• Produktbild: Ein Sonntag mit Elena

Ein Sonntag mit Elena Roman

96

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

69268

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2241 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Una Domenica

Übersetzt von

Verena von Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

9783446268791

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

69268

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2241 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Una Domenica

Übersetzt von

Verena von Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

9783446268791

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  • bookloving

    5/5

    18.10.2020

    eBook (ePUB)

    Stiller, berührender Roman

    Mit seinem neuen Buch „Ein Sonntag mit Elena“ ist dem italienischen Autor Fabio Geda ein eher stiller, atmosphärisch dichter Roman gelungen, der nachdenklich stimmt und noch länger in Erinnerung bleibt. Geda erzählt auf gerade einmal etwas mehr als 200 Seiten eine berührende und tiefgründige Geschichte von schlichter Schönheit und faszinierender Leichtigkeit. Es handelt sich hierbei eigentlich um eine kleine Episode, wie das Leben sie schreibt mit Momenten voller Herzenswärme, Zuversicht aber auch gewissen Unergründlichkeiten. Schon nach wenigen Seiten hatte mich die Geschichte rund um diesen vereinsamten, sympathischen alten Herrn mit der zart-poetischen Sprache, dem ruhigen Erzählstil und seiner besonderen Atmosphäre gefangen genommen. Die vom Autor gewählte Erzählperspektive sorgt anfangs etwas für Verwirrung, denn die Geschehnisse rund um besagten Sonntag werden nicht vom Protagonisten selber, sondern aus Sicht seiner jüngeren Tochter Giulia im Rückblick geschildert, die dabei gar nicht anwesend war. Erst sehr viel später klärt sich auf, wie dies zustande kommen konnte. Durch diese geschickt gewählte Erzählperspektive erfahren wir in eingestreuten Passagen zugleich aber auch eine Menge Wissenswertes aus Giulias Leben als Künstlerin und ihr nicht unproblematisches Verhältnis zu ihrem Vater, Erinnerungen an ihr gemeinsames Familienleben und interessante Informationen zu ihren Eltern und deren Ehe sowie zu ihren Geschwistern. So erhalten wir allmählich Einblicke in eine nicht ganz so intakte und harmonische Familie, wie es auf den ersten Blick scheinen mag, und können uns unseren eigenen Reim auf die angedeuteten, aber unausgesprochenen Probleme aber auch die tiefen inneren Verletzungen in dieser Familie machen. Anders als der Klappentext nahelegt rankt sich die Geschichte jedoch nicht nur um den titelgebenden Sonntag mit Elena, sondern lässt uns teilhaben an dem recht einsamen Lebensalltag des erst vor kurzem verwitweten Protagonisten, der sich in seinem kleinen Mikrokosmos gut eingerichtet hat und eine gewisse Entfremdung zu seinen Kindern nicht wirklich realisieren möchte. Mit viel psychologischem Feingefühl ist es dem Autor gelungen, seine Hauptfigur mit seinen Stärken und Schwächen authentisch und glaubhaft zu zeichnen. Nach und nach erfahren wir auch Details aus seinem Berufsleben als Ingenieur im Brückenbau. Eine Tätigkeit, die ihn mit großem Stolz erfüllt, die ihn aber oft für lange Zeit ins Ausland führte und ihm wenig Zeit für das Familienleben mit seinen drei Kindern ließ. Berührend ist es mitzuerleben, wie durch die zufällige Begegnung mit der jungen ebenfalls verwitweten Mutter und ihrem aufgeweckten Sohn Gaston und die spontane Essenseinladung, die ihre Einsamkeit und Traurigkeit für kurze Zeit vergessen ließ, unbewusst etwas in Gang gesetzt wurde. Erst viele Jahre später wird den Beteiligten die schicksalhafte Bedeutung jenes Sonntags offenbar und es zeigt sich rückblickend, dass jene zufällige Begebenheit ihren weiteren Lebensweg beeinflusst hat. Geda hat für seine feinfühlig erzählte Geschichte passender Weise ein trauriges, etwas offenes Ende gewählt, lässt seinen Roman aber schließlich doch versöhnlich ausklingen. FAZIT Ein eher stiller, feinfühlig erzählter Roman mit einer berührenden und tiefgründigen Geschichte, die zum Nachdenken anregt! Sehr lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    06.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbar warmherziger Familienroman,...

    Ein wunderbar warmherziger Familienroman, der in Turin spielt. Leise, verschmitzt und zum Wohlfühlen an- einem verregnetem Herbstnachmittag gut zu lesen.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Manchmal braucht es keine Superhelden oder Schurken. Keine Spannung in finsteren Gassen oder wunderbare Liebesbeweise. Mitunter genügt eine stille Geschichte über das Leben. Über das Leben als Familie, wenn die Kinder das Haus verlassen haben. Eine Geschichte über Einsamkeit und zufällige Begegnungen, die Erinnerungen lebendig werden lassen und die die Zukunft beeinflussen können. Wohlformulierte, einfühlsame Zeilen über einen älteren Herren, der eine Frau und ihren Sohn kennenlernt und diese zum Mittagessen einlädt, erzählt aus der Retrospektive einer der Töchter des Mannes. Eine wundervolle, leise Lektüre in einer lauten Zeit.

  • Bewertung

    aus Aichach

    5/5

    19.02.2021

    Hörbuch (CD)

    Einfach wundervoll!

