Paula braucht nicht viel zum Leben: ihre Wohnung, ein bisschen Geld für Essen und ihren kleinen Bruder Tim, den sie mehr liebt als alles auf der Welt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der sie in eine tiefe Depression stürzt. Erst die Begegnung mit Helmut, einem schrulligen alten Herrn, erweckt wieder Lebenswillen in ihr. Und schließlich begibt Paula sich zusammen mit Helmut auf eine abenteuerliche Reise, die sie beide zu sich selbst zurückbringt - auf die eine oder andere Weise.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
04.03.2025
Hörbuch-Download (MP3)
Tiefgründig und humorvoll zugleich
Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Paula und Helmut beginnt als sie sich nachts auf dem Friedhof begegnen. Von dort aus reiht sich ein skurriles Ereignis an das andere. Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, die beiden auf ihrer Reise zu begleiten, sich mit ihnen zu freuen, aber auch mit ihnen zu trauern. Ein humorvoller Roman über Freundschaft und Trauerbewältigung, der Leichtigkeit und Tiefgang zugleich bietet!
Bewertung
5/5
28.02.2022
Hörbuch-Download (MP3)
Bei diesem Buch musste ich lachen und weinen
Ist dieses Buch schön! Es ist erstaunlich, bei wie vielen Büchern sich der Charme erst auftut, wenn man schon einige Zeit darin gelesen hat. „Marianengraben“ von Jasmin Schreiber ist so ein Buch. Kollegen haben es mir empfohlen. „Moni, dieses Buch musst Du lesen. Es ist genau Deins!“ Ich habe angefangen es zu lesen, bin aber über die ersten Seiten nicht hinausgekommen Allein, wie es schon anfängt!
„Wie tief muss man tauchen, um einen leuchtenden und noch nicht entdeckten Tim-Fisch zu finden?“ fragtest du mich kurz vor deinem Tod.
„Ich weiß nicht, aber in der Tiefsee ist noch vieles unentdeckt. Da schwimmen sicher eine Menge potenzieller Tim-Fische herum.“
Das hatte mich irgendwie verschreckt. Der Tod an sich ist schon ein schwieriges Thema, mit Depressionen habe ich selbst immer wieder zu kämpfen und dann auch noch Fische??? Nein, das Buch habe ich erst einmal zur Seite gelegt. Vielleicht irgendwann einmal. So ca. ein halbes Jahr später war dann dieses irgendwann einmal. Inzwischen hatte ich schon sehr gute Erfahrungen mit dem Hörbuch-Abo bei Thalia.de gemacht. Dort lade ich mir immer die Hörbücher von Büchern herunter, die mich zwar schon verlocken, aber bei denen ich oftmals nicht über den Anfang hinausgekommen bin. Beim Hörbuch war es dann merkwürdigerweise kein Problem. Da bin ich ohne Probleme über den Anfang hinweggekommen und habe dadurch schon wirklich tolle Bücher entdeckt. Und so ist es mir auch dieses Mal ergangen.
Die Hauptpersonen dieses Buches sind Paula, Tim, Helmut und Judith. Paula, eine junge introvertierte Frau, die gerade ihre Doktorarbeit in Biologie angefangen hat, als sie die Nachricht ihrer Eltern erreichte, dass ihr kleiner Bruder Tim ertrunken ist, erzählt die Geschichte in der Ich-Form, bzw. sie erzählt die Geschichte so, als ob sie sie Tim erzählen würde. Die beiden sehr unterschiedlichen Geschwister waren sich sehr nah. Und Tim hat immer wieder seine große Schwester gefragt, wenn er etwas wissen wollte oder etwas nicht verstanden hat. Und wissen wollte er irre viel! Sein Spezialgebiet war das Meer. Darüber wollte er einfach alles wissen.
