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Der Junge im gestreiften Pyjama

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2135

Gesprochen von

Ulrich Matthes

Spieldauer

5 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.08.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

43

Verlag

Argon Kinder- und Jugendhörbuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783732402540

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

2135

Gesprochen von

Ulrich Matthes

Spieldauer

5 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.08.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

43

Verlag

Argon Kinder- und Jugendhörbuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783732402540

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    5/5

    01.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Von einem 9jährigen geschrieben, aber nicht für 9jährige geeignet

    Von einem Neunjährigen erzählt, aber nicht gut Neunjährige geeignet. Das stand vorne im Buch drin. Und es stimmt absolut! Bruno zieht mit seiner Familie von Berlin nach "Aus-Wisch" weil Brunos Vater vom "Furor" dorthin versetzt wurde. Dort traf er, auf der anderen Seite des Zauns, einen Jungen im gleichen Alter, und sie wurden schnell gute Freunde. Diese naive Denkweise von Bruno hat mich am Anfang etwas gestört, aber mir ist nach einer Weile klar geworden, dass er ja erst 9 ist. Aber eigentlich kann man das Buch gar nicht beschreiben, ich finde, jeder sollte es einfach einmal lesen, und sich selber ein Bild von machen! Und, meiner Meinung nach, sollte es eine verpflichtende Lektüre für die Schule werden, denn die Verbrechen des Holocausts dürfen niemals in Vergessenheit geraten!!!

  • Louise von lolobooks

    aus Berlin

    5/5

    16.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Aktueller denn je

    Mit “Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne habe ich mich erneut in die Zeit des Nationalsozialismus begeben und mich meiner Angst vor den aufkommenden Emotionen gestellt. Intro: Immer wieder ist mir „Der Junge im gestreiften Pyjama“ in der Buchwelt begegnet, sei es in den sozialen Medien oder in den Auslagen der Buchhandlungen. Dennoch habe ich mich lange, lange Zeit vor diesem Buch gedrückt. Ich hatte schlichtweg Angst davor, mich mit dessen Inhalt zu befassen. Angst vor den Emotionen, die die Thematik bei mir auslösen könnte. Wenn man das Cover sieht und den Titel liest, weiß man einfach schon vorher, dass diese Seiten viel Leid und Schmerz in sich tragen werden. Was mich dennoch dazu gebracht hat, es zu lesen? Es ist eigentlich ganz einfach: Dieses Thema ist zu wichtig, und das damit verbundene Grauen darf niemals vergessen werden! Man darf die Augen nicht davor verschließen! Und ja, so hart das in dem Moment auch sein mag, Bücher dieser Art müssen weh tun, damit man sie verinnerlicht und stets im Herzen trägt. Also habe ich es gewagt und mich dem so leidvollen