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  • Produktbild: Princess Margarita Illegal
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Princess Margarita Illegal Ein Detroit-Krimi

10

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2022

Verlag

Tropen

Seitenzahl

320

Maße (B/H)

13,6/21,5 cm

Gewicht

395 g

Auflage

1. Auflage 2022

Originaltitel

Lives Laid Away

Übersetzt von

Ulrike Wasel + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50485-9

Beschreibung

Rezension

»Ein Krimi, der trotz des gleichermaßen ernsten wie aktuellen Themas neben spannender Unterhaltung ein rasantes Lesevergnügen bietet«Christiane Wittmers, 59 Lippstädter Stadtmagazin, November 2022 ("59 Lippstädter Stadtmagazin")
»Für Tex-Mex-Krimifans und solche, die es noch werden wollen, ist ›Princess Margarita illegal‹ ein äußerst erfrischender Einstieg.‹«Martin G. Wanko, Voralberger Nachrichten, 25. Juni 2022 ("Voralberger Nachrichten")
»Hier stimmt alles: Humor, Spannung sowie ein unterhaltsames Lesevergnügen.«Horst Tress, Magazin Köllefornia, 14. Mai 2022 ("Magazin Köllefornia")
»Ein Krimi mit einem Blick für soziale Fragen und einem sicheren Gespür für das Genre. Erfrischend anders.« Washington Post ("Washington Post")
»Pure Action mit einer erfrischenden Dosis an rauem Humor und Herz.« The Wall Street Journal ("The Wall Street Journal")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2022

Verlag

Tropen

Seitenzahl

320

Maße (B/H)

13,6/21,5 cm

Gewicht

395 g

Auflage

1. Auflage 2022

Originaltitel

Lives Laid Away

Übersetzt von

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50485-9

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
Deutschland
Email: info@klett-cotta.de
Telephone: +49 711 66721519
Fax: +49 711 66722031

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  • LaNasBuchclub

    5/5

    25.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Knallharter Krimi mit knallhartem Ermittler

    “Princess Margarita Illegal“ ist der zweite Teil der von Stephen Mack Jones geschaffenen Krimi-Reihe rund um den Detroiter Ex-Cop und Ex Marine August Snow. Er knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Teils an, es ist allerdings nicht zwingend nötig diesen zu kennen. Dieses Buch ist in meinen Augen ein wirklich genialer Kriminal-Roman und kombiniert tolle Charaktere, einen fesselnden Plot und unerwartete Wendungen mit einem sehr authentischen Einblick in die Menschen und Probleme der Stadt Detroit. Der Protagonist, engagiertes Mitglied in Detroit’s Mexicantown und wichtiger Teil der Community, wird durch einen Bekannten aus seiner Zeit als Polizist in eine Mordermittlung hineingezogen, die viele Fragen aufwirft. Eine unbekannte Mexikanerin wurde aus dem Detroit River gezogen und weder ihre Verkleidung als Prinzessin noch die schlimmen Verletzungen, die sie vor ihrem Tod erlitten haben muss, scheinen einen Sinn zu ergeben. Von den Behörden hat die junge Frau keine Gerechtigkeit zu erwarten, also nimmt sich August des Falles an und stößt schon bald auf eine Spur, die ihn nah an die dunkelsten Abgründe der Gesellschaft führt. Jones Schreibstil hat mir sehr gefallen. Mit seinem zynischen und ungefilterten Tonus hat der Erzählstil etwas von der Atmosphäre eines Film Noir, ist aber gleichzeitig temporeich und modern, was das Buch ungleich mitreißender macht. Auch Jones Detailliebe sticht heraus. Seine Beschreibungen der Figuren und insbesondere der Stadt kreieren ein unglaublich echtes und authentisches Bild von Mexicantown und seiner Bewohner. Kleinigkeiten wie z.B. das Essen, die auf den Ersten Blick unerheblich erscheinen, tragen ganz stark dazu bei, sich beim Lesen in die Community versetzt zu fühlen. Ich war sehr schnell von der Geschichte und ihrer Atmosphäre eingenommen. August als Protagonist hat mich ebenfalls schnell von sich überzeugt. Er hat das Herz am rechten Fleck und gute Intentionen, ist allerdings auch bereit gewisse Grenzen zu übertreten. Weder schwarz noch weiß bewegt er sich häufiger mal in einer moralischen und ethischen Grauzone. In Kombination mit seinen derben Sprüchen und dem trockenen Humor hat er etwas von Stirb Langsams John McClane. Schließlich mochte ich auch die Handlung sehr. Es dauert ein wenig bis sich richtig Spannung aufbaut, allerdings wird es früh genug ordentlich turbulent. Der Handlungsverlauf bietet einige überraschende Wendungen und verbindet die Elemente eines spannenden Detektivromans mit denen eines atemlosen Großstadt-Thrillers. Natürlich gab es die ein oder andere Szene, die in der Realität vermutlich nicht so abgelaufen wäre, allerdings wirkt der Roman trotz der gehörigen Portion Waffen und Gewalt auch tragisch realistisch. Wer also auf der Suche nach einem düsteren, atmosphärischen Krimi ist, sollte es definitiv einmal mit „Princess Margarita Illegal“ versuchen.