Nach dem Unfall und Tod ihres Bruders fällt Paula in eine tiefe Depression. Sie kommt mit der Situation nicht zurecht, vernachlässigt alles und gibt sich die Schuld am Tod von Tim. Dabei war sie bei diesem Urlaub das erste Mal nicht mit dabei. Per Zufall – eine sehr skurrile Geschichte – lernt sie eines Nachts Helmut, einen sehr merkwürdigen alten Mann, kennen. Sie folgt ihm nach Hause und lernt dort auch seine angsteinflößende Schäferhündin Judith kennen. Helmut und Judith wollen mit einem alten Wohnmobil von Frankfurt ins Allgäu fahren. Helmut hat dort etwas zu erledigen. Und da Paula im Moment nichts Besseres zu tun hat, fährt sie mit. Anfangs gegen den Willen Helmuts. Doch während des Roadmovies freunden sich die beiden immer mehr an. Auch Helmut hat bereits einige sehr traurige Geschichten erlebt. Ganz langsam öffnen sich die beiden einander und teilen ihre Geschichten. In diese Handlung fließen zwischendrin immer wieder Episoden ein, in denen sich Paula an ihren Bruder erinnert. Doch ganz langsam nimmt der Schmerz ab.
Herausgekommen ist eine ganz wundervolle Geschichte über den Tod und das Überleben. Über Schmerz, Schuldgefühle und Traurigkeit. Und obwohl dieses alles eigentlich sehr traurige Themen sind, ist dieses Buch nicht wirklich traurig. Es macht sogar Mut. Und es erklärt in einem kleinen Diskurs Helmuts sogar den Unterschied zwischen lebensmüde und wirklich sterben zu wollen. Dieses Buch ist aber auch durchaus sehr witzig, denn die Autorin hat schon verrückte Einfälle, die sie in ihre Handlung mit einbindet. Ich sag nur Nudisten und Friedhöfe ohne Tote.
Ein wirklich schönes, warmherziges Buch, was sich auf eine sehr tröstende Art mit dem Tod, der Trauer und dem Leben auseinandersetzt. Beim Lesen musste ich an die Bücher von Vea Kaiser „Blasmusikpop“, Mariana Leky „Was man von hier aus sehen kann“, Einzlkind „Harold“, Colin Higgins „Harold und Maud“, Truman Capote „Die Grasharfe“, aber auch Nina George „Das Lavendelzimmer“ und „Das Traumbuch“ denken.
Bei Hörbüchern ist es immer wieder wichtig, dass man mit der Stimme des Sprechers/der Sprecherin zurechtkommt. Mir sagte Maximiliane Häcke nichts. Und ich musste mich erst an sie gewöhnen. Aber ihre Stimme passt sehr gut zu der Geschichte. Sie hört sich sehr jung an. Und Paula, in deren Rolle sie geschlüpft ist, ist trotz all ihrer Traurigkeit immer noch sehr jung geblieben, was wahrscheinlich durch die Neugier und ungewohnte Sichtweise ihres Bruders kam. Ihre Interpretation hat das Buch so richtig zum Leben erweckt.
Lesefuchs - Bücher mit Herz
aus Bargteheide
5/5
15.01.2021
Hörbuch-Download (MP3)
Bei diesem Buch musste ich lachen und weinen
Ist dieses Buch schön! Es ist erstaunlich, bei wie vielen Büchern sich der Charme erst auftut, wenn man schon einige Zeit darin gelesen hat. „Marianengraben“ von Jasmin Schreiber ist so ein Buch. Kollegen haben es mir empfohlen. „Moni, dieses Buch musst Du lesen. Es ist genau Deins!“ Ich habe angefangen es zu lesen, bin aber über die ersten Seiten nicht hinausgekommen Allein, wie es schon anfängt!
„Wie tief muss man tauchen, um einen leuchtenden und noch nicht entdeckten Tim-Fisch zu finden?“ fragtest du mich kurz vor deinem Tod.