und bedrückenden Teil der deutschen Vergangenheit gestellt. Denn trotz seiner Bedeutsamkeit und Finsternis ist er aktueller denn je. Zur Handlung: Bruno lebt mit seiner Familie in Berlin. Sie bewohnen eine geräumige Villa und haben mehrere Angestellte. Bis sein Vater eines Tages damit beauftragt wird, die Führung eines Konzentrationslagers zu übernehmen. Bruno muss seine Freunde und sein geliebtes Zuhause zurücklassen und sich an einem neuen Ort eingewöhnen, der deutlich spartanischer ist und kaum Abwechslung bietet. Wenn man von den auf der anderen Seite des Zauns lebenden Menschen absieht, die er von seinem Fenster aus beobachten kann. Zu gern würde er sich mit ihnen unterhalten oder mit den Kindern spielen. Doch der Stacheldrahtzaun ist viel zu hoch und eine Kontaktaufnahme strengstens untersagt. Bis er eines Tages einen anderen kleinen Jungen dicht am Zaun sitzen sieht… Die Figuren: Die Figuren wurden äußerst lebendig und ausgereift kreiert. Sie agieren allesamt absolut authentisch und ich konnte jeden einzelnen Charakter fühlen. Den gestrengen Herrn Vater und den hasserfüllten jungen SS-Mann Oberleutnant Kurt Kotler genauso wie die beiden kleinen Jungen Bruno und Schmuel mit ihren kindlichen Blicken auf die Dinge, die sie zwar sehen und aus unterschiedlichen Gründen ängstigen, deren Tragweite aber überhaupt nicht begreifen können. Der Schreibstil: John Boyne hat einen sehr schön leicht zu lesenden und gut verständlichen Schreibstil. Ich bin reibungslos in die Handlung eingestiegen und konnte dem roten Faden stets gut folgen. Der Autor hat sich extrem gut in die Sichtweise eines Kindes hineinversetzt und so den perfekten, zu den beiden Jungen absolut passenden, Blick auf das Grauen darstellen können. Authentischer Weise ist Brunos Sicht deutlich naiver und beschönigender gezeichnet worden als die von Schmuel, dessen Augen ganz andere Dinge gesehen haben. Ich muss zugeben, dass ich für den kindlichen Blick, welcher stets mit Positivität und Zuversicht angefüllt ist, sehr dankbar war, denn das hat der Handlung etwas die Schwere genommen. Auch hinsichtlich der Zielgruppe junger LeserInnen ab neun Jahren ist das sehr treffend gewählt, denn es sorgt dafür, dass der Roman trotz seiner Dramatik zwar erinnert und aufrüttelt, sich dabei aber nicht traumatisierend auswirkt. Zum Setting muss ich gar nicht so viel sagen. Es ist zwar sehr bildhaft und authentisch gezeichnet worden, doch ist es kein Ort, an dem man gern verweilt. Man möchte einfach nur fliehen, und das ganz, ganz schnell. Fazit: Mit “Der Junge im gestreiften Pyjama” hat John Boyne ein wichtiges literarisches Werk geschaffen und mich mit einer besonderen Leichtigkeit hindurch getragen. Er hat mit ganz viel Feingefühl die Betrachtungsweise zweier Kinder dargestellt, welche sich in einer Zeit begegnen, die mit ihrem finsteren Gedankengut und den massenweise stattgefundenen Gräueltaten jedem Einzelnen mehr als nur die Unbekümmertheit zu rauben vermochte.

