
Zeittafel

Die Abenteuer des Sherlock Holmes

Buch (Taschenbuch)

10,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.
Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

13,00 €

Die Abenteuer des Sherlock Holmes

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 13,00 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 10,00 €
eBook

eBook

ab 0,49 €
Hörbuch

Hörbuch

ab 19,99 €

Beschreibung

221 B Baker Street, London – die wahrscheinlich berühmteste literarische Adresse der Welt. Hier wohnt Sherlock Holmes, der ebenso geniale wie verschrobene Detektiv, Meister der detailgenauen Beobachtung, Inbegriff des analytischen Denkens. Sein Grundsatz: Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrigbleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch ist. Stets an seiner Seite ist Dr. John Watson, sein treuer Weggefährte. In zwölf spannenden Erzählungen lösen die beiden die kniffligsten Kriminalfälle. Sei es ein geheimnisvoller Brief mit fünf Orangenkernen, ein in einer Weihnachtsgans versteckter Juwel oder ein Ingenieur ohne Daumen – jeder Fall ist ein detektivisches Meisterstück!
Mit Sherlock Holmes, dem eigenwilligen Genie mit Pfeife und Tweedmütze, hat Arthur Conan Doyle den wohl berühmtesten Detektiv aller Zeiten geschaffen. Immer neue Verfilmungen beweisen, dass seine Popularität ungebrochen ist. Ein Klassiker der Kriminalliteratur! – Mit einer kompakten Biographie des Autors

Arthur Conan Doyle (22.5.1859 Edinburgh – 7.7.1930 Crowborough), britischer Allgemeinmediziner und Schriftsteller«, gilt mit seinen Erzählungen um den genialen Meisterdetektiven Sherlock Holmes und dem mutigen Militärarzt Dr. John Watson als ein Vater der Detektivgeschichte. Der Erfolg ließ anfangs auf sich warten: Die ersten beiden Bände des Detektiven aus der Londoner Baker Street »A Study in Scarlet« (dt. »Eine Studie in Scharlachrot«, 1887) sowie »The Sign of Four« (dt. »Das Zeichen der Vier«, 1890) wurden wenig beachtet, genauso wie Doyles historische Romane »Micah Clarke« und »The White Company«. Erst als kriminalistische und in sich abgeschlossene Kurzgeschichten im 1891 gegründeten »Strand Magazine« gelang den Abenteuern des Sherlock Holmes der Durchbruch. Die ersten zwölf dieser Erzählungen wurden unter dem Namen »The Adventures of Sherlock Holmes« (dt. »Die Abenteuer von Sherlock Holmes«) veröffentlicht.
Der 1930 verstorbene Doyle hinterließ der Nachwelt insgesamt 56 Kurzgeschichten und vier Romane der Kultfigur mit Tweedmütze und Pfeife. Die breite Medienresonanz in Prosa, Dramen, Comics, Filmen und Fernsehserien ist bis heute ungebrochen.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2020

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

372

Maße (L/B/H)

18,8/12/2,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2020

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

372

Maße (L/B/H)

18,8/12/2,7 cm

Gewicht

328 g

Übersetzer

  • Silvia Böcking
  • Ursula Geiger
  • Ulrike Jung-Grell
  • Ingrid Krüger-Dürr
  • Hans-Christian Oeser

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-020595-2

Das meinen unsere Kund*innen

4.9

10 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Klassische Krimikurzgeschichten vom Meister

