Ein elegantes Haus am Rande von Hampstead Heath. Ein toter Scheidungsanwalt. Eine rätselhafte Botschaft in grüner Farbe. Eine unglaublich teure Weinflasche als Tatwaffe ... Zweifellos ein Fall für Daniel Hawthorne, Ex-Polizist und Privatdetektiv - und Scotland Yard immer einen Schritt voraus.
Als der smarte Prominentenanwalt Richard Pryce tot in seinem Haus gefunden wird, erschlagen mit einer Flasche 1982 Château Lafite Rothschild im Wert von 2000 £, scheint schnell klar, wer es war: Nur wenige Tage zuvor hat die berühmte feministische Autorin Akira Anno ihm genau diesen Tod angedroht. Aber ist es wirklich so einfach? Als ein weiterer Toter gefunden wird, muss Hawthorne, gemeinsam mit seinem Assistenten und Stichwortgeber Anthony Horowitz, tief in die Vergangenheit der Opfer eintauchen, um die Lösung des Rätsels zu finden.
Dieses Buch ist Teil der Serie Hawthorne ermittelt. Daniel Hawthorne, brillanter Privatdetektiv und Ex-Polizist, löst die Fälle, bei denen die Polizei nicht weiterkommt. An seiner Seite: Anthony Horowitz, Bestsellerautor, der ihn auf Schritt und Tritt begleitet, um am Ende ein Buch daraus zu machen - und dabei immer wieder in höchste Gefahr gerät. Die Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Christiane K.
aus Swisttal
5/5
17.10.2020
eBook (ePUB)
Sherlock Holmes lässt grüßen
Wer Spaß an einer modernen Adaption von Sherlock Holmes hat und dabei nicht nur Krimi, sondern auch ein bisschen Humor sucht, der sollte einen Blick in die Geschichte werfen.
Inhalt: Im zweiten Fall des Ermittlerduos wird der Scheidungsanwalt Pryce mit einer teuren Flasche Rotwein ermordet. Doch wer hat den Staranwalt getötet, hat es vielleicht mit seinem letzten Fall zu tun, in dem die Exfrau seines Mandanten ihm praktisch genau das angedroht hat oder steckt etwas bzw. jemand ganz anderes dahinter?
Meine Meinung: Der zweite Fall des ungleichen Ermittlerduos hat mich wieder bis zum Ende überrascht. Es gibt viele falsche Fährten und Verwirrung mit überraschenden Wendungen.
Für mich eine schöne Adaption des Klassikers Sherlock Holmes, der durch die beiden Charaktere Hawthrone und Horowitz gut interpretiert wurde. Hawthrone ist der scharfsinnige, aber auch eigensinnige Ermittler und Horowitz sein Watson. Immer wieder kommt es zu witzigen Dialogen und Sitiationen, meist auf kosten von Horowitz. Es gefällt mir, dass der Autor sich hier quasi selber in die Geschichte geschrieben hat und sich dabei selber nicht zu ernst nimmt.
Fazit: Spannender Kriminalfall mit Humor und vielen Wendungen, im Stil von Sherlock Holmes.
hallobuch, Silke Schröder
aus Hannover
5/5
04.02.2021
Hörbuch (CD)
Wieder feine und unterhaltsame Krimikost
Auch in seinem neuen Krimi “Mord in Highgate” erzählt Anthony Horowitz, wie sein Alter Ego den Ex-Polizisten und Privatdetektiv Daniel Hawthorne bei seinen Abenteuern begleitet, um über ihn eine Biographie zu schreiben. Dieses Mal führt es die beiden auch vor die Tore Londons und uns auf so manche falsche Fährte. Und das macht Anthony Horowitz mal wieder äußerst geschickt, obwohl er sich nichts weiterem als der ganz klassischen Sherlock Holmes-Methode bedient: Durch geschickte Befragung und genaue Beobachtung die richtigen Schlüsse zu ziehen. Obwohl der Story vielleicht ein paar mehr Umwege auf dem Weg zum Finale nicht geschadet hätten, ist Horowitz mit “Mord in Highgate” wieder feine und unterhaltsame Krimikost gelungen. Fazit: Wer auf klassische englische “Whodoneit“ steht, kann hier in vollen Zügen genießen — auch weil das Hörbuch von Volker Hanisch so wunderbar vorgetragen wird.
