Produktbild: Auwald

Auwald Roman

1

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2020

Verlag

Verbrecher

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

19,8/13,7/2 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95732-446-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2020

Verlag

Verbrecher

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

19,8/13,7/2 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95732-446-7

Herstelleradresse

Verbrecher Verlag
Gneisenaustraße 2a
10961 Berlin
DE

Email: verbrecher.buha@kolibri360.de

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  • Bewertung

    aus Kassel

    5/5

    11.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hervorragend!

    Ein poetischer, fließender, fast märchenhafter Roman über eine Frau, die zwischen Bratislava und Wien verloren geht. In der (selbstgewählten) Einsamkeit bleibt ihr nur sie selbst, bis sie auf einen unerwarteten Verbündeten trifft. Kann man, wenn man einmal der Realität entflohen ist, in diese zurückkehren, oder ist dann auch die "normale Welt" eine andere geworden?

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Verschwindenlassen der eigenen Existenz

    Was wäre, wenn man sein altes Leben einfach hinter sich lassen & komplett bei null anfangen könnte? Unmöglich? Mitnichten. Alles was dazu benötigt wird ist die Flucht vor der Vergangenheit und ein singuläres Ereignis, das alles gehörig auf den Kopf stellt. Judith, der Protagonistin in Jana Volkmanns »Auwald« widerfährt genau dieses Schicksal. Als die akribisch und unglaublich einsame Tischlerin eine Schiffseise von Wien nach Bratislava unternimmt, ihre Geldbörse geklaut wird und sie deshalb das Ticket zurück verliert, verschwindet ihr Dampfer spurlos. Und mit diesem ihre komplette Identität. Judith wird gesucht und gilt als vermisst. Das nutzt sie aus, indem sie sich in die Wälder Sloweniens schlägt und nicht mehr auffindbar ist – doch nur für die Behörden und ihre Freundin Lin. Judith flieht vor der Realität in die Einsamkeit, nur um festzustellen, dass das Weltgefüge gehörig auf den Kopf gestellt wurde. Die Welt die sie kennt, existiert nicht mehr. Oder existiert sie nicht (mehr)? Jana Volkmann ist ein düsterer und dystopisch anmutender Roman gelungen, der gekonnt mit dem scheinbar (und offensichtlich) Unmöglichen spielt. Mitunter ist »Auwald« zwar eine verwirrende und sprachlich nüchterne Geschichte, die trotzdem zu überzeugen weiß, stellt sie doch die großen Fragen des Lebens: Wer bin ich? Existiere ich überhaupt? Und wie kann ich all das bisher Geschehene vergessen lassen? Ein lesenswerter Roman, dessen fantastische Elemente zum Weiterdenken anregen.

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