Der Arzt Logan West zieht mit seiner Nichte Molly nach Hope Harbor. In der beschaulichen Kleinstadt will er dem elternlosen Mädchen ein neues Zuhause schaffen. Doch diese Aufgabe gestaltet sich schwerer als gedacht. Zum Glück springt ihm - wenn auch eher widerwillig - seine Nachbarin Jeannette Mason zur Seite. Sie ist Besitzerin einer Lavendelfarm und betreibt einen Teesalon. Doch sie hat ihre Gründe, warum sie den Kontakt zu ihren Mitmenschen eigentlich scheut ...
Als eine Familie syrischer Christen in Hope Harbor strandet, schweißt die Not dieser Geflüchteten das ganze Städtchen zusammen. Und plötzlich wagt sich auch Jeannette aus ihrem Schneckenhaus. Doch können zutiefst verletzte Herzen tatsächlich Heilung finden? Und kann Hope Harbor seinem Ruf, ein Hafen der Hoffnung zu sein, wirklich gerecht werden?
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
smillas_bookworld
aus Rheinland Pfalz
5/5
22.12.2020
Buch (Taschenbuch)
Berührender Wohlfühlroman
Diesen Band aus der Hope Habor Serie habe ich sehr genossen! Er gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsbänden! Die Geschichte um den Arzt Logan, seine Nichte Molly (und warum sie bei ihm lebt), um Lavendelfarmbesitzerin Jeannette und um eine syrische Flüchtlingsfamilie, die in Hope Habor neue Hoffnung schöpft, hat mich zutiefst berührt. Es geht um viel Trauerverarbeitung und den Mut, neue Schritte zu wagen, Hoffnung zu wagen und wieder zueinander zu finden. Das geschieht nicht einfach so, vor allem, wenn man traumatische Erfahrungen aufarbeiten muss. Natürlich entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach nicht ins Kitschige abdriftet. Dieser Roman gliedert sich perfekt in die vorigen Bände ein, man begegnet ein paar bekannten Menschen: den Pastoren z. B. und dem Imbissbudenbesitzer Charley, der wie immer über alles und jeden Bescheid weiß, Ratschläge erteilt und die Menschen ein bisschen anstupst, in eine bestimmte Richtung zu gehen. Man muss aber keine bestimmte Reihenfolge einhalten, da alle Bände in sich abgeschlossen sind. Ein wunderbar zu lesendes Buch darüber, wie Gott uns neue Hoffnung schenkt, unsere Wunden heilt und hilft, über unsere eigenen Schatten zu springen. Ein Wohlfühlroman mit Meeresrauschen und Tiefgang!
Ulrike Werner
aus Nettersheim
5/5
17.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Hope Harbor 5
Zum Buch:
„Das Leben ist ein Risiko, mi cielo. Lass dich von der Angst nicht daran hindern, das zu sein, wozu Gott dich bestimmt hat. Geh. Lerne. Lebe. Liebe. Das, was dich und mich miteinander verbindet, wird sich durch die Entfernung nicht ändern. Es wird immer genauso hell strahlen wie diese Sterne. Selbst dann noch, wenn ich nicht mehr da bin. „
Ruhig und beschaulich für sich alleine leben. So hatte Jeanette Mason, die Besitzerin der Lavendelfarm in Hope Harbor sich ihr weiteres Leben vorgestellt. Nicht zu viel Kontakt zu ihren Mitmenschen, eben nur so gerade dass was nötig ist, um ein beschauliches Leben in dem kleinen Küstenstädtchen zu leben. Doch dann zieht der Arzt Logan West im Nachbarhaus ein und stellt mit seiner kleinen Nichte Molly und dem übermütigen Beagle Welpen Toby alles auf den Kopf.