mrs rabes bookaccount
5/5
11.12.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Hawthorne ermittelt wieder
Ein toter Scheidungsanwalt, eine sehr teure Flasche Rotwein ist die Tatwaffe. Kurz zuvor hatte das Opfer noch einen handfesten Streit mit einer Schriftstellerin, die durch die Gazetten ging. Fall gelöst?
So einfach macht es sich der britische Autor Anthony Horowitz und seinem ständig schlecht gelaunten Privatdetektiv Daniel Hawthorne nicht. Was nach einem biederen englischen Kriminalroman in besserer Gesellschaft klingt, ist ein wunderbarere Schlagabtausch des Ermittlers mit seinem Sidekick, der niemand andere ist als der Autor Horowitz persönlich.
Das Duo Hawthorne und Horowitz klärt den "Mord in Highgate", doch neben der Kriminalhandlung ist vor allem die Vermischung von Fakten und Fiktion höchst amüsant. Wie schon im Vorgänger ist man verleitet ständig ausforschen zu wollen, was echt und was ausschließlich des Phantasie Horowitz' entsprungen ist.
Von dieser Reihe bitte mehr davon!
SalMar
5/5
11.12.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wieder perfekte Unterhaltung
Auf ein Wiedersehen mit dem grundverschiedenen Duo aus Ex-Detective Hawthorne und dem Autoren Anthony Horowitz selbst habe ich mich richtig gefreut. Wieder eher unfreiwillig lässt sich Horowitz überreden, Hawthorne bei einem neuen Kriminalfall zu begleiten: Diesmal geht es um einen erfolgreichen Scheidungsanwalt, der mit einer sündhaft teuren Weinflasche niedergestreckt wurde.
War es im ersten Buch noch etwas ungewohnt, dass der Autor selbst eine der beiden Hauptfiguren ist, habe ich mich diesmal schnell eingefunden und die außergewöhnliche Perspektive genießen können. Da Horowitz die meiste Zeit von Hawthorne im Dunkeln gelassen wird, was seinen Stand der Ermittlungen angeht, rätselt man als Leser selbst fleißig mit. Etliche Verdächtige kommen und gehen und die ein oder andere Entwicklung wirft ein völlig neues Licht auf die Geschehnisse. So bleibt es bis zum Schluss richtig spannend – ich zumindest habe es nicht vorher durchschaut.
Der ausgeklügelte Kriminalfall macht aber besonders deswegen Spaß, weil man immer wieder nebenbei Einblicke in das Leben von Horowitz und Hawthorne erhält (naja, bei Hawthorne vielleicht eher Ausblicke auf weitere Geheimnisse…) und ihren Versuch der Zusammenarbeit beobachten darf. Diesmal gerät der Autor außerdem an eine Polizistin, die ihm das Leben schwer macht – als hätte er nicht so schon genug damit zu tun, alles unter einen Hut zu bekommen.
Mich hat „Mord in Highgate“ auf jeden Fall perfekt unterhalten und ich freue mich jetzt schon riesig auf die nächsten Ermittlungen von Hawthorne. Klare Leseempfehlung – vor allem für alle Sherlock-Holmes-Liebhaber!
Bewertung
5/5
08.12.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr Unterhaltsam
Mord in Highgate von Anthony Horowitz.
Dieses Buch hat 347 Seiten.
Das Cover ist sehr schlicht gehalten.
Es ist der zweite Fall von Daniel Hawthorne und somit ein neuer Fall.
Der smarte Prominentenanwalt Richard Pryce wird tot in seinem Haus gefunden, erschlagen mit einer teuren Weinflasche im Wert von 2000€.
Schnell scheint es klar zu sein wer es war....aber dann gibt es immer mehr Verdächtige und noch mehr Geheimnisse.
