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Was nicht glücklich macht, kann weg Roman

8

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42596

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,4/11,8/2,8 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Camel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42492-0

Beschreibung

Rezension

»Carla Berling schreibt unglaublich witzig. Eine herzerfrischende Heldin. Originelle Typen und aberwitzige Verwicklungen: Billie und ihre Reise zu sich selbst machen einfach gute Laune.« ("Welt der Frau")
»Die 61-jährige Kölner Bestsellerautorin wieder eine leseleichte Komödie rausgebracht. Immer mit einer Prise Humor, schreibt sie, aber auch Nachdenkliches kommt vor.« ("Kölner Stadtanzeiger")
»Ein äußerst vergnügliches Buch – der Spaß fängt schon beim Cover an.« ("Fränkische Nachrichten")
»Toll! Absolut empfehlenswert.« ("Kölner Bilderbogen")

Produktdetails

Verkaufsrang

42596

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,4/11,8/2,8 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Camel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42492-0

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • vronika22

    aus Worms

    5/5

    12.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Leseunterhaltung vom Feinsten

    Bisher habe ich von Carla Berling nur Krimis gelesen. So war ich sehr gespannt, ob ihre Komödien auch so gut zu lesen sind. Das Ehepaar Billie und Thilo geht auf die 60 zu. Die beiden sind bereits im Ruhestand und führen ein gemütliches und beschauliches Leben. Ganz unerwartet kommt der Hilferuf ihres erwachsenen Sohnes, zu dem sie schon lange so gut wie keinen Kontakt mehr hatten. Sie reisen zu ihm nach Köln, um ein paar Monate als Betreuung für ihr Enkelkind einzuspringen, da seine Frau bereits verstorben ist. Mehr sei hier nicht verraten, lasst euch überraschen! Diese Komödie ist richtig genial geschrieben und hat mich bestens unterhalten. Es ist sehr viel Humor, Situationskomik und Wortwitz enthalten, aber zugleich ist das Buch auch sehr feinsinnig und geistreich geschrieben. Hinter dem Humor steckt also immer ein Funken Wahrheit und Ernsthaftigkeit. Wenn auch mit spitzer Feder geschrieben, so war alles glaubhaft und authentisch bei mir angekommen. Die Generationsunterschiede wurden sehr gut dargestellt, und sowohl Enkelkind als auch Großeltern wurden gleichermaßen gut skizziert. Ganz besonders gut gefallen hat mir auch der Wandel, den die Großeltern vollzogen haben. Alles ist sehr tiefsinnig geschrieben und es kommen durchaus Botschaften beim Lesen an! Die teilweise doch sehr ausgefallenen Charaktere zeigen auf, dass man niemals aufgrund von Äußerlichkeiten Vorurteile haben sollte. Diese Thematik und etliches andere mehr verpackt die Autorin hier sehr unterhaltsam. Zusätzlich wird der Roman durch etwas Kölner Lokalkolorit aufgelockert. Sehr gekonnt hat Carla Berling hier einen Unterhaltungsroman geschrieben, der voller Charme und voller Esprit ist. Für mich war es ein absolutes Lesevergnügen und Unterhaltung vom Feinsten! Sogar eine Verfilmung könnte ich mir sehr gut vorstellen!

  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    5/5

    27.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Was weg kann und was wichtig ist im Leben