  • stefanb

    5/5

    23.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Detroit Part 2

    Stephen Mack Jones ist mir seit dem letzten Detroit-Krimi „Der gekaufte Tod“ positiv im Gedächtnis geblieben. In „Princess Margarita Illegal“ begleiten wir den Protagonisten August Snow auf der spannenden und sehr actionreichen Suche nach einem Mörder. “Sie war ein Kauknochen für eine Meute Rottweiler.” [41] Der Schreibstil von Jones ist wunderbar. Die Dialoge sind sehr gelungen und lebendig. Mich fesselt das Buch bereits seit der ersten Seite und man erhält diesmal neue Einblicke in Snows Vergangenheit. „Ich hatte zahlreiche Tote in unterschiedlichen Zuständen gesehen, in Afghanistan und auch als Cop in Detroit. Und mit jedem Leichnam hatte ich gespürt, wie meine Menschlichkeit (…) mehr und mehr verschwand.“ [48] Sehr passend finde ich das einprägsame und gut gestaltete Cover. Es bleibt im Gedächtnis und auch der Wiedererkennungswert ist gelungen. Insgesamt geht durchaus härter zur Sache – man muss es mögen und sich darauf einlassen. Temporeich und mit ordentlich Action nimmt die Story zusehends Fahrt auf. „Ich trug schwarze taktische Schutzkleidung und gut zehn Kilo an Waffen und Munition.“ [255] Detroits dunkelste Seiten beschreibt Jones atmosphärisch dicht und lässt dadurch Bilder im Kopf entstehen, die einen tief in die Geschichte abtauchen lassen.

  • annlu

    4/5

    03.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    actiongeladener, mitunter recht blutiger Krimi