Bis dann ein zweiter Toter gefunden wird. Hawthorne muss jetzt mit seinem Assistenten tief in der Vergangenheit der Opfer suchen um diese Fälle zu lösen.
Ein sehr unterhaltsamer Krimi mit einem gutem Schreibstil was mir persönlich von Anfang an sehr gut gefallen hat.
Es erinnert mir ein wenig an Sherlock Holmes und Dr.Watson. Es hat einfach Spaß gemacht und wird nicht das letzte Buch sein was ich von Anthony Horowitz gelesen habe.
Von mir gibt es 5
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5/5
08.11.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Endlich wieder ein neuer Fall...
Endlich wieder ein neuer Fall für Daniel Hawthorne und seinen 'Watson' Tony Horowitz. Herrlich eigenwillig und komplex. Ein Mord mit einer sündhaft teuren Weinflasche als Tatwaffe, eine feministische japanische Haiku-Autorin und plötzlich noch mehr Todesfälle. Macht einfach Spaß
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5/5
01.10.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr gewitzter Krimi, in dem der...
Sehr gewitzter Krimi, in dem der Autor als einer der Hauptermittler fungiert: für Freunde literarischer Rätsel und Spielereien ein großes Vergnügen und nebenbei eine gelungene Hommage an Sherlock Holmes!
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4/5
08.04.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Klassischer Krimi mal anders
Erschlagen mit einer Flasche 1982 Château Lafite Rothschild Pauillac im Wert von 2000 englischen Pfund. So einen Tod hatte der prominente Scheidungsanwalt Richard Pryce sich sicherlich nicht vorgestellt. Trank der doch gar keinen Alkohol. War da etwa eine frustrierte, zornige Ehefrau, die ihm den Tod wünschte? Des Rätsels Lösung liegt tief in der Vergangenheit. Es ist für mich der erste Fall für Privatdetektiv Daniel Hawthorne, der hier gemeinsam mit dem Autor selbst ermittelt. Ein ganz interessantes Stilmittel. Ein bisschen wie ein moderner Sherlock Holmes, vom Sprachstil recht ironisch, charmant, britisch wortwitzig, von der Story her kniffliger als es zunächst erscheint.
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4/5
11.11.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Clevere Holmes-Hommage
Anthony Horowitz ist hierzulande besonders bei Jugendlichen durch seine Alex - Rider - Spionagethriller bekannt und beliebt. Aber der Autor, der auch zahlreiche Drehbücher für erfolgreiche britische Fernsehserien schreibt, hat sich mit seinen sehr unterhaltsamen Kriminalromanen mittlerweile auch bei Erwachsenen einen Namen gemacht.
Vor kurzem ist der zweite Band um Daniel Hawthorne erschienen, einen genialen Privatermittler, der den Polizeidienst einst quittieren musste, weil er persönlich und womöglich recht handgreiflich in das, nun ja, unfreiwillige Ableben einer zugegebenermaßen nicht gänzlich unbescholtenen Person verwickelt war. Nichtsdestoweniger bedient sich die Metropolitan Police in kniffligen und heiklen Fällen immer wieder gerne der überragenden Fähigkeiten ihres Ex- Mitarbeiters, sehr zum Missfallen des jeweils offiziell mit den Ermittlungen betrauten Kriminal-Beamten oder, wie im Fall des Highgate-Mordes, - Beamtin. Detective Inspector Cara Grunshaw, die genauso grantig ist und aussieht wie ihr Name klingt, mag ungehobelt, skrupellos und einschüchternd sein, ist aber insgesamt eher durchtrieben als klug und trotz aller Verbissenheit für den smarten Hawthorne kaum eine ernstzunehmende Konkurrenz. Für den armen geplagten Anthony Horowitz wird sie sich allerdings noch als persönlicher Alptraum erweisen.... Ein Autor ist naturgemäß der Erfinder und Lenker seiner eigenen Geschichte und hält somit als Herr des Geschehens stets alle Fäden der Handlung in der Hand – sollte man meinen. Horowitz aber wird mitten in wichtigen Dreharbeiten unfreiwillig von der harten Hand Hawthornes in seinen eigenen Roman hineingezogen und erweist sich als von der Situation gänzlich überfordert. Von dem eitlen Privatdetektiv angeheuert, seine Fälle und besonders ihre geniale Lösung für die staunende Nachwelt zu dokumentieren, wird er erzwungenermaßen zu dessen ständigem Begleiter und eifrigem Chronisten - und nach Lust und (meist übler) Laune herumkommandiert. Gleichzeitig spannt ihn die zähnefletschende Ms Grunshaw mit - sagen wir es einmal vorsichtig - recht nachdrücklichen Methoden als Informanten ein, um dem verhassten Hawthorne bei der Lösung des Falls um die entscheidende Nasenlänge voraus sein zu können. Eine üble Zwickmühle für Horowitz, die fatale und höchst peinliche Folgen für ihn hat….
