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Band 2

Im Zeichen der Mohnblume - Die Kaiserin Roman - Die TikTok-Sensation aus den USA - Die deutsche Ausgabe von "The Dragon Republic"

Aus der Reihe "The Poppy War"-Saga
15

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11092

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Chosen One + weitere

Erscheinungsdatum

16.11.2020

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

800

Maße (L/B/H)

20,4/13,5/5,5 cm

Gewicht

692 g

Farbe

Weiß / Graublau

Originaltitel

The Dragon Republic

Übersetzt von

Michaela Link

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7341-6231-2

Beschreibung

Rezension

»Die Geschichte ist originell, mitreißend und erweitert den Horizont der epischen Fantasy!« ("Wired")
»Dieser großartige zweite Band ist eine episches Erlebnis voller Rache, Freundschaft und Macht. Die Geschichte ist wahrhaft unvergesslich.« ("Library Journal")
»Kuang liefert einen brillianten, spannenden, komplexen zweiten Teil ihrer Fantasysaga ab.« ("Publishers Weekly")
»Fans epischer Fantasy werden nach diesem Roman den nächsten Band kaum erwarten können.« ("Booklist")

Produktdetails

Verkaufsrang

11092

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Chosen One
  • Morally Grey
  • Victim Gets Revenge

Erscheinungsdatum

16.11.2020

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

800

Maße (L/B/H)

20,4/13,5/5,5 cm

Gewicht

692 g

Farbe

Weiß / Graublau

Originaltitel

The Dragon Republic

Übersetzt von

Michaela Link

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7341-6231-2

Herstelleradresse

Blanvalet Taschenbuchverl
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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Eine Revolution ohne Helden

