Produktbild: Insel der verlorenen Erinnerung

Insel der verlorenen Erinnerung Roman

12

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6693

Erscheinungsdatum

07.09.2020

Verlag

Verlagsbuchhandlung Liebeskind

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1679 KB

Übersetzt von

Sabine Mangold

Sprache

Deutsch

EAN

9783954381234

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

6693

Erscheinungsdatum

07.09.2020

Verlag

Verlagsbuchhandlung Liebeskind

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1679 KB

Übersetzt von

Sabine Mangold

Sprache

Deutsch

EAN

9783954381234

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  • Ani

    5/5

    01.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein mitreißender Roman, der zum Nachdenken anregt

    Jeder Mensch vergisst mal etwas, eine Erinnerung, ein Duft oder eine Melodie; aber was wäre wenn alle Menschen zur selben Zeit das Gleiche vergessen und dieser Gegenstand ab diesem Zeitpunkt auch nicht mehr existiert? Genau das Geschieht in Yoko Ogawa's Geschichte "Insel der verlorenen Erinnerung" , denn auf dieser Insel verschwinden ohne Vorwarnung Dinge und auch jegliche Erinnerung an diese Dinge, Mal verschwinden Sachen in einem kürzeren Zeitraum und andere Male verschwindet für eine lange Zeit nichts, doch was geschieht wenn mehr Dinge verschwinden, als dass neue entstehen? Wie kann man eigentlich überleben, wenn es eines Tages keine Jahreszeiten mehr gibt oder das Obst verschwindet? Ich finde dieses Buch regt wirklich einen zum Nachdenken an und man beginnt auch vieles aus einen anderen Blickwinkel zu betrachten, denn was wäre, wenn diese Dinge plötzlich gar nicht mehr existieren würden? Jetzt merken wir schon durch die Lieferschwierigkeiten und Ressourcenknappheit, wie schwierig sich manche Tätigkeiten erweisen, somit ist dieser Roman im Kern nicht weit von unserem realen Leben entfernt. Ich werde mir definitiv ein weiteres Werk von dieser Autorin zulegen (auch wenn dies bis Neujahr warten muss, da ich noch einiges zu lesen habe), denn ich finde ihren Schreibstil sehr interessant und mag es auch sehr wie sie einen selbst zum Grübeln bringt

  • Bewertung

    5/5

    29.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    “Niemand kann die Erinnerung an Geschichten auslöschen!”

    Ein surrealer, betörender & tiefgründiger Roman, der mich komplett in seinen Bann geschlagen hat. Yoko Ogawas aufwühlender und detailverliebter Schreibstil sowie der dramatische Verlauf der Geschichte werden mir mit Sicherheit noch lange im Gedächtnis bleiben.

  • Bewertung

    5/5

    04.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben bietet mehr als die Sprache vorgibt

    Wow, Ogawa schafft es den Leser in diese dystopische Welt a la Orwell zu versetzen und mitfiebern zu lassen. Besonders gut gefiel mir die Diskrepanz zwischen Sprache und Sein. Der Roman führte so wundervoll vor Augen, was für einen Stellenwert die Sprache in unserer Gesellschaft und unserem Verhalten einnimmt. Sprachlich wie auch von der Handlung ein Werk, dass einem an der Realität wie wir sie kennen zweifeln lässt.

  • Arī

    5/5

    01.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ...

    Ich weiß eigentlich noch gar nicht recht, was ich hier schreiben möchte, deshalb überlasse ich nun meinen Fingern und den Worten die Kontrolle. Die Autorin schaffte es mit diesem Werk, ohne große Gefühlsduselei Gefühle in mir hervorzuholen. Vielleicht ist es gerade diese Stille, die so viel Raum - der mit eigenem gefüllt werden kann - birgt. Stille, die lange nachhallt. Und wie auch bei ihren anderen Büchern hat sie es geschafft, dass mir ihre Charaktere ans Herz wachsen, seien es nun der alte Mann oder der Hund. Allein die Namenlosigkeit ihrer Charaktere macht das Werk noch "leerer", noch unpersönlicher, und doch birgt genau dies eine Vollkommenheit, die sich nicht ganz greifen lässt, die jede Seite in ein eigenes kleines Mysterium verwandelt. Es ist schwer, das Gefühlte in Worte zu fassen. Es gibt Bücher, für die gibt es keine passenden Worte - und die muss es auch nicht geben. Das ist schon in Ordnung so.

