Eugenides Debütroman über ein erschütterndes Familiendrama: Die fünf Lisbon-Schwestern wachsen gut behütet in einer Mittelstandsfamilie in einer Vorstadt im Norden der USA auf. Doch als sich die Jüngste aus dem Fenster stürzt und ihre Schwestern sich innerhalb eines Jahres ebenfalls eine nach der anderen umbringen, ist nichts mehr, wie es mal war. Erzählt aus der Perspektive der Nachbarjungen steht nicht so sehr die Frage nach den Motiven der Mädchen im Vordergrund, sondern der Umgang der Hinterbliebenen mit den Vorfällen.
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Die Selbstmord-Schwestern
Bewertung am 24.05.2012
Bewertungsnummer: 441389
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Jeffrey Eugenides erzählt in seinem berühmten Buch von einer Familie mit fünf Töchtern. Diese hübschen Mädchen werden von den Jungs aus der Nachbarschaft beobachtet. Im Nachhinein des "Jahres der Selbstmorde" berichten diese, was ihnen aus dieser Zeit in Erinnerung geblieben ist und versuchen, das Geschehene gemeinsam mit ihren Nachbarn zu verarbeiten und zu begreifen.
In einer tollen Sprache schafft es der Autor den Leser zu fesseln. Auch wenn er zu Beginn schon erkennen lässt, worauf die Geschichte hinausläuft, entwickelt das Buch eine derartige Sogwirkung um die Hintergründe, dass es einem keine Ruhe lässt. bis man das Buch beendet hat. Eine starke Geschichte mit ausgefeilten Persönlichkeiten und einem Einblick in die Psyche von fünf jungen Frauen. Absolut lesenswert.
kraft seiner sprache
Bewertung am 02.12.2011
Bewertungsnummer: 756213
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
reißt dieser autor einfach jeden mit und dabei muss er wohl gar nicht von selbstmorden berichten sondern könnte eigentlich auch von seinem alltag erzählen
tiefe emotionen werden auf grandiose art und weise tradiert
Meinung aus der Buchhandlung
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Manchmal lohnt der Regelbruch! Eine Empfehlung, die ich nicht bereut habe!
Bewertet: Hörbuch-Download
Meine eiserne Regel - wenn ich ein Buch wirklich liebe, dann schaue ich mir weder die Verfilmung dessen an, noch würde ich mir das Hörbuch antun. Denn erfahrungsgemäß bin ich jedesmal entzaubert und enttäuscht. Da gibt es nur ganz wenige Ausnahmen, bei denen es für mich funktioniert. Dieses Hörbuch zählt definitiv dazu! Äußerst gelungen eingelesen von einer wunderbaren Stimme, die zu Stephan Benson gehört. Auch die deutsche Übersetzung von "The Virgin Suicides" ist absolut perfekt. Worum geht es? In einem bürgerlichen, biederen Vorort im Norden der USA, entwickelt eine pubertierende Horde Jungs eine geradezu obsessive Begeisterung für die fünf Lisbon Schwestern. Die erblühende Schönheit der Teenager-Mädchen in der Mitte der Ödnis einer kleinen Gemeinde, ist alles was die Jungs interessiert und was dafür herhalten muss, ihre Fantasien in ungeahnte Höhen fliegen zu lassen. Geheimnisvoll und abgeschottet durch das strenge Erziehungs-Reglement der Eltern (wir haben die 70er Jahre, die eigentlich mehr Offenheit proklamierten!), versuchen sie mit den Unerreichbaren auf die ungewöhnlichsten Arten in Kontakt zu treten. Als sich die jüngste der Schwestern, Cecilia, auf tragische Weise das Leben nimmt, stürzt das nicht nur ihre Familie, sondern auch die heranwachsenden Männer in eine schwere Krise. Es soll nicht bei dem einen Selbstmord bleiben. Rückblickend erzählen uns die Jungs von damals, im Kollektiv, die erschütternden Ereignisse und machen sich auf die Spurensuche nach dem "Warum". Jeffrey Eugenides stattet seine Detektive nicht nur mit akribisch gesammelten Beweismaterial aus, sondern verleiht ihnen eine meisterhafte Eloquenz, mit der sie ihre sozialen Studien haarklein auseinanderpflücken. Sätze mit ganz eigenem Klang, die teils unübliche Anordnung der Worte, kreieren neue Gebilde der Sprache, aus denen poetische, philosophische und auch ironische Gedanken erwachsen. Eugenides lässt neue Metaphern entstehen, die uns staunen lassen. Das Kaleidoskop an möglichen Antworten, das Durchspielen verschiedener Szenarien, macht dieses Hörbuch, bzw. Buch so faszinierend. Entstanden ist ein moderner Klassiker, ein Meisterwerk der Literatur, das bei Erscheinen sehr kontrovers diskutiert wurde. Ich empfehle Euch trotzdem erst das Buch zu lesen, denn das gelesene Wort, die Sprachgewandtheit, die diesen Autor ausmacht, verhaftet und bezaubert Seite für Seite noch nachhaltiger!
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Die Selbstmordschwestern sind die Mädchen aus der Nachbarschaft. Jeder kennt sie, jeder mag sie. Therese, Mary, Bonnie, Lux und Cecilia. Jede hat einen anderen Charakter und doch halten sie zusammen, auch im Tod
Die Geschichte wird von den Nachbarsjungen beschrieben, welche die Mädchen heimlich anhimmeln. Es ist ein Jahr des Aufbruchs, ein Jahr der Veränderungen, ein Jahr der Selbstmorde.
Cecilia ist die erste, die beschliesst zu gehen, mit ihren dreizehn Jahren ist sie die jüngste der Schwestern. Nach und nach verlassen die Mädchen das Haus. Nach und nach verändert sich die Nachbarschaft, die Gesellschaft und das Leben.
Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher. es ist eines der Bücher, die man liest und nie wieder vergisst. Jedes mal wenn ich dieses buch lese entdecke ich etwas Neues. Jedes mal berührt es mich wieder. Es ist ein Buch welches einen Prägt.
Als kleines Mädchen waren es Ronja und Pippi, als junge Erwachsene waren es die Selbstmordschwestern.
Dieses Buch ist einfach Wahnsinn, Gesellschaftskritisch und ein absoluter must Read!
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