Meine Meinung:
Erst im Laufe der Lektüre dieses wirklich wunderschönen Romans, aus der Feder der amerikanischen Autorin Irene Hannon, habe ich erfahren, dass es bereits 4 Bände aus der Reihe um Hope Harbor gibt. Aber jeder der mit diesem Band anfangen sollte, kann unbesorgt sein, man konnte ihn wirklich ganz wunderbar ohne Vorkenntnisse der vorangegangenen Bände lesen. Ich habe wirklich zu keiner Zeit das Gefühl bekommen, das mir beim Lesen etwas an Vorgeschichte aus diesem wunderbaren Städtchen und seinen Bewohnern fehlen würde.
Diese Bewohner sind übrigens einfach ganz wunderbar, wie mir im Laufe der Geschichte immer wieder klar wurde. So hilfsbereit, jeder hilft wo er nur kann und ist für seine Mitmenschen da. Dieser kleine Ort trägt seinen Namen „Hope Harbor“ nicht umsonst. Man sollte diesen Roman wirklich unbedingt lesen, nicht nur wegen den tollen zwischenmenschlichen Geschichten, sondern auch wegen Logan und Jeanette, Molly und ihrer neuen Freundin und wegen Charley, dem wohl besten Ratgeber den man sich nur vorstellen kann. Er ist wirklich die prophetische Seele Hope Harbors. Alles in allem also wirklich ein wunderschöner Roman, den man sich auf garkeinen Fall entgehen lassen sollte.
TochterAlice
aus Köln
5/5
09.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Wie eine warme Decke breitet…
Wie eine warme Decke breitet sich dieser Roman über den Leser aus - jedenfalls, wenn man weit genug gekommen ist. Denn zu Beginn schauen wir auf lauter verlorene Seelen, die wieder im Leben ankommen möchten. Im Mittelpunkt stehen der Arzt Logan West und seine Nichte Molly, die nach Hope Harbour gezogen sind, um eine Familie zu werden - all ihre anderen Lieben sind schon von ihnen gegangen - die fünfjährige Molly ist nun voller Angst und Mißtrauen und mag sich gar nicht mehr auf jemanden einlassen. Direkt neben ihnen betreibt Jeanette Mason eine Lavendelfarm und einen Teesalon - auch sie eine verlorene Seele. Doch sie und Logan fühlen sich unweigerlich zueinander hingezogen. Und dann gibt es noch die syrische Familie, die in Hope Harbour neu beginnen muss, auch sie schleppt schwere Lasten mit sich rum... Aus all diesen Figuren und dem unvergleichlichen Setting in Hope Harbour hat Autorin Irene Hannon eine ungewöhnliche, packende und faszinierende Geschichte gewebt, einen regelrechten Wohlfühlroman. Wobei zu Beginn nichts darauf hindeutet, die Protagonisten sind einfach alle völlig am Ende, jeder auf seine Art. Wie sie dort hinausfinden und wieder zuversichtlich aufs Leben schauen - das werden Sie in allen Details (aber nicht zu vielen) erfahren. Ich habe diesen warmherzigen und stimmungsvollen Roman sehr genossen!