Bewertung am 27.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Natürlich ist Sherlock Holmes seit Jahrzehnten eine der großen Ikonen der Literatur, so dass man die Bücher nicht gelesen haben muss, um eine klare von Vorstellung von dem Detektiv aus der Bakerstreet 221b zu haben. Ich kannte noch vor unserem ersten Kontakt den Namen als ein Synonym für einen scharfsinnigen Detektiv. Ich war in der sechsten Klasse, als meine Deutschlehrerin ein Heftchen mit einer seiner Kurzgeschichten als unsere erste Klassenlektüre auswählte. Es ging ihr dabei sicherlich weniger darum, uns ein literarisches Qualitätsprodukt erster Güte zu zeigen. Sie wollte wohl vor allem alle in der Klasse für die Geschichte zu begeistern. Auch die, die vor allem bislang Fix und Foxy, Bessy, die Silberpfeilhefte oder Wendy als den Gipfel der Literatur kannten. Es war vor allem Leseförderung, aber wir lernten auch, als Klasse gemeinsam eine Geschichte zu lesen und ein wenig hinter die Handlung zu schauen. Eine Fertigkeit, die wir im Sommer bei unserer zweiten Lektüre – der Löwe Leopold, politische Lyrik eines DDR-Autors – dringend brauchten. Das war mein erster direkter Kontakt. Ich mochte dem brilliant-kauzigen Ermittler und die Geschichte mit der überraschenden Auflösung. Sie machte Lust auf mehr. Im heimischen Buchregal fand sich vieles, aber Krimis waren dünn gesät und Holmes war hier nicht daheim. Doch ich hatte ja meinen Büchereiausweis. Damals waren Bibliotheken noch recht weihevolle Buchhorte, deren Atmosphäre von einem omnipräsenten „Psst“ bestimmt war. "Unsere Regale", der Kinderbuchbereich war offener und nahe am Tisch, wo man entliehenen Bücher abstempelte. Das war so, damit wir „Kleinen“ uns ja nicht unbeobachtet fühlten. Unter den Augen der ernsten Bibliothekarin Unfug machen oder lachen? Undenkbar! Bald wusste ich, auch hier, bei den Kinderbüchern, gab es Sherlock nicht. Doch vielleicht war er im Büchermeer der Erwachsenen zu finden. Doch, durfte ich in diese Reihen vordringen, die nicht für Meinesgleichen bestimmt waren? Ich fragte schüchtern die Bibliothekarin, ob ich dort nach dem Detektiv suchen durfte. Sie aber wies mir statt dessen den Weg zum Schubladenschrank mit den Katalogkarten auf Karton. An diesem Nachmittag lernte ich, was Stich- und Schlagworte sind und ergründete erstmals die Geheimnisse der Bibliothekssigel, die dem Eingeweihten den Weg zum Buch wiesen. So öffnete mir Sherlock auch einen Spalt in der Tür zur Buchwissenschaft. Dann endlich hatte ich das Buch, dieses Buch, die Abenteuer, in dem auch die Geschichte aus der Schule stand, in Händen und erlebte weitere spannende Fälle des Meisters. Natürlich sind die Geschichten alt und nicht mehr ganz zeitgemäß. Große Fragen der Welt oder des Menschseins werden hier nicht erörtert. Es ist „nur“ Unterhaltungsliteratur, sogar eine gewisse Gleichförmigkeit kann man den Geschichten vorwerfen, stereotype Detektivgeschichten, Serienliteratur, Dutzendware, die man im Englischen pulp fiction nennt. Das ist alles nicht falsch, doch andererseits ist da doch noch mehr. Sir Arthur Conan Doyle schrieb zwar Geschichten von der Stange, doch die Erfindung der Detektivpaars und auch der vielen ikonischen Nebenfiguren ist kaum anders als genial zu bezeichnen. Wären sie banal, hätte man sie nicht immer wieder mit Faszination aufgegriffen und weiterentwickelt. Und auch in anderer Hinsicht waren die Bücher genial. Mit Sherlock Holmes begann die Wissenschaftlichkeit in die Kriminalermittlung einzuziehen. Die Fiktion nutze noch vor der Kriminalistik alle Möglichkeiten der Sachbeweise und ebnete modernen Ermittlungsmethoden der Polizei den Weg. Sherlock erst zeigte auch vielen Beamten in unserer Welt, dass es weit bessere Möglichkeiten der Täterüberführung gab, als wirre und widersprüchliche Zeugenaussagen und dem trügereischen Anschein folgende Ermittlungen. Tatortbegutachtung, Beweissicherung, Dokumentation … all das war noch kaum etabliert und es ist unklar, wie sie die Kriminalistik ohne diese Bücher entwickelt hätte. Holmes Lupe, in der Studie in Scharlachrot noch ein verspottetes Kuriosum, wurde binnen Jahrzehnten zum Symbol für den Detektiv, auch im Polizeidienst. Und erst die Kriminallitatur … Sie wäre ohne Holmes und Watson kein so großes und reiches Genre geworden. Waren Geschichten der Verbrechensaufklärung bisher eher vereinzelt aufgetreten, wurden sie nun populär. Father Brown, Hercule Poirot, Sam Spade, Jules Maigret, Kalle Blomquist und nicht zuletzt mein Metzgermeister Ludwig Wimmer, sie alle fahren munter in dem Kielwasser, dass die Holmesbücher wie ein Eisbrecher erst fahrbar gemacht hatten. Ich finde die Geschichten nach wie vor schön und sie sind trotz ihres Alters immer noch frisch. Das liegt zum einen an dem wunderbaren Erzähler. James H. Watson MD ist tapfer, zupackend und sprachgewandt, und gleichzeitig bescheiden. Er wirkt neben dem Superhirn so wunderbar beschränkt, dass Doyle diesen Topos in immer neuen Variation dem Leser serviert. In den Augen von Watson ist Homes ein Heldengenie. Doch wenn man den Schleier seiner Heldenverehrung nur ein wenig beiseite zieht, zeichnet Doyle in Watsons Beschreibungen einen Asberger-Patienten mit allen Merkmalen: Eingeschränktes, stereotypes Repertoire von Interessen und Aktivitäten, aber keine allgemeine Entwicklungsverzögerung, auch nicht sprachlich, jedoch signifikante Auffälligkeiten bei sozialen Interaktionen. So zeigt er kaum Empathie, sondern bleibt stets rational und ist immer wieder für viktorianische Verhältnisse ein Rüpel. Für Snobismus fehlt ihm der Pedegree. Seine Verstöße gegen die strenge Etikette verzeiht man ihm nur wegen seines einzigartigen Talents und Erfolgs. Dazu neigt er zu exzessiver Kokainsucht, doch all das weiß sein Freund, Sidekick und bewundernde Chronist liebevoll zu bemänteln, ohne es zu leugnen. Aus dieser Kluft zwischen der freundlichen Schilderung und der eigentlich krassen fiktionalen Wirklichkeit generiert Doyle eine Energie, die den Charakter bis heute lebendig hält und zu immer neuen, gelungenen oder weniger gelungenen Interpretationen in Buch, Film und Computerspielen anregt. Was stören da ein paar kleine Schwächen oder die Tatsache, dass der Zufall, der in der Kriminalistik nicht ohne Grund den Rang des Kommissars hat, bei Sherlock Homes keine Rolle spielt? Keine so große, dass ich dafür einen Punkt abziehen möchte.

