Produktbild: ROMY

ROMY Ein Leben zwischen zwei Welten

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

79509

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.07.2020

Verlag

Neobooks

Seitenzahl

378 (Printausgabe)

Dateigröße

1894 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783752908237

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Verkaufsrang

79509

Erscheinungsdatum

14.07.2020

Verlag

Neobooks

Seitenzahl

378 (Printausgabe)

Dateigröße

1894 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783752908237

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  • Silvi Sommer

    aus Essen

    4/5

    10.10.2020

    eBook (ePUB)

    Sehr berührend und beeindrucke…

    Sehr berührend und beeindruckend finde ich diese Geschichte über Romy, die eigentlich schon immer weiblich ist, es aber aufgrund des Irrtums eines Arztes bei ihrer Geburt nie sein durfte. Sie wächst als Junge auf, fühlt sich dabei nie wohl und blieb immer ein Außenseiter. Ich habe sowohl mit Richard-Romy, als auch mit der Autorin Isabella mitgelitten. Romy möchte ich auf diesem Weg sehr viel Kraft für ihr weiteres Leben wünschen. Und ich hoffe und Wünsche ihr, das es ihr hoffentlich bald gelingen wird sich endlich als Frau zu akzeptieren und zu begreifen, dass Frau sein sehr Facettenreich ist und mehr ist als sich nur über das Aussehen zu definieren . Die Geschichte von Romy hat mich schon sehr berührt und mit Isabella habe ich auch mitgelitten und ich habe mich viel zu oft gefragt wie sie das alles aushält ? Romy kam mir vor wie ein Energie Vampir der besonders Isabella aussagt bis sie vor Erschöpfung fast umfällt . Immer wieder diese Abfrage nach ihrem Aussehen, diese ständige Sucht nach Bestätigung in einer quasi Endlosschleife. Ich habe Romy auch in einigen Ansätzen als eine sehr liebenswerte und humorvolle junge Frau erlebt, leider sind diese witzigen Erlebnisse z. B. aus ihrem Berufsleben sehr knapp gehalten. Obwohl sie ihre Arbeit liebt und von ihren Kollegen sehr geschätzt wird , denn sie ist mit Herz und Seele dabei und toppt das mit besonders guten Fachwissen . Sonst versteckt sie sich aber gerne hinter ihrem großen Schutzmantel der Unsicherheit der durch früheste Ablehnung genährt wurde . Romy ist eine Frau die erst sehr spät das sein durfte was sie seit ihrer Geburt schon war. Ein Wahrnehmungsfehler eines Mediziners in Zeiten als man intersexualität nicht wahrnahm , sondern ignorierte und so löste wie man es zu der Zeit eben tat. Mit völlig überforderten und noch dazu ahnungslose Eltern und in einem kleinen Dorf zu Hause , wo jeder jeden schon argwöhnisch beäugte wenn er sich schon nur anders benahm und nichts peinlicher sein kann als total andersartig zu sein. Der Arzt entschied damals das es, das Baby , ein Junge sei und so wurde er als Junge groß gezogen und bekam ab der Pubertät Hormone das es auch ein Junge wurde. Doch es klappt nicht so wie es sollte, Richard fühlt sich anders und heute würde man sagen , er ist deswegen von den Jungs auch gemoppt worden . Im Alter von 28 Jahren erfährt er, dass er eine Gebärmutter und Eierstöcke besitzt. Irgendwie hat er sich schon immer anders, als Frau ? gefühlt. Er entschließt sich zukünftig als Frau zu leben, die Operation zur Frau erscheint als die Lösung all ihrer Probleme . Aber damit ist nicht sofort alles gut .Sie wird auch sehr viel Zeit und Energie darauf verwenden, Ihr tolles Aussehen noch weiter zu optimieren . Viele Frauen halten es für normal, sich exzessiv damit zu beschäftigen . Unser Selbstwertgefühl wird laut Psychologen von unserem Aussehen bestimmt. Und bei Frauen ist es vermutlich noch ausgeprägter . Das ist das Problem, denn Frauen wird systematisch beigebracht, dass ihr Wert viel von ihrem Aussehen abhängt. Und Romy ist ein besonderes Opfer ihres mangelnden Selbstwertgefühls und ihrer falschen Aussenwahrnehmung. Zum Glück steht eine tolle Freundin an ihrer Seite auf die sie sich hundertprozentig verlassen kann. Und so wünsche ich ihr alles erdenklich gute. Aber Isabella hat uns ja schon fast eine Fortsetzung, „von Romy auf dem Traumschiff“ angekündigt und da freue ich mich schon darauf und ich erwarte mir ein bisschen mehr Witz dabei.

  • Bewertung

    aus Enns

    5/5

    17.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegend, ergreifend, sehr lesenswert!

    Eine Geschichte mit einem wahren Hintergrund. Ein tolles Buch sehr berührend und einfühlsam geschrieben, ich konnte es nicht aus der Hand legen!