    Fabio Geda schafft in seinem Buch von der ersten Seite an eine "sonntägliche" Atmosphäre. Die Geschichte um den älteren Herrn und seine Familie wird neben der eigentlichen Handlung in vielen kleinen Rückblicken erzählt. So erfährt man Stück für Stück mehr über die Protagonisten, ihre Vergangenheit und ihre Beziehung zueinander. Bis zum Schluss bleibt die Frage offen, ob und wie ein Konflikt zwischen Vater und Tochter geklärt werden kann. Besonders gut hat mir gefallen, dass es sich um eine eigentlich alltägliche Geschichte handelt. Keine sensationellen Enthüllungen, keine fantastischen Abenteuer. Einfach das pure, echte und ungeschminkte Leben. Wundervoll ehrlich und unaufgeregt. Und dabei in seinen Details so liebevoll und einfühlsam. Absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    16.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über das Leben, das Schicksal und seine Möglichkeiten

    Diese Geschichte war für mich etwas ganz besonderes. Ich habe dieses Buch zu einer Zeit gelesen, als ich mich oft gefragt habe und das eigentlich immer noch tue, wie alles weitergehen soll und ob der jetzige Weg, der richtige für mich ist. Und irgendwie hat mir Gedas unaufgeregte und ruhigere Geschichte da sehr gut getan. Es ist oder eigentlich könnte man es auch einfach einen einfühlsamen Lebensratgeber nennen, denn Fabio Geda erzählt hier von einer zufälligen Begegnung, die beinahe alles wieder ins Rollen bringt und zeitgleich viele verschiedene Themen, wie verschiedene Blickwinkel einer Situation, andere Kulturen, Vorurteile, Herzensbildung, Leben, Sorgen, Abhängigkeiten, Einsamkeit, Erinnerung… streift. Ohne nun zu viel erzählen zu wollen, ist dieser Roman ein Zeuge einer schicksalhaften Begegnung an einem Tag, an dem sich mehrere Menschen einsam gefühlt haben und das Leben ihnen einen kleinen Schubs in die richtige Richtung gibt. Man muss dem Leben mehr Vertrauen schenken und jeden Moment und Hinweis nutzen, ohne stets das große Ganze verstehen zu wollen. Jeder Rückschlag ist gleichzeitig die Chance einen Neuanfang zu wagen, zu verzeihen oder einfach das Leben so zu leben, wie man es wirklich möchte. Mit dieser kleinen, feinen Geschichte hat Fabio Geda mich sehr bewegt und zum Nachdenken gebracht und darüber bin ich sehr froh, zumal ich seinen letzten Roman nicht ganz so begeistert beendet habe. Dieses Buch ist wieder so ganz versöhnlich, anders und bereichernd. Und ich glaube, es ist eins dieser locker, leichten Bücher, die man einfach immer mal wieder lesen kann und beinahe in jeder Lebenssituation eine Stütze sind. Es ist nie zu spät, Hauptsache du fängst einfach irgendwann damit an.

Kundinnen und Kunden meinen

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Einladung

    Ein 67- jähriger in Turin lebender Mann, ehemaliger Ingenieur, lädt seine Tochter mit Familie zum Mittagessen am Sonntag ein. Er ist kein routinierter Koch, nimmt die Rezeptsammlung seiner verstorbenen Frau zu Hilfe. Das Essen ist fertig, wegen eines Unfalls kommt die Familie nicht. Den Mann zieht es ins Freie, unterwegs begegnet ihm eine junge Frau mit ihrem Sohn. Der Tag nimmt eine unerwartete Wendung, als die beiden seiner spontan ausgesprochen Einladung folgen… Aus der geplanten Lesestunde am Sonntagmorgen wurde ein Lesesonntag. Die Geschichte fängt unspektakulär an, wird mit jeder Seite besser, gedankenreicher. Zwischen den Zeilen ist Einsamkeit, Verlust und Sehnsucht ebenso spürbar wie der Wunsch nach Versöhnung und Veränderung, zufällige Begegnungen bewirken Gutes im Leben der Menschen. Erneut ein einnehmender Roman des italienischen Erfolgsautors Fabio Geda, sinnig und ansprechend.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ER -wir werden seinen Namen nicht...

    ER -wir werden seinen Namen nicht erfahren- pensionierter Brückenbauingenieur lernt unverhofft soziale Brücken zu bauen zu seinen Töchtern und Enkeln. Ein intensiv und warmherzig erzählter Roman über eingefahrene Familienstrukturen und neue Wege, ohne dabei kitschig zu sein.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leben geht manchmal anders...

    Was macht ein alter Mann an einem Sonntag, an dem er ein mehrgängiges Menü für seine älteste Tochter und deren Familie gekocht hat, die dann nicht kommen? Genau, er geht in seiner Heimatstadt Turin spazieren und lernt Elena und ihren Sohn Gaston kennen und lädt sie spontan zu eben diesem Essen ein. Das ist die eine Geschichte, die andere ist die Geschichte seiner Einsamkeit, seines Alleinseins, sein Sohn ist weit weg in Finnland, und seine jüngste Tochter spricht nicht mehr mit ihm. Es ist seine Lebensgeschichte mit allen schönen, aber auch allen dunklen Seiten, die mit einer lichtdurchfluteten Leichtigkeit, poetischer Sprache und einer tiefen, nachdenklichen Schwere besticht und den Leser nicht mehr loslässt.
  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einzigartig schön!

    Eine wunderbare und zu Herzen gehende Geschichte! Es begegnen sich unerwartet drei Menschen in Turin. Was daraus entsteht, erfahren Sie wenn Sie es lesen! Lesen Sie auch unbedingt die anderen Romane von Fabio Geda!
  • Zum Bewerterprofil von Verena Flor

    Verena Flor

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einen Moment innehalten

    Sie werden diesen Roman mögen. Atmosphärisch, tiefsinnig und doch sehr empathisch dem Leser gegenüber. Geda erlaubt es uns für eine Weile dem Alltag zu entfliehen und das Leben zu genießen - ganz im Sinne italienischer Autoren. Sprachlich feinsinnig und für jeden Leser zugänglich.

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Bewertungen (10)

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