Produktbild: Das Alphabet der Puppen

Das Alphabet der Puppen

2

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.09.2020

Verlag

CulturBooks Verlag

Seitenzahl

200 (Printausgabe)

Dateigröße

696 KB

Übersetzt von

Zoë Beck

Sprache

Deutsch

EAN

9783959881753

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

19.09.2020

Verlag

CulturBooks Verlag

Seitenzahl

200 (Printausgabe)

Dateigröße

696 KB

Übersetzt von

Zoë Beck

Sprache

Deutsch

EAN

9783959881753

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Skurril, explizit, dystopisch

Bewertung aus Sindelfingen am 26.01.2022

Bewertungsnummer: 1644931

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf der Frankfurter Buchmesse bin ich in der Kanada-Halle über dieses Buch gestolpert - ist das Cover nicht einfach fantastisch? Ich bin gleich hängen geblieben und war davon (und dem Titel) so fasziniert, dass ich mir die Leseprobe geholt und sofort gemerkt habe: Das ist genau mein Ding. Das Buch beinhaltet 13 Kurzgeschichten zwischen einem Satz bis rund 30 Seiten. Alle Kurzgeschichten sind unabhängig und haben nichts miteinander zutun, teilen auch keine gemeinsame Welt miteinander. Trotzdem sind sie nicht nur von der düsteren Grundstimmung und der Logik, sondern vor allem durch immer wieder verwendete und allgegenwärtige Leitmotive wie Konservendosen, Meerestiere (vor allem Meerjungfrauen), Nähmaschinen, Masken und vieles mehr, miteinander verbunden. Auch bestimmte Grundthemen treten immer wieder auf: So verspüren die meisten Frauenfiguren einen Kinderwunsch, leben unglücklich in altmodischen Klischees und haben einen unbefriedigenden Job und eine unglückliche Beziehung, die Männerfiguren sind oft kränklich, alt oder schmächtig, fast alle Figuren sind arm und leben in einer dystopischen, von einer Macht unterdrückten Welt. Die Geschichten sind dabei zeit- und oft raumlos, manche Figuren sogar namenlos. Mit viel Witz (man muss für den Humor offen sein), einem fast bitterbösen Scharfsinn (hier muss man auch offen für explizit sexuelle und teilweise eklige Beschreibungen sein) und einer gewissen dystopischen Tristesse kreiert die Autorin kurze Geschichten, manchmal ohne einen großen Sinn oder auch teilweise fantastisch. Jetzt noch explizit zu den Geschichten: Meine Favoriten waren „Auftrennen“, das eine unglaubliche starke feministische Botschaft hat und trotz seiner Kürze einfach rund ist, sowie „Wachsig“, das mich total an „Der Prozess“ von meinem Lieblingsautor Franz Kafka erinnert hat und vermutlich am ehesten „erzählartigen“ Inhalt besitzt. Aber ich habe wirklich alle Geschichten gerne genossen und gelesen. Wer meine Begeisterung in dieser Rezi nachvollziehen kann, wer für die oben genannten Punkte offen ist und mal Lust auf etwas skurril-dystopisch-explizites hat, dem lege ich diesen Novellenband unbedingt and Herz! Für mich ein neues Lieblingsbuch.

Skurril, explizit, dystopisch

Bewertung aus Sindelfingen am 26.01.2022
Bewertungsnummer: 1644931
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf der Frankfurter Buchmesse bin ich in der Kanada-Halle über dieses Buch gestolpert - ist das Cover nicht einfach fantastisch? Ich bin gleich hängen geblieben und war davon (und dem Titel) so fasziniert, dass ich mir die Leseprobe geholt und sofort gemerkt habe: Das ist genau mein Ding. Das Buch beinhaltet 13 Kurzgeschichten zwischen einem Satz bis rund 30 Seiten. Alle Kurzgeschichten sind unabhängig und haben nichts miteinander zutun, teilen auch keine gemeinsame Welt miteinander. Trotzdem sind sie nicht nur von der düsteren Grundstimmung und der Logik, sondern vor allem durch immer wieder verwendete und allgegenwärtige Leitmotive wie Konservendosen, Meerestiere (vor allem Meerjungfrauen), Nähmaschinen, Masken und vieles mehr, miteinander verbunden. Auch bestimmte Grundthemen treten immer wieder auf: So verspüren die meisten Frauenfiguren einen Kinderwunsch, leben unglücklich in altmodischen Klischees und haben einen unbefriedigenden Job und eine unglückliche Beziehung, die Männerfiguren sind oft kränklich, alt oder schmächtig, fast alle Figuren sind arm und leben in einer dystopischen, von einer Macht unterdrückten Welt. Die Geschichten sind dabei zeit- und oft raumlos, manche Figuren sogar namenlos. Mit viel Witz (man muss für den Humor offen sein), einem fast bitterbösen Scharfsinn (hier muss man auch offen für explizit sexuelle und teilweise eklige Beschreibungen sein) und einer gewissen dystopischen Tristesse kreiert die Autorin kurze Geschichten, manchmal ohne einen großen Sinn oder auch teilweise fantastisch. Jetzt noch explizit zu den Geschichten: Meine Favoriten waren „Auftrennen“, das eine unglaubliche starke feministische Botschaft hat und trotz seiner Kürze einfach rund ist, sowie „Wachsig“, das mich total an „Der Prozess“ von meinem Lieblingsautor Franz Kafka erinnert hat und vermutlich am ehesten „erzählartigen“ Inhalt besitzt. Aber ich habe wirklich alle Geschichten gerne genossen und gelesen. Wer meine Begeisterung in dieser Rezi nachvollziehen kann, wer für die oben genannten Punkte offen ist und mal Lust auf etwas skurril-dystopisch-explizites hat, dem lege ich diesen Novellenband unbedingt and Herz! Für mich ein neues Lieblingsbuch.

