Produktbild: Amateur

Amateur Mein neues Leben als Mann

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.07.2020

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2295 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Amateur: A True Story About What Makes a Man

Übersetzt von

Stefanie Frida Lemke

Sprache

Deutsch

EAN

9783841225399

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Erscheinungsdatum

21.07.2020

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2295 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Amateur: A True Story About What Makes a Man

Übersetzt von

Stefanie Frida Lemke

Sprache

Deutsch

EAN

9783841225399

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Was ist Männlichkeit? persönliche und berührende Auseindersetzung mit dem Genderthema

annlu am 22.07.2020

Bewertungsnummer: 1354379

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Nach seinem Passing vom weiblichen in den männlichen Körper, aber auch nach dem Tod seiner Mutter, setzt sich Thomas Page MacBee damit auseinander, was es heißt, ein Mann zu sein: Weine nicht vor anderen, zeig keine Gefühle. Zeig keine Schwäche oder Angst. Demonstriere Macht und Kontrolle. Benimm dich nicht „wie eine Frau“... Dem Mythos Männlichkeit will er beim Boxen auf den Grund gehen und schreibt sich fürs Amateurboxen ein um für einen Charity-Wettkampf zu trainieren. Thomas Geschichte beginnt nicht mit seinem Weg zum neuen, männlichen Körper. Er sieht die vollzogene Geschlechtsumwandlung nicht als Ziel an, sondern als Startpunkt, um auch emotional zu einem Mann zu werden. Das Boxen dient ihm dabei als Ausgangspunkt. Es nimmt einen Teil seiner Beschreibungen ein, macht aber nicht die Essenz des Buches aus. Seine Überlegungen reichen viel tiefer. Er vermischt Persönliches – Gedanken, Ängste und Erfahrungen – mit dem Sport aber auch mit allgemeinen Überlegungen zur Gesellschaft. Die „Krise der Männlichkeit“, die die Wirtschaftskrise in den USA ausgelöst hat, hat ihm gezeigt, dass er nicht der einzige ist, der sich mit seiner Identität auseinandersetzen muss. Das Projekt Boxkampf wird für ihn Anlass zu einer Reportage über Geschlechterrollen in Amerika (den Begriff setzt er mit den USA gleich) und seiner persönlichen Identitätsfindung. Besonders zu Beginn fand ich es befremdend, wie sehr der Begriff der Männlichkeit mit Gewalt und aggressivem Verhalten besetzt wurde. Ein ihn anpöbelnder Mann dient ihm als Anlass, über das Boxen nachzudenken. Aber auch die veränderten Reaktionen auf seinen nun männlichen Körper samt einer neuen Dominanz, die sich ihm auch in beruflichen Meetings zeigt, zeichneten ein Bild von überlegenen Männern. Das Frauenbild wird gegensätzlich beschrieben. Sie können es sich nicht erlauben nachts alleine auf der Straße zu sein (der Autor selbst wurde in seinem früheren Körper überfallen), werden zum Großteil sexuell belästigt oder sind Opfer von Vergewaltigungen. Erschreckend waren für mich nicht nur die – aus dem Nichts erscheinenden – offenen Beschreibungen seiner eigenen Erlebnisse in dieser Hinsicht, sondern auch seine Aussage, dass alle Frauen, die er kennt schon einmal belästigt wurden. Lange habe ich mich gefragt, ob dieses Bild von Männern/Frauen ein persönliches ist, dem Leben in einer Großstadt oder in den USA entspricht. In seinen Gesprächen mit Experten - die im Buch immer wieder aufgenommen werden - wird einmal auch der Fakt angesprochen, dass sich manches davon in den USA deutlich von Europa (hier beispielhaft Dänemark) unterscheidet. Auf seinem Weg zu sich selbst vergleicht er sich mit anderen Männern, versucht die Erfahrungen und Auseinandersetzungen zu verstehen, die Jungen in der Pubertät – auf dem Weg zum Mannsein – durchmachen und verbindet die Gedanken dazu mit der Welt des Boxens, die sich ihm neu eröffnet. Sehr persönlich beschreibt er seine Schwächen, seinen Umgang mit sich selbst, seiner Familie und anderen. Er ist geprägt durch eine schwere Kindheit – wie beiläufig er manchmal die Vergewaltigung durch seinen Stiefvater erwähnt hat mich schockiert – aber auch durch die Liebe zu seiner Mutter, deren Tod ihn weiter beschäftigt. Er spricht über die Menschen, die ihn unterstützen, aber auch über die Veränderungen im Umgang besonders mit Frauen, die plötzlich „das andere Geschlecht“ sind. Zwangsläufig macht er sich dabei auch Gedanken – und holt die Meinung von Experten ein – über Männer/Frauen in der Gesellschaft. Konsequent verwendet er dabei eine Sprache, die explizit beide Geschlechter anspricht, stellt andererseits aber auch seine Fehler fest, wann immer er sich durch sein Geschlecht überlegen fühlend verhält. Fazit: Selten habe ich in einer Biografie so viele Markierungen gesetzt um wichtige Aussagen hervorzuheben. Thomas Geschichte hat mich berührt, mich aber auch sehr nachdenklich gestimmt. Absolute Leseempfehlung!

