• Gone Baby Gone
Patrick Kenzie & Angela Gennaro-Krimi Band 4

Gone Baby Gone

Ein Fall für Kenzie und Gennaro

13,99 € inkl. gesetzl. MwSt.

Sofort per Download lieferbar

Versandkostenfrei

(7)

Weitere Formate

Taschenbuch

17,00 €

  • Gone Baby Gone

    Diogenes

    Sofort lieferbar

    17,00 €

    Diogenes

eBook (ePUB)

13,99 €

eBook verschenken
  • Sie können dieses eBook verschenken Mehr erfahren

    Sie können dieses eBook jetzt auch per E-Mail verschenken: Geschenkoption anklicken, Empfänger auswählen, Grußtext formulieren - und ganz einfach bestellen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Downloads/eBooks verschenken.

Inhalt und Details

Als die vierjährige Amanda entführt wird, beginnen Patrick Kenzie und Angela Gennaro ihre Suche in den einschlägigen Kreisen, was selbst die hartgesottenen Ermittler an ihre Grenzen bringt. Bis sich herausstellt, dass sie von gänzlich unerwarteter Seite auf eine falsche Fährte gelockt wurden und jemand wissentlich mit ihrem Leben gespielt hat. Kenzie und Gennaro müssen sich entscheiden: für Recht und Gesetz oder für ihre Menschlichkeit.

  • Verkaufsrang

    48062

  • Format

    ePUB

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Ja

  • Erscheinungsdatum

    22.04.2020

  • Verlag Diogenes

Beschreibung & Medien

Artikeldetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

  • Verkaufsrang

    48062

  • Erscheinungsdatum

    22.04.2020

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    576 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    1023 KB

  • Auflage

    1. Auflage

  • Originaltitel Gone, Baby, Gone
  • Übersetzer

    Peter Torberg

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783257610178

Weitere Bände von Patrick Kenzie & Angela Gennaro-Krimi

Buchhändler-Empfehlungen

Frances Haase, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

"Gone Baby Gone" ist ein richtig guter, spannender, solide geschriebener Thriller, flüssig geschrieben, coole Protagonisten, etwas schwarzer Humor, flotte Dialoge. Der Spannungsbogen bleibt konstant hoch.

Fälle mit Kindern sind immer die schlimmsten....

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Boston in den Neunzigern: wir befinden uns im mittlerweile 4.Fall der beiden Ermittler Kenzie und Gennaro. Auch wenn man prinzipiell ohne Vorkenntnisse gut mit Lehane`s Schreibe klarkommt - es lohnt sich, diese neu übersetzte Serie vom Diogenes Verlag chronologisch zu lesen. Patrick Kenzie erzählt hier die Geschichte einer Kindesentführung, in die er und seine Partnerin verwickelt wurden und die sich komplett auf den Kopf stellte, je länger die Sache andauerte. Es ist der letztlich härteste Auftrag für das Paar, mit weitreichenderen Konsequenzen, als ihnen zu Beginn bewußt ist. Auch als Leser wird man irgendwann unwillkürlich Stellung beziehen. Denn "Tag für Tag werden in den USA 2300! Kinder als vermisst gemeldet...."300 von ihnen tauchen tatsächlich nie wieder auf. Flott zu lesen, kurz und knapp in den Beschreibungen, ironische Schlagabtäusche, interessante Charaktere und einige Wendungen - wieder ein Lehane, der zu fesseln versteht und dem man hier ein anderes Ende wünschen würde... Wann kommt Band 5 ?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
5
2
0
0
0