Ein wirklich außergewöhnliches...

Bewertung am 14.01.2021

Bewertungsnummer: 493977

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wirklich außergewöhnliches Buch mit aus dem Rahmen fallenden Kurzgeschichten, die mal grotesk, skurril, feministisch oder auch einfach nur anders sind. Wer das Besondere sucht und weg vom Mainstream will ist hier richtig. Für Leser von "Die Infantin trägt den Scheitel links"

Ein wirklich außergewöhnliches...

Bewertung am 14.01.2021
Bewertungsnummer: 493977
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wirklich außergewöhnliches Buch mit aus dem Rahmen fallenden Kurzgeschichten, die mal grotesk, skurril, feministisch oder auch einfach nur anders sind. Wer das Besondere sucht und weg vom Mainstream will ist hier richtig. Für Leser von "Die Infantin trägt den Scheitel links"

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Das Alphabet der Puppen

von Camilla Grudova

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Robin Alahmed

Thalia Zweibrücken

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5/5

Verstörend Gut

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese Ansammlung an Kurzgeschichten von Camilla Grudova beinhaltet Erzählungen von Frauen innerhalb einer dystopischen Welt. Die Geschichten sind voneinander unabhängig und behandeln ein bestimmtes, feministisches Kernthema, verpackt in einer sehr düsteren und krankhaften Verpackung. Dies bringt frischen Wind in die sonst monotone Frauenliteratur, die mit dem Finger auf den bösen, bösen Mann zeigen. Auch hier sind die selben Themen vorhanden, wie z.B. Schwangerschaftsabbruch, Vergewaltigung, Oberflächlichkeiten und Rollenbilder. Diese werden jedoch in Horror-Kurzgeschichten umgewandelt und sind teilweise so obskur und erschreckend, da man die Handlungsabläufe überhaupt nicht kommen sieht und kein Blatt vor dem Mund genommen wird. Es ist wie als würde man aus einem Albtraum aufwachen und erschrocken hochschrecken und dann doch erleichtert darüber sein, dass alles nur ein Traum war. So ähnlich ist es auch hier. Die Geschichten machen einem richtig Angst, aber regen einen immer im Nachhinein zum denken an. Der Leser muss selber die Pointe aus den jeweiligen Geschichten herausfinden, was bei den erzählten, scheinbaren Banalitäten und den Überladungen manchmal schwierig sein kann. Auch wenn diese Geschichten fiktiv sind, sollte man sich bewusst sein, dass es Frauen in Drittweltländern gibt, die ein solches oder ähnliches Schicksal teilen, wie die Figuren in den Storys. Dieses Werk ist ein makelloses Beispiel dafür, dass auch politische Frauenliteratur einen Platz in der Horror-Szene hat, die ansonsten von Männern dominiert ist.
  • Robin Alahmed
  • Buchhändler/-in

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5/5

Verstörend Gut

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese Ansammlung an Kurzgeschichten von Camilla Grudova beinhaltet Erzählungen von Frauen innerhalb einer dystopischen Welt. Die Geschichten sind voneinander unabhängig und behandeln ein bestimmtes, feministisches Kernthema, verpackt in einer sehr düsteren und krankhaften Verpackung. Dies bringt frischen Wind in die sonst monotone Frauenliteratur, die mit dem Finger auf den bösen, bösen Mann zeigen. Auch hier sind die selben Themen vorhanden, wie z.B. Schwangerschaftsabbruch, Vergewaltigung, Oberflächlichkeiten und Rollenbilder. Diese werden jedoch in Horror-Kurzgeschichten umgewandelt und sind teilweise so obskur und erschreckend, da man die Handlungsabläufe überhaupt nicht kommen sieht und kein Blatt vor dem Mund genommen wird. Es ist wie als würde man aus einem Albtraum aufwachen und erschrocken hochschrecken und dann doch erleichtert darüber sein, dass alles nur ein Traum war. So ähnlich ist es auch hier. Die Geschichten machen einem richtig Angst, aber regen einen immer im Nachhinein zum denken an. Der Leser muss selber die Pointe aus den jeweiligen Geschichten herausfinden, was bei den erzählten, scheinbaren Banalitäten und den Überladungen manchmal schwierig sein kann. Auch wenn diese Geschichten fiktiv sind, sollte man sich bewusst sein, dass es Frauen in Drittweltländern gibt, die ein solches oder ähnliches Schicksal teilen, wie die Figuren in den Storys. Dieses Werk ist ein makelloses Beispiel dafür, dass auch politische Frauenliteratur einen Platz in der Horror-Szene hat, die ansonsten von Männern dominiert ist.

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Das Alphabet der Puppen

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