„Ich weiß nicht, aber in der Tiefsee ist noch vieles unentdeckt. Da schwimmen sicher eine Menge potenzieller Tim-Fische herum.“
Das hatte mich irgendwie verschreckt. Der Tod an sich ist schon ein schwieriges Thema, mit Depressionen habe ich selbst immer wieder zu kämpfen und dann auch noch Fische??? Nein, das Buch habe ich erst einmal zur Seite gelegt. Vielleicht irgendwann einmal. So ca. ein halbes Jahr später war dann dieses irgendwann einmal. Inzwischen hatte ich schon sehr gute Erfahrungen mit dem Hörbuch-Abo bei Thalia.de gemacht. Dort lade ich mir immer die Hörbücher von Büchern herunter, die mich zwar schon verlocken, aber bei denen ich oftmals nicht über den Anfang hinausgekommen bin. Beim Hörbuch war es dann merkwürdigerweise kein Problem. Da bin ich ohne Probleme über den Anfang hinweggekommen und habe dadurch schon wirklich tolle Bücher entdeckt. Und so ist es mir auch dieses Mal ergangen.
Die Hauptpersonen dieses Buches sind Paula, Tim, Helmut und Judith. Paula, eine junge introvertierte Frau, die gerade ihre Doktorarbeit in Biologie angefangen hat, als sie die Nachricht ihrer Eltern erreichte, dass ihr kleiner Bruder Tim ertrunken ist, erzählt die Geschichte in der Ich-Form, bzw. sie erzählt die Geschichte so, als ob sie sie Tim erzählen würde. Die beiden sehr unterschiedlichen Geschwister waren sich sehr nah. Und Tim hat immer wieder seine große Schwester gefragt, wenn er etwas wissen wollte oder etwas nicht verstanden hat. Und wissen wollte er irre viel! Sein Spezialgebiet war das Meer. Darüber wollte er einfach alles wissen.
Nach dem Unfall und Tod ihres Bruders fällt Paula in eine tiefe Depression. Sie kommt mit der Situation nicht zurecht, vernachlässigt alles und gibt sich die Schuld am Tod von Tim. Dabei war sie bei diesem Urlaub das erste Mal nicht mit dabei. Per Zufall – eine sehr skurrile Geschichte – lernt sie eines Nachts Helmut, einen sehr merkwürdigen alten Mann, kennen. Sie folgt ihm nach Hause und lernt dort auch seine angsteinflößende Schäferhündin Judith kennen. Helmut und Judith wollen mit einem alten Wohnmobil von Frankfurt ins Allgäu fahren. Helmut hat dort etwas zu tun. Und da Paula im Moment nichts Besseres zu tun hat, fährt sie mit. Anfangs gegen den Willen Helmuts. Doch während des Roadmovies freunden sich die beiden immer mehr an. Auch Helmut hat bereits einige sehr traurige Geschichten erlebt. Ganz langsam öffnen sich die beiden einander und teilen ihre Geschichten. In diese Handlung fließen zwischendrin immer wieder Episoden ein, in denen sich Paula an ihren Bruder erinnert. Doch ganz langsam nimmt der Schmerz ab.
Herausgekommen ist eine ganz wundervolle Geschichte über den Tod und das Überleben. Über Schmerz, Schuldgefühle und Traurigkeit. Und obwohl dieses alles eigentlich sehr traurige Themen sind, ist dieses Buch nicht wirklich traurig. Es macht sogar Mut. Und es erklärt in einem kleinen Diskurs Helmuts sogar den Unterschied zwischen lebensmüde und wirklich sterben zu wollen. Dieses Buch ist aber auch durchaus sehr witzig, denn die Autorin hat schon verrückte Einfälle, die sie in ihre Handlung mit einbindet. Ich sag nur Nudisten und Friedhöfe ohne Tote.
Ein wirklich schönes, warmherziges Buch, was sich auf eine sehr tröstende Art mit dem Tod, der Trauer und dem Leben auseinandersetzt. Beim Lesen musste ich an die Bücher von Vea Kaiser „Blasmusikpop“, Mariana Leky „Was man von hier aus sehen kann“, Einzlkind „Harold“, Colin Higgins „Harold und Maud“, Truman Capote „Die Grasharfe“, aber auch Nina George „Das Lavendelzimmer“ und „Das Traumbuch“ denken.