Thriller mit überraschenden Wendungen, einer sehr gut durchdachten Story und äußerst sympathischen Protagonisten
von Manfred Fürst aus Kirchbichl am 17.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Indian Summer 1997 verschwindet in Boston die vierjährige Amanda spurlos. Auch nach drei Tagen hat die Polizei nicht eine einzige vielversprechende Spur. Für solch scheinbar aussichtslose Fälle gibt es in Boston nur ein einziges, das geniale Detektivduo: Patrick McKenzie & Angela „Angie“ Gennaro. „Alles an diesem Verschwin... Im Indian Summer 1997 verschwindet in Boston die vierjährige Amanda spurlos. Auch nach drei Tagen hat die Polizei nicht eine einzige vielversprechende Spur. Für solch scheinbar aussichtslose Fälle gibt es in Boston nur ein einziges, das geniale Detektivduo: Patrick McKenzie & Angela „Angie“ Gennaro. „Alles an diesem Verschwinden ist faul, vierjährige Kinder verschwinden nicht einfach so, ohne dass jemand nachhilft,“ bringt es Gennaro auf den Punkt. Sie wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht wie wahr ihre Vermutung werden sollte. Die Dialoge zwischen Kenzie und Gennaro sind erfrischend und charmant, ironisch und überhaupt nicht verletzend. Das ist einer der wahren Schätze von Lehanes Thriller und deren Übersetzung, ohne die es nicht funktioniert. Auffällig gegenüber den ersten drei Bänden der Kenzie/Gennaro-Reihe ist, dass Lieutenant Doyle, der ausgerechnet die Einheit Crimes Against Children CAC der Bostoner Polizei leitet, seine Detectives Nick „Poole“ Raftopoulos und Remy Broussard dem Detektivduo McKenzie & Gennaro als Aufpasser zuteilt. Der Thriller hat natürlich eine kriminalistische Rahmenhandlung - Kindesentführung-Drogen-Kriminelle-korrupte Polizei – doch Lehanes bestimmende Thematik ist der Schutz des Kindeswohls, wer dafür verantwortlich ist und wie weit er gehen soll. Grundsätzlich ist der Kinderschutz in den USA ein sehr restriktiver, in jedem Bundesstaat besonders geregelt und nach unseren europäischen Maßstäben viel zu streng. Auf der einen Seite ist der Staat sehr streng, dennoch es ist in den USA fast unmöglich einer Mutter das Kind abzunehmen, wenn sie sich bezüglich des Kindes nicht strafbar macht. "Gone Baby Gone" ist ein spannender, nervenaufreibender und hoch emotionaler Thriller nicht nur für die Protagonisten, vor allem für Kenzie und noch mehr für Gennaro, sondern auch für den emotionalisierten Leser. Der verdächtige Personenkreis dieser Kindesentführung ist ebenso groß wie übersichtlich und wechselt vielfach. Mit einer Rachel beginnt Lehanes Thriller und mit dieser Rachel am Ende schließt sich der Kreis. Jedoch keine runde Sache, das gibt der Plot nicht her, dafür ist die darin innewohnenden Thematik hochexplosiv. Das Cover zeigt die Skyline von Boston mit Christian Science Church, im linken Bildteil, direkt daneben der Prudential Tower, im rechten Bildteil das State House. Im Vordergrund steht Patrick McKenzie, in der rechten Hand seine .45er Colt Commander. Filmposten der Miramax Film Corp. Filmtipp: Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel ist ein US-amerikanischer Kriminalfilm aus dem Jahr 2007. Regie führte Ben Affleck, der das Drehbuch gemeinsam mit Aaron Stockard anhand des Romans Gone Baby Gone, Kein Kinderspiel von Dennis Lehane aus dem Jahr 1998 schrieb. In den Hauptrollen Casey Affleck (Patrick McKenzie), Michelle Monaghan (Angela „Angie“ Gennaro) und Morgan Freeman (Police Chief Jack Doyle).

