Glückskinder

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Beschreibung

Details

Sprecher

Christiane Marx

Spieldauer

11 Stunden und 7 Minuten

Fassung

gekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

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Sprecher

Christiane Marx

Spieldauer

11 Stunden und 7 Minuten

Fassung

gekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

08.02.2021

Verlag

Random House Audio

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783837152791

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Glückskinder

Bewertung am 21.10.2021

Bewertet: Hörbuch-Download

In der Leserunde zum 4. Teil der "Schwestern vom Ku'damm" wurde die Möhlstraße aus "Glückskinder" erwähnt und die Autorin gab weitere Informationen darüber bekannt, so kam ich dazu, mir "Glückskinder" anzuhören. Der Sprecherin Christiane Marx kann man sehr gut mehrere Stunden am Stück zuhören, hier sind es knapp über 11 Stunden. Dass eine Geschichte, die am Ende des Zweiten Weltkriegs spielt, keine heitere ist, war mir klar, aber was die Frauen daraus machen, ist wirklich bemerkenswert. Griet, Toni und Leni - drei unterschiedliche Frauen, die die Vergangenheit gerne vergessen möchten und sich auf neue Zeiten und Abenteuer einlassen. Griet und Leni wurden so oft enttäuscht, missbraucht, ausgenutzt - kein Wunder, dass sie skeptisch sind und niemandem mehr vertrauen wollen. Dann begegnen den Frauen Dan, Benno, Max und Louis und es entstehen neue Freundschaften, Liebschaften, Familien - in Zeiten von Nichts, Mangel, Entzug. Schrecklich vorzustellen, wenn man es "nur" hört und (zum Glück) nicht selbst erlebt hat, diese Frauen sind wirklich stark und die Verbindungen untereinander sind etwas ganz besonderes. Der Zuhörer erlebt die Flucht Richtung München mit, den Neubeginn, Krankheiten, Hunger aufgrund der Lebensmittelknappheit, Schwarzmarkthandel im großen Stil, Bestechung und und und. Aber endlich haben die jungen Leute auch wieder Gelegenheit, sich zu vergnügen: Jahrmarkt, eine "kleine Wies'n", Weihnachtsfeier, Schlittschuhlauf, man nimmt, was man greifen kann und freut sich daran, und sei es nur für den Moment. Gut, wenn man ein paar Beziehungen hatte, die nützlich waren; viele hatten diese nicht. Das "historische Nachwort" am Ende des Hörbuchs macht viele Begebenheiten nochmal deutlicher, der Rezeptteil "Gute Kost in magerer Zeit" zeigt auf, wie schwer es war, mit wenig Zutaten etwas auf den Teller zu bekommen. Wir sind jetzt einfach zu sehr vom Wohlstand verwöhnt; diese Geschichte zum Zuhören und Nachdenken zeigt auf, wie es vor 70 Jahren war, hat 4,5 Sterne verdient (manchmal ein wenig trocken, etwas mehr Emotionen wären schön gewesen).