Bei Hörbüchern ist es immer wieder wichtig, dass man mit der Stimme des Sprechers/der Sprecherin zurechtkommt. Mir sagte Maximiliane Häcke nichts. Und ich musste mich erst an sie gewöhnen. Aber ihre Stimme passt sehr gut zu der Geschichte. Sie hört sich sehr jung an. Und Paula, in deren Rolle sie geschlüpft ist, ist trotz all ihrer Traurigkeit immer noch sehr jung geblieben, was wahrscheinlich durch die Neugier und ungewohnte Sichtweise ihres Bruders kam. Ihre Interpretation hat das Buch so richtig zum Leben erweckt.
Bewertung
aus Luckenwalde
4/5
19.05.2020
Hörbuch-Download (MP3)
Auftauchen
Die Autorin Jasmin Schreiber hat mit “Marianengraben” ein sehr emotionales Buch geschrieben.
Paula hat ihren kleinen Bruder Tim verloren und trägt eine Schuld mit sich, die sie gar nicht hat. Dadurch kommt sie mit ihrer Trauer und ihrem Leben nicht zurecht. Den Friedhof besucht sie nachts und lernt dabei Helmut kennen. Helmut hat auch jemanden verloren, auch einen ganz besonderen Menschen, so wie Paula. Helmut geht mit seinem Verlust ganz anders um, er ist gerade dabei die Urne vom Friedhof zu stehlen.
Der mürrische und sture Helmut und die traurige Paula lernen sich besser kennen und begeben sich auf eine gemeinsame, ganz besondere Reise. Helmut ist wortkarg und grummelig und doch kann er Paula auf seine Art helfen zurück ins Leben zu finden und auch Paula kann ihrerseits sehr viel für Helmut tun. Obwohl es um ein sehr trauriges und berührendes Thema geht, macht es sehr viel Freude, die beiden auf ihrer eigentümlichen Reise zu begleiten.
Die Kapitelüberschriften beziehen sich auf Tauchtiefen beim auftauchen und obwohl es hier viel um den Tod geht ist es ein sehr lebensbejahendes Buch.
Bewertung
aus Ingolstadt
4/5
12.05.2020
Hörbuch-Download (MP3)
Gefühlvoll, traurig aber mit Humor
Wieder einmal bin ich einer Empfehlung gefolgt und dachte mir erst, oh je, dass wird recht deprimierend sein. es geht um die. Login Paula, deren kleiner Bruder stirb und sie in eine Depression schlingert. Sie lernt den seltsamen Helmut kennen und nun beginnt eine Reise, ein Roadtrip mit ihr, mit Helmut einem Humd und dann noch mit einem Huhn.
Der Autorin gelingt die Gratwanderung zwischen Trauer und Humor sowie Lebensfreude. Meine anfänglichen Zweifel waren schnell vorbei, da die Autorin es schafft selbst die traurigen Momente mit ihrem Schreibstil und Humor in erheiternde Szenen zu setzen. Ich war wirklich überrascht, wie gut das Gelingen kann. Sicherlich ist nicht alles schön und erheiternd was im Laufe der Geschichte und am Ende passiert, aber das ist das Leben. Der Autorin gelingt es aber immer wieder das Positive am Leben, trotz Trauer und schweren Situationen, in den Vordergrund zu stellen, so dass am Ende für mich eine gelungene Geschichte, mit kleinen Wendungen steht, die mich trotz aller Trauer mit einem Lächeln zurücklässt.
ein Lebensbejahendes Buch.
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5/5
14.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Leicht und schwer zu gleich
Manche Bücher gehen unter die Haut, lassen uns lachen, mitfühlen, nachdenken und man legt sie nicht aus der Hand. So ergeht es einem beim Lesen von "Marianengraben" von Jasmin Schreiber.