Was ist Männlichkeit? persönliche und berührende Auseindersetzung mit dem Genderthema

annlu am 22.07.2020
Bewertungsnummer: 1354379
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Nach seinem Passing vom weiblichen in den männlichen Körper, aber auch nach dem Tod seiner Mutter, setzt sich Thomas Page MacBee damit auseinander, was es heißt, ein Mann zu sein: Weine nicht vor anderen, zeig keine Gefühle. Zeig keine Schwäche oder Angst. Demonstriere Macht und Kontrolle. Benimm dich nicht „wie eine Frau“... Dem Mythos Männlichkeit will er beim Boxen auf den Grund gehen und schreibt sich fürs Amateurboxen ein um für einen Charity-Wettkampf zu trainieren. Thomas Geschichte beginnt nicht mit seinem Weg zum neuen, männlichen Körper. Er sieht die vollzogene Geschlechtsumwandlung nicht als Ziel an, sondern als Startpunkt, um auch emotional zu einem Mann zu werden. Das Boxen dient ihm dabei als Ausgangspunkt. Es nimmt einen Teil seiner Beschreibungen ein, macht aber nicht die Essenz des Buches aus. Seine Überlegungen reichen viel tiefer. Er vermischt Persönliches – Gedanken, Ängste und Erfahrungen – mit dem Sport aber auch mit allgemeinen Überlegungen zur Gesellschaft. Die „Krise der Männlichkeit“, die die Wirtschaftskrise in den USA ausgelöst hat, hat ihm gezeigt, dass er nicht der einzige ist, der sich mit seiner Identität auseinandersetzen muss. Das Projekt Boxkampf wird für ihn Anlass zu einer Reportage über Geschlechterrollen in Amerika (den Begriff setzt er mit den USA gleich) und seiner persönlichen Identitätsfindung. Besonders zu Beginn fand ich es befremdend, wie sehr der Begriff der Männlichkeit mit Gewalt und aggressivem Verhalten besetzt wurde. Ein ihn anpöbelnder Mann dient ihm als Anlass, über das Boxen nachzudenken. Aber auch die veränderten Reaktionen auf seinen nun männlichen Körper samt einer neuen Dominanz, die sich ihm auch in beruflichen Meetings zeigt, zeichneten ein Bild von überlegenen Männern. Das Frauenbild wird gegensätzlich beschrieben. Sie können es sich nicht erlauben nachts alleine auf der Straße zu sein (der Autor selbst wurde in seinem früheren Körper überfallen), werden zum Großteil sexuell belästigt oder sind Opfer von Vergewaltigungen. Erschreckend waren für mich nicht nur die – aus dem Nichts erscheinenden – offenen Beschreibungen seiner eigenen Erlebnisse in dieser Hinsicht, sondern auch seine Aussage, dass alle Frauen, die er kennt schon einmal belästigt wurden. Lange habe ich mich gefragt, ob dieses Bild von Männern/Frauen ein persönliches ist, dem Leben in einer Großstadt oder in den USA entspricht. In seinen Gesprächen mit Experten - die im Buch immer wieder aufgenommen werden - wird einmal auch der Fakt angesprochen, dass sich manches davon in den USA deutlich von Europa (hier beispielhaft Dänemark) unterscheidet. Auf seinem Weg zu sich selbst vergleicht er sich mit anderen Männern, versucht die Erfahrungen und Auseinandersetzungen zu verstehen, die Jungen in der Pubertät – auf dem Weg zum Mannsein – durchmachen und verbindet die Gedanken dazu mit der Welt des Boxens, die sich ihm neu eröffnet. Sehr persönlich beschreibt er seine Schwächen, seinen Umgang mit sich selbst, seiner Familie und anderen. Er ist geprägt durch eine schwere Kindheit – wie beiläufig er manchmal die Vergewaltigung durch seinen Stiefvater erwähnt hat mich schockiert – aber auch durch die Liebe zu seiner Mutter, deren Tod ihn weiter beschäftigt. Er spricht über die Menschen, die ihn unterstützen, aber auch über die Veränderungen im Umgang besonders mit Frauen, die plötzlich „das andere Geschlecht“ sind. Zwangsläufig macht er sich dabei auch Gedanken – und holt die Meinung von Experten ein – über Männer/Frauen in der Gesellschaft. Konsequent verwendet er dabei eine Sprache, die explizit beide Geschlechter anspricht, stellt andererseits aber auch seine Fehler fest, wann immer er sich durch sein Geschlecht überlegen fühlend verhält. Fazit: Selten habe ich in einer Biografie so viele Markierungen gesetzt um wichtige Aussagen hervorzuheben. Thomas Geschichte hat mich berührt, mich aber auch sehr nachdenklich gestimmt. Absolute Leseempfehlung!