    „Es wird spekuliert, dass eine kleine, äußerst effiziente Gruppe von Kriminellen innerhalb gewisser ICE-Einheiten Menschenhandel betreibt.“ Seit August Octavio Snow von der Detroiter Polizei entlassen wurde, kümmert er sich um Mexikantown. Dazu gehört auch, dass er aufmerksam wird, wenn eine junge Frau tot aus dem Detroit River gefischt wird und die Einwanderungsbehörde mit rabiaten Methoden gegen die Bewohner seines Viertels vorgeht. Je mehr er in die Sache verwickelt wird, umso mehr kocht sein Ärger über und er ergreift harte Methoden um die Situation zu klären. Entgegen meinen Erwartungen habe ich hier keinen klassischen Krimi vorgefunden. Octavio ist der Gewalt nicht abgeneigt. Als ehemaliger Soldat kennt er sich mit Waffen und dem Nahkampf aus und setzt beides für seine Zwecke ein. Nicht nur er ist es, der seine Gewaltbereitschaft zeigt. Auch die offiziellen Behörden – und hier besonders die Einwanderungsbehörde – greift zu Methoden, die mich schockiert haben. Rassismus ist ein Thema, das sich durch die ganze Geschichte zieht. Dieser wurzelt tief und taucht nicht nur bei radikalisierten Gruppen auf. Zusammen mit den teils blutigen Szenen wirkt die Geschichte dadurch brutal. Beim Lesen zeigt sich eine Diskrepanz zwischen der Alltagssprache von Octavio und seinen Bekannten – da wird geflucht und zum Teil auf Gossensprache zurückgegriffen – und den Gedanken, die sich Octavio macht – hier finden sich Andeutungen und Vergleiche, die auf eine hohe Intelligenz und Belesenheit hinweisen. Mich hat das mitunter irritiert. Der Fall, den Octavio hier zu lösen hat, wird mit jedem aufgedeckten Detail komplexer und führt tief in die Machenschaften der organisierten Kriminalität, die selbst bis in die Reihen von Ermittlern und Behörden reicht. Die Mittel, die Octavio und seine Freunde ergreifen, um sich zu rächen und die Täter aufzudecken sind selbst immer wieder illegal. Fazit: Einen klassischen Krimi sollte man sich hier nicht erwarten. Wer sich nicht daran stört, dass es auch mal brutal zugeht, findet eine actiongeladene Geschichte, die mit Spannung aufwartet.

  • misspider

    3/5

    04.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Zugegeben, angelockt wurde…

    Zugegeben, angelockt wurde ich zuerst einmal von dem farbenfrohen Cover, aber auch der Klappentext machte mich neugierig. Dass es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt, wurde mir erst später bewusst. Dies tat dem Verständnis aber keinen Abbruch, denn es wurden ausreichend Informationen eingestreut, so dass man sich beim Lesen nicht verloren fühlte. Während die Handlung absolut überzeugen konnte - komplex, kritisch, witzig, action-geladen, haderte ich mit dem Schreibstil, oder besser gesagt der Erzählweise, denn lesen lies sich das Buch hervorragend flüssig. Allerdings wurden mir zu viele Äußerlichkeiten im Detail beschrieben (ich muss nun wirklich nicht bei jeder Figur wissen welche Klamotten sie trägt - so extrem kannte ich das zuletzt bei Anne Rice). Und zu viele Personen, alle natürlich mit kleiner Nebengeschichte, bevölkerten die Odyssee des August Snow auf seinem Robin-Hood-Feldzug für Gerechtigkeit und Ordnung in "seinem" Viertel. August Snow selbst war mir zwar nicht unsympathisch, ist mir in seiner durchaus selbstgefälligen Art aber auch nicht gerade ans Herz gewachsen. Fazit: Der vorherrschende Vigilantismus ist zwar erfrischend und bietet jede Menge Action, untergräbt aber gleichzeitig die Glaubwürdigkeit der Geschichte, die im Gegenzug mit knallharter Sozialkritik punkten kann.

  • misspider

    3/5

    04.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Interessante Mischung

    Zugegeben, angelockt wurde ich zuerst einmal von dem farbenfrohen Cover, aber auch der Klappentext machte mich neugierig. Dass es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt, wurde mir erst später bewusst. Dies tat dem Verständnis aber keinen Abbruch, denn es wurden ausreichend Informationen eingestreut, so dass man sich beim Lesen nicht verloren fühlte. Während die Handlung absolut überzeugen konnte - komplex, kritisch, witzig, action-geladen, haderte ich mit dem Schreibstil, oder besser gesagt der Erzählweise, denn lesen lies sich das Buch hervorragend flüssig. Allerdings wurden mir zu viele Äußerlichkeiten im Detail beschrieben (ich muss nun wirklich nicht bei jeder Figur wissen welche Klamotten sie trägt - so extrem kannte ich das zuletzt bei Anne Rice). Und zu viele Personen, alle natürlich mit kleiner Nebengeschichte, bevölkerten die Odyssee des August Snow auf seinem Robin-Hood-Feldzug für Gerechtigkeit und Ordnung in "seinem" Viertel. August Snow selbst war mir zwar nicht unsympathisch, ist mir in seiner durchaus selbstgefälligen Art aber auch nicht gerade ans Herz gewachsen. Fazit: Der vorherrschende Vigilantismus ist zwar erfrischend und bietet jede Menge Action, untergräbt aber gleichzeitig die Glaubwürdigkeit der Geschichte, die im Gegenzug mit knallharter Sozialkritik punkten kann.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

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    5/5

    04.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    "Wir sehen uns zu Hause."- "Wo willst du denn hin?"- "Ich hab noch was zu erledigen!"- "Mia madre!"

