Missbraucht im Namen des Herrn

Missbraucht im Namen des Herrn

Die Geschichte einer gestohlenen Kindheit in einer Evangelischen Freikirche

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Missbraucht im Namen des Herrn

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Beschreibung

Wie bringt man Eltern dazu, ihr 10-jähriges Kind allen Ernstes vor die Wahl zu stellen: »Wenn der Herr Jesus Mama und Papa geholt hat, wo willst du dann bleiben, bei Oma oder lieber bei Tante Helga«? oder völlig emotionslos zu sagen: »Wenn du erst in der Hölle bist, dann können wir dir auch nicht mehr helfen«! Willkommen in der Welt einer Evangelischen Freikirche.
Bernd Vogt wurde in eine strenggläubige christliche Gemeinschaft, der auch heute noch sein älterer Bruder als Prediger angehört, hineingeboren. Als er mit 16 Jahren den Ausstieg schafft, liegt ein neues, faszinierendes Leben als »Weltmensch« vor ihm. Noch ahnt er nicht, dass ihn die zerstörerischen Glaubenssätze, die ihm seit frühesten Kindertagen eingetrichtert wurden, viele Jahre später in Form schwerer Erkrankungen, Ängsten und Depressionen einholen sollten.
Mit seinem Buch gewährt er Einblicke hinter die Kulissen scheinbar harmloser evangelikaler Freikirchen, die der breiten Öffentlichkeit sonst verwehrt bleiben. Er berichtet von einer Kindheit, die er als Außenseiter in Schule und Gesellschaft erlebte. Es sind mal tieftraurige Schilderungen, dann wieder urkomische Szenen, die er beschreibt; wie etwa sein verzweifelter Versuch, »im Freibad wie Jesus übers Wasser zu laufen« oder »das Gebirge vor seiner Haustür zu versetzen«. So entführt er die LeserInnen in eine groteske Parallelwelt - in ein Irrenhaus, das er Familie nannte, in eine »Heil«Anstalt, die er Gemeinde nannte.
Ein aufrüttelndes, überaus humorvolles Buch, das Nichtchristen wie Gläubige gleichermaßen zum Nachdenken anregt.

Bernd Vogt, Jahrgang 1956, lebt mit seiner Partnerin in Ostwestfalen. Er hat zwei erwachsene Kinder. Der studierte Verwaltungsbeamte arbeitete über 40 Jahre in seinem Heimatort bei der Gemeinde Rödinghausen. Seit 2016 ist er in Altersteilzeit.
Er stammt aus einem frommen Elternhaus und wurde in eine kleine Evangelische Freikirche, der auch heute noch sein älterer Bruder als Prediger angehört, hineingeboren. Mit 16 Jahren gelingt ihm der Ausstieg aus der strenggläubigen Gemeinschaft.
Mit seinem fesselnden Buch »Missbraucht im Namen des Herrn« entführt er die LeserInnen auf humorvolle Art in eine groteske Parallelwelt - in ein Irrenhaus, das er Familie nannte, in eine »Heil«Anstalt, die er Gemeinde nannte.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.03.2020

Verlag

Books on Demand

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Erscheinungsdatum

24.03.2020

Verlag

Books on Demand

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

497 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783750492103

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Tiefbeeindruckende Biografie als Sektenausteiger mit Humor!

Bewertung aus Kirchlengern am 25.03.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch beschreibt eindrücklich wie sehr der Autor in seiner Kindheit unter dem Diktat einer Sekte aufwachsen musste und wie ihn das als heranwachsender Jugendlicher innerlich immer mehr zeriss, bis er schließlich den Ausstieg schaffte. Die reflektiert beschriebenen Situationen wirken für einen Leser ohne Kontakt zu einer Sekte durchaus humorvoll. Daher kann ich dieses Buch Sektenaussteigern, die die den Austieg schaffen wollen, und völlig fachfremden Lesern sehr empfehlen.

Tiefbeeindruckende Biografie als Sektenausteiger mit Humor!

Bewertung aus Kirchlengern am 25.03.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch beschreibt eindrücklich wie sehr der Autor in seiner Kindheit unter dem Diktat einer Sekte aufwachsen musste und wie ihn das als heranwachsender Jugendlicher innerlich immer mehr zeriss, bis er schließlich den Ausstieg schaffte. Die reflektiert beschriebenen Situationen wirken für einen Leser ohne Kontakt zu einer Sekte durchaus humorvoll. Daher kann ich dieses Buch Sektenaussteigern, die die den Austieg schaffen wollen, und völlig fachfremden Lesern sehr empfehlen.

Sehr lesenswert

Bewertung aus Rödinghausen am 18.03.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat mich zutiefst bewegt. Eine sehr authentische Schilderung aus der Sicht eines kleinen Jungen, wie es in diesem frommen Paralleluniversum tatsächlich zugeht – einer aberwitzigen Welt, über die ich nur „ungläubig“ den Kopf schütteln konnte. Der Autor erzählt fesselnd seine Ängste und Gewissensqualen, die ihm in einer Art Gehirnwäsche als kleiner Junge immer und überall eingetrichtert wurden. Während man einerseits mit ihm heulen möchte, wenn er beispielsweise von seiner „Teufelsaustreibung“ oder seiner „ständigen Suche nach seinen Eltern“ berichtet, möchte man sich wenig später mit ihm in die Welt der Vergnügungen stürzen, als er endlich mit 16 Jahren den Ausstieg aus seiner Gemeinde schafft - einer Freikirche, die er mit Fug und Recht als „Irrenanstalt“ bezeichnet. So waren es einerseits seine ausgesprochen humorvollen Schilderungen und aberwitzigen Erlebnisse, die mich immer schmunzeln ließen, während mir kurz danach wieder das Lachen im Halse stecken blieb. Ich kann das nur jedem ans Herz legen - egal ob man sich als gläubiger Christ, Atheist oder irgendwas dazwischen bezeichnet. Daher von mir fünf Sterne.

Sehr lesenswert

Bewertung aus Rödinghausen am 18.03.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat mich zutiefst bewegt. Eine sehr authentische Schilderung aus der Sicht eines kleinen Jungen, wie es in diesem frommen Paralleluniversum tatsächlich zugeht – einer aberwitzigen Welt, über die ich nur „ungläubig“ den Kopf schütteln konnte. Der Autor erzählt fesselnd seine Ängste und Gewissensqualen, die ihm in einer Art Gehirnwäsche als kleiner Junge immer und überall eingetrichtert wurden. Während man einerseits mit ihm heulen möchte, wenn er beispielsweise von seiner „Teufelsaustreibung“ oder seiner „ständigen Suche nach seinen Eltern“ berichtet, möchte man sich wenig später mit ihm in die Welt der Vergnügungen stürzen, als er endlich mit 16 Jahren den Ausstieg aus seiner Gemeinde schafft - einer Freikirche, die er mit Fug und Recht als „Irrenanstalt“ bezeichnet. So waren es einerseits seine ausgesprochen humorvollen Schilderungen und aberwitzigen Erlebnisse, die mich immer schmunzeln ließen, während mir kurz danach wieder das Lachen im Halse stecken blieb. Ich kann das nur jedem ans Herz legen - egal ob man sich als gläubiger Christ, Atheist oder irgendwas dazwischen bezeichnet. Daher von mir fünf Sterne.

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