Glückskinder

Bewertung am 21.10.2021
Bewertet: Hörbuch-Download

In der Leserunde zum 4. Teil der "Schwestern vom Ku'damm" wurde die Möhlstraße aus "Glückskinder" erwähnt und die Autorin gab weitere Informationen darüber bekannt, so kam ich dazu, mir "Glückskinder" anzuhören. Der Sprecherin Christiane Marx kann man sehr gut mehrere Stunden am Stück zuhören, hier sind es knapp über 11 Stunden. Dass eine Geschichte, die am Ende des Zweiten Weltkriegs spielt, keine heitere ist, war mir klar, aber was die Frauen daraus machen, ist wirklich bemerkenswert. Griet, Toni und Leni - drei unterschiedliche Frauen, die die Vergangenheit gerne vergessen möchten und sich auf neue Zeiten und Abenteuer einlassen. Griet und Leni wurden so oft enttäuscht, missbraucht, ausgenutzt - kein Wunder, dass sie skeptisch sind und niemandem mehr vertrauen wollen. Dann begegnen den Frauen Dan, Benno, Max und Louis und es entstehen neue Freundschaften, Liebschaften, Familien - in Zeiten von Nichts, Mangel, Entzug. Schrecklich vorzustellen, wenn man es "nur" hört und (zum Glück) nicht selbst erlebt hat, diese Frauen sind wirklich stark und die Verbindungen untereinander sind etwas ganz besonderes. Der Zuhörer erlebt die Flucht Richtung München mit, den Neubeginn, Krankheiten, Hunger aufgrund der Lebensmittelknappheit, Schwarzmarkthandel im großen Stil, Bestechung und und und. Aber endlich haben die jungen Leute auch wieder Gelegenheit, sich zu vergnügen: Jahrmarkt, eine "kleine Wies'n", Weihnachtsfeier, Schlittschuhlauf, man nimmt, was man greifen kann und freut sich daran, und sei es nur für den Moment. Gut, wenn man ein paar Beziehungen hatte, die nützlich waren; viele hatten diese nicht. Das "historische Nachwort" am Ende des Hörbuchs macht viele Begebenheiten nochmal deutlicher, der Rezeptteil "Gute Kost in magerer Zeit" zeigt auf, wie schwer es war, mit wenig Zutaten etwas auf den Teller zu bekommen. Wir sind jetzt einfach zu sehr vom Wohlstand verwöhnt; diese Geschichte zum Zuhören und Nachdenken zeigt auf, wie es vor 70 Jahren war, hat 4,5 Sterne verdient (manchmal ein wenig trocken, etwas mehr Emotionen wären schön gewesen).

Verwirrte, kulturübergreifende Beziehungen

Bewertung aus Oberlunkhofen am 12.06.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Man überlegt es sich kaum: Wie war das Leben in Deutschland am Ende des Zweiten Weltkriegs? Begann das unglückliche Volk zu erkennen, dass das Nazi-Regime betrügerisch und brutal war? Oder waren sie ihrem glorreichen Vaterland immer noch treu ergeben? Würden die ankommenden Amerikaner Rache üben oder barmherzig sein? Und wie ging es den unzähligen DPs (Displaced Persons), den aus den vielen Konzentrationslagern Befreiten, die nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren konnten? “Ich. Bin. Griet. Van. Mook. Ich. Werde Leben.” Verzweifelt versucht sie, sich selbst von ihrer neuen, gestohlenen Identität zu überzeugen. Doch als ehemalige Widerstandskämpferin erleidet sie die gleichen schrecklichen Entbehrungen und Misshandlungen wie Hunderte anderer inhaftierter Frauen. So wie die Polin Lena, die von den Offizieren zwangsprostituiert wurde und nun schwanger und schwer krank ist. Dann kommen die Amerikaner. Alles wird anders. Mit Hilfe eines Hauptmanns der Besatzungsmacht bekommt Griet ein Zimmer bei einer deutschen Familie. Schwarzmarkt, Betrug, Vergewaltigung und der ständige Kampf ums Überleben. Aber Frauen sind Frauen und Männer Männer, unabhängig von Nationalität oder Herkunft. Und so beginnt das Verwirrspiel der Beziehungen. Partnerschaften – selbst die unwahrscheinlichsten – entstehen und zerbrechen wieder, um sich dann in neuen Konstellationen zu formieren. Aber wir glauben an sie. Selbst die falschen Identitäten werden schliesslich enthüllt und einigermassen akzeptiert. Dies ist ein langes Buch mit komplexen, mehrjährigen Handlungssträngen. Durch ihre genaue Recherche der Hintergründe und Ereignisse in den Jahren nach Kriegsende gelingt es Simon, nicht nur die interkulturellen Spannungen der Zeit festzuhalten, sondern auch die Charaktere – vor allem die überlebenden Glückskinder – sehr anschaulich zu porträtieren und die verschlungenen Intrigen realistisch zu erzählen.