Jenny Wons aus Bergheim am 19.12.2025

Bewertungsnummer: 2681090

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Die Kaiserin liefert R. F. Kuang keinen bloßen Mittelband, sondern ein politisch aufgeladenes, emotional forderndes und thematisch erschreckend aktuelles Werk. Während Die Schamanin bereits durch seine kompromisslose Darstellung von Gewalt und Krieg schockierte, verlagert sich der Fokus im zweiten Band auf die Mechanismen von Macht, Revolution und Kolonialismus – und darauf, wie leicht Ideale in Fanatismus und Unterdrückung umschlagen können. Handlung: Revolution ohne Helden Rin hat den Krieg überlebt, doch sie ist innerlich gebrochen. Der von ihr ausgelöste Genozid an der Föderation von Mugen verfolgt sie unaufhörlich, und ihre einzige Strategie, um nicht im Wahnsinn zu versinken, ist Hass. Als neue Kommandantin des Cike fehlt ihr jede Fähigkeit zur Führung: Sie ist impulsiv, rachsüchtig und unfähig, Verantwortung jenseits der eigenen Schuld zu übernehmen. Nach einer militärischen Katastrophe erhält Rin ein Angebot von Vaisra, dem Regenten der Drachenprovinz. Gemeinsam wollen sie Kaiserin Daji stürzen, die das Reich verraten und sich mit der ehemaligen Kolonialmacht Mugen eingelassen hat. Doch schnell wird klar, dass auch diese Rebellion kein Akt reiner Gerechtigkeit ist, sondern ein Machtkampf mit verborgenen Interessen. Besonders eindrucksvoll ist die Einführung der westlichen Mächte, der Hesperianer. Ihre Unterstützung ist an Bedingungen geknüpft, die unmissverständlich kolonialistisch sind: technologische Dominanz, religiöse Missionierung und Sonderrechte für ihre Bürger. Kuang entlarvt hier die Illusion, dass Fortschritt und Hilfe jemals uneigennützig seien. Stattdessen zeigt sie, wie „Zivilisation“ als Vorwand für Kontrolle und Ausbeutung dient. Der Roman stellt fortwährend unbequeme Fragen: Was unterscheidet eine Revolution von einer neuen Tyrannei? Ist Demokratie sinnvoll, wenn sie von Angst und Manipulation gelenkt wird? Und wer ist der wahre Feind – der sichtbare Unterdrücker oder der scheinbare Verbündete? Zentrale Themen: Macht, Kolonialismus und moralische Grauzonen Die Kaiserin ist ein zutiefst politisches Buch. Kuang macht unmissverständlich klar, dass es keine perfekten Opfer und keine sauberen Kämpfe gibt. Jede Fraktion verfolgt eigene Interessen, jede Entscheidung fordert Opfer. Besonders stark ist die Kritik am westlichen Kolonialismus, der nicht als offene Gewalt, sondern als „Hilfe“, „Modernisierung“ und „Fortschritt“ auftritt. Die Hesperianer besitzen die wahre Macht – nicht durch Armeen, sondern durch Technologie, Wissen und wirtschaftliche Abhängigkeit. Diese Parallelen zur realen Geschichte sind kaum zu übersehen und wirken bewusst verstörend. Gleichzeitig zeigt der Roman, wie zerstörerisch politische Ideale werden können, wenn sie von Menschen getragen werden, die selbst zutiefst traumatisiert sind. Rin ist keine Heldin, sondern ein Symbol dafür, wie Gewalt weitere Gewalt gebiert. Charaktere: Gebrochen, privilegiert, realistisch Rin Rin ist eine der kompromisslosesten Protagonistinnen der modernen Fantasy. Sie ist wütend, grausam, egozentrisch – und dennoch zutiefst tragisch. Ihre Schuld, ihr Selbsthass und ihre Unfähigkeit zu heilen treiben sie immer weiter in die Radikalisierung. Kuang romantisiert sie nicht, sondern zwingt die Leser:innen, Rin in all ihrer Hässlichkeit auszuhalten. Kitay Kitay ist Rins emotionaler Anker und ihr moralischer Spiegel. Ihre Freundschaft ist komplex, konfliktbeladen und dennoch unerschütterlich. Beide sind zwei Seiten derselben Medaille: Rin handelt aus Wut, Kitay aus Mitgefühl – und gerade diese Gegensätze machen ihre Beziehung so kraftvoll. Ihre Versöhnung nach schweren Zerwürfnissen gehört zu den emotional stärksten Momenten des Buches. Nezha Nezha ist vermutlich die frustrierendste Figur – und genau deshalb so realistisch. Seine Liebe zu Rin ist deutlich spürbar, doch sie reicht nicht aus, um seine privilegierte Position und seine Loyalität zur Familie zu überwinden. Nezha versteht nicht, was es bedeutet, ums Überleben zu kämpfen, und entscheidet sich letztlich immer für Sicherheit und Macht. Diese Dynamik macht die Beziehung zwischen ihm und Rin tragisch und schmerzhaft glaubwürdig. Venka Venka ist die wohl eindrucksvollste Entwicklung des Romans. Gezeichnet von schwerem Trauma und gesellschaftlicher Ausgrenzung, trägt sie eine tiefe, stille Wut in sich. Dass ausgerechnet Rin sie als Ebenbürtige anerkennt, verleiht ihrer Beziehung eine bittere Ironie. Venka steht exemplarisch für all jene, deren Leid im Krieg ignoriert wird, und entwickelt sich zu einer der stärksten Figuren der Reihe. Stil und Atmosphäre Kuangs Stil ist nüchtern, brutal und direkt. Gewalt wird nicht ästhetisiert, sondern als grausame Realität dargestellt. Das Tempo ist hoch, fast atemlos, und die politische Intrige sorgt für ständige Spannung. Trotz der Dichte an Themen wirkt der Roman nie überladen – vielmehr zwingt er dazu, innezuhalten und zu reflektieren. Viele Szenen sind emotional schwer zu ertragen und nicht für jede Leserschaft geeignet. Doch gerade diese Unbequemlichkeit macht Die Kaiserin so wirkungsvoll. Fazit Im Zeichen der Mohnblume – Die Kaiserin ist eine herausragende Fortsetzung, die den ersten Band in Tiefe, Komplexität und politischer Schärfe übertrifft. Es ist ein Buch ohne einfache Antworten, ohne klare Helden und ohne falsche Hoffnung. Stattdessen zeigt R. F. Kuang, wie Macht korrumpiert, wie Trauma Radikalität nährt und wie Revolutionen ihre eigenen Monster erschaffen. 5 von 5 Sternen!