Sie verschwinden. Einfach so.
von petraellen aus Neuss am 03.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Tag für Tag werden in den USA zweitausenddreihundert Kinder vermisst gemeldet. Ein Großteil wird von einem Elternteil entführt, das mit dem anderen zerstritten ist, und in über fünfzig Prozent der Fälle ist der Aufenthaltsort des Kindes bekannt. Die Mehrheit dieser Kinder kehrt innerhalb einer Woche zurück. Dann gibt es die Aus... „Tag für Tag werden in den USA zweitausenddreihundert Kinder vermisst gemeldet. Ein Großteil wird von einem Elternteil entführt, das mit dem anderen zerstritten ist, und in über fünfzig Prozent der Fälle ist der Aufenthaltsort des Kindes bekannt. Die Mehrheit dieser Kinder kehrt innerhalb einer Woche zurück. Dann gibt es die Ausreißer. Auch hier bleibt der Großteil von ihnen nicht lange fort; meist findet man sie in kürzester Zeit – für gewöhnlich im Haus von Freunden. Anders ist es bei denen, die zu Hause vor die Tür gesetzt werden oder weglaufen, ohne dass die Eltern die Suche nach ihnen aufnehmen. Dies sind zumeist die Kinder, die die Notunterkünfte und Busbahnhöfe bevölkern, in Rotlichtbezirken an den Straßenecken herumlungern und schließlich im Gefängnis landen.“ Die scheinbar lakonische Anfangsfeststellung, dass "von den täglich zweitausenddreihundert in diesem Land als vermisst gemeldeten Kindern ein Teil im Nichts verschwinden und vielleicht in Kellern von Pädophilen festgehalten werden", wird zum beklemmenden Thema dieses Lehane-Krimis. Inhalt Amanda McCready, vier Jahre alt, wird eines Nachts aus der Wohnung entführt, ohne dass ihre Mutter es bemerkt. Die Entführung erregt großes Aufsehen und der Bürgermeister verkündet auf einer Pressekonferenz, dass „alle Stadtangelegenheiten auf Eis liegen würden bis Amanda gefunden worden sei.“ Die Titelseiten der Zeitungen berichten jeden Morgen ausführlich und am Abend ist es Thema in den Hauptsendungen der Nachrichten. Verzweifelt suchen auch Tante und Onkel ihre Nichte zu finden. Schließlich sollen die Privatermittler Patrick Kenzie und Angela Gennaro ihnen helfen. Anfangs wollen beide diesen Fall nicht annehmen. Die Mutter Amandas ist drogensüchtig und dem White Trash zugehörig. „White Trash (englisch wörtlich „weißer Abfall“, sinngemäß etwa „weißer Abschaum“) ist eine pejorative Bezeichnung für Mitglieder der weißen Unterschicht vor allem in Appalachia, den Südstaaten und den ländlichen Teilen der Vereinigten Staaten. Dieser Begriff wurde in den Südstaaten geprägt, aber wird nun in den ganzen Vereinigten Staaten verwendet.“ Quelle: Wikipedia Doch Kenzie&Gennaro übernehmen den Fall aus moralischer Verantwortung heraus. Sie geraten in einen Sumpf wie Treibsand und drohen selbst darin unterzugehen. Bei Ihrer weiteren Suche geraten sie in einschlägige Kreise von Pädophilen und Kinderschändern. Die Einblicke in der Pädophilen Szene, beschreibt der Autor sehr detailliert, was Kindern angetan werden kann. Kinder werden pervers zu egoistischer Befriedigung animalischster sexueller Bedürfnisse ausgenutzt, um die "Objekte" dann irgendwann vor lauter Überdruss wie ein defektes Spielzeug auf den Müll zu schmeißen. Das ist das Abartigste auf dieser Welt überhaupt. Nicht nur die beiden Ermittler gelangen in dieser Szene an ihre innerste Belastbarkeit und unter seelischen Druck, sondern zwingt auch den Leser an seine psychischen Grenzen. Stil und Sprache Die Charaktere sind gelungen, der gesamte Verlauf der Story ist rund und sinnvoll. Die Handlung ist actionreich und verschachtelt. Die Suche nach dem Mädchen schildert Dennis Lehane als raue Polizeigeschichte mit Blut, Schweiß und Tränen. Lehane verwebt die Drehungen und Wendungen der Erzählung unterbrochen mit sporadischen Momenten trockenen Humors. Im Gegensatz dazu stehen Gewaltszenen von allseitiger Brutalität. Die Charaktere werden mitunter etwas unübersichtlich, dass durch ein Personenregister sehr gut ausgeglichen werden könnte. Dennis Lehane kann nicht nur harte Szenen beschreiben, sondern ganz ruhig und poetisch mit seinen Figuren über die Schlechtigkeit der Welt trauern. Souveräne Dialoge könnte man unverändert in einen Film übernehmen. Eine sehr bildhafte Sprache lockert das Geschehen auf und lässt gelungene Vergleiche zu. "In der Kneipe war es so still wie in einer Kirche vor dem Jawort." Die komplizierte Konstruktion des Falles auf 576 Seiten wirkt manchmal etwas verloren und dann lässt die Spannung schnell etwas nach. Fazit Amanda steht für viele Kinder. Egal in welchem Alter. Sie verschwinden. Einfach so. Über Nacht. Keiner hat etwas mitbekommen. Der Fall endet in einer bitteren Schlusspointe. Der Leser bleibt nachdenklich zurück mit der ethischen Fragestellung: Ist der Sieg der Gerechtigkeit immer für alle die beste Lösung? „Dieses Schweigen ist achtzig bis hundert Zentimeter groß, man spürt es an der Hüfte, hört es von den Dielen heraufsteigen, und es schreit einen aus Ecken und Spalten und dem ausdruckslosen Gesicht einer Puppe an, die auf dem Boden neben dem Bett liegt. Dieses Schweigen ist anders als die Stille bei Beerdigungen und Totenwachen. Die Stille der Toten verbreitet ein Gefühl von Endgültigkeit; eine Stille, von der man weiß, dass man sich damit abfinden muss. Das Schweigen eines vermissten Kindes ist nichts, womit man sich abfinden möchte; man weigert sich, es zu akzeptieren, deshalb schreit es einen ja so laut an.“

Jedes Jahr verschwinden 300 Kinder spurlos
von Buecherseele79 am 14.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die 4jährige Amanda wird nachts aus ihrer Wohnung entführt… keiner weiß warum, keiner weiß wie oder wer der oder die Verdächtigen sein könnten. Nicht nur die Polizei sind verzweifelt, auch die Tante und der Onkel, die ihre Nichte unbedingt wieder bei sich haben wollen. Darum sollen die Privatermittler Patrick Kenzie und Angela G... Die 4jährige Amanda wird nachts aus ihrer Wohnung entführt… keiner weiß warum, keiner weiß wie oder wer der oder die Verdächtigen sein könnten. Nicht nur die Polizei sind verzweifelt, auch die Tante und der Onkel, die ihre Nichte unbedingt wieder bei sich haben wollen. Darum sollen die Privatermittler Patrick Kenzie und Angela Gennaro ihnen helfen. Anfangs wollten die beiden solch einen Fall nicht annehmen, doch sie entscheiden anders und stechen in ein Wespennest… „Dieses Schweigen ist achtzig bis hundert Zentimeter groß, man spürt es an der Hüfte, hört es von den Dielen heraufsteigen, und es schreit einen aus Ecken und Spalten und dem ausdruckslosen Gesicht einer Puppe an, die auf dem Boden neben dem Bett liegt. Dieses Schweigen ist anders als die Stille bei Beerdigungen und Totenwachen. Die Stille der Toten verbreitet ein Gefühl von Endgültigkeit; eine Stille, von der man weiß, dass man sich damit abfinden muss. Das Schweigen eines vermissten Kindes ist nichts, womit man sich abfinden möchte; man weigert sich, es zu akzeptieren, deshalb schreit es einen ja so laut an.“ (Seite 40) Jedes Jahr verschwinden Kinder aus unterschiedlichen Schichten, Nationen, Familien und Situationen. Fast alle werden wieder gefunden oder kehren nach Hause zurück. Doch 300 Kinder bleiben auf immer verschwunden. Ich habe schon das ein oder andere Highlight gelesen, aber dieser Roman konnte mich in seinem Gesamtbild komplett fesseln und einnehmen und ist ein absolutes Jahreshighlight und ein Buch was ich jedem gerne ans Herz legen möchte. Der Schreibstil ist sehr angenehm, leicht verständlich, der Autor wirft nicht mit zig Namen oder Ermittlern um sich, er hält das Bild klein, aber vor allem hält er das Bild konstant auf die Situation für Amanda gerichtet. Denn Amanda steht für viele Kinder, egal in welchem Alter, die verschwinden, einfach so, über Nacht, und keiner hat etwas mitbekommen. Dies ist nicht der erste Fall für Kenzie und Gennaro, ich habe noch kein weiteres Buch von ihnen gelesen, werde es, nach diesem Buch, auf jeden Fall nachholen und dem Autor treu bleiben. Patrick Kenzie und Angela Gennaro sind Privatermittler, in Rückblenden gibt der Autor immer ein paar Einblicke was die beiden schon erlebt haben, es ist interessant, lässt einen die Protagonisten auch näher kommen wenn man sie nicht kennt. Jedoch schweift er nicht ab sondern fügt es gekonnt zusammen. Die beiden selbst waren mir sehr sympathisch, weil auch sie ihre Ecken und Kanten haben, weil sie ebenso eine dunkle Seite besitzen die sie gerne verbergen möchten. Und doch sind sie engagiert in dem was sie machen. Dafür dass dieses Buch ein Roman ist baut er sehr schnell ordentlich Spannung auf, man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand nehmen. Auch die zwei Ermittler, die zusammen mit Patrick und Angela, nach Amanda zu suchen beginnen, waren mir sehr sympathisch. Oft überbrücken sie schwere Situationen mit Ironie und Humor, es gibt also hier und da auch mal einen guten Schlagabtausch. Doch der Autor wirft den Leser in seinem „Wasserglas“ ordentlich durcheinander, denn immer wenn man denkt – man ist auf der richtigen Spur, man kommt Amanda näher, wirft der Autor alles wieder um und bringt neue Möglichkeiten, Begebenheiten und Situationen ins Spiel. Es ist immer ein Mitdenken und Hinterfragen was hier wirklich geschehen ist, denn nur auf den ersten Blick ist alles klar. Die Situation von Amanda, sie steht, wie gesagt, für viele und es hat mich unheimlich wütend gemacht wie sie leben musste, wie unverantwortlich Eltern umgehen können. Da trifft der Autor auf jeden Fall einen Nerv. Als Leser kommt man der Wahrheit immer näher und auch den vielen Fragen, die man sich selbst stellen muss und wird. Was ist nun wirklich das Beste für ein Kind? Können dies immer nur Eltern bieten? Wie würde man selbst reagieren? Wo versagen hier Staat und Einrichtungen? Es geht nicht nur um einen „weiteren Entführungsfall eines Kindes“, nein, es geht um viel mehr und alleine wegen dieser Vielschichtigkeit empfehle ich dieses Buch dringend weiter.

Die Leseprobe wird geladen.
  • artikelbild-0