Verwirrte, kulturübergreifende Beziehungen

Bewertung aus Oberlunkhofen am 12.06.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Man überlegt es sich kaum: Wie war das Leben in Deutschland am Ende des Zweiten Weltkriegs? Begann das unglückliche Volk zu erkennen, dass das Nazi-Regime betrügerisch und brutal war? Oder waren sie ihrem glorreichen Vaterland immer noch treu ergeben? Würden die ankommenden Amerikaner Rache üben oder barmherzig sein? Und wie ging es den unzähligen DPs (Displaced Persons), den aus den vielen Konzentrationslagern Befreiten, die nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren konnten? “Ich. Bin. Griet. Van. Mook. Ich. Werde Leben.” Verzweifelt versucht sie, sich selbst von ihrer neuen, gestohlenen Identität zu überzeugen. Doch als ehemalige Widerstandskämpferin erleidet sie die gleichen schrecklichen Entbehrungen und Misshandlungen wie Hunderte anderer inhaftierter Frauen. So wie die Polin Lena, die von den Offizieren zwangsprostituiert wurde und nun schwanger und schwer krank ist. Dann kommen die Amerikaner. Alles wird anders. Mit Hilfe eines Hauptmanns der Besatzungsmacht bekommt Griet ein Zimmer bei einer deutschen Familie. Schwarzmarkt, Betrug, Vergewaltigung und der ständige Kampf ums Überleben. Aber Frauen sind Frauen und Männer Männer, unabhängig von Nationalität oder Herkunft. Und so beginnt das Verwirrspiel der Beziehungen. Partnerschaften – selbst die unwahrscheinlichsten – entstehen und zerbrechen wieder, um sich dann in neuen Konstellationen zu formieren. Aber wir glauben an sie. Selbst die falschen Identitäten werden schliesslich enthüllt und einigermassen akzeptiert. Dies ist ein langes Buch mit komplexen, mehrjährigen Handlungssträngen. Durch ihre genaue Recherche der Hintergründe und Ereignisse in den Jahren nach Kriegsende gelingt es Simon, nicht nur die interkulturellen Spannungen der Zeit festzuhalten, sondern auch die Charaktere – vor allem die überlebenden Glückskinder – sehr anschaulich zu porträtieren und die verschlungenen Intrigen realistisch zu erzählen.

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München 1945 - 1948 Aufbruch in eine neue Zeit

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Unwahrscheinlich dichte Schilderung der Aufbruchsjahre in der Münchner Nachkriegszeit : Griet und Toni - zwei starke Frauen kämpfen sich zurück ins Leben, unter schwierigsten Bedingungen gehen sie ihren Weg , nachdem sie als " Glückskinder " den Krieg überlebten. Absolut authentisch und hervorragend recherchiert , fesselt der Roman mit absolut packenden Schilderungen , wie die Menschen diese schreckliche Zeit durchlebten , diese Trümmer - und Hungerjahre ( auch mittels des Schwarzmarktes) meisterten und wieder Hoffnung im Leben fanden. Absolute Leseempfehlung - man kann den Roman nicht mehr aus der Hand legen. Sehr eindrucksvoll auch die Rezepte am Ende des Buches : " Gute Kost in magerer Zeit " - in welchem Schlaraffenland leben wir dagegen heute !
5/5

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Unwahrscheinlich dichte Schilderung der Aufbruchsjahre in der Münchner Nachkriegszeit : Griet und Toni - zwei starke Frauen kämpfen sich zurück ins Leben, unter schwierigsten Bedingungen gehen sie ihren Weg , nachdem sie als " Glückskinder " den Krieg überlebten. Absolut authentisch und hervorragend recherchiert , fesselt der Roman mit absolut packenden Schilderungen , wie die Menschen diese schreckliche Zeit durchlebten , diese Trümmer - und Hungerjahre ( auch mittels des Schwarzmarktes) meisterten und wieder Hoffnung im Leben fanden. Absolute Leseempfehlung - man kann den Roman nicht mehr aus der Hand legen. Sehr eindrucksvoll auch die Rezepte am Ende des Buches : " Gute Kost in magerer Zeit " - in welchem Schlaraffenland leben wir dagegen heute !

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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mich hat diese Geschichte begeistert, weil die Autorin es schafft einen richtig in diese Zeit hineinzuführen. Man spürt die Enge, den Hunger, die Kälte und das Misstrauen gegeneinander, aber auch die aufkeimende Hoffnung auf ein neues, normales Leben.
5/5

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Mich hat diese Geschichte begeistert, weil die Autorin es schafft einen richtig in diese Zeit hineinzuführen. Man spürt die Enge, den Hunger, die Kälte und das Misstrauen gegeneinander, aber auch die aufkeimende Hoffnung auf ein neues, normales Leben.

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