Dreamworx
aus Berlin
5/5
01.08.2020
Buch (Taschenbuch)
"Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können." (Jean Jaurès)
Um dem 5-jährigen Waisenmädchen Molly ein beschauliches Zuhause zu bieten, zieht der Arzt Logan West mit seiner Nichte in die malerische Kleinstadt Hope Harbour, auch wenn er weiß, dass ein Ortswechseln nichts an dem schwierigen Verhältnis zwischen ihnen ändern wird. Durch Mollys Hund Toby lernen Logan und Molly die Nachbarin Jeannette Mason kennen, die eine Lavendelfarm sowie den örtlichen Teesalon betreibt und sehr zurückgezogen lebt. Gleichzeitig findet die syrische Flüchtlingsfamilie Shabo in Hope Harbour eine neue Zuflucht. Traumatisiert durch die Flucht und den Verlust geliebter Familienangehöriger benötigen sie dringend Hilfe und Unterstützung. Das ruft Jeannette auf den Plan, die nicht nur Logan, Molly und die Shabos zusammenbringt, sondern selbst auch langsam einen Weg aus ihrer selbstgewählten Einsamkeit findet…
Irene Hannon hat mit „Die Lavendelfarm“ den 5. Band rund um den Küstenort Hope Harbour vorgelegt, der seinen Vorgängern an Einfühlsamkeit und Mitmenschlichkeit in nichts nachsteht. Gerne folgt der Leser Irene Hannons Einladung, wieder einmal in Hope Harbour die Anker auszuwerfen und sich für die Dauer einer berührenden Geschichte erneut in die städtische Gemeinschaft einfügen. Der flüssig-bildhafte und gefühlvolle Erzählstil zieht den Leser direkt in Mitte der Ortsbewohnern wi er einen Platz in Jeannettes Teesalon zu okkupiert, um die Geschehnisse zu beobachten und die unterschiedlichen Schicksale mitzuverfolgen, während er liebgewonnene alte Bekannte beim Durchstreifen des Küstenortes wiedertrifft. Die Autorin ist sehr geschickt darin, dem Leser die zwischenmenschlichen Beziehungen zu vermitteln, aber auch durch ihre Landschaftsbeschreibungen eine heimelige und wohltuende Atmosphäre zu schaffen, die sich auf die Gemüter der Bewohner und Neuzugänge auswirkt. Mit wechselnden Perspektiven schlüpft der Leser in die Haut einzelner Protagonisten, um deren Gedanken- und Gefühlswelten sowie ihre Schicksale zu begreifen. Der christliche Aspekt ist sehr fein in die Geschichte hineingearbeitet, ohne aufdringlich zu wirken, bestimmt das Agieren der einzelnen Charaktere sowie das Miteinander der Ortsgemeinschaft und behandelt Themen wie Verlust, Verzeihen, Liebe, Gottvertrauen, Hoffnung und Trauerverarbeitung.
Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und lebendig in Szene gesetzt. Da sie glaubwürdig und als Teil der realen Welt wirken, fällt es dem Leser nicht schwer, sich anzuschließen und gemeinsam mit ihnen zu bangen und zu hoffen. Logan hat seine Nichte ins Herz geschlossen, fühlt sich aber unzulänglich, ihr die dringend benötigte Hilfe angedeihen zu lassen. Molly ist ein empfindsames kleines Mädchen, die ihren großen Verlust noch nicht verarbeitet hat, oft wütend ist oder sich zurückzieht. Jeannette hat Schlimmes erlebt und lässt niemanden nahe an sich heran. Sie schließt sich und ihr Herz weg, dabei ist sie eine warmherzige und hilfsbereite Frau, die viel zu geben hat. Thomas Shabo kann den Tod seiner Frau nicht verwinden und fühlt sich schuldig. Elisa muss den Verlust ihrer Mutter ebenfalls verarbeiten, doch fühlt sie sich durch ihren Vater allein gelassen. Tacokochkünstler Charly hat immer ein offenes Ohr und offenbar einen Draht zum Allmächtigen, er wirkt nicht nur weise, sondern manchmal auch wie ein Magier. Toby entzückt durch sein Hundeleben, dass er genießt und immer wieder aufs Neue alles ausprobiert.
„Die Lavendelfarm“ ist eine gefühlvolle, warmherzige Geschichte mit aktuellem Bezug. Ein schöner, wundersamer Küstenort, der die Herzen berührt und Schicksale miteinander verbindet, um Schmerz und Liebe zu teilen. Absolute Leseempfehlung, einfach zauberhaft!
