Middle England

Transfer Bibliothek Band 148

Jonathan Coe

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Beschreibung

Der Brexit spaltet die britische Gesellschaft und ganz Europa - Coes klug-ironische Komödie zeigt, wie es dazu kommen konnte.
Benjamin Trotter zieht in eine romantische Wassermühle in die Grafschaft Shropshire, ins Herz des ländlichen England, um seinen Roman, an dem er schon 30 Jahre arbeitet, zu beenden. Seine Nichte Sophie fühlt sich im multikulturellen London zu Hause, lebt aber nach der Heirat mit ihrem Mann in der Provinz und spürt ein zunehmendes Unbehagen; ist auch er so fremdenfeindlich wie seine Mutter? Doug, Journalist und Labour-Anhänger, schämt sich für sein luxuriöses Leben im reichen Chelsea, das sich kaum jemand noch leisten kann. In den vermeintlich idyllischen Midlands mit festen Werten und Traditionen kommt eine bizarre Sehnsucht nach Englishness auf, und eine tiefe Kluft zieht in diesem abgehängten Landesteil durch alle menschlichen Beziehungen. Ab wann lief alles schief? Dieser unterhaltsame und fein gesponnene Gesellschaftsroman blickt tief in die Seele des englischen Wesens.

Produktdetails

Verkaufsrang 19626
Format ePUB 3 i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 31.01.2020
Verlag Folio Verlag
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Dateigröße 1137 KB
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Cathrine Hornung, Dieter Fuchs
Sprache Deutsch
EAN 9783990371015

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5/5

Adieu to old England, adieu?

Eine Kundin/ein Kunde aus Vaihingen an der Enz am 01.05.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

In den vergangenen Monaten habe ich viele Bücher zum Thema Brexit gelesen, mich dabei aber selten so gut unterhalten gefühlt wie in Jonathan Coes „Middle England“ (prämiert mit dem Costa Novel Award 2019). Am Beispiel der Familie Trotter (bekannt aus den Vorgängerbänden „Erste Riten“ und „Klassentreffen“ – Kenntnis nicht zwingend erforderlich) zeigt der Autor uns die Veränderungen auf, die das Vereinigte Königreich hin zu dem gespaltenen England dieser Tage durchlaufen hat. Über einen Zeitraum von 2010 bis 2018 begleiten wir Ben, den Möchtegern-Schriftsteller, mittlerweile Privatier und Besitzer einer Wassermühle in den West Midlands und Doug, Bens Schulfreund und politisch links angesiedelter Journalist, der eine außereheliche Affäre mit einer Tory-Abgeordneten hat. Und dann ist da noch Sophie, die Kunsthistorikerin und Bens Nichte. Verheiratet mit einem Fahrlehrer, dessen Mutter die Stimme der derjenigen verkörpert, die in dem Zustrom der Einwanderer Englands Untergang kommen sieht, deren Dienste aber gerne in Anspruch nimmt. Dazu gesellt sich noch eine Vielzahl von Figuren, die jede in irgendeiner Weise mit diesen in Verbindung steht. Neben diesen fiktiven Leben nehmen aber auch, wie könnte es anders sein, die politischen Veränderungen in England innerhalb dieser Zeit Raum ein. Die Olympischen Spiele, die Unruhen im Sommer 2011, die Wahlen und schlussendlich das Referendum, dessen Ausgang die Ängste, Vorurteile und Unzufriedenheit – gerade der älteren Generation - mit Englands Rolle in der Welt widerspiegelt und einfängt. Und nicht zuletzt erfahren wir auch etwas über die mediale Landschaft und den Literaturbetrieb. Bens literarisches Projekt, das mittlerweile über 3000 Seiten umfasst, gewinnt den Booker Prize, nachdem er es auf Anraten seines Lektor-Freundes auf 200 Seiten zusammengestrichen hat. Verpackt in individuelle Schicksale ist „Middle England“ zum einen ein faszinierendes, humorvolles Porträt vom Leben abseits der Metropolen, zum anderen aber auch die schonungslose Bestandsaufnahme der englischen Befindlichkeiten, deren Resultat im Brexit gipfelte. Nachdrückliche Leseempfehlung

5/5

Adieu to old England, adieu?

