Eugenides Debütroman über ein erschütterndes Familiendrama: Die fünf Lisbon-Schwestern wachsen gut behütet in einer Mittelstandsfamilie in einer Vorstadt im Norden der USA auf. Doch als sich die Jüngste aus dem Fenster stürzt und ihre Schwestern sich innerhalb eines Jahres ebenfalls eine nach der anderen umbringen, ist nichts mehr, wie es mal war. Erzählt aus der Perspektive der Nachbarjungen steht nicht so sehr die Frage nach den Motiven der Mädchen im Vordergrund, sondern der Umgang der Hinterbliebenen mit den Vorfällen.
Kundinnen und Kunden meinen
3.4/5.0
Bewertung
5/5
24.05.2012
Buch (Taschenbuch)
Die Selbstmord-Schwestern
Jeffrey Eugenides erzählt in seinem berühmten Buch von einer Familie mit fünf Töchtern. Diese hübschen Mädchen werden von den Jungs aus der Nachbarschaft beobachtet. Im Nachhinein des "Jahres der Selbstmorde" berichten diese, was ihnen aus dieser Zeit in Erinnerung geblieben ist und versuchen, das Geschehene gemeinsam mit ihren Nachbarn zu verarbeiten und zu begreifen.
In einer tollen Sprache schafft es der Autor den Leser zu fesseln. Auch wenn er zu Beginn schon erkennen lässt, worauf die Geschichte hinausläuft, entwickelt das Buch eine derartige Sogwirkung um die Hintergründe, dass es einem keine Ruhe lässt. bis man das Buch beendet hat. Eine starke Geschichte mit ausgefeilten Persönlichkeiten und einem Einblick in die Psyche von fünf jungen Frauen. Absolut lesenswert.
Bewertung
5/5
02.12.2011
Buch (Taschenbuch)
kraft seiner sprache
reißt dieser autor einfach jeden mit und dabei muss er wohl gar nicht von selbstmorden berichten sondern könnte eigentlich auch von seinem alltag erzählen
tiefe emotionen werden auf grandiose art und weise tradiert
SK
aus Hochfelden
4/5
05.02.2024
eBook (ePUB)
Eindrücklich!
Die Geschichte ist sehr fesselnd und interessant! Kann das Buch auf jeden Fall sehr empfehlen, es lohnt sich zu lesen. Für mein Geschmack war es zwischendurch etwas zu detailiert und abschweifend aber im Grossen und Ganzen Top!
Bewertung
4/5
26.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Ein literarisches Meisterwerk
Ein schwieriges, emotionales Thema, das dennoch wunderschön verfasst wurde.
Leider zieht sich die Geschichte etwas und die wichtigen Sachen werden nur kurz angeschnitten.
Dadurch, dass Jeffrey Eugenides aber so gefühlvoll schreibt, ist dieses Buch wirklich ein literarisches Meisterwerk.
Bewertung
4/5
26.08.2022
Buch (Taschenbuch)
Interessante Thematik
"Die Selbstmord-Schwestern" von Jeffrey Eugenides ist ein Roman mit einer spannenden Thematik. Ich finde es sehr interessant, wie das Buch geschrieben ist. Es ist aus der Sicht der Jungs, die Nachbarn der Lisbon-Mädchen. Dadurch wird die Geschichte von Außen nacherzählt und man erhält eher Einblicke von den Meinungen und Reaktionen der Gesellschaft, als von den Mädchen selbst. Ich finde, dass dieser Aufbau einer erzählten Beobachtung dem Buch eine ganz neue Stimmung verleiht. Auch den Schreibstil finde ich sehr besonders, er gefällt mir gut und ich finde, dass er genau zu dem Thema passt. Nur finde ich etwas schade, dass man keine genauere Einsicht in die Gedanken der Mädchen erhält. Allerdings regt dies auch dazu an, sich damit auseinanderzusetzen und sich zu fragen, warum genau sie das tun, was sie tun. Sie sind wie ein Rätsel - werden aus der Sicht der Jungs auch oft wie eines dargestellt - und das möchte man lösen. "Die Selbstmord-Schwestern" ist ein gesellschaftskritischer Roman, den ich sehr
interessant finde und auch wenn ich mir an manchen Stellen deutlichere Auflösungen gewünscht hätte, gefällt es mir dennoch, wie das Buch einen zum Nachdenken bewegt.
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5/5
04.03.2025
Hörbuch-Download (MP3)
Manchmal lohnt der Regelbruch! Eine Empfehlung, die ich nicht bereut habe!