Berührende Auseinandersetzung mit dem eigenen Geschlechterverständnis

hapedah am 21.07.2020

Bewertungsnummer: 1353853

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Geschichte von Thomas Page McBee beginnt, wo üblicherweise die Berichte transsexueller Menschen enden, nach dem vermeintlichen Happy End der Geschlechtsumwandlung. Denn wie der Autor bemerkt, ist die Operation und die Anerkennung des Geschlechts per Geburtsurkunde erst der Anfang. Schnell wird Thomas klar, dass sein veränderter Körper bedeutet, dass er von seinen Mitmenschen anders wahr genommen wird, seiner Meinung wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt und ihm wird deutlich bewusst, wie unterschiedlich die Öffentlichkeit auf Männer und Frauen reagiert. Auch in seinem eigenen Wesen stellt der Autor Veränderungen fest und beginnt, sich mit der Frage auseinander zu setzen, welche Eigenschaften angeboren sind und was vom erhöhten Testosteronhaushalt hervor gerufen wird. Um das heraus zu finden, meldet er sich für einen Charity-Fight einer wohltätigen Organisation an und beginnt als Amateurboxer zu trainieren. "Amateur" von Thomas Page McBee ist ein Buch, wie ich es noch nie gelesen habe. Der Autor setzt sich bewusst mit seiner neu gewonnenen Männlichkeit auseinander und beschäftig sich intensiv mit der Frage, welche Art Mann, was für ein Mensch er selbst sein möchte. Dabei erfährt er im Umgang mit anderen Männern beim Boxtraining und in den Umkleidekabinen nicht nur viel über das allgemeine Verständis von Männlichkeit, sondern lernt auch sich selbst besser kennen. Seine Geschichte hat mich beim Lesen berührt, die Art wie er mit messerscharfem Verstand seiner inneren Einstellung auf den Grund geht und dabei auch die eigenen Schwächen analysiert, ist in bestrickender Offenheit beschrieben, der Leser wird angeregt, auch über sich selbst und das gewohnte Verständnis der Geschlechter nachzudenken. Ein Zitat aus dem Klappentext: (»Ein ungewöhnlich weises, ein wunderschönes Buch.« A.L. Kennedy) trifft es auf den Punkt, dem habe ich eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen. Lest es selbst! Fazit: Die intensive Auseinandersetzung des Autors mit der eigenen neu gewonnenen Männlichkeit und die Überlegungen, welche Art Mensch er sein möchte sind tiefgründig analysiert - ein Buch, das berührt und das ich unbedingt weiter empfehle.