    Schon mehrfach hat mich Carla Berlinghaus mit ihren amüsanten kurzweiligen Romanen, die stets auch eine Botschaft vermitteln und nicht zu flach sind, bestens unterhalten. Deshalb habe ich mich sehr auf ihren neuen Roman gefreut und wurde nicht enttäuscht. Billie und ihr Ehemann Thilo haben sich mit einem guten Pölsterchen aus dem Verkauf der eigenen Firma bereits zur Ruhe gesetzt und leben zurückgezogen in ihrem Haus in einem kleinen Dorf, in dem jeder jeden kennt. Dort verbringen sie die Tage am liebsten im Garten und scheinen mit sich im Reinen und zusammen glücklich zu sein. Dass im Hintergrund jedoch seit Langem etwas schwellt, was aufs Gemüt drückt, kommt erst wieder ans Tageslicht, als ihr Sohn Jonas, zu dem vor Jahren der Kontakt aus unerfindlichen Gründen abgebrochen ist, sich telefonisch bei ihnen meldet. Der, nach dem Tod von Caro, Alleinerziehende muss beruflich für sechs Monate nach London, eine große Chance für ihn, und braucht nun seine Eltern, damit sie sich um seinen sechsjährigen Sohn August, der kurz vor der Einschulung steht, kümmern. Billie und Thilo, beide froh, dass sie ihr Sohn endlich braucht, packen kurzerhand ihre Sachen und reisen nach Köln, auch wenn sicher keine einfache Aufgabe, sich um einen kleines Kind zu kümmern, auf sie zukommt, zumal sie August bisher nur ein paar wenige Male kurz gesehen haben und eigentlich gar nicht kennen. Als Leser erfährt man hier nicht nur, ob und wie die beiden es mit ihrem Enkel August gebacken bekommen und nach und nach auch warum der Kontakt zu Jonas abgebrochen ist, sondern kann dabei auch mit Billie miterleben, wie sie ihren ersten Eindruck, „…dass die Leute in Köln alle ziemlich bekloppt waren.“, nach und nach revidieren muss, dabei Freunde fürs Leben findet und endlich erkennt, was weg muss, weil es nicht glücklich macht. Mehr will ich gar nicht verraten. Der spritzig, witzige Sprachstil macht einfach Spaß und die Seiten fliegen im Nu vorbei. Die Autorin beschreibt mit vielen Bildern und äußerst anschaulich, sodass ich beim Lesen ein wahres Kopfkino laufen hatte. Wer hat bei einer so herrlich pointierten Beschreibung wie „…eine, die mindestens fünfzehn Jahre älter als ich war, als pensionierte Erdkundelehrerin ohne Büstenhalter unterm Schlabberlock vor die Tür ging und die nicht mal versuchte, die Weinflaschen zu kaschieren, die sie in absolut handelsunüblichen Mengen in den Container warf. Die ganze Nachbarschaft nannte sie nur Schlabber-Else, weil sie sich erstens ausschließlich in schlabbrige, leberwurstfarbene Leinengewänder hüllte, (sie nannte die Farbe >taupe<), und weil sie zweitens ordentlich einen wegschlabberte.“, die nervige Nachbarin auch nicht bildlich vor Augen. Da wird auch der Bierbauch schon mal zur „Feinkostwölbung“ und jetzt kann ich noch schmunzeln, wenn ich an die amüsante Beschreibung denke, als sie sich Billie auf die Tube Bodylotion setzt und das ganze Bett damit einsaut,ja das war nicht ihr Tag. Ganz oft hat mich die Autorin aber auch gerührt, zu süß ist z.B. einfach der kleine August, der seiner Oma schlicht bei der Bodylotionmisere tröstend anbietet, ihr beim Putzen zu helfen, damit sie mit ihm die Freizeit verbringen kann. Gut gefällt mir, dass es sich nicht nur um eine flache Unterhaltungskomödie handelt, sondern die Autorin durchaus einige Denkanlässe gibt und ihrer Geschichte auch etwas Tiefe verleiht. Vorurteile werden aufgezeigt, nicht nur beim Aussehen, „Ich musste zugeben, dass ich Wio viel zu schnell in die Schublade >>verrückte Alte mit gefärbten Haaren<< gesteckt hatte. Mir hätte klar sein müssen, dass eine Frau ihres Jahrgangs auch ihre Dramen und Schicksalsschläge erlebt hatte.“, und damit auch für mehr Toleranz gegenüber auffälliger Kleidung, Homosexualität, Partnerschaften mit Altersunterschied und einiges mehr geworben. Wie wichtig das offene Umgehen miteinander und das Reden ist, wird durch die Probleme, die zwischen Jonas und seinen Eltern nach und nach ans Tageslicht kommen, mehr als deutlich. Und nicht zuletzt, eines der schönsten Dinge, der Wert von Freundschaft ist hier wesentlicher Bestandteil, der einem beim Lesen das Herz erwärmt. Erwähnenswert finde ich auch das gelungene Regionalkolorit. Dass die Geschichte zu großen Teilen in Köln spielt, ist nicht zu verkennen, denn Billie muss nicht nur Schritt für Schritt mit dem Karneval warm werden, sondern auch Nachbarin Elfie, mit ihrem Kölschen Dialekt, die ganz oft zur Tür hereinschneit, trägt maßgeblich auf gelungene Art und Weise dazu bei, dass man stets weiß, wo mal sich befindet. Auch der Kleinstadtmief mit dem Getuschel, wenn dem Nachbar etwas nicht gefällt, ist gut abgebildet. Die Charaktere sind bunt, individuell und authentisch dar- und zusammengestellt. Nicht nur die liebenswerten Exoten und Kölner Originale, die mitmischen dürfen, ein jeder hat seine Eigenheiten und Kanten und trägt damit zur Lebendigkeit der Geschichte bei. Ich konnte mich super gut in Billie, die hier eine realistisch nachvollziehbare Entwicklung durchmacht, hineinversetzen und habe die Geschichte so regelrecht mit ihr gelebt. Sehr herzerwärmend fand ich auch Thilo gezeichnet. Er liebt seine Billie, weiß was sie fühlt und braucht und selbst über seine O-Ton Billie, „Flachwitze“ konnte ich schmunzeln. Richtig ans Herz gegangen ist mir natürlich der kleine Knirps August, der so süß ist, dass ich am liebsten ins Buch geschlüpft wäre, um ihn einmal zu knuddeln. Elfie mit ihrem Dialekt und auch Wio, die so gut zeigt, was Freundschaft bedeutet, sind zudem noch besonders erwähnenswert.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    27.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Gebrauchsanweisung für unseren Enkel

    „Ich brauche eure Hilfe, und es ist leider keine Kleinigkeit.“ (S. 7) Seit Jahren hat Billie auf so einen Anruf ihres Sohnes Jonas gewartet, seit dieser nach dem Abi nach Köln gegangen ist und den Kontakt auf ein absolutes Minimum beschränkt hat. Von seiner Hochzeit haben sie und ihr Mann Thilo erst hinterher erfahren und auch ihren Enkel August in 6 Jahren nur zweimal gesehen. Doch jetzt muss Jonas, der seit einem Jahr verwitwet ist, beruflich für ein halbes Jahr nach London und August soll in seiner gewohnten Umgebung bleiben. Natürlichen ziehen sie nach Köln, schließlich haben sie seit dem Verkauf ihrer Schreinerei jede Menge Zeit. Jetzt lernen endlich ihren Enkel und die für sie etwas ungewöhnlichen Nachbarn und Freunde kennen. Billie ist schockiert, als August sie Oma nennt. Dazu sieht sie doch noch viel zu jung aus! „Noch nie in meinem fünfundfünfzig Lebensjahren hatte mich jemand als Oma bezeichnet. Oma! Das klang grauhaarig, klein, gebückt, korpulent und senil. … Oma. Das klang wie ein Schimpfwort.“ (S. 22) Auch sonst wirbelt er ihr Leben total durcheinander. So ein Kind ist ein Vollzeitjob mit komischen Essensvorlieben („Tapfer kaute ich etwas, das nach gegrillten Frotteesocken schmeckte …“ (S. 53)) und ungewöhnlichen Hobbys. Direkt hinter Jonas Grundstück ist nämlich ein Tierfriedhof und August spielt auf den Beerdigungen im Anzug mit „Lyzinder“ Blockflöte. Die Betreiberin Elfie („… jestorben wird immer, dat is in krisensicheres Jeschäft!“ (S. 61)) und ihre Angestellte Gitta nehmen Billie und Thilo sofort unter ihre Fittiche. Plötzlich haben sie Freunde, die einfach ohne Anmeldung auftauchen und auch in Krisensituationen helfen. Und je länger Billie in Köln lebt, desto weniger kann sie die Frage verdrängen, warum sich Jonas eigentlich von ihr entfernt, was sie ihm getan hat. Wird sie sich trauen und die Aussprache mit ihm suchen? Billie macht eine große Wandlung durch. Nach dem Verkauf der Firma hat sie sich im Garten ausgetobt und im Chor gesungen, aber ausgefüllt hat es sie nicht. Sie hat auch nie echte Freundschaften geknüpft, weil sie als Tochter einer ledigen Mutter keine leichte Kindheit hatte. In Köln macht sie viele neue Erfahrungen (nur dem Karneval kann sie immer noch nichts abgewinne), hat plötzlich jede Menge sozialer Kontakte und Freunde, die es wirklich gut mit ihr meinen. Sie lebt – wenn auch verhalten – auf und sieht endlich klar, weil sich ihr Blickwinkel verändert hat. Bald muss sie sich der Frage stellen, ob das Leben mit Mitte 50 wirklich schon festgefahren und vorbei ist oder sie sich noch mal völlig neu erfinden kann. Und was hält sie eigentlich zu Hause in ihrem Dorf? „Verbitterte Nachbarn, ein schöner Garten, viele leere Räume und viele leere Tage.“ (S. 222) Carla Berling ist für mich ein Garant für humorvolle Bücher mit Tiefgang. Mit viel Herz und Kölscher Schnauze schreibt sie über Frauen und Männer im besten Alter und deren Probleme. Ihre Protagonisten und auch die beschriebenen Szenen sind dabei wunderbar skurril und haben bei mir für einige Lacher gesorgt. Besonders amüsant sind die Stellen, bei denen man sich oder Mitglieder seiner Familie wiedererkennt – so wie beim Putzen bevor die Putzfrau kommt, damit es nicht so dreckig ist … Aber auch der frühe Tod der Schwiegertochter und das Zerwürfnis zwischen Eltern und Kind passen gut in die Handlung und werden weder verharmlost noch überdramatisiert. Ihre Figuren und die angesprochenen Themen sind eben mitten aus dem Leben gegriffen.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    27.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Gebrauchsanweisung für…

    Gebrauchsanweisung für unseren Enkel „Ich brauche eure Hilfe, und es ist leider keine Kleinigkeit.“ (S. 7) Seit Jahren hat Billie auf so einen Anruf ihres Sohnes Jonas gewartet, seit dieser nach dem Abi nach Köln gegangen ist und den Kontakt auf ein absolutes Minimum beschränkt hat. Von seiner Hochzeit haben sie und ihr Mann Thilo erst hinterher erfahren und auch ihren Enkel August in 6 Jahren nur zweimal gesehen. Doch jetzt muss Jonas, der seit einem Jahr verwitwet ist, beruflich für ein halbes Jahr nach London und August soll in seiner gewohnten Umgebung bleiben. Natürlichen ziehen sie nach Köln, schließlich haben sie seit dem Verkauf ihrer Schreinerei jede Menge Zeit. Jetzt lernen endlich ihren Enkel und die für sie etwas ungewöhnlichen Nachbarn und Freunde kennen. Billie ist schockiert, als August sie Oma nennt. Dazu sieht sie doch noch viel zu jung aus! „Noch nie in meinem fünfundfünfzig Lebensjahren hatte mich jemand als Oma bezeichnet. Oma! Das klang grauhaarig, klein, gebückt, korpulent und senil. … Oma. Das klang wie ein Schimpfwort.“ (S. 22) Auch sonst wirbelt er ihr Leben total durcheinander. So ein Kind ist ein Vollzeitjob mit komischen Essensvorlieben („Tapfer kaute ich etwas, das nach gegrillten Frotteesocken schmeckte …“ (S. 53)) und ungewöhnlichen Hobbys. Direkt hinter Jonas Grundstück ist nämlich ein Tierfriedhof und August spielt auf den Beerdigungen im Anzug mit „Lyzinder“ Blockflöte. Die Betreiberin Elfie („… jestorben wird immer, dat is in krisensicheres Jeschäft!“ (S. 61)) und ihre Angestellte Gitta nehmen Billie und Thilo sofort unter ihre Fittiche. Plötzlich haben sie Freunde, die einfach ohne Anmeldung auftauchen und auch in Krisensituationen helfen. Und je länger Billie in Köln lebt, desto weniger kann sie die Frage verdrängen, warum sich Jonas eigentlich von ihr entfernt, was sie ihm getan hat. Wird sie sich trauen und die Aussprache mit ihm suchen? Billie macht eine große Wandlung durch. Nach dem Verkauf der Firma hat sie sich im Garten ausgetobt und im Chor gesungen, aber ausgefüllt hat es sie nicht. Sie hat auch nie echte Freundschaften geknüpft, weil sie als Tochter einer ledigen Mutter keine leichte Kindheit hatte. In Köln macht sie viele neue Erfahrungen (nur dem Karneval kann sie immer noch nichts abgewinne), hat plötzlich jede Menge sozialer Kontakte und Freunde, die es wirklich gut mit ihr meinen. Sie lebt – wenn auch verhalten – auf und sieht endlich klar, weil sich ihr Blickwinkel verändert hat. Bald muss sie sich der Frage stellen, ob das Leben mit Mitte 50 wirklich schon festgefahren und vorbei ist oder sie sich noch mal völlig neu erfinden kann. Und was hält sie eigentlich zu Hause in ihrem Dorf? „Verbitterte Nachbarn, ein schöner Garten, viele leere Räume und viele leere Tage.“ (S. 222) Carla Berling ist für mich ein Garant für humorvolle Bücher mit Tiefgang. Mit viel Herz und Kölscher Schnauze schreibt sie über Frauen und Männer im besten Alter und deren Probleme. Ihre Protagonisten und auch die beschriebenen Szenen sind dabei wunderbar skurril und haben bei mir für einige Lacher gesorgt. Besonders amüsant sind die Stellen, bei denen man sich oder Mitglieder seiner Familie wiedererkennt – so wie beim Putzen bevor die Putzfrau kommt, damit es nicht so dreckig ist … Aber auch der frühe Tod der Schwiegertochter und das Zerwürfnis zwischen Eltern und Kind passen gut in die Handlung und werden weder verharmlost noch überdramatisiert. Ihre Figuren und die angesprochenen Themen sind eben mitten aus dem Leben gegriffen.

  • Gelinde

    5/5

    17.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Was nicht glücklich macht, kann weg

    Was nicht glücklich macht, kann weg von Carla Berling Cover: Farbenfroh und witzig, hat aber überhaupt keinen Bezug zum Inhalt. Inhalt: Bille und ihr Mann Thilo sind aus dem Erwerbsleben ausgeschieden und lassen es sich zu Hause gut gehen. Als ihr Sohn Jonas zu dem schon seit Jahren eine unerklärliche Funkstille besteht, sie endlich bittet zu ihm nach Köln zu kommen und für einige Monate auf den 6jährigen Enkel August (den sie ja fast überhaupt nicht kennen) aufzupassen, packen Bille und Thilo mit Freuden ihre Koffer. Was dann alles passiert hätte sich bille nie träumen lassen. Meine Meinung: Ein tolles Buch. Voller Witz, Situationskomik, Wortspielereien und ganz viel Humor. Aber auch die ernsten Themen wie: der Respekt vor dem „anderes sein“, oder jeden so zu akzeptieren wie er ist, sind sehr gekonnt eingeflochten. Liebe, Familie und vor allem Freundschaft spielen eine wichtige Rolle. Genauso wird sehr deutlich gemacht, wie ein Missverständnis und falsch verstandene Rücksichtnahme ein ganzes Leben beeinflussen und vergiften kann. Bille macht eine große Veränderung durch. Und es ist einfach köstlich den Weg dazu mit zu erleben. Der Schreibstil ist super flüssig und sehr angenehm zu lesen. Am Ende gibt es dann noch einen tollen Knalleffekt mit einer unerwarteten Wendung. Sehr gut gefällt mir auch, dass viele Protagonisten hier schon über 540 sind, aber voll im Leben stehen, verrückt genug sind und ganz viel Spaß am Leben haben. Autorin: Carla Berling, unverbesserliche Ostwestfälin mit rheinländischem Temperament, lebt in Köln, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Mein Fazit: Ein tolles Buch das ich sehr gerne gelesen habe und das mir gute Laune macht. Von mir 5 Sterne.

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Unsere Meinungen

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    Claudia Heine

    Thalia Celle

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    5/5

    01.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Was ist wirklich wichtig?

    Herzerwärmend erzählt Carla Berling von Freundschaft, Toleranz und Liebe. Gefühle, welche schnell zu kurz kommen können, wenn die Macht der Unwissenheit Überhand nimmt und Mißverständnisse vorprogrammiert sind. Ein großartiger Roman mit vielen verschiedenen Mentalitäten der zum Schmunzeln einlädt und der auch mal ein Tränchen über die Wangen laufen lässt. All das und eine Portion Musik, machen auch diesen Roman von Carla Berling zu einem Unterhaltungspotpourri der besonderen Art. Leicht und locker, ohne platt zu sein - ein einladendes und erholsames Leseerlebnis, welches viele kleine Überraschungen bereit hält.
  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein tolles Buch, voller Witz,...

    Ein tolles Buch, voller Witz, Situationskomik, Wortspielereien und ganz viel Humor. Aber auch ernste Themen wie z.B. der Respekt vor dem "Anderssein" oder jeden so zu akzeptieren wie er ist, sind gekonnt eingeflochten. Meine uneingeschränkte Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von S. H.

    S. H.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.12.2021

    eBook (ePUB)

    Reden hilft!

    Billie soll ein paar Monate mit ihrem Mann nach Köln kommen und auf den Enkel, August aufpassen. Sie freut sich weil Funkstille war zwischen ihr und ihr Sohn. Sie hat August bis Dato nur 2 mal gesehen. Köln ist für die dröge Norddeutsche eine echte Herausforderung. Doch sie freundet sich immer mehr mit der Situation an und beginnt über ihr Leben nachzudenken und auch über ihre Beziehung, bzw. Nichtbeziehung zu ihrem Sohn. Als er zurück aus London kommt rückt der Showdown näher! Großartig und witzig ohne platt zu sein. Köln und die Kölner als Therapie für spießige Norddeutsche! Wunderbar!

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