Paula hat vor zwei Jahren ihren kleinen Bruder verloren und seitdem steht ihr Leben still. Sie hat Depressionen und auch der Therapeut kommt nicht an sie ran.
Eines nachts geht sie zum Grab ihres Bruders, um mit ihm zu sprechen und ihre Trauer zu verarbeiten. Dabei entdeckt sie Helmut, einen Mann über 80, der gerade dabei ist, eine Urne auszugraben...
Spontan hilft sie ihm dabei, denn Helmut wird es allein nicht schaffen. Doch er hat Helga etwas versprochen und das muss er halten.
Paule fasst den Entschluss, Helmut auf seiner abenteuerlichen Reise in die Berge zu begleiten. Trotz aller Unwegsamkeiten ist genau dies das Beste, was ihr passieren konnte. Denn Helmut ist der erste Mensch, der versteht, was in Paula vorgeht und was sie fühlt.
Da Helmut ein echtes Original ist, passieren immer wieder sehr amüsante Gespräche und Begebenheiten und trotz aller Trauer muss man sehr oft schmunzeln, ja sogar lachen.
Ein großartiges Buch! Leicht und schwer zu gleich.
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5/5
30.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Intensiv und bewegend
Ein zutiefst berührendes Buch über Depression, Trauer und Sterbebegleitung, das unter die Haut geht. Trotz der Schwere spendet es auf leise Weise Trost und zeigt kleine Lichtblicke in dunklen Momenten. Eine intensive, ehrliche Geschichte, die lange nachhallt.
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5/5
28.08.2025
Buch (Taschenbuch)
11000 Meter
11000 Meter ist der Marianengraben tief und knapp zwei Wochen dauert es, aus ihm aufzutauchen, zumindest wenn man Paula ist.
Am Anfang fand ich das Buch komisch, was aber definitiv an mir lag! Ich wollte mich die ersten Kapitel nicht so fallen lassen, aber danach ging es ganz schnell und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Vor allem die Reise, die Paula und Helmut unternehmen, nicht nur in die Berge, sondern auch durch die Trauer(-verarbeitung). Das Ende hat mich dann, trotz Vorahnung, total überrascht und emotional etwas mitgenommen.
Ich konnte mich öfters sehr gut in Paulas Gefühlslage hineinversetzen und glaube, dass es irgendwas in mir bewegt und verändert hat.
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5/5
24.05.2025
eBook (ePUB)
Er braucht noch eine Pipipause
Dieses Buch hat mich teils emotional sehr mitgenommen, teils aber auch sehr zum Lachen gebracht. Die Umstände, unter denen Paula und Helmut sich kennenlernen, könnten nicht absurder sein. Und wie ihre, nennen wir es mal, förmliche Freundschaft weitergeht, ebenso wenig.
„Marianengraben“ wurde mir von einer wundervollen Kollegin empfohlen, und ich könnte nicht glücklicher darüber sein, dieses Buch gelesen zu haben.
Auf den wenigen Seiten erzählt Schreiber eine traurige, doch urkomische Geschichte zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und doch haben sie auf den ersten Blick eins gemeinsam: die Trauer.
Zusammen reisen sie – von etlichen Pipipausen unterbrochen – in die Berge, um ihren geliebten Menschen die letzte Ehre zu erweisen. Dabei erfährt man viel über die Beziehung und Dynamik zwischen Paula und ihrem verstorbenen Bruder Tim und ab und an auch über die Beweggründe des alten Mannes.
Um ehrlich zu sein, habe ich dem nicht mehr viel hinzuzufügen. Ich hab's geliebt und ich brauche mehr von solchen Büchern. Bitte.
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5/5
21.05.2025
eBook (ePUB)
Positiv überrascht
Anschnallen und bereitmachen für die Achterbahn der Gefühle!
Trauerbewältigung mit zwei verschiedenen Generationen auf einem spontanen gemeinsamen Roadtrip, die einen sowohl zum Lächeln, als auch zum Weinen bringt.
Einfach überragend!
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