  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    5/5

    01.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Selbstfindung

    Sehr berührend und beeindruckend finde ich diese Geschichte über Romy, die eigentlich schon immer weiblich ist, es aber aufgrund des Irrtums eines Arztes nie sein durfte. Sie wächst als Junge auf, fühlt sich dabei nie wohl und ist immer Außenseiter. Eines Tages erkennt Romy endlich, dass sie eine Frau ist. Ein schwerer, sehr steiniger Weg beginnt für sie. Unverständnis, Hass, Hohn und Spott schlagen ihr entgegen. Für sich selbst ist es schon hart genug, das neue, eigentlich aber ursprüngliche Geschlecht anzuerkennen. Nun kommen auch noch die Schwierigkeiten von außen dazu, oft unerträglich. Zum Glück hat Romy eine wirkliche Freundin, nämlich ihre damalige Kollegin und jetzige Autorin, die ihr immer in berührender Weise zur Seite steht und Überdurchschnittliches für sie tut. Gemeinsam mit ihr, ihrem Mann und teils auch der eigenen Familie versucht die Protagonistin, endlich im Leben anzukommen und ihr Glück zu finden. Das dauert allerdings lange, vermutlich bis heute. Man kann Romy nur Glück und verständnisvolle Mitmenschen wünschen.

  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    28.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben kennt nicht nur schwarz und weiß…

    Als Richard geboren wurde, war die tolerante Betrachtung des Geschlechtes mit allen Zwischenvarianten noch nicht so etabliert wie heutzutage. Er wird in dem kleinen Dorf, wo nichts peinlicher ist als andersartig zu sein, als Junge aufgezogen, explizit noch mit Hormonen zur Unterstützung behandelt. Doch er fühlt sich immer schon anders, wird von den Jungs dafür gehänselt und ist immer Opfer. Opfer anderer sowie seiner eigenen Gefühle und Gedanken. Eher zufällig erfährt er im Alter von 28 Jahren, dass er mit einer Gebärmutter und Eierstöcken weibliche Geschlechtsmerkmale besitzt. Die Entscheidung zukünftig als Frau zu leben, mit der geschlechtsangleichenden Operation erscheint ihm/ihr als DIE erhoffte Lösung. Die Enttäuschung ist umso größer, das damit nicht sofort alles gut ist. Isabella Maria Kern zeichnet sehr einfühlsam in diesem berührenden Buch Richards/Romys schweren Weg der gesamtheitlichen Entwicklung zur Frau. Ein sehr langer Prozess, für den sich Romy allerdings als viel zu ungeduldig erweist. Hochjauchzen und zu-Tote-betrübt wechseln sich ständig ab und belasten damit nicht nur Romy, sondern auch Isabella sehr. Es gelingt einfach nicht, die sich immer wieder wiederholenden Gedankenkreise und Gespräche zu durchbrechen: Romy möchte besser und weiblicher als alle Frauen sein – einfach die perfekte Frau… Sehr beeindruckt hat mich von Beginn an, wie viel Gefühl mit so viel berührender Inhalt in diesem Buch steckt. Bereits ab den ersten Seiten fühlt und leidet man mit beiden mit. Und auch wenn das Buch in erster Linie von „Romy“ handelt, wird sehr deutlich, welch sensibler Mensch Isabella ist und wie glücklich sich Romy schätzen darf, sie auf ihrem schwierigen Weg zur Seite gewusst zu haben. Einfach ein gelungenes Buch um ein tragisches Thema! Klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    21.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Schicksal, man sucht es sich nicht aus!

    Da kommt Anfang der Achtziger des letzten Jahrhunderts ein Kind in einem Dorf zur Welt und es dauert nicht lange bis die ersten Schwatztanten mit ihren Kommentaren zur Stelle sind. 'Sie ham ja noch ma en Bub gekriegt, der ist aber nicht so ganz richtig.' So kann man es als Leser zwischen den Zeilen erahnen. Dabei sind bereits kleinste Abweichungen vom Mehrheitsgeschmack, Grund genug für allerlei üble Nachrede. Wenn nun die Stadtmenschen meinen, von oben herab auf die Dörfler blicken zu müssen, so sei daran erinnert, dass es in der Stadt meist überhaupt kein Mitgefühl oder Interesse, für das, was man Nachbarn nennt, gibt. Die Hänseleien in der Schule, beim Sport, im Alltag setzen sich fort, je älter der Junge wird. Die Aufklärung ist, nicht wie heute, schon so weit gediehen, dass mühsam Wissen und Vernunft, wenngleich in bescheidenem Maße, Einklang in die öffentliche Diskussion finden. Auch die Kinderärzte und alle medizinischen Fakultäten, die es angeht, scheinen heutzutage sensibler zu agieren. So aber sind wir im Jahre 1982 und der Arzt legt fest, es möge ein Junge sein und man möge ihm reichlich Hormone verabreichen. Ein Junge, hart wie Kruppstahl, jawoll, das möge er werden. Aber das Kind will das nicht, es will viel lieber ein Mädchen sein. Dass dieser Junge weibliche Organe im Körper trägt, wird erst viel später ärztlich erkannt. So lange wird der kleine Mensch verkorkst und bleibt es, muss alleine damit fertig werden. Die Autorin Isabella Maria Kern hat mit bewundernswertem Mut und Hartnäckigkeit in langen Gesprächen und Dialogen das Schicksal dieser Romy, die einmal Richard sein sollte, aufopfernd begleitet und aufgezeichnet. Allen Respekt dafür. Unwillkürlich leidet man mit der Protagonistin, man möchte helfend einspringen und bleibt doch ohnmächtig. Es ist ein erschütterndes Zeitdokument. Ein Schreibstil, der nicht nur erzählt, chronologisch berichtet, sondern mit zahlreichen Dialogen anschaulich Bilder und Lebendigkeit entwirft. Schriftsatz und Layout kommt dem Leser entgegen, Gliederung in Absätze, Blocksatz mit Silbentrennung, so ist ein Text locker und leicht zu lesen. Man ist mittendrin. Ein Lob auch für epubli, die das Buch drucken und vertreiben, ein stabiler Einband, sauber gedruckte 348 Seiten.

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