Hard Land
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Benedict Wells

1. Hard Land

Hard Land

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

Hörbuch (CD)

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Variante: 6 CD (ungekürzt, 2021)

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Beschreibung

Details

Medium

CD

Sprecher

Robert Stadlober

Spieldauer

7 Stunden und 53 Minuten

Erscheinungsdatum

28.04.2021

Verlag

Diogenes

Beschreibung

Details

Medium

CD

Sprecher

Robert Stadlober

Spieldauer

7 Stunden und 53 Minuten

Erscheinungsdatum

28.04.2021

Verlag

Diogenes

Anzahl

6

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783257804300

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Hard Land rettet Hard Land

Bérénice aus Jona am 28.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hard Land ist ein berührender Roman über einen Aussenseiter, der im Zuge eines Sommers erwachsen wird. Ab der ersten Seite ist man mittendrin, Wells hat feinfühlig die komplizierte Gefühlswelt eines Teenagers wiedergeben können. Es ist ein Coming-of-Age Roman, eine Hommage an die damalige Kulturszene (Breakfast Club wird oft zitiert), aber irgendwann war es mir zu generisch. Da sind mir S.E. Hintons The Outsiders oder Maureen Daly Seventeenth Summer länger in Erinnerung geblieben. Wells schreibt geniale Sachen, aber bis zum Ende reicht es meines Erachtens hier nicht. Wenn Sams Gefühlslage während seinem 16. Sommer sehr detailliert dargestellt ist, wird sie während dem 17. Sommer nur oberflächlich thematisiert. Die Parallele zwischen Sams Erwachsenwerden und der mysteriösen Pointe von William J. Morris Hard Land (ein fiktionales, poetisches Werk), welche sicher einer der 49 Geheimnisse von Grady ist, kommt zum Glück sehr gelegen. (Hätte 3.5 Sterne gegeben)

Hard Land rettet Hard Land

Bérénice aus Jona am 28.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hard Land ist ein berührender Roman über einen Aussenseiter, der im Zuge eines Sommers erwachsen wird. Ab der ersten Seite ist man mittendrin, Wells hat feinfühlig die komplizierte Gefühlswelt eines Teenagers wiedergeben können. Es ist ein Coming-of-Age Roman, eine Hommage an die damalige Kulturszene (Breakfast Club wird oft zitiert), aber irgendwann war es mir zu generisch. Da sind mir S.E. Hintons The Outsiders oder Maureen Daly Seventeenth Summer länger in Erinnerung geblieben. Wells schreibt geniale Sachen, aber bis zum Ende reicht es meines Erachtens hier nicht. Wenn Sams Gefühlslage während seinem 16. Sommer sehr detailliert dargestellt ist, wird sie während dem 17. Sommer nur oberflächlich thematisiert. Die Parallele zwischen Sams Erwachsenwerden und der mysteriösen Pointe von William J. Morris Hard Land (ein fiktionales, poetisches Werk), welche sicher einer der 49 Geheimnisse von Grady ist, kommt zum Glück sehr gelegen. (Hätte 3.5 Sterne gegeben)

Eine berührende Geschichte übers Erwachsenwerden – mit authentischen Charakteren und einer einnehmenden Atmosphäre