Eine Revolution ohne Helden

Jenny Wons aus Bergheim am 19.12.2025
Bewertungsnummer: 2681090
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Die Kaiserin liefert R. F. Kuang keinen bloßen Mittelband, sondern ein politisch aufgeladenes, emotional forderndes und thematisch erschreckend aktuelles Werk. Während Die Schamanin bereits durch seine kompromisslose Darstellung von Gewalt und Krieg schockierte, verlagert sich der Fokus im zweiten Band auf die Mechanismen von Macht, Revolution und Kolonialismus – und darauf, wie leicht Ideale in Fanatismus und Unterdrückung umschlagen können. Handlung: Revolution ohne Helden Rin hat den Krieg überlebt, doch sie ist innerlich gebrochen. Der von ihr ausgelöste Genozid an der Föderation von Mugen verfolgt sie unaufhörlich, und ihre einzige Strategie, um nicht im Wahnsinn zu versinken, ist Hass. Als neue Kommandantin des Cike fehlt ihr jede Fähigkeit zur Führung: Sie ist impulsiv, rachsüchtig und unfähig, Verantwortung jenseits der eigenen Schuld zu übernehmen. Nach einer militärischen Katastrophe erhält Rin ein Angebot von Vaisra, dem Regenten der Drachenprovinz. Gemeinsam wollen sie Kaiserin Daji stürzen, die das Reich verraten und sich mit der ehemaligen Kolonialmacht Mugen eingelassen hat. Doch schnell wird klar, dass auch diese Rebellion kein Akt reiner Gerechtigkeit ist, sondern ein Machtkampf mit verborgenen Interessen. Besonders eindrucksvoll ist die Einführung der westlichen Mächte, der Hesperianer. Ihre Unterstützung ist an Bedingungen geknüpft, die unmissverständlich kolonialistisch sind: technologische Dominanz, religiöse Missionierung und Sonderrechte für ihre Bürger. Kuang entlarvt hier die Illusion, dass Fortschritt und Hilfe jemals uneigennützig seien. Stattdessen zeigt sie, wie „Zivilisation“ als Vorwand für Kontrolle und Ausbeutung dient. Der Roman stellt fortwährend unbequeme Fragen: Was unterscheidet eine Revolution von einer neuen Tyrannei? Ist Demokratie sinnvoll, wenn sie von Angst und Manipulation gelenkt wird? Und wer ist der wahre Feind – der sichtbare Unterdrücker oder der scheinbare Verbündete? Zentrale Themen: Macht, Kolonialismus und moralische Grauzonen Die Kaiserin ist ein zutiefst politisches Buch. Kuang macht unmissverständlich klar, dass es keine perfekten Opfer und keine sauberen Kämpfe gibt. Jede Fraktion verfolgt eigene Interessen, jede Entscheidung fordert Opfer. Besonders stark ist die Kritik am westlichen Kolonialismus, der nicht als offene Gewalt, sondern als „Hilfe“, „Modernisierung“ und „Fortschritt“ auftritt. Die Hesperianer besitzen die wahre Macht – nicht durch Armeen, sondern durch Technologie, Wissen und wirtschaftliche Abhängigkeit. Diese Parallelen zur realen Geschichte sind kaum zu übersehen und wirken bewusst verstörend. Gleichzeitig zeigt der Roman, wie zerstörerisch politische Ideale werden können, wenn sie von Menschen getragen werden, die selbst zutiefst traumatisiert sind. Rin ist keine Heldin, sondern ein Symbol dafür, wie Gewalt weitere Gewalt gebiert. Charaktere: Gebrochen, privilegiert, realistisch Rin Rin ist eine der kompromisslosesten Protagonistinnen der modernen Fantasy. Sie ist wütend, grausam, egozentrisch – und dennoch zutiefst tragisch. Ihre Schuld, ihr Selbsthass und ihre Unfähigkeit zu heilen treiben sie immer weiter in die Radikalisierung. Kuang romantisiert sie nicht, sondern zwingt die Leser:innen, Rin in all ihrer Hässlichkeit auszuhalten. Kitay Kitay ist Rins emotionaler Anker und ihr moralischer Spiegel. Ihre Freundschaft ist komplex, konfliktbeladen und dennoch unerschütterlich. Beide sind zwei Seiten derselben Medaille: Rin handelt aus Wut, Kitay aus Mitgefühl – und gerade diese Gegensätze machen ihre Beziehung so kraftvoll. Ihre Versöhnung nach schweren Zerwürfnissen gehört zu den emotional stärksten Momenten des Buches. Nezha Nezha ist vermutlich die frustrierendste Figur – und genau deshalb so realistisch. Seine Liebe zu Rin ist deutlich spürbar, doch sie reicht nicht aus, um seine privilegierte Position und seine Loyalität zur Familie zu überwinden. Nezha versteht nicht, was es bedeutet, ums Überleben zu kämpfen, und entscheidet sich letztlich immer für Sicherheit und Macht. Diese Dynamik macht die Beziehung zwischen ihm und Rin tragisch und schmerzhaft glaubwürdig. Venka Venka ist die wohl eindrucksvollste Entwicklung des Romans. Gezeichnet von schwerem Trauma und gesellschaftlicher Ausgrenzung, trägt sie eine tiefe, stille Wut in sich. Dass ausgerechnet Rin sie als Ebenbürtige anerkennt, verleiht ihrer Beziehung eine bittere Ironie. Venka steht exemplarisch für all jene, deren Leid im Krieg ignoriert wird, und entwickelt sich zu einer der stärksten Figuren der Reihe. Stil und Atmosphäre Kuangs Stil ist nüchtern, brutal und direkt. Gewalt wird nicht ästhetisiert, sondern als grausame Realität dargestellt. Das Tempo ist hoch, fast atemlos, und die politische Intrige sorgt für ständige Spannung. Trotz der Dichte an Themen wirkt der Roman nie überladen – vielmehr zwingt er dazu, innezuhalten und zu reflektieren. Viele Szenen sind emotional schwer zu ertragen und nicht für jede Leserschaft geeignet. Doch gerade diese Unbequemlichkeit macht Die Kaiserin so wirkungsvoll. Fazit Im Zeichen der Mohnblume – Die Kaiserin ist eine herausragende Fortsetzung, die den ersten Band in Tiefe, Komplexität und politischer Schärfe übertrifft. Es ist ein Buch ohne einfache Antworten, ohne klare Helden und ohne falsche Hoffnung. Stattdessen zeigt R. F. Kuang, wie Macht korrumpiert, wie Trauma Radikalität nährt und wie Revolutionen ihre eigenen Monster erschaffen. 5 von 5 Sternen!