Meine eiserne Regel - wenn ich ein Buch wirklich liebe, dann schaue ich mir weder die Verfilmung dessen an, noch würde ich mir das Hörbuch antun. Denn erfahrungsgemäß bin ich jedesmal entzaubert und enttäuscht. Da gibt es nur ganz wenige Ausnahmen, bei denen es für mich funktioniert. Dieses Hörbuch zählt definitiv dazu! Äußerst gelungen eingelesen von einer wunderbaren Stimme, die zu Stephan Benson gehört. Auch die deutsche Übersetzung von "The Virgin Suicides" ist absolut perfekt. Worum geht es? In einem bürgerlichen, biederen Vorort im Norden der USA, entwickelt eine pubertierende Horde Jungs eine geradezu obsessive Begeisterung für die fünf Lisbon Schwestern. Die erblühende Schönheit der Teenager-Mädchen in der Mitte der Ödnis einer kleinen Gemeinde, ist alles was die Jungs interessiert und was dafür herhalten muss, ihre Fantasien in ungeahnte Höhen fliegen zu lassen. Geheimnisvoll und abgeschottet durch das strenge Erziehungs-Reglement der Eltern (wir haben die 70er Jahre, die eigentlich mehr Offenheit proklamierten!), versuchen sie mit den Unerreichbaren auf die ungewöhnlichsten Arten in Kontakt zu treten. Als sich die jüngste der Schwestern, Cecilia, auf tragische Weise das Leben nimmt, stürzt das nicht nur ihre Familie, sondern auch die heranwachsenden Männer in eine schwere Krise. Es soll nicht bei dem einen Selbstmord bleiben. Rückblickend erzählen uns die Jungs von damals, im Kollektiv, die erschütternden Ereignisse und machen sich auf die Spurensuche nach dem "Warum". Jeffrey Eugenides stattet seine Detektive nicht nur mit akribisch gesammelten Beweismaterial aus, sondern verleiht ihnen eine meisterhafte Eloquenz, mit der sie ihre sozialen Studien haarklein auseinanderpflücken. Sätze mit ganz eigenem Klang, die teils unübliche Anordnung der Worte, kreieren neue Gebilde der Sprache, aus denen poetische, philosophische und auch ironische Gedanken erwachsen. Eugenides lässt neue Metaphern entstehen, die uns staunen lassen. Das Kaleidoskop an möglichen Antworten, das Durchspielen verschiedener Szenarien, macht dieses Hörbuch, bzw. Buch so faszinierend. Entstanden ist ein moderner Klassiker, ein Meisterwerk der Literatur, das bei Erscheinen sehr kontrovers diskutiert wurde. Ich empfehle Euch trotzdem erst das Buch zu lesen, denn das gelesene Wort, die Sprachgewandtheit, die diesen Autor ausmacht, verhaftet und bezaubert Seite für Seite noch nachhaltiger!
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5/5
28.09.2020
Buch (Taschenbuch)
Willkommen im Jahr der Selbstmorde
Die Selbstmordschwestern sind die Mädchen aus der Nachbarschaft. Jeder kennt sie, jeder mag sie. Therese, Mary, Bonnie, Lux und Cecilia. Jede hat einen anderen Charakter und doch halten sie zusammen, auch im Tod
Die Geschichte wird von den Nachbarsjungen beschrieben, welche die Mädchen heimlich anhimmeln. Es ist ein Jahr des Aufbruchs, ein Jahr der Veränderungen, ein Jahr der Selbstmorde.
Cecilia ist die erste, die beschliesst zu gehen, mit ihren dreizehn Jahren ist sie die jüngste der Schwestern. Nach und nach verlassen die Mädchen das Haus. Nach und nach verändert sich die Nachbarschaft, die Gesellschaft und das Leben.
Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher. es ist eines der Bücher, die man liest und nie wieder vergisst. Jedes mal wenn ich dieses buch lese entdecke ich etwas Neues. Jedes mal berührt es mich wieder. Es ist ein Buch welches einen Prägt.
Als kleines Mädchen waren es Ronja und Pippi, als junge Erwachsene waren es die Selbstmordschwestern.
Dieses Buch ist einfach Wahnsinn, Gesellschaftskritisch und ein absoluter must Read!
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5/5
27.07.2020
Buch (Taschenbuch)
In diesem sanften Roman geht es...
In diesem sanften Roman geht es nicht um große Plot-Twists, romantische Liebe oder schnelle Action, stattdessen beobachtet man den langsamen Zerfall einer Famile aus den Augen ihrer Nachbarn. Die bildgewaltige Sprache lässt einen dabei manchen Schauer den Rücken hinuter laufen!
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5/5
17.11.2017
Buch (Taschenbuch)
Das Jahr der Selbstmorde.
Als die erste von fünf Lisbon-Schwestern sich in den Freitod stürzt, beginnt das Jahr der Selbstmorde. Geschildert wird dieses Jahr aus der Sicht der Nachbarsjungen und Schulkameraden, die, seit jeher von den Lisbon-Schwestern fasziniert, versuchen zu ergründen, was diese zu ihren Taten trieb. Bedrückend, eindringlich und fesselnd bis zum Schluss, denn die Frage bleibt .. Warum?
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5/5
22.02.2010
Buch (Taschenbuch)
Die Selbstmord-Schwestern
Die Lisbon Schwestern -fünf hübsche Mädchen- werden von den Jungs aus der Nachbarschaft förmlich angebetet.
Doch die strengen Eltern hüten die Mädchen wie ihre Augäpfel.
Daher beobachten und schwärmen die Jungs aus der Ferne. Als jedoch die Schwestern nach und nach Selbstmord begehen, versuchen sie die Rätsel um die Schwestern zu lösen.
Mal melancholisch und düster, mal versponnen und träumerisch, zeigt Eugenides schon in seinem Romandebut sein Talent als begnadeter Erzähler!
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