Anthony Horowitz ist bekennender Sherlock - Holmes – Verehrer und hat mit der Figur des Daniel Hawthorne eine moderne Sherlock-Holmes-Figur erschaffen, die ähnlich brillant, undurchschaubar, launisch, eitel und womöglich ebenso von heimlichen Lastern beherrscht ist, wie das literarische Original. Und wie Holmes selbstverständlich seinen Watson braucht, dessen deprimierende Durchschnittlichkeit uns zur Identifikation gereichen muss, um das Licht des Helden umso heller strahlen zu lassen, braucht Hawthorne eben seinen Horowitz, dessen tapsige Versuche, den Fall selbst zu lösen, natürlich zum Scheitern verurteilt sind. Immer stellt er die falschen Fragen (die er, nebenbei bemerkt, sowieso besser nicht gestellt hätte), immer zieht er voreilige Schlüsse, immer hat er die entscheidenden Kleinigkeiten in seinem Eifer übersehen. Dass das bei einem Verfasser von möglichst raffiniert konstruierten (Fernseh-)Krimis obendrein zu einer Identitätskrise führen muss, versteht sich fast von selbst, denn was kann man schon von einem Plot erwarten, dessen Autor in einem realen Fall so offensichtlich die Übersicht verliert? Da sind Selbstzweifel durchaus angebracht.
Anthony Horowitz spielt ein genüssliches kleines Verwirrspiel mit seinen Figuren und mit uns, nicht allein, was den ziemlich undurchsichtigen und clever (!) gesponnenen Mordfall angeht, sondern auch bezüglich der Trennung von Realität und Fiktion, deren Grenzen hier vollkommen fließend sind. Lebende und erfundene (?) Personen werden hier munter in einen Topf, Pardon, Roman, geworfen und sogar die obligatorische Danksagung des Autors am Ende des Buches lässt uns eine irrationale Sekunde lang zweifeln, ob es sich bei Hawthorne wirklich nur um eine Romanfigur handelt. Eine solche perfekte Illusion kennen wir übrigen auch von Sherlock Holmes, dessen literarisch verbürgten Wohnsitz Sie noch heute in London, Baker Street 221b, besichtigen können. Natürlich nur, wenn der Hausherr gerade nicht anwesend ist.
„Mord in Highgate“ ist ein wunderbar gewitzter und herrlich (selbst)ironischer Krimi für alle, die nicht nur gerne einen klassische „Whodunnit“ lesen, sondern auch Spaß an verschrobenen Figuren und am gekonnten und lustvollen Spiel mit Klischees haben. Anthony Horowitz hat, apropos „verschrobene Figuren“, auch das ein oder andere Drehbuch für „Inspector Barnaby“ geschrieben und die großartige (leider nie in deutscher Synchronisation gezeigte) Serie „Foyle‘s War“, die im Roman keine ganz unwichtige Rolle spielt. Die Dreharbeiten dazu stehen nämlich kurz vor dem Scheitern, weil ihr äußerst gestresster Autor bis über beide Ohren in einen Mordfall verwickelt ist...
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