Eine Kundin/ein Kunde aus Vaihingen an der Enz am 01.05.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

In den vergangenen Monaten habe ich viele Bücher zum Thema Brexit gelesen, mich dabei aber selten so gut unterhalten gefühlt wie in Jonathan Coes „Middle England“ (prämiert mit dem Costa Novel Award 2019). Am Beispiel der Familie Trotter (bekannt aus den Vorgängerbänden „Erste Riten“ und „Klassentreffen“ – Kenntnis nicht zwingend erforderlich) zeigt der Autor uns die Veränderungen auf, die das Vereinigte Königreich hin zu dem gespaltenen England dieser Tage durchlaufen hat. Über einen Zeitraum von 2010 bis 2018 begleiten wir Ben, den Möchtegern-Schriftsteller, mittlerweile Privatier und Besitzer einer Wassermühle in den West Midlands und Doug, Bens Schulfreund und politisch links angesiedelter Journalist, der eine außereheliche Affäre mit einer Tory-Abgeordneten hat. Und dann ist da noch Sophie, die Kunsthistorikerin und Bens Nichte. Verheiratet mit einem Fahrlehrer, dessen Mutter die Stimme der derjenigen verkörpert, die in dem Zustrom der Einwanderer Englands Untergang kommen sieht, deren Dienste aber gerne in Anspruch nimmt. Dazu gesellt sich noch eine Vielzahl von Figuren, die jede in irgendeiner Weise mit diesen in Verbindung steht. Neben diesen fiktiven Leben nehmen aber auch, wie könnte es anders sein, die politischen Veränderungen in England innerhalb dieser Zeit Raum ein. Die Olympischen Spiele, die Unruhen im Sommer 2011, die Wahlen und schlussendlich das Referendum, dessen Ausgang die Ängste, Vorurteile und Unzufriedenheit – gerade der älteren Generation - mit Englands Rolle in der Welt widerspiegelt und einfängt. Und nicht zuletzt erfahren wir auch etwas über die mediale Landschaft und den Literaturbetrieb. Bens literarisches Projekt, das mittlerweile über 3000 Seiten umfasst, gewinnt den Booker Prize, nachdem er es auf Anraten seines Lektor-Freundes auf 200 Seiten zusammengestrichen hat. Verpackt in individuelle Schicksale ist „Middle England“ zum einen ein faszinierendes, humorvolles Porträt vom Leben abseits der Metropolen, zum anderen aber auch die schonungslose Bestandsaufnahme der englischen Befindlichkeiten, deren Resultat im Brexit gipfelte. Nachdrückliche Leseempfehlung

5/5

Ein sensibler und gut beobachteter Gesellschaftsroman

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 25.02.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

In seinem Roman “Middle England” verfolgt Jonathan Coe das Schicksal der englischen Familie Trotter von 2010 bis heute. Vater Colin ist ein eingefahrener konservativer Knochen, der auf dem Land in der Nähe von Birmingham lebt und gerade seine Frau verloren hat. Sein Sohn, der Schriftsteller und Einsiedler Ben, kümmert sich sporadisch um ihn, hat aber vor allem damit zu tun, endlich seinen Roman in eine lesbare Form zu bringen. Sophie, die Tochter seiner Schwester Lois, arbeitet als Kunstdozentin an der Uni und lernt gerade ihren zukünftigen Mann kennen. Bens bester Freund, der Journalist Doug, lebt im Londoner Reichenviertel Chelsea, während seine 14-jährige Tochter auf der Straße rebelliert. Coe untermalt die unterschiedlichen Lebenswege seiner Figuren gekonnt mit den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen seines Heimatlandes. Angefangen mit der Hochstimmung vor den olympischen Spielen von 2010, zeigt er, wie sich der Frust über den unbequemen Alltag und die abstrakte Unzufriedenheit gerade der Älteren mit der EU immer stärker Bahn brechen. Dabei macht er die Stimmung gerade an den alltäglichen und profanen Dingen des Lebens fest. So ist “Middle England” ein sensibler und gut beobachteter Gesellschaftsroman, der den schleichenden atmosphärischen Wandel hinter dem Brexit-Drama sehr gut einfängt.

5/5

Ein sensibler und gut beobachteter Gesellschaftsroman

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 25.02.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

In seinem Roman “Middle England” verfolgt Jonathan Coe das Schicksal der englischen Familie Trotter von 2010 bis heute. Vater Colin ist ein eingefahrener konservativer Knochen, der auf dem Land in der Nähe von Birmingham lebt und gerade seine Frau verloren hat. Sein Sohn, der Schriftsteller und Einsiedler Ben, kümmert sich sporadisch um ihn, hat aber vor allem damit zu tun, endlich seinen Roman in eine lesbare Form zu bringen. Sophie, die Tochter seiner Schwester Lois, arbeitet als Kunstdozentin an der Uni und lernt gerade ihren zukünftigen Mann kennen. Bens bester Freund, der Journalist Doug, lebt im Londoner Reichenviertel Chelsea, während seine 14-jährige Tochter auf der Straße rebelliert. Coe untermalt die unterschiedlichen Lebenswege seiner Figuren gekonnt mit den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen seines Heimatlandes. Angefangen mit der Hochstimmung vor den olympischen Spielen von 2010, zeigt er, wie sich der Frust über den unbequemen Alltag und die abstrakte Unzufriedenheit gerade der Älteren mit der EU immer stärker Bahn brechen. Dabei macht er die Stimmung gerade an den alltäglichen und profanen Dingen des Lebens fest. So ist “Middle England” ein sensibler und gut beobachteter Gesellschaftsroman, der den schleichenden atmosphärischen Wandel hinter dem Brexit-Drama sehr gut einfängt.