blerta am 21.06.2022

Bewertet: Hörbuch-Download

Sobald man zu lesen beginnt, befindet man sich in Grady, zusammen mit dem fünfzehnjährigen Sam, der nicht so recht weiss, was er mit seiner freien Zeit in den Sommerferien anstellen soll. Wir begleiten ihn bei der Suche seines ersten Jobs, bei der Schliessung neuer Freundschaften und bei emotionalen Verlusten. Mit fünfzehn denkt man, man wisse, wer man sei oder hätte zumindest einen grossen Teil seiner Entwicklung hinter sich. Und diese Ahnungslosigkeit, die bei Sam definitiv vorhanden ist, dessen er sich selbst aber nicht bewusst ist, durch seine Entscheidungen, Taten und Gedanken zu zeigen, finde ich beachtenswert. Dazu gibt es noch diese Ambivalenz, die ihn nach aussen unsicher erscheinen lässt, er innerlich aber sehr starke Meinungen hat. Auch die anderen Charaktere lassen sich gut voneinander differenzieren, weil sie alle ihre eigenen Stärken und Schwächen haben. Vor allem Kirstie, die wie Sam mit dem Erwachsenwerden ringt und Sams Mom, deren Aura durch die Seiten springt, mochte ich sehr gerne. Benedict Wells’ Schreibstil ist so schön; er nimmt einen an die Hand und zieht einen durch die Geschichte hindurch. Mit Vergleichen und Metaphern, die zum Protagonisten passen und mit nachvollziehbaren Wendungen. Was mich am meisten fasziniert, ist, dass alles so klar wirkt, was für mich auch noch für die komplexen Charaktere spricht: Man sieht alles klar durch Sams Blick – weil das nun mal seine Weltanschauung ist und diese für ihn vollkommen natürlich ist. Die Atmosphäre rund um das vor dem Aussterben bedrohte Dorf Grady ist greifbar. Ich weiss zwar nicht, wie sich die 80er Jahre in Missouri anfühlten, aber ich bin der festen Überzeugung, dass es in etwa diese geschilderten Eindrücke vermittelte. Es verstecken sich viele kleine Details in dem Dorf, die es einfach echt machen. Heimat und Fernweh sind gleichermassen spürbar – genauso wie Spannungen in der Familie oder neuartige Gefühle, wie Verliebtsein. Wir machen mit Sam zusammen diese Erfahrungen und fiebern und leiden mit ihm mit. Man akzeptiert, aber hinterfragt seine Entscheidungen, ist in Gedanken einmal vorsichtiger als er, wenn es darum geht, den nächsten Richtungswechsel zu bestimmen. Die Spannung zog sich fast durch das gesamte Buch hindurch, denn man hat diese Ratlosigkeit um Kirstie und Sams Beziehung und gleichzeitig Angst vor Schicksalsschlägen. Das letzte Viertel zieht sich meiner Meinung nach etwas; die Geschichte wirkt abgeschlossen, weshalb ich nicht ganz verstand, wozu sie an diesem Punkt weitergeführt wurde. Trotzdem offenbart sich ein abrundendes Ende, das zwar etwas länger auf sich warten lässt, einem aber wirklich einen Abschluss bietet. Das war erst mein zweites Buch von Benedict Wells, aber definitiv nicht mein letztes. Irgendwie schafft er es, dass ich während des Lesens nicht denke: »Wie ist der Autor jetzt auf diese Idee gekommen?« Sondern, dass ich das Buch als Sams Geschichte hinnehme und ihn auf dem Weg ins Erwachsenwerden begleiten durfte. Fazit Ein berührender und beeindruckender Coming-of-Age-Roman. Es gibt viele Anstösse zum Nachdenken, die durch Metaphern oder Sams eigene Gedanken geliefert werden. Den Schreibstil finde ich sehr angenehm und passend; er vermittelt ein klares Bild der 80er Jahre in Missouri. Einzig der Schluss, der meiner Meinung nach etwas in die Länge gezogen wurde, konnte mich nicht überzeugen. Ansonsten kann man von den komplexen Charakteren, der treu geschaffenen Atmosphäre und Sams Weg ins Erwachsenwerden viel lernen.

Eine berührende Geschichte übers Erwachsenwerden – mit authentischen Charakteren und einer einnehmenden Atmosphäre