Die Kaiserin fängt so düster an,...

Bewertung am 19.09.2023

Bewertungsnummer: 2025839

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Kaiserin fängt so düster an, wie die Schamanin aufhört. Rin hat Altans Platz eingenommen und ist nun auch opiumsüchtig. Die Geschichte bleibt moralisch dunkelgrau und wird gekrönt von einem epischen Finale. Einfach top.

Die Kaiserin fängt so düster an,...

Bewertung am 19.09.2023
Bewertungsnummer: 2025839
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Kaiserin fängt so düster an, wie die Schamanin aufhört. Rin hat Altans Platz eingenommen und ist nun auch opiumsüchtig. Die Geschichte bleibt moralisch dunkelgrau und wird gekrönt von einem epischen Finale. Einfach top.

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Im Zeichen der Mohnblume - Die Kaiserin

von R. F. Kuang

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Janine Bianca Wittig

Thalia Bad Reichenhall

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5/5

Dunkler, brutaler & politischer!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit "Die Tochter der Göttin" setzt R. F. Kuang ihre epische Trilogie auf beeindruckende Weise fort und verschiebt die Erzählung weg vom persönlichen Überlebenskampf hin zu komplexen Fragen von Macht, Revolution und ideologischer Zerrissenheit. Dabei bleibt sie ihrem Stil treu und erzählt die Geschichte weiterhin historisch fundiert, politisch brisant und literarisch kompromisslos. Wo Band 1 das Öffnen des literarischen Pulverfasses war, lässt sie es in Band 2 mit aller Macht hochgehen. Nach den traumatischen Ereignissen des ersten Bandes steht Rin als zentrale Figur erneut im Zentrum und zwar diesmal gebrochen, gezeichnet von Schuld, Schmerz und Rache. Ihre Reise führt tief hinein in die Wirren eines Bürgerkriegs, bei dem keine Seite als eindeutig "gut“ bezeichnet werden kann. Kuang nutzt die Erzählung, um die Dynamik autoritärer Systeme, kolonialer Nachwirkungen und revolutionärer Gewalt zu analysieren und das mit erschreckender Klarheit. Die Parallelen zur chinesischen Geschichte, insbesondere zur Kulturrevolution und der Zeit nach den Opiumkriegen und den sino-japanischen Kriegen, werden nun noch deutlicher. Kuangs akademischer Hintergrund wird zur Grundlage einer politisch tiefgründigen Fantasy, die sich traut, unbequem und analytisch zugleich zu sein. Der Roman stellt deutlich die Frage, was passiert, wenn der Kampf gegen Unterdrückung selbst zur neuen Unterdrückung wird. Stilistisch bleibt Kuang präzise, oft schmerzhaft direkt, und genau darin liegt ihre Stärke. Die Magie ist weiterhin brutal und unkontrollierbar, was ein Spiegel für die innere Zerrissenheit der Protagonistin darstellt. "Die Tochter der Göttin" ist kein leichter zweiter Band, sondern eine scharfsichtige, starke Auseinandersetzung mit Macht, Trauma und moralischer Grauzone. Politisch relevanter, historisch tiefgreifender und emotional noch fordernder als der erste Teil und damit absolut lesenswert.
  • Janine Bianca Wittig
  • Buchhändler/-in