Berührende Auseinandersetzung mit dem eigenen Geschlechterverständnis

hapedah am 21.07.2020
Bewertungsnummer: 1353853
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Geschichte von Thomas Page McBee beginnt, wo üblicherweise die Berichte transsexueller Menschen enden, nach dem vermeintlichen Happy End der Geschlechtsumwandlung. Denn wie der Autor bemerkt, ist die Operation und die Anerkennung des Geschlechts per Geburtsurkunde erst der Anfang. Schnell wird Thomas klar, dass sein veränderter Körper bedeutet, dass er von seinen Mitmenschen anders wahr genommen wird, seiner Meinung wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt und ihm wird deutlich bewusst, wie unterschiedlich die Öffentlichkeit auf Männer und Frauen reagiert. Auch in seinem eigenen Wesen stellt der Autor Veränderungen fest und beginnt, sich mit der Frage auseinander zu setzen, welche Eigenschaften angeboren sind und was vom erhöhten Testosteronhaushalt hervor gerufen wird. Um das heraus zu finden, meldet er sich für einen Charity-Fight einer wohltätigen Organisation an und beginnt als Amateurboxer zu trainieren. "Amateur" von Thomas Page McBee ist ein Buch, wie ich es noch nie gelesen habe. Der Autor setzt sich bewusst mit seiner neu gewonnenen Männlichkeit auseinander und beschäftig sich intensiv mit der Frage, welche Art Mann, was für ein Mensch er selbst sein möchte. Dabei erfährt er im Umgang mit anderen Männern beim Boxtraining und in den Umkleidekabinen nicht nur viel über das allgemeine Verständis von Männlichkeit, sondern lernt auch sich selbst besser kennen. Seine Geschichte hat mich beim Lesen berührt, die Art wie er mit messerscharfem Verstand seiner inneren Einstellung auf den Grund geht und dabei auch die eigenen Schwächen analysiert, ist in bestrickender Offenheit beschrieben, der Leser wird angeregt, auch über sich selbst und das gewohnte Verständnis der Geschlechter nachzudenken. Ein Zitat aus dem Klappentext: (»Ein ungewöhnlich weises, ein wunderschönes Buch.« A.L. Kennedy) trifft es auf den Punkt, dem habe ich eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen. Lest es selbst! Fazit: Die intensive Auseinandersetzung des Autors mit der eigenen neu gewonnenen Männlichkeit und die Überlegungen, welche Art Mensch er sein möchte sind tiefgründig analysiert - ein Buch, das berührt und das ich unbedingt weiter empfehle.

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P. Päßler

Thalia Dresden – Haus des Buches

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4/5

Gutes Buch, wenn man sich für Männlichkeit und/oder Boxen interessiert

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich fand das Buch spannend und gut geschrieben. Es las sich leicht und flüssig weg, ist unterhaltsam, aber trotzdem informativ und regt zum Nachdenken an. Als kleine Kritik würde ich anmerken, dass es ziemlich viel ums Boxen geht - einschließlich Fachbegriffen, mit denen ich als absoluter Laie nichts anfangen konnte. Auch werden manche Gedanken ziemlich oft wiederholt. Sicherlich, weil sie dem Autoren in den verschiedensten Kontexten untergekommen sind.
  • P. Päßler
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4/5

Gutes Buch, wenn man sich für Männlichkeit und/oder Boxen interessiert

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich fand das Buch spannend und gut geschrieben. Es las sich leicht und flüssig weg, ist unterhaltsam, aber trotzdem informativ und regt zum Nachdenken an. Als kleine Kritik würde ich anmerken, dass es ziemlich viel ums Boxen geht - einschließlich Fachbegriffen, mit denen ich als absoluter Laie nichts anfangen konnte. Auch werden manche Gedanken ziemlich oft wiederholt. Sicherlich, weil sie dem Autoren in den verschiedensten Kontexten untergekommen sind.

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