Dreamworx
aus Berlin
5/5
01.08.2020
Buch (Taschenbuch)
"Die größten Menschen sind…
"Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können." (Jean Jaurès) Um dem 5-jährigen Waisenmädchen Molly ein beschauliches Zuhause zu bieten, zieht der Arzt Logan West mit seiner Nichte in die malerische Kleinstadt Hope Harbour, auch wenn er weiß, dass ein Ortswechseln nichts an dem schwierigen Verhältnis zwischen ihnen ändern wird. Durch Mollys Hund Toby lernen Logan und Molly die Nachbarin Jeannette Mason kennen, die eine Lavendelfarm sowie den örtlichen Teesalon betreibt und sehr zurückgezogen lebt. Gleichzeitig findet die syrische Flüchtlingsfamilie Shabo in Hope Harbour eine neue Zuflucht. Traumatisiert durch die Flucht und den Verlust geliebter Familienangehöriger benötigen sie dringend Hilfe und Unterstützung. Das ruft Jeannette auf den Plan, die nicht nur Logan, Molly und die Shabos zusammenbringt, sondern selbst auch langsam einen Weg aus ihrer selbstgewählten Einsamkeit findet… Irene Hannon hat mit „Die Lavendelfarm“ den 5. Band rund um den Küstenort Hope Harbour vorgelegt, der seinen Vorgängern an Einfühlsamkeit und Mitmenschlichkeit in nichts nachsteht. Gerne folgt der Leser Irene Hannons Einladung, wieder einmal in Hope Harbour die Anker auszuwerfen und sich für die Dauer einer berührenden Geschichte erneut in die städtische Gemeinschaft einfügen. Der flüssig-bildhafte und gefühlvolle Erzählstil zieht den Leser direkt in Mitte der Ortsbewohnern wi er einen Platz in Jeannettes Teesalon zu okkupiert, um die Geschehnisse zu beobachten und die unterschiedlichen Schicksale mitzuverfolgen, während er liebgewonnene alte Bekannte beim Durchstreifen des Küstenortes wiedertrifft. Die Autorin ist sehr geschickt darin, dem Leser die zwischenmenschlichen Beziehungen zu vermitteln, aber auch durch ihre Landschaftsbeschreibungen eine heimelige und wohltuende Atmosphäre zu schaffen, die sich auf die Gemüter der Bewohner und Neuzugänge auswirkt. Mit wechselnden Perspektiven schlüpft der Leser in die Haut einzelner Protagonisten, um deren Gedanken- und Gefühlswelten sowie ihre Schicksale zu begreifen. Der christliche Aspekt ist sehr fein in die Geschichte hineingearbeitet, ohne aufdringlich zu wirken, bestimmt das Agieren der einzelnen Charaktere sowie das Miteinander der Ortsgemeinschaft und behandelt Themen wie Verlust, Verzeihen, Liebe, Gottvertrauen, Hoffnung und Trauerverarbeitung. Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und lebendig in Szene gesetzt. Da sie glaubwürdig und als Teil der realen Welt wirken, fällt es dem Leser nicht schwer, sich anzuschließen und gemeinsam mit ihnen zu bangen und zu hoffen. Logan hat seine Nichte ins Herz geschlossen, fühlt sich aber unzulänglich, ihr die dringend benötigte Hilfe angedeihen zu lassen. Molly ist ein empfindsames kleines Mädchen, die ihren großen Verlust noch nicht verarbeitet hat, oft wütend ist oder sich zurückzieht. Jeannette hat Schlimmes erlebt und lässt niemanden nahe an sich heran. Sie schließt sich und ihr Herz weg, dabei ist sie eine warmherzige und hilfsbereite Frau, die viel zu geben hat. Thomas Shabo kann den Tod seiner Frau nicht verwinden und fühlt sich schuldig. Elisa muss den Verlust ihrer Mutter ebenfalls verarbeiten, doch fühlt sie sich durch ihren Vater allein gelassen. Tacokochkünstler Charly hat immer ein offenes Ohr und offenbar einen Draht zum Allmächtigen, er wirkt nicht nur weise, sondern manchmal auch wie ein Magier. Toby entzückt durch sein Hundeleben, dass er genießt und immer wieder aufs Neue alles ausprobiert. „Die Lavendelfarm“ ist eine gefühlvolle, warmherzige Geschichte mit aktuellem Bezug. Ein schöner, wundersamer Küstenort, der die Herzen berührt und Schicksale miteinander verbindet, um Schmerz und Liebe zu teilen. Absolute Leseempfehlung, einfach zauberhaft!
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