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Andrea Kowalleck

Thalia Saalfeld

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5/5

Auswirkungen des Brexit

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein beeindruckender, kluger Roman, der sich dem aktuellen Thema Brexit widmet und auf sehr aufschlussreiche, leicht humorvolle Art die unterschiedlichsten Auswirkungen auf die britische Bevölkerung beschreibt. Anhand einer ganz normalen Familie, die inmitten von Großbritannien lebt, erzählt Jonathan Coe die verschiedenen Empfindungen, Gedanken und Erlebnisse vor und während des Brexit und zeigt auf, wie Menschen dadurch entweder zusammenrücken oder auch leider auseinander gehen. Es lohnt sich unbedingt, diesen gut recherchierten und sehr unterhaltsamen Gesellschaftsroman zu lesen.
5/5

Auswirkungen des Brexit

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein beeindruckender, kluger Roman, der sich dem aktuellen Thema Brexit widmet und auf sehr aufschlussreiche, leicht humorvolle Art die unterschiedlichsten Auswirkungen auf die britische Bevölkerung beschreibt. Anhand einer ganz normalen Familie, die inmitten von Großbritannien lebt, erzählt Jonathan Coe die verschiedenen Empfindungen, Gedanken und Erlebnisse vor und während des Brexit und zeigt auf, wie Menschen dadurch entweder zusammenrücken oder auch leider auseinander gehen. Es lohnt sich unbedingt, diesen gut recherchierten und sehr unterhaltsamen Gesellschaftsroman zu lesen.

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Felix Dornseiffer

Mayersche Aachen

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4/5

Das wichtigste in Kürze

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein wirklich hervorragender Roman. Bei allem schwarzen Humor macht der Autor einen großartigen Job, den Ernst des Brexits angemessen darzustellen. Am besten kommentiert finde ich das in Gesprächen zwischen einem linken Journalisten und einem Pressesprecher der Cameron-Regierung. Man könnte laut darüber lachen, wenn man nicht wüsste, dass alles genau so und noch schlimmer kommt. Die gute Darstellung bezieht sich jedoch nicht nur auf das politische Geschehen. Auch was die Diskussion über, das Votum für und schließlich der Brexit selbst unter Familien und Freunden auslösen kann, wird ausgezeichnet, wenn auch hier und da vielleicht etwas überzeichnet, dargestellt. Ich halte Middle England für ein, gerade jetzt, sehr wichtiges Buch. Gerade politisch nicht so interessierten Lesern wird ein Thema, welches ganz Europa in Zukunft beschäftigen wird, leicht, lustig, aber dennoch mit dem nötigen Ernst und Respekt näher gebracht. "Wer die Geschichte bereits kennt" wird trotzdem auf seine Kosten kommen und immer wieder den Kopf schütteln und sich wundern auf welche Art und Weise es so weit kommen konnte.
4/5

Das wichtigste in Kürze

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein wirklich hervorragender Roman. Bei allem schwarzen Humor macht der Autor einen großartigen Job, den Ernst des Brexits angemessen darzustellen. Am besten kommentiert finde ich das in Gesprächen zwischen einem linken Journalisten und einem Pressesprecher der Cameron-Regierung. Man könnte laut darüber lachen, wenn man nicht wüsste, dass alles genau so und noch schlimmer kommt. Die gute Darstellung bezieht sich jedoch nicht nur auf das politische Geschehen. Auch was die Diskussion über, das Votum für und schließlich der Brexit selbst unter Familien und Freunden auslösen kann, wird ausgezeichnet, wenn auch hier und da vielleicht etwas überzeichnet, dargestellt. Ich halte Middle England für ein, gerade jetzt, sehr wichtiges Buch. Gerade politisch nicht so interessierten Lesern wird ein Thema, welches ganz Europa in Zukunft beschäftigen wird, leicht, lustig, aber dennoch mit dem nötigen Ernst und Respekt näher gebracht. "Wer die Geschichte bereits kennt" wird trotzdem auf seine Kosten kommen und immer wieder den Kopf schütteln und sich wundern auf welche Art und Weise es so weit kommen konnte.

Felix Dornseiffer
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