  • fromme Helene

    5/5

    13.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    stille Dramatik

    In einer Welt, in der immer mehr Dinge aus dem Alltag verschwinden und mit ihnen die damit verbundenen Erinnerungen, versucht eine junge Schriftstellerin ihr Ich zu bewahren. An ihrer Seite hat sie einen alten Mann und ihren Verleger und gegen sich die Vorschriften und Kontrollen der Erinnerungspolizei und die Spitzel in der Nachbarschaft. Als ihr Verleger in Gefahr gerät, festgenommen zu werden, wird sie tätig. Die Geschichte hat mich mit ihren leisen Tönen gefangen genommen. Das Buch kommt fast ohne Namen aus und wir begleiten die Schriftstellerin durch ihren Alltag, der sich ganz allmählich durch immer weitere Einschränkungen zu einem engen Gefängnis entwickelt. Man muss vorsichtig sein, was man tut, was man sagt. Man weiß nicht mehr, wer Freund, wer Feind ist und man muss die Regeln einhalten und alle Dinge, die verschwinden, bis auf den letzten Krümel vernichten. Trotz allem versucht die Schriftstellerin sich treu zu bleiben und das Richtige zu tun. Obwohl Yoko Ogawa auf drastische Szenen und umfassende Gefühlsbeschreibungen verzichtet, schlägt einem die erdrückende Atmosphäre des Erinnerungsregimes entgegen. Als auch immer mehr Menschen verschwinden, fühle ich mich in die Zeit der Gestapodrangsalierungen hineinversetzt. Die Menschen versuchen, sich zurechtzufinden und optimistisch zu bleiben, doch hinter den verschlossenen Türen herrscht die Angst. Mich hat am meisten beeindruckt, wie sehr die Veränderung des Alltages und der Verlust der Erinnerungen die Menschen verändert. Sie werden zu einem blassen Abbild ihrer Selbst. Parallel zur Erzählung verfasst die Schriftstellerin ihren eigenen Roman, der sich immer mehr mit ihrem Alltag verschmilzt. Die reduzierte Erzählweise und die asiatische Höflichkeit macht das Buch zu einer Besonderheit. Fazit: Ein leises Buch, das noch lange nachhallt.

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Bewertungen (12)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Verlorene Erinnerungen

    Was passiert, wenn man sich nicht mehr erinnern kann? Was ist, wenn man Dinge vergisst und diese fortan zu existieren aufhören? Dies passiert den Bewohnern der Insel und es gibt nur einige wenige Ausnahmen. Diesen einen Menschen versucht die Protagonistin vor der Erinnerungspolizei zu beschützen, doch auch sie kann dem kollektiven Vergessen nicht entkommen... Ein Roman, der zum Nachdenken anregt. Eine Geschichte, die leise ist und umso größere Wirkung erzielt mit jeder Seite, die man liest. Ein Schreibstil, der tief berührt.
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beklemmend und wunderschön

    Was passiert mit den Menschen, wenn die Erinnerung an die alltäglichsten Dinge spurlos verschwindet? Dieser, im Original bereits 1994 erschienene Roman stellt sich diese Frage und denkt sie mit all ihrer Konsequenz bis zum Ende durch. Sicher keine Lektüre zum Wohlfühlen, aber die Kunst, mit der Ogawa diese Geschichte zum Leben erweckt, ist schlicht atemberaubend. Ein glasklarer Stil und eine Sprache, die kein Wort zu viel verschwendet haben mich dieses Buch in einer Sitzung durchlesen lassen. Ganz ganz große Literatur.
  • Zum Bewerterprofil von Rafael Ulbrich

    Rafael Ulbrich

    Thalia Augsburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine schaurige Dystopie!

    Dieser im Original bereits 1994 erschienene Roman von Yoko Ogawa hat mir großes Vergnügen bereitet. Er ist wieder, wie eben die früheren Romane von ihr auch, mit dem gewissen surrealen Unterton. Wie reagieren Menschen darauf, wenn ihnen von heute auf morgen Dinge genommen werden und sie diese auch nie wieder zurück bekommen? Nach einer gewissen Zeit haben sie nicht einmal mehr eine Erinnerung oder gar ein Gefühl für diese Dinge. Eine schaurige Vorstellung, die Ogawa hier bis zum bitteren und erschreckenden Ende konsequent durchzieht.
  • Zum Bewerterprofil von Joyce Glasner

    Joyce Glasner

    Thalia Mayersche Sankt Augustin – huma

    Buchhändler*in

    4/5

    22.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Dieser Titel wird mir nicht in Vergessenheit geraten

    Ala George Orwell werden Menschen durch den Verlust ihrer Erinnerungen kontrolliert. Die Wenigen, bei denen die Gehirnwäsche nicht funktioniert, werden von der Gedankenpolizei eingesammelt und verschwinden aus dem Gedächtnis der Zurückgebliebenen. So stellt sich die Frage, wer sind wir ohne unsere Erinnerungen, ohne die Dinge und die Menschen die wir einst gekannt und geliebt haben? Und was bleibt von uns übrig, wenn unsere Geschichte aus nichts als Lücken besteht?

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