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5/5

Dunkler, brutaler & politischer!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit "Die Tochter der Göttin" setzt R. F. Kuang ihre epische Trilogie auf beeindruckende Weise fort und verschiebt die Erzählung weg vom persönlichen Überlebenskampf hin zu komplexen Fragen von Macht, Revolution und ideologischer Zerrissenheit. Dabei bleibt sie ihrem Stil treu und erzählt die Geschichte weiterhin historisch fundiert, politisch brisant und literarisch kompromisslos. Wo Band 1 das Öffnen des literarischen Pulverfasses war, lässt sie es in Band 2 mit aller Macht hochgehen. Nach den traumatischen Ereignissen des ersten Bandes steht Rin als zentrale Figur erneut im Zentrum und zwar diesmal gebrochen, gezeichnet von Schuld, Schmerz und Rache. Ihre Reise führt tief hinein in die Wirren eines Bürgerkriegs, bei dem keine Seite als eindeutig "gut“ bezeichnet werden kann. Kuang nutzt die Erzählung, um die Dynamik autoritärer Systeme, kolonialer Nachwirkungen und revolutionärer Gewalt zu analysieren und das mit erschreckender Klarheit. Die Parallelen zur chinesischen Geschichte, insbesondere zur Kulturrevolution und der Zeit nach den Opiumkriegen und den sino-japanischen Kriegen, werden nun noch deutlicher. Kuangs akademischer Hintergrund wird zur Grundlage einer politisch tiefgründigen Fantasy, die sich traut, unbequem und analytisch zugleich zu sein. Der Roman stellt deutlich die Frage, was passiert, wenn der Kampf gegen Unterdrückung selbst zur neuen Unterdrückung wird. Stilistisch bleibt Kuang präzise, oft schmerzhaft direkt, und genau darin liegt ihre Stärke. Die Magie ist weiterhin brutal und unkontrollierbar, was ein Spiegel für die innere Zerrissenheit der Protagonistin darstellt. "Die Tochter der Göttin" ist kein leichter zweiter Band, sondern eine scharfsichtige, starke Auseinandersetzung mit Macht, Trauma und moralischer Grauzone. Politisch relevanter, historisch tiefgreifender und emotional noch fordernder als der erste Teil und damit absolut lesenswert.

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M. Böhme

Thalia Halle-Neustadt – Centrum Neustadt

Zum Portrait

5/5

Sprachlos!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Band 2 schließt direkt an “Die Schamanin” an und geht sofort spannend los. Es ist sogar etwas brutaler als der Vorgänger. Rin ist solch eine komplexe und starke Protagonistin und beweist auch hier wieder, wie kampf- und siegeswillig sie ist. Doch kann sie gegen ihren Rache-Rausch ankämpfen oder wird sie so wie Altan enden?
  • M. Böhme
  • Buchhändler/-in

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5/5

Sprachlos!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Band 2 schließt direkt an “Die Schamanin” an und geht sofort spannend los. Es ist sogar etwas brutaler als der Vorgänger. Rin ist solch eine komplexe und starke Protagonistin und beweist auch hier wieder, wie kampf- und siegeswillig sie ist. Doch kann sie gegen ihren Rache-Rausch ankämpfen oder wird sie so wie Altan enden?

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Im Zeichen der Mohnblume - Die Kaiserin

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