    Fortsetzung der Überschrift gefällig? Aber gerne: Wir legten einen Zwischenstopp ein. Bei Tomas zu Hause. Seinem Waffenschrank. "Was soll ich diesmal mitnehmen?", fragte er. "Nimm alles mit." "Ach du Scheiße..." Und von Tomas` Haus in Mexicantown trugen wir den Kampf nach Southfield, einem Vorort nördlich von Detroit. Ich wollte Gerechtigkeit! August Snow ist zurück! Der Afro-Mexikaner mit der großen Klappe, und dem noch größeren Herzen für die Benachteiligten, muss erneut alles geben, um seine Heimatstadt Detroit ein wenig lebenswerter zu machen. Der Ex-Militär und Ex-Cop des DPD investiert sein Vermögen, dass er einer fetten Schadensersatzklage gegen die Stadt verdankt, nach und nach in diverse,heruntergekomme Häuser in seinem Geburtsviertel und stellt diese notleidenden Menschen, oftmals Einwanderern, zur Verfügung. Natürlich nachdem sie, die Häuser, renoviert und auf Vordermann gebracht wurden - so haben die zukünftigen Bewohner auch gleich mal einen lukrativen Job. Klingt gut, ist gut und wohl getan! Wenn da nur nicht die plötzlich an jeder Ecke auftauchenden Beamten der Einwanderungsbehörde wären. Menschen, die seit Jahren in den USA leben, dort verwurzelt sind, sollen plötzlich abgeschoben werden. August und seine engsten Vertrauten haben jede Menge zu tun, das zu verhindern. Als dann noch eine bizarr verkleidete junge Frau, hispanischer Herkunft, misshandelt und ermordet aufgefunden wird, alle Hinweise zur Tat oder den Tätern, von der Mehrheit der Cops galant ignoriert werden, ist es für August Snow höchste Zeit, die Samthandschuhe auszuziehen und persönlich für ein kleines bisschen Gerechtigkeit zu sorgen. Getreu dem ehrenwerten Motto:" It`s time to kick Ass and chew Bubblegum"! Was für ein Adrenalin-Rausch! Witzig, sprachlich pointiert, herrliche Sprüche non-stop, ein Chapter eines Motorrad-Clubs, dessen Mitglieder, durchaus zu Recht, nach dem Schlag auf die linke Wange auch die rechte malträtiert bekommen, obwohl sie keinerlei christliche Werte zu schätzen wissen, natürlich organisierte Kriminalität vom Feinsten, und bis in feinste Kreise, Detroit augenscheinlich am Boden, angezählt, aber noch nicht gänzlich am Ende... Stephen Mack Jones erweist sich ein zweites Mal als literarischer Erbe Raymond Chandlers. Und sollte Ihnen bis zum vermutlichen Erscheinungstermin des driten Bandes, 2023, die Zeit ein wenig lang werden, wenden Sie sich ruhig dem Über-Vater aller "hardboiled" Romane zu, Chandlers "Lebwohl mein Liebling" ist das vielleicht beste, was im Krimi-Bereich je aus den USA kam! Viel Spaß damit!
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Klein

    Dagmar Klein

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    07.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein recht flott geschriebener...

    Ein recht flott geschriebener Noir Krimi mit munterem Personal über ein erschütterndes Thema: Femizide unter mexikanischen Migrantinnen und die Repressionen gegen Einwanderer*innen. Ich habe ein bisschen gebraucht, aber dann hat mich die Geschichte doch gepackt. Gut lesbar.

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