Produktbild: Die rote Tapferkeitsmedaille

Die rote Tapferkeitsmedaille Roman

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24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2020

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/14,4/3,7 cm

Gewicht

503 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1

Originaltitel

The Red Badge of Courage

Übersetzt von

Bernd Gockel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86532-686-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2020

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/14,4/3,7 cm

Gewicht

503 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1

Originaltitel

The Red Badge of Courage

Übersetzt von

Bernd Gockel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86532-686-7

Herstelleradresse

Pendragon Verlag
Stapenhorststraße 15
33615 Bielefeld
DE

Email: guenther.butkus@pendragon.de

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    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Er wünschte sich sehnlichst, selbst eine Wunde zu tragen, die rote Medaille der Tapferkeit."

    "Plötzlich bleich vor Wut drehte sich der Junge in Richtung des Schlachtfelds, schüttelte seine Faust und wollte zu einer vernichtenden Brandrede ansetzen. "Zum Teufel mit eurem..." Doch mehr kam ihm nicht über die Lippen. Die Sonne klebte am Himmel wie eine rote Hostie." "Keine Frage: Der Kampf war verloren. Die Drachen näherten sich mit riesigen Schritten. Die eigene Armee, im Dickicht verfangen und im Dunkel mit Blindheit geschlagen, stand kurz davor, von dem Monster verschlungen zu werden. Der Krieg, dieses tollwütige Tier, dieser bluttrunkene Gott, hatte sich zu seiner vollen Größe aufgeblasen. Irgendetwas in ihm wollte laut aufschreien, doch seine Stimme brachte nicht mehr heraus als ein "W-W-Warum? W-W-Was ist los?"" Stephen Cranes großer Anti-Kriegsroman liegt, dem Pendragon Verlag sei Dank dafür, endlich wieder in einer würdigen Übersetzung auf Deutsch vor, versehen mit der ergänzenden Erzählung "Der Veteran", in der Henry Fleming noch einmal die Hauptrolle inne hat. In Amerika zählt der mehr als unter die Haut gehende Roman längst zum Kanon der modernen Klassiker, bei uns gilt es immer noch, den Autor selbst zu entdecken. Crane starb jung, keine dreißig Jahre alt, an der Schwindsucht. Er begann früh zu schreiben, war u.a. Redakteur, schrieb fast manisch, sein früher Tod war ihm wohl stets bewusst.... "The Red Badge of Courage" ist ein gewaltiges Stück Prosa, in dessen Mittelpunkt Henry Fleming steht, ein Junge noch, der sich von der Schulbank weg in der Armee der Union im amerikanischen Bürgerkrieg verpflichtet. Wenige einleitende Seiten, dann ist man mit ihm mitten in der ersten Schlacht. Von Henry herbei gesehnt, glaubt er doch anfangs, geprägt von historischen Schlachtenbeschreibungen der Antike, dass sich hier der Mann als edler Kämpfer, für eine gute Sache obendrein, beweisen kann. Schon nach wenigen Stunden kommt das Bild ins Wanken, Angst macht sich breit, um ein Haar desertiert er. Die Gräuel der ununterbrochen tobenden Schlacht sind unerträglich, und doch soll das überlebende Häuflein junger Rekruten, "Maultiertreiber" und "Kanonenfutter" alle samt, schon am nächsten Morgen wieder gegen die "Grauen", die Rebellenarmee des Südens, marschieren, töten oder getötet werden.... Vor über 120 Jahren geschrieben, Stephen Crane hat weder den amerikanischen Bürgerkrieg erlebt, noch konnte er sich das Grauen des Ersten Weltkriegs auch nur vorstellen, hat als einer der ersten amerikanischen Autoren einen Mann, eigentlich noch einen Jungen, des einfachen Volkes in den Mittelpunkt gestellt. Henry durchläuft innerhalb zweier Tage all das, wofür man unter normalen Umständen Jahre benötigt, er wird erwachsen, er wird ein Feigling, er wird ein Held, er wird gebrochen und erneut zusammen gesetzt. Joseph Conrad liebte Crane und sein Werk, Hemingway verehrte ihn, nannte ihn ein Vorbild - Und wenn man erst die "Tapferkeitsmedaille" liest, und danach "Der alte Mann und das Meer", begreift man, wie sehr.... "Herr Crane hat die wunderbarsten Augen, die ich jemals gesehen habe", sagte er. "Sie lesen die Welt." Dem ist nichts hinzuzufügen, außer: Lesen Sie dieses Buch! Unbedingt! Jetzt!

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