  • einbisschenbuecherei

    aus Siegen

    5/5

    08.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Mit den Augen eines Kindes

    Puh, das Buch hat mich gepackt. Eine schreckliche Geschichte, in einer finsteren Welt, aus der naiven Sicht eines Kindes, über eine wunderbare Freundschaft. Der Nationalsozialismus und seine Konzentrationslager, aus der Sicht eines 9-jährigen Jungen. Ein Buch das häufig kritisiert wird, meine Empfehlung hat es jedoch. Ein Buch für Kinder und Jugendliche, oft auch als Schullektüre verwendet. Es ist einfach zu lesen und zeigt trotzdem deutlich die Schandtaten des 2. Weltkrieges.

  • Leselust

    5/5

    18.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Top Buch

    Einfach mal etwas ganz anderes. Ein Thema das schon in so vielen Büchern beschrieben wurde, wird hier einmal von einer ganz anderen Seite beleuchtet. Auch wen man schon hinterfragen muss ob es wirklich möglich war in Ausschwitz das täglich für mehrere Stunden ein Kind verschwindet und am Zaun sitzt mit einem Deutschen Jungen. Doch solche Logikfehler sind meiner Meinung nach erlaubt. Darum geht es ja schließlich nicht.

  • Bewertung

    5/5

    03.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gelungen

    Ein wirklich schrecklich und zugleich schönes Buch! Man hat schon viel über den zweiten Weltkrieg gelesen, aber es aus der Sicht eines Kindes zu lesen, welches völlig unschuldig und ahnungslos auf das ganze Geschehen blickt, gibt einem noch einen neuen (trotzdem grausamen Blick) auf diese Zeit.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (31)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    beeindruckend

    Autor John Boyne wollte diesen Roman alls Fabel verstanden wissen, nicht als Nacherzählung von historischen Tatsachen. Da der JUNGE allerdings auch oft Schullektüre ist, kann ich nur hoffen, das die Schüler erst damit konfrontiert werden, wenn sie im Geschichts-Unterricht mehr über Nazi-Deutschland bzw.das sogenannte "Dritte Reich" erfahren haben. In Irland wurde der Roman mit einem Kinderbuchpreis ausgezeichnet( eine von vielen Auszeichnungen!) Ich halte es eher für Jugendbuchlektüre -aufwärts-, obwohl es aus der naiv-unwissenden Perspektive eines Neunjährigen verfasst ist. Brunos Schicksal allerdings (egal, wie glaubhaft die Story sein mag) dürfte keinen Leser kaltlassen. Lesen Sie selbst und diskutieren Sie mit!
  • Zum Bewerterprofil von J. Heitmann

    J. Heitmann

    Thalia Warendorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Bruno

    Die Hauptperson des Buches ist Bruno, ist ein neunjähriger Junge, der im Dritten Reich als Sohn eines SS-Offiziers in Berlin aufwächst. Eines Tages wird sein Vater aus Berlin nach Ausschwitz, kommandiert und soll dort die Vernichtung der Juden beaufsichtigen. Bruno ist ein Entdecker und langweilt sich an diesem trostlosen Ort. Eines Tages sieht er auf der anderen Seite der Zäune, die unmittelbar hinter dem Garten des Wohnhauses verlaufen, viele Leute in gestreiften Pyjamas. Er freundet sich mit einem Jungen namens Schmuel an, der hinter dem Zaun lebt, und trifft sich jeden Nachmittag mit ihm am Zaun. Eines Tages entschließt sich die Mutter Brunos, mit Bruno und seiner großen Schwester Gretel wieder nach Berlin zurückzukehren.
  • Zum Bewerterprofil von Rebecca Krämer

    Rebecca Krämer

    Thalia Trier – Trier-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das unter die Haut geht!

    Ich musste bei diesem Buch wirklich einige Male schlucken. Die Geschichte, die uns durch die Augen des neunjährigen Bruno gezeigt wird, birgt eine andere Art von Grauen. Bruno bringt, wie sein Alter vermuten lässt, viel kindliche Naivität in die Situation in der er ist mit hinein, was das genaz meiner Meinung nach für den Leser nur intensiver macht. Er weiß nicht womit er es hier zu tun hat. Mich hat das Buch sprachlos zurück gelassen. Vor allem die letzten Seiten des Buches gehen einem durch Mark und Bein.
  • Zum Bewerterprofil von Jan-Paul Sager

    Jan-Paul Sager

    Thalia Mayersche Frechen

    Buchhändler*in

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    1/5

    19.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    John Boyne versteht überhaupt nicht wovon er schreibt

    Der neunjährige Sohn des Auschwitz-Kommandanten (das Wort Auschwitz kommt aus unerfindlichen Gründen nur als akustisch falsch verstanden Auswisch vor) freundet sich am KZ-Zaun mit einem etwa gleichaltrigen Juden an und wird, nachdem sie die Rollen getauscht haben vergast. Der Weg dahin ist eine grausame Missachtung von Tatsachen über die Shoah. Ein Junge im schulpflichtigen Alter, dazu Sohn eines hochrangigen SS-Mannes, soll nichts vom antisemitischen Rassenhass mitbekommen haben der im Dritten Reich oberste Staatsräson war? Bekommt überhaupt nicht mit, was das für ein Ort ist neben dem die Familie lebt. Und das traurige Finale in einer Geschichte über die Vernichtung von sechs Millionen jüdischen Menschen ist das aus Versehen der deutsche Junge statt des Juden vergast wird? John Boyne sollte sich schämen und dringend "The Zone of Interest" sehen und mit seinem Machwerk vergleichen. Kaum zu glauben, dass dieses Buch an Schulen gelesen wird.

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Bewertungen (4)

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