Klassische Krimikurzgeschichten vom Meister

Bewertung am 27.04.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Natürlich ist Sherlock Holmes seit Jahrzehnten eine der großen Ikonen der Literatur, so dass man die Bücher nicht gelesen haben muss, um eine klare von Vorstellung von dem Detektiv aus der Bakerstreet 221b zu haben. Ich kannte noch vor unserem ersten Kontakt den Namen als ein Synonym für einen scharfsinnigen Detektiv. Ich war in der sechsten Klasse, als meine Deutschlehrerin ein Heftchen mit einer seiner Kurzgeschichten als unsere erste Klassenlektüre auswählte. Es ging ihr dabei sicherlich weniger darum, uns ein literarisches Qualitätsprodukt erster Güte zu zeigen. Sie wollte wohl vor allem alle in der Klasse für die Geschichte zu begeistern. Auch die, die vor allem bislang Fix und Foxy, Bessy, die Silberpfeilhefte oder Wendy als den Gipfel der Literatur kannten. Es war vor allem Leseförderung, aber wir lernten auch, als Klasse gemeinsam eine Geschichte zu lesen und ein wenig hinter die Handlung zu schauen. Eine Fertigkeit, die wir im Sommer bei unserer zweiten Lektüre – der Löwe Leopold, politische Lyrik eines DDR-Autors – dringend brauchten. Das war mein erster direkter Kontakt. Ich mochte dem brilliant-kauzigen Ermittler und die Geschichte mit der überraschenden Auflösung. Sie machte Lust auf mehr. Im heimischen Buchregal fand sich vieles, aber Krimis waren dünn gesät und Holmes war hier nicht daheim. Doch ich hatte ja meinen Büchereiausweis. Damals waren Bibliotheken noch recht weihevolle Buchhorte, deren Atmosphäre von einem omnipräsenten „Psst“ bestimmt war. "Unsere Regale", der Kinderbuchbereich war offener und nahe am Tisch, wo man entliehenen Bücher abstempelte. Das war so, damit wir „Kleinen“ uns ja nicht unbeobachtet fühlten. Unter den Augen der ernsten Bibliothekarin Unfug machen oder lachen? Undenkbar! Bald wusste ich, auch hier, bei den Kinderbüchern, gab es Sherlock nicht. Doch vielleicht war er im Büchermeer der Erwachsenen zu finden. Doch, durfte ich in diese Reihen vordringen, die nicht für Meinesgleichen bestimmt waren? Ich fragte schüchtern die Bibliothekarin, ob ich dort nach dem Detektiv suchen durfte. Sie aber wies mir statt dessen den Weg zum Schubladenschrank mit den Katalogkarten auf Karton. An diesem Nachmittag lernte ich, was Stich- und Schlagworte sind und ergründete erstmals die Geheimnisse der Bibliothekssigel, die dem Eingeweihten den Weg zum Buch wiesen. So öffnete mir Sherlock auch einen Spalt in der Tür zur Buchwissenschaft. Dann endlich hatte ich das Buch, dieses Buch, die Abenteuer, in dem auch die Geschichte aus der Schule stand, in Händen und erlebte weitere spannende Fälle des Meisters. Natürlich sind die Geschichten alt und nicht mehr ganz zeitgemäß. Große Fragen der Welt oder des Menschseins werden hier nicht erörtert. Es ist „nur“ Unterhaltungsliteratur, sogar eine gewisse Gleichförmigkeit kann man den Geschichten vorwerfen, stereotype Detektivgeschichten, Serienliteratur, Dutzendware, die man im Englischen pulp fiction nennt. Das ist alles nicht falsch, doch andererseits ist da doch noch mehr. Sir Arthur Conan Doyle schrieb zwar Geschichten von der Stange, doch die Erfindung der Detektivpaars und auch der vielen ikonischen Nebenfiguren ist kaum anders als genial zu bezeichnen. Wären sie banal, hätte man sie nicht immer wieder mit Faszination aufgegriffen und weiterentwickelt. Und auch in anderer Hinsicht waren die Bücher genial. Mit Sherlock Holmes begann die Wissenschaftlichkeit in die Kriminalermittlung einzuziehen. Die Fiktion nutze noch vor der Kriminalistik alle Möglichkeiten der Sachbeweise und ebnete modernen Ermittlungsmethoden der Polizei den Weg. Sherlock erst zeigte auch vielen Beamten in unserer Welt, dass es weit bessere Möglichkeiten der Täterüberführung gab, als wirre und widersprüchliche Zeugenaussagen und dem trügereischen Anschein folgende Ermittlungen. Tatortbegutachtung, Beweissicherung, Dokumentation … all das war noch kaum etabliert und es ist unklar, wie sie die Kriminalistik ohne diese Bücher entwickelt hätte. Holmes Lupe, in der Studie in Scharlachrot noch ein verspottetes Kuriosum, wurde binnen Jahrzehnten zum Symbol für den Detektiv, auch im Polizeidienst. Und erst die Kriminallitatur … Sie wäre ohne Holmes und Watson kein so großes und reiches Genre geworden. Waren Geschichten der Verbrechensaufklärung bisher eher vereinzelt aufgetreten, wurden sie nun populär. Father Brown, Hercule Poirot, Sam Spade, Jules Maigret, Kalle Blomquist und nicht zuletzt mein Metzgermeister Ludwig Wimmer, sie alle fahren munter in dem Kielwasser, dass die Holmesbücher wie ein Eisbrecher erst fahrbar gemacht hatten. Ich finde die Geschichten nach wie vor schön und sie sind trotz ihres Alters immer noch frisch. Das liegt zum einen an dem wunderbaren Erzähler. James H. Watson MD ist tapfer, zupackend und sprachgewandt, und gleichzeitig bescheiden. Er wirkt neben dem Superhirn so wunderbar beschränkt, dass Doyle diesen Topos in immer neuen Variation dem Leser serviert. In den Augen von Watson ist Homes ein Heldengenie. Doch wenn man den Schleier seiner Heldenverehrung nur ein wenig beiseite zieht, zeichnet Doyle in Watsons Beschreibungen einen Asberger-Patienten mit allen Merkmalen: Eingeschränktes, stereotypes Repertoire von Interessen und Aktivitäten, aber keine allgemeine Entwicklungsverzögerung, auch nicht sprachlich, jedoch signifikante Auffälligkeiten bei sozialen Interaktionen. So zeigt er kaum Empathie, sondern bleibt stets rational und ist immer wieder für viktorianische Verhältnisse ein Rüpel. Für Snobismus fehlt ihm der Pedegree. Seine Verstöße gegen die strenge Etikette verzeiht man ihm nur wegen seines einzigartigen Talents und Erfolgs. Dazu neigt er zu exzessiver Kokainsucht, doch all das weiß sein Freund, Sidekick und bewundernde Chronist liebevoll zu bemänteln, ohne es zu leugnen. Aus dieser Kluft zwischen der freundlichen Schilderung und der eigentlich krassen fiktionalen Wirklichkeit generiert Doyle eine Energie, die den Charakter bis heute lebendig hält und zu immer neuen, gelungenen oder weniger gelungenen Interpretationen in Buch, Film und Computerspielen anregt. Was stören da ein paar kleine Schwächen oder die Tatsache, dass der Zufall, der in der Kriminalistik nicht ohne Grund den Rang des Kommissars hat, bei Sherlock Homes keine Rolle spielt? Keine so große, dass ich dafür einen Punkt abziehen möchte.

mit Bilder!

Juliane aus Hirschau am 17.02.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Das ist so süß. Uralte Schinken als E-Book auf meinem Samung. Und dazu noch die schicken Zeichnungen. Mal schauen, vielleicht hole ich mir auch noch die anderen Buecher

mit Bilder!

Juliane aus Hirschau am 17.02.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Das ist so süß. Uralte Schinken als E-Book auf meinem Samung. Und dazu noch die schicken Zeichnungen. Mal schauen, vielleicht hole ich mir auch noch die anderen Buecher

Unsere Kund*innen meinen

Die Abenteuer des Sherlock Holmes

von Arthur Conan Doyle

4.9

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Die Abenteuer des Sherlock Holmes
  • Skandal in Böhmen
    A Scandal in Bohemia
    Die Liga der Rothaarigen
    The Red-headed League
    Eine Frage der Identität
    A Case of Identity
    Das Geheimnis vom Boscombe-Tal
    The Boscombe Valley Mystery
    Die fünf Orangenkerne
    The Five Orange Pips
    Der Mann mit der Fratze
    The Man with the Twisted Lip
    Der Blaue Karfunkel
    The Blue Carbunkle
    Das gefleckte Band
    The Speckled Band
    Der Daumen des Ingenieurs
    The Engineer’s Thumb
    Der adlige Junggeselle
    The Noble Bachelor
    Das Grüne Diadem
    The Beryl Coronet
    Blutbuchen
    The Copper Beeches

    Anmerkungen
    Nachwort
    Zeittafel