blerta am 21.06.2022
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Sobald man zu lesen beginnt, befindet man sich in Grady, zusammen mit dem fünfzehnjährigen Sam, der nicht so recht weiss, was er mit seiner freien Zeit in den Sommerferien anstellen soll. Wir begleiten ihn bei der Suche seines ersten Jobs, bei der Schliessung neuer Freundschaften und bei emotionalen Verlusten. Mit fünfzehn denkt man, man wisse, wer man sei oder hätte zumindest einen grossen Teil seiner Entwicklung hinter sich. Und diese Ahnungslosigkeit, die bei Sam definitiv vorhanden ist, dessen er sich selbst aber nicht bewusst ist, durch seine Entscheidungen, Taten und Gedanken zu zeigen, finde ich beachtenswert. Dazu gibt es noch diese Ambivalenz, die ihn nach aussen unsicher erscheinen lässt, er innerlich aber sehr starke Meinungen hat. Auch die anderen Charaktere lassen sich gut voneinander differenzieren, weil sie alle ihre eigenen Stärken und Schwächen haben. Vor allem Kirstie, die wie Sam mit dem Erwachsenwerden ringt und Sams Mom, deren Aura durch die Seiten springt, mochte ich sehr gerne. Benedict Wells’ Schreibstil ist so schön; er nimmt einen an die Hand und zieht einen durch die Geschichte hindurch. Mit Vergleichen und Metaphern, die zum Protagonisten passen und mit nachvollziehbaren Wendungen. Was mich am meisten fasziniert, ist, dass alles so klar wirkt, was für mich auch noch für die komplexen Charaktere spricht: Man sieht alles klar durch Sams Blick – weil das nun mal seine Weltanschauung ist und diese für ihn vollkommen natürlich ist. Die Atmosphäre rund um das vor dem Aussterben bedrohte Dorf Grady ist greifbar. Ich weiss zwar nicht, wie sich die 80er Jahre in Missouri anfühlten, aber ich bin der festen Überzeugung, dass es in etwa diese geschilderten Eindrücke vermittelte. Es verstecken sich viele kleine Details in dem Dorf, die es einfach echt machen. Heimat und Fernweh sind gleichermassen spürbar – genauso wie Spannungen in der Familie oder neuartige Gefühle, wie Verliebtsein. Wir machen mit Sam zusammen diese Erfahrungen und fiebern und leiden mit ihm mit. Man akzeptiert, aber hinterfragt seine Entscheidungen, ist in Gedanken einmal vorsichtiger als er, wenn es darum geht, den nächsten Richtungswechsel zu bestimmen. Die Spannung zog sich fast durch das gesamte Buch hindurch, denn man hat diese Ratlosigkeit um Kirstie und Sams Beziehung und gleichzeitig Angst vor Schicksalsschlägen. Das letzte Viertel zieht sich meiner Meinung nach etwas; die Geschichte wirkt abgeschlossen, weshalb ich nicht ganz verstand, wozu sie an diesem Punkt weitergeführt wurde. Trotzdem offenbart sich ein abrundendes Ende, das zwar etwas länger auf sich warten lässt, einem aber wirklich einen Abschluss bietet. Das war erst mein zweites Buch von Benedict Wells, aber definitiv nicht mein letztes. Irgendwie schafft er es, dass ich während des Lesens nicht denke: »Wie ist der Autor jetzt auf diese Idee gekommen?« Sondern, dass ich das Buch als Sams Geschichte hinnehme und ihn auf dem Weg ins Erwachsenwerden begleiten durfte. Fazit Ein berührender und beeindruckender Coming-of-Age-Roman. Es gibt viele Anstösse zum Nachdenken, die durch Metaphern oder Sams eigene Gedanken geliefert werden. Den Schreibstil finde ich sehr angenehm und passend; er vermittelt ein klares Bild der 80er Jahre in Missouri. Einzig der Schluss, der meiner Meinung nach etwas in die Länge gezogen wurde, konnte mich nicht überzeugen. Ansonsten kann man von den komplexen Charakteren, der treu geschaffenen Atmosphäre und Sams Weg ins Erwachsenwerden viel lernen.

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Euphancholie pur

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Coming-of-Age-Story voller Emotionen, Schicksalsschläge, Liebe und Freundschaft verpackt im Stil der 80er. "Euphancholie. Einerseits zerreißt's dich vor Glück, gleichzeitig bist du schwermütig, weil du weißt, dass du was verlierst oder dieser Augenblick mal vorbei sein wird... Das alles mal vorbei sein wird." Nostalgisch, mit einer Vielzahl von Gefühlen und Situationen in denen man sich wiedererkennt. Berührend und absolut lesenswert.
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Euphancholie pur

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Coming-of-Age-Story voller Emotionen, Schicksalsschläge, Liebe und Freundschaft verpackt im Stil der 80er. "Euphancholie. Einerseits zerreißt's dich vor Glück, gleichzeitig bist du schwermütig, weil du weißt, dass du was verlierst oder dieser Augenblick mal vorbei sein wird... Das alles mal vorbei sein wird." Nostalgisch, mit einer Vielzahl von Gefühlen und Situationen in denen man sich wiedererkennt. Berührend und absolut lesenswert.

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3/5

Jugend, Liebe, Schicksal.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurz gesagt: Es geht um die Jugend eines Jungen, der einen schweren Schicksalsschlag verkraften muss und sich selbst entdeckt. Ich kann den Hype um Benedict Wells nicht wirklich nachvollziehen, aber vielleicht hat das Buch einen tiefergehenden Sinn, der sich mir nur noch nicht erschlossen hat. Trotz allem ist dieses Werk mit einer wunderschönen Schreibweise versehen und regt zum Weiterlesen an – nur eben nicht auf die erhoffte Art und Weise. Eine klare Empfehlung für alle, die gerne leichte Lektüre lesen und nichts Aufregendes brauchen, um ein Buch in die Hand zu nehmen.
3/5

Jugend, Liebe, Schicksal.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurz gesagt: Es geht um die Jugend eines Jungen, der einen schweren Schicksalsschlag verkraften muss und sich selbst entdeckt. Ich kann den Hype um Benedict Wells nicht wirklich nachvollziehen, aber vielleicht hat das Buch einen tiefergehenden Sinn, der sich mir nur noch nicht erschlossen hat. Trotz allem ist dieses Werk mit einer wunderschönen Schreibweise versehen und regt zum Weiterlesen an – nur eben nicht auf die erhoffte Art und Weise. Eine klare Empfehlung für alle, die gerne leichte Lektüre lesen und nichts Aufregendes brauchen, um ein